Beiträge von gazdin

    Es gibt einen Trick. Ich versuch das mal zu erklären. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich es mir zwar von meinem Imkervater hab' erklären lassen, es selber noch nicht ausprobiert habe.
    Man bastelt sich einen Zusetzkäfig, der in der Mitte durch ein Gitter getrennt ist, so dass zwei Räume entstehen. In die obere, vergitterte Hälfte wird die neue Königin eingesperrt. Die untere Hälfte sollte ein Loch haben und bleibt unbesetzt. Das Loch wird nicht, wie sonst üblich, mit Zuckerteig verschlossen.
    Die alte Königin versucht natürlich den Eindringling (die neue Königin) abzustechen und klettert durch das Loch in den Käfig. Man zieht den Käfig raus, drückt die alte ab und setzt die neue wie gewohnt zu.
    Ich kann mich nur leider nicht mehr genau erinnern, an welchem Tag die alte drinn sein sollte. Es könnte der dritte Tag sein. Notfalls musst du täglich nachsehen. Für diesen Fall entschuldige ich mich jetzt schon für die Stiche, die du abbekommst.


    lg, Stefan

    Ja, das ist Schimmel. Wenn Zuckerwasser längere Zeit steht, beginnt es: 1. entweder zu gären und/oder 2. zu schimmeln. Da kannst gar nichts dagegen machen. Auch wenn du noch so sauber arbeitest, Hefe- und Schimmelpilze sind allgegenwärtig. Vermutlich war das, was du in deinem Futter gefunden hast eine Art schleimiges Zeug.


    lg, Stefan

    Hallo!


    Vielleicht gibt es unter euch jemand, der in Sachen Gesetzgebung beschlagen ist.
    Und zwar Folgendes: Es ist nirgends offiziell zu erfahren, was im Bienenwohl enthalten ist. Ich weiß schon, da ist Oxalsäure und noch manches andere Zeug drinn. Aber nicht einmal auf der Packung steht drauf, was es enthält. Widerspricht das nicht der Kennzeichnungspflicht? Müsste nicht auch da drauf stehen, was die Flasche enthält? Bienenwohl ist kein Kräutertee, sondern eine säurehältige Flüssigkeit. Und selbst auf dem Kräutertee muss draufstehen, was er enthält.
    Stellt euch mal vor, ein Kind verschluckt was davon. Wer kann hier richtig einschreiten, wenn keiner weiß, was da drinn ist?


    lg, Stefan

    Propolis ist bei vielen Imkern zu erhalten; frag mal die in deiner Gegend. Auch so gut wie jedes Imkerfachgeschäft führt Propolis. Dort ist es unverarbeitet erhältlich, als Tropfen oder Kapseln.


    lg, Stefan

    Hallo!


    Vergangenes Jahr wurde hier mit viel Enthusiasmus über kleine Zellen geschrieben. Einige wollten sich mit Völkern auf kleinzelligen Mittelwänden versuchen. Es ist seither recht still geworden um dieses Thema.
    Was hat sich getan? Wie sind eure Erfahrungen? Neues? etc.


    lg, Stefan

    Hallo Gerhard!


    Deine Jungköniginnen sollten 4 Wochen nach Abgang des Schwarmes zu legen beginnen. Ob wirklich alles in Ordnung ist, weißt du erst nach ca. 6 Wochen, wenn die erste Brut verdeckelt ist. Es ist also noch nichts verloren.
    Sollte die Jungkönigin aus welchem Grund auch immer bis dahin verlorengegangen sein, hilft wohl nur noch abkehren und den anderen Völkern zufliegen lassen. Manche machen sich die Mühe drohnenbrütige Völker zu sanieren, mir persönlich ist das zu mühsam. Zu letzterem gibt es, glaub ich, irgendwo im Forum einige Beiträge.


    lg, Stefan

    Ich weiß, manche hier im Forum sind anderer Meinung, aber ich finde, es kommt nicht auf die Größe der Königin an. Solange die Leistung stimmt, das Brutnest schön voll ist und die Töchter sich ordentlich benehmen, ist es mir egal wie groß oder wie klein die Königin ist.
    Ob deine Jungkönigin auch begattet ist, wirst du in 10-14 Tagen sehen, wenn die erste Brut verdeckelt ist. Ist die Wabe schön eben, ist alles ok. Werden die Zellen über die normale Größe hinaus verlängert, hast du Drohnen drinnen. Aber das wirst du ja kennen.


    lg, Stefan



    P.S.: Eine Königin in voller Eilage ist normalerweise etwas praller. Die wird dann ordentlich gefüttert. Junge Königinnen und solche, die schwärmen, sind etwas dünner und müssen es auch sein, damit sie weitere Strecken fliegen können.

