Beiträge von Rohringer Franz

    Hallo


    Tolles Bild Reiner. Das bestätigt mich wieder nächstes Jahr mindestens 2 Völker auf kompletten Naturwabenbau (ohne bewegliche Rähmchen) zu setzen. Ich möchte die Bienen im Brutraum sich völlig selbst überlassen.


    Seit 9 Jahren habe ich einen Schaustock (Vollvolk) nach diesem Prinzip, komplett auf Wildbau mit aufsetzbarem Honigraum. Dieses Volk ist sehr ruhig und bringt auch seinen Honig. Und das obwohl ich damals nur einen normalen Schwarm eingeschlagen habe.

    Hallo,


    ist es sinnvoll am kommenden Wochenende bei vorhergesagten Tageshöchsttemperaturen von 30° C eine AS-Kurzbehandlung mit der Medizinflasche mit Teller durchzuführen?


    Brutschäden wird es bei der AS wohl immer geben.

    Hallo,


    als "Apistangeschädigter" werde ich meine 15 Völker heuer erstmals mit AS behandeln. Ich werde Liebig`s Methode mit dem Tellerverdunster einsetzen, weil mir das am einfachsten erscheint und die Verdunstung langsam startet.


    Anfangen werde ich am kommenden Wochenende mit einer Kurzbehandlung und nach dem Auffüttern mache ich eine Langzeitbehandlung.


    Nun meine Frage:


    Liebig schreibt in seinem Buch "Einfach imkern" bei allen Behandlungsmethoden mit AS - Fluglochgröße = egal.
    Mir wurde aber gesagt, man sollte das Flugloch auf die ganze Breite öffnen.


    Weil ich auf meinem Stand aber auch einige Ableger zu behandeln habe und eine Räuberei vermeiden will, möchte ich das Flugloch bei den Ablegern so klein wie möglich halten ( 2 cm ).


    Muß ich bei den Ablegen das Flugloch weiter aufmachen oder ist die Breite wirklich egal ???

    Hallo Frank,


    die Mehlaktion hilft natürlich nur bei Räuberei am eigenen Stand oder in der näheren Umgebung.


    Sonstige Anzeichen: Eventuell sieht man es auch an vermehrtem Wachsabfall in der Bodenlade, falls eine solche unter Gitter eingelegt ist.


    Auf alle Fälle würde ich bei einem schwachen Volk sofort vorsichtshalber das Flugloch einengen.

    Einen Schaustock kann ich wirklich nur empfehlen.


    Ich habe ein ganzes Volk hinter Glas wild bauen lassen. Die Bienen sind schon seit 10 Jahren auf Naturwabenbau. Zur Honigentnahme kann ich einen Honigraum mit normalen Waben aufsetzen.


    Ich schau im Sommer jeden Tag nach, ist wirklich sehr interessant und aufschlussreich, auch für Besucher.

    Hallo,


    ich freue mich, daß unser Gedankenaustausch international wird.


    Meiner Meinung nach ist eine kalte Überwinterung aus Sicht des Varroa-Problems eher vorteilhaft, weil eine Brutpause entsteht und sich die Milben nicht vermehren können.


    Die Frage ist, ob die Varroa bei dir ein Problem ist?


    Über Bienenstockheizunge wurde hier schon geschrieben (Suchfunktion), diese zieht aber auch einen höheren Arbeitsaufwand und Futterverbrauch nach sich.


    Mit freundlichen Grüßen, Rohringer Franz, Salzkammergut, Austria

    An Alle,


    habe gestern wieder Propolis von den Rähmchenlaschen (geht jetzt im Winter wunderbar) für den Hausgebrauch geerntet. Das Rohpropilis wird bei mir in Weingeist angesetzt, dunkel gestellt und von Zeit zu Zeit umgerührt. Danach sauge ich die obenschwimmende Lösung ab und gebe erneut Weingeist auf die Masse bis diese nichts mehr hergibt.


    Ich kann Herrn Dr. Konrad nur beipflichten, Propolis ist ein Wundermittel, hilft beim Menschen und beim Tier (von Katze bis Kuh und Pferd).

    Hallo maju2,


    bei Flugrichtung Süden solltest du darauf achten, daß die Fluglöcher im Sommer beschattet werden (Obstbäume).


    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Bienen, wenn sich das Bienenhaus in der Mittagshitze aufheizt, aggressiver werden.


    Ansonsten bin ich sehr für ein Bienenhaus, habe ich hier auch schon mal geschrieben, aber jedem das Seine.

    Hallo !


    Die Varroatoleranz der Bienen in sub- bzw. tropischen Ländern ist m.E. nur auf die kürzere Verdeckelungs- bzw. Schlupfzeit der Bienen zurückzuführen. Ein paar Zehntelgrad bringen da schon sehr viel, weil sich die Varroa weniger vermehrt.

    Hallo,


    klingt zwar ineressant und wäre meiner Meinung nach mit mehrerern Geräten und bei Verfeinerung der Technik (Thermometer mit Heizplatte gekoppelt) sicher einfach durchzuführen, aber für mich bleiben zu viele Fragen offen:


    - was passiert mit Bienen die auf die Platte fallen bzw. werden sie nicht von sich aus vor das Flugloch stürzen um kühle Luft einzufächeln?


    - was passiert wenn Wachs schmilzt und auf die Platte tropft (Brandgefahr)?


    - wird auch die Varroa in der Brut geschädigt?


    - wann und wie oft muß man behandeln? Ich kann mir z.B, nicht vorstellen, daß man in der brutfreien Zeit wenn die Bienen schon eine Traube bilden behandelt weil das meiner Meinung nach den Bienen nicht gut tut.


    - wie hoch ist der Wirkungsgrad?


    Vielleicht haben wir in unserem Forum ja einen Imker der dieses Verfahren schon anwendet.