Beiträge von gazdin

    Ich bin letzten Sommer direkt neben dem Aug gestochen worden; hab sofort einen Eisbeutel draufgegeben, weil ich sonst nichts zur Verfügung hatte. Dummerweise stehe ich berufsbedingt viel in der Öffentlichkeit - und am nächsten Tag stand wieder mal was an. Ich hatte schon das schlimmste befürchtet. Es war dann aber halb so schlimm. Am Morgen ein leicht geschwollenes Lied, das aber bald besser wurde. man merkte fast gar nichts. Hatte vermutlich wohl einfach nur Glück.


    lg, Stefan

    IMHO:
    Das beste Verkaufsargument ist ein gutes Produkt. Bestäubungsleistung, etc. ist zwar richtig und wichtig, aber das sieht der Kunde nicht und es betrifft ihn nicht primär. Die Leute kommen (wieder), weil "Ihr Honig der beste ist" - da wird auch nur auf den zweiten Blick auf den Preis geschaut.


    lg, Stefan

    Die Seite kenn ich schon ein Weilchen. Naja, ...
    Aber wenn die ihre Gurke und ihre Karotte hören könnten, wenn sie von der Ranke bzw. aus ihrem natürlichen Habitat dem Erdboden gerissen werden. Und dann erst das Geschrei beim Biss in selbige und erst der Schmerz; wenn wir den fühlen könnten ... Gut, dass wir nicht alles hören und sehen. Und leben müssen wir schließlich auch von was.

    Schnee ist (normalerweise) kein Problem. Meine Völker waren schon so eingeschneit, dass man nichts mehr von ihnen gesehen hat. Einmal habe ich sie freigeschaufelt, das zweite Mal war's mir dann zu blöd - hat denen nichts ausgemacht.


    Wenn Völker ausgeraubt werden - zusammenpacken und wegschaffen ... wenn möglich. Ich musste heuer zwei Kunstschwärme auf MiniPlus verstellen.

    Spätsommerflugloch ist Sommerflugloch ist Früjahrsflugloch ist ... naja, kein Winterflugloch, weil da fliegen sie (normalerweise) nicht. :)
    Bei uns währst du, glaube ich, gesetzlich verpflichtet, was gegen die Räuberei zu tun (theoretisch). Aber tu was dagegen. Und da du deinen Nachbarn bereits verständigt hast ...
    Ich versteh den Zaren nicht ganz, aber ein eingeentes Flugloch bei einem raubenden Volk wird es vom Räubern nicht abhalten.

    Ich wüsste nicht, warum man ein Flugloch bei einem starken, gesunden Volk einengen sollte. Bei mir ist noch alles sperrangelweit offen. Nach der Fütterung (meist so Anfang Oktober) kommen die Mäusegitter rein und fertig.


    lg, Stefan

    Lass die Völker in Ruhe.
    Die Bienen wissen schon, was sie tun und wann sie was zu tun haben. Jetzt noch die Völker zu zerrupfen grenzt schon an Todsünde. Jedes Öffnen der Völker sollte um diese Jahreszeit nur dann geschehen, wenn es wirklich notwendig ist - und da fällt mir nur die Varroabehandlung ein, weil es das kleinere Übel ist, und eventuell noch eine Umweiselung.
    Ordentlich einfüttern, bahandeln und das war's. Ich hatte in den vergangenen Jahren Völker, die sich um diese Zeit schon zur Wintertraube zusammengezogen hatten und sich selbst bei schönem Wetter nicht blicken ließen. Im Frühjahr standen sie den anderen um nichts nach.


    lg, Stefan

    Unsere Bienen halten (beinahe) jeden Imker aus und mehr als wir ihnen zutrauen würden. Letzten Winter hatte mir ein Sturm zwei Völker komplett abgedeckt und es hat die ganze Nacht hineingeregnet - passiert ist nichts.
    Also nur nicht zu zimperlich. Nächstes mal Beute auf - alte Königin raus - neue rein ... auch wenn das Wetter nicht ganz so passt. Das größere Übel wäre die Königin tagelang im Käfig zu halten.


    lg, Stefan

    Zdrastvujte!
    Wenn Sibir das machen will, wird's ihm vermutlich so schnell keiner ausreden - ich weiß das nur zu gut aus eigener Erfahrung (und vermutlich viele andere Imker auch). :)
    Wie auch immer. Ich bin ja inzwischen der Meinung, für eine gute Zucht braucht es zuallererst einmal einen Imker, der gut beobachten kann - und die Bienen versteht. Den Eindruck hatte ich beonders bei der Lektüre von Br. Adams "Meine Suche ..." Der Mann hatte einen scharfen Blick für Biene und Umwelt - und konnte bereits von letzterem auf ersteres schließen. Was nützt die beste Biene, wenn der Imker sie nicht erkennt.
    Daher auch mein kleiner Rat an Sibir: halte erst mal Bienen, schau ihnen zu und lass dir von ihnen etwas beibringen. Dann wage dich an die Zucht. Die Praxis ist es nämlich nicht ganz so leicht, wie sie in den Büchern zu sein scheint (auch hier spreche ich inzwischen aus (leidvoller) eigener Erfahrung).


    lg, Stefan