    Dass ich nicht schon früher von alleine auf diese Idee gekommen bin. Aber Gott sei Dank gibt es ja das Forum. Das nächste Mal wird heiß entdeckelt.
    Das Herumgestochere mit der Gabel und die Patzerei waren bisher der unangenehme Teil der Arbeit. Es finden sich zwar immer wieder willige Erntehelfer, aber die zu motivieren wird von Mal zu Mal schwieriger.
    Ich hoffe, ich muss von nun an keine Wartelisten für Helfer erstellen oder dass sich gar welche um die Arbeit prügeln. :D

    @ Klaus: Die Bombe tickt nicht nur, die is' mancherorts auch schon hochgegangen. Ich wohne einige Kilometer südlich von Wien. Wir haben hier einen der größten unterirdischen Süßwasserseen Europas ... bloß nix wert, weil auf Jahrhunderte hinaus verseucht. :(
    Tja, so ist das. Es wurden Düngemittel ohne Ende ausgebracht und auf einer Deponie wurde illegal Giftmüll deponiert. Die Deponie wird seit Jahren saniert, da sind schon dutzende Mio. Euro reingeflossen - und noch kein Ende in Sicht. Die Betreiberin der Deponie ist vor kurzem gestorben und hat den Staat als größten Gläubiger auf seinen Forderungen sitzen lassen. Da haben ein paar schnell Geld gemacht und wir Steuerzahler dürfen es jetzt ausbaden.
    Dies war der erste Streich, der nächste folgt (bestimmt) sogleich.

    Also, damit ein Volk schwärmt, muss es entsprechend stark sein (oder aus welchem Grund auch immer zu wenig Platz haben). Bei einem Ableger scheint mir dies nicht gegeben; hab' es selbst noch nicht erlebt und auch von keinen solchen Erfahrungen gehört. Auch die gesamte Literatur, die ich kenne, schweigt sich darüber aus.
    In der Regel machen die Prinzessinnen die Sache unter sich aus. Diejenige, die als erste schlüpft, beißt die anderen Weiselzellen auf und sticht die noch nicht geschlüpften ab. Sollten zwei gleichzeitig schlüpfen, kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod. Es kann nur eine geben.
    Auch ich würde sagen, mach dir keine zu großen Gedanken ... und keine unnötige Arbeit. Die Bienen erledigen die Sache selbst.


    Anders sieht es bei abgeschwärmten Völkern aus. Wenn zu sichergehen möchtest, dass es zu keinem Nachschwarm kommt, musst du alle Weiselzellen bis auf eine ausbrechen.


    lg, Stefan

    Bei uns hier im Osten Österreichs (wenige km südl von Wien) sieht es ähnlich aus. Da wäre das bischen Raps, das es dieses Jahr bei uns hier gab, reif für die Ernte gewesen, da setzte bei den Linden eine Honigtautracht ein. Ich dachte schon, ein Schwarm hätte sich in der Linde in unserem Hof niedergelassen. Dabei waren die Bienen nur ganz verrückt nach dem Honigtau.
    Glücklich bin ich darüber nicht, denn inzwischen steht die Robinie auch schon in der Blüte. So wie's aussieht wird es heuer schwierig sortenreinen Honig von der Robinie zu bekommen.
    Mal abwarten, ob die angesagten paar Tage Schlechtwetter behilflich sind.


    lg, Stefan

    Lass dir Zeit. Von den frisch bestifteten Weiselzellen bis zum Schlüpfen der Jungkönigin und dann weiter bis zur ersten verdeckelten Brut sind es ca. 5-6 Wochen. Du bist bestenfalls irgendwo in der dritten. Es ist noch nichts verhaut.


    lg, Stefan