Beiträge von Bernhard

    Ich hab die Folie auf den Bienen damit mein Deckel sauber bleibt. Kondenswasser macht nichts aus, die Bienen brauchen kein Wasser holen. Kondenwasser ist nur im Frühjahr vorhanden bei Brutbeginn. Viel Schimmel liegt oft am Standort.

    Ich mach das immer wie folgt:


    Mitte März (je nach Temperatur) das Zandervolk auf die Seite stellen, die Dadantkiste nach unten mit 3 Mittelwänden und dem Schied.

    Hinter das Schied kommen die Futterwaben.

    Mit einer Folie decke ich ab dem Schied die Futterwaben ab.

    Darüber ohne Absperrgitt das Zandervolk, da sind nur noch die Brutwaben (genau über den Dadant-Mittelwänden ohne Folie) und links eine Pollen/Futterwabe, der Rest bleibt leer.

    Durch das Einengen ist die Königin gezwungen das Brutnest nach unten zu erweitern. Ist dann genügend Brut unten kommt auch die Königin nach unten, evtl. ist sie schon dort.

    Jetzt kommt das Absperrgitter dazwischen (Folie kann weg) und die Zanderkiste wird mit ausgebauten Honigwaben oder Mittelwänden aufgefüllt.

    Jetzt läuft die Brut oben aus, die Waben werden falls Pollen drin oder alt sind entnommen, mit ausgebauten Waben aufgefüllt oder Mittelwänden als Honigraum. Die Futterwaben in der unteren Zarge werden so nach und nach entnommen damit sie nicht bestiftet werden. Das Volk wird auf 4-5 Brutwaben + Drohnenrahmen erweitert. Hinters Schied kommt eine Mittelwand, wird die ausgebaut kommt sie an Stelle 2 usw. Mehr wie 5 Brutwaben und dem Drohenenrahmen hab ich nicht im Brutraum.


    Viel Erfolg!:)

    Nachtrag: Nach dem Schleudern wird der Honig nach einem Tag gereinigt und geimpft.

    Jetzt rühr ich nicht mit der Maschine sondern ich nehm den Honigrührer "Auf und Ab" hat mir auf Nachfrage einer der bekanntesten Honigexperten empohlen. Wollte es zuerst nicht glauben aber ein Imkerfreund mit 50 Völkern macht es immer so und siehe da funktioniert super. Vorsichtig in den Honig geben, 10 mal auf und ab ohne Luftkontakt sooft bis der Perlmutglanz (mehrere Tage) kommt, fertig.

    Ich rühr jeden Blütenhonig cremig, dann ist nur eine Version im Lager.

    Zum Abfüllen entweder verflüssigen, den der cremig ins Glas kommt wird 24 Stunden (der weniger) bei 35° im Wasserbad erwärmt und erst dann schonend durchgerührt, jetzt mit Maschine, über Nacht bei ca 25° warmgehalten damit evtl. Luftblasen nach oben steigen und dann abgeschäumt.


    Viel Spass!

    Entweder mach ich Rähmchen weil es Spaß macht, wenn ichs genau kalkuliere kann ich die kaufen, gestern gesehen Linde geöst und gedrahtet für 99 Cent.


    Ich bin in den Holzhandel (kein Baumarkt, nur Schrott), die haben Fichtenbretter (wenn möglich astfrei) 4,80 m lang, 19 cm breit, 28 mm dick, plan gelagert keine Risse, anschliesend beim Holzhandel jeweils 2 Bretter gleichzeitig auf 25 mm hobeln lassen (Abstandhalter Pilzköpfe 10 mm).

    Dort die Bretter auf Länge sägen und zuhause in Streifen geschnitten.


    Seitenteile mit Ösen versehen (sehr beruhigende Arbeit mit Kaffee und Kuchen) zwei Muster anlegen mit Markierungen dazwischen 20 Seitenteile, einen Strich gezogen dann die Ösen reingedrückt. Anschließend zusammengetackert, Schmalrückenklammern mit 32 mm Länge. Nicht von oben sondern seitlich (oben), dann wird der Oberträger bei der Wabendurchsicht nicht herausgezogen. Geleimt hab ich die auch noch.


    Nach der ersten Produktionsrunde fahr ich immer aufmerksam am Sperrmüll vorbei und sammle alles was ich brauchen kann.


    Ich spanne 4 Drähte, auf dem Bild sinds mehr, das ändere ich so nach und nach. Es fehlen auf dem Bild die Pilzköpfe.


    Viel Spass!



    PICT0008.jpg

    Ich machs wie Sascha79, sehe die Waben und Zargen regelmäßig auf Wachsmotten und deren Larven durch. Wenn ich nichts mehr finde ist Ruhe (Dezember).

    Ich lagere konsequent nur unbebrütete Waben ein.

    Keine Probleme. Kalt lagern. Bei Kälte wird Wachs und Propolis von den Seitenteilen (Hoffmann) entfernt, das ist dann ganz spröde und geht leicht weg. Große Propolisstücke nehm ich für Tinkturherstellung.

    Im Februar stell ich dann die Honigräume zusammen, Mittelwände und ausgebaute Waben.

    Hornbach, Eibenstock, M14, zusätzlich Zahnkranzbohrfutter für meinen vorhandenen Sechskant-Rapido bei Hornbach bestellt, funktionierte perfekt.


    Rapido: Was brauche ich als Antrieb? Eine Borhmaschine oder einen elektrischen Schrauber?

    Sie können jede leistungsfähige Bohrmaschine (ca. 1000 W) oder einen Mörtelrührer (ca. 1400 Watt) verwenden. Für die Bohrmaschinen hat der Rapido eine 6-kant Bohrfutteraufnahme. Für Mