Beiträge von Jona Obermann

    Kann mir hier jemand seine Erfahrungen und Kenntnisse über die Vermehrung durch Freiflugschwärme o.ä. mitteilen? Für mich ist mit meinen bisherigen Erfahrungen der Naturschwarm eine sehr gute Sache, ich möchte jedoch evtl. auf eine Vorwegnahme oder den Freiflugschwarm ausweichen, da ich tagsüber meist keine Schwärme einschlagen kann.

    Hallo,
    ist jemand unter euch, der auch schon mal beim Schwarmfangen mit nem extrem unrhythmischen Rumpeln in der Brust und Herzrasen reagiert hat? Ich saß echt hoch im Baum also nen Absturz hätte ich nicht unbedingt überlebt! Auch sonst habe ich im letzten Jahr seltsame Erlebnisse gehabt: bei der letzten Ernte nach drei Stichen das Gefühl als schwebe ich nen halben Meter über dem Boden. Ich empfand ein seltsames Glück dabei. Seltsam, weil mir mein Herz echte Sorgen machte aber das Glücksgefühl überwog! (Nein ich hab vorher nichts geraucht und nichts getrunken!)
    Leider hat nun eine Untersuchung ergeben, das ich eine Bienengiftallergie habe. Was meint ihr, sollte ich nur noch mit Rüstung weitermachen? Kann der nächste Stich tödlich sein?

    Hallo zusammen,


    ihr habt alle gemerkt, dass ich meine Meinung grundlegend geändert habe. Ich kann diesbezüglich in Zukunft alle Vorwürfe gut ertragen. Wer mir den Vorwurf macht, ich würde meinem früheren Standpunkt widersprechen und diesen nicht verteidigen, der bestätigt nur meine Entwicklung zum Imker einer Bienenhaltung, die nicht versucht die Biene dem Imker anzupassen sondern umgekehrt. Das Wesen des Bien hat sich über Jahrtausende entwickelt, zu dem, was es jetzt ist. Diesem begegnet der Imker, der jeden Tag und in jedem Augenblick als freies, denkendes Wesen nicht nur neue Beobachtungen sammeln, sondern auch in der Lage ist sich denkend immer wieder einen neuen Standpunkt zu erwerben.

    Hallo,


    sicherlich gibt es auch sehr sehr schwarmträge C-Bienen. Das wäre für einen profitorientierten Imker auch das Beste. Ich kann auch hier nur wieder fragen: was hat der Mensch hier getan? Denn:


    Die Biene vermehrt sich im Schwarmvorgang.


    Es gibt genügend Beispiele von Überzüchtung! Der Mensch ist in der Lage die Natur für seine egoistischen Ziele in die Kniee zu zwingen, er kann sie aber auch bewundern und im kleinsten Ausschnitt des Naturgeschehens einen Ausdruck des Geistes in der Materie sehen. Jetzt schaut auf das gewaltige Ereignis des Schwarmes! Es ist falsch, wenn behauptet wird, ein schwärmendes Volk gäbe keinen Honig. Die Bienen speichern Honig um zu überleben.

    Hallo und ein en schönen guten Morgen zusammen


    Als Anfänger hatte ich mir die aufwändigen ADAM-Fütterer gebaut. Das Arbeiten des Holzes bleibt jedoch nicht aus. So kam es dann, dass ich jeden Herbst bei einigen Fütterern klumpenweise Wespenbesuch hatte. Der Grund: "Wasser hat einen spitzen Kopf". Es reichen mikroskopisch kleine Risse in der Verleimung und das ganze Futter entweicht langsam aber sicher ins Freie. Da hilft kein Anstrich und garnichts. Ich hab sie dann alle zum Sperrmüll gestellt. Seitdem füttere ich mit umgedrehten Eimern, die ich in rauen Mengen von einer Großküche geschenkt bekomme. Die Deckel loche ich mit einer heissen Nadel.
    Die Beuten sind bei mir aus Fichte, da diese eine viel grösere Haltbarkeit hat als Weymutskiefer. Jeder Anstrich von außen schadet dem Holz, da er das Trocknen verhindert. (Das Dampfdruckgefälle geht immer von innen nach außen!)

    Hallo Lothar,


    ok, das mit der Sanierung ist dann schlecht. Aber meinst Du nicht, dass gut gedämmte Beuten für die Frühjahrsentwicklung einen großen Vorteil darstellen? Bretschko hatte doch auch schon gedämmte Beuten. Ich habe dieses Jahr zum ersten mal zwei Hartschaumbeuten, in denen jetzt sehr intensiv gebrütet wird! Irgendwie habe ich nur ein Problem mit diesem Styropoor-Feeling an den Fingern. Da krieg ich ne Gänsehaut! Wahrscheinlich war ich zu lange Holzwurm!

    Hallo zusammen,


    Der Vergleich mit der Primel war ungeschickt, das gebe ich zu. Ich bin auch kein Züchter oder Genetikexperte. Es ist aber doch so, dass sich bei der Kreuzung verschiedener Hunde-, Blumen- oder auch Bienenrassen Mischungen ergeben, die von den Ausgangsrassen mehr oder weniger stark abweichen. Deshalb beschafft sich wohl jeder Imker, egal mit welcher Ausgangsrasse er imkert, immer wieder kontrolliert begattete Königinnen, wenn er bestimmte Zuchtergebnisse erhalten will. Die Eigenschaften eines Schäferhundes werden doch auch andere, wenn ich ihn mit dem Wolf kreuze.


    Ich bin froh und dankbar über das, was Bruder Adam geleistet hat. Ich möchte auch nicht, dass Korn zu Gras zurückgezüchtet wird oder Pferde zu Tarpanen! Ich finde es aber gut, wenn dem Anfänger KLAR gemacht wird, auf was er sich einläßt, wenn er sich für eine Rasse und den entsprechenden Umgang damit entscheidet.

    Hallo,


    danke stöff, für den Hinweis, ich merke hier hat jemand Ahnung. Vielen Dank. Du merkst, dass es mir um das Erforschen von Hintergründen geht und nicht um das Festhalten an irgend etwas. Natürlich klangen meine kritischen Fragen vorurteilhaft, weil sich an meine Erfahrungen Deutungen anschließen. Diese Deutungen bin ich bereit jederzeit zu korrigieren. Wäre ich das nicht, so könnte ich nicht mehr lernen. Aber um so mehr freue ich mich dann, wenn jemand so positiv antworten kann.


    Die Vorteile der Buckfast habe ich nie angezweifelt und diese sind für mich immer noch ausschlaggebend!

    Hallo ARebours!


    Ist es so, dass man wirklich versucht mit der Carnika zu erreichen, was mit der Buckfast gelungen ist? Was den Schwarmtrieb angeht ja, das ist klar. Ich dachte der Carnikaimker will gerade meist die Arbeit und den Nervenkitzel mit dem Schwarm!? Versteh mich aber bitte nicht falsch, denn ich liebe die Buckfast wie auch die Carnica, meine Erfahrung ist nur, dass sie grundverschieden sind, was sich in erster Linie im Schwarmverhalten ausdrückt. Ich habe nur keine Vergleichsmöglichkeit mit der Carnica insofern, ich ie Nachzuchtmöglichkeiten noch nicht kenne. Ich habe von der Buck. Nachzuchten gehabt wobei im Umkreis die dunkle Biene, die Carnica und die Sahariensis eine Rolle spielten! Wie sind denn die Erfahrungen mit der Carnica, wenn rings rum nur die selbe ist? Bleibt denn das was man erhalten will bestehen oder verfällt es auch, weil es ohne strengste Züchtung nicht geht?

    Hallo zusammen,


    hier einmal kritische Gesichtspunkte zur Buckfast-Biene, ich möchte zur Diskussion anregen, ich möchte KEINEN Streit! Wir sind doch alle erwachsen oder?
    Züchten heißt ja immer: mehr oder weniger losgelöst von der Natur und ihren Gesetzen eingreifen und sie verändern. Bei der Buckfast wurde der Schwarmtrieb, etwas ganz wesentliches fast weggezüchtet. Bruder Adam spricht von SchwarmSUCHT. Wollte er etwas ganz Wesentlich Bienenhaftes wegzüchten? oder handelt es sich um die Anteile von Rassen, die erst schwärmen, wenn sie ausgesprochen stark sind? Ich hatte immer den Eindruck die Buckfast- Biene KANN gar nicht schwärmen. Ich hatte pralle Königinnen, die bei gezogener Wabe weitergestiftet haben, selbst wenn mehrere verdeckelte Schwarmzellen vorhanden waren!
    Die Buckfast ist wie die Primel, zieht man von ihr nach so spalten sich die vererbten Eigenschaften auf und Du hast Stecher, Schwarmteufel und Völker, die nicht stechen können und keinen Honig bringen. Selbstverständlich sind mitunter auch wahre Wundervölker dabei. Wenn du selber nachziehst, dann mußt du 100 Völker haben um wirklich auslesen zu können um dann im nächsten Jahr auch genügend Wirtschaftsvölker zu haben, die deinen vorstellungen entsprechen. Stattet man seinen ganzen Stand jedes Jahr mit Inselköniginnen aus, dann hat man "bessere Bienen" (vom Standpunkt der Bequemlichkeit). Wer hat bei der Züchtung wirklich so einen klaren Blick, dass er dabei die Wachsdrüsenentwicklung, die Kommunikation, die Sinne, die Körpertemperatur - ich könnte hier Seitenweise weiterschreiben - alles im Auge behält, was die Biene braucht?! Ich kenne die Carnika nicht gut genug und ich weiß auch nicht warum Carnikaimker immer wieder Inselköniginnen kaufen? Für den Neuimker ist es immer das Beste erstmal den alten Hasen in der Umgebung zu folgen, dann aber auch selbst zu probieren, was weiterführen kann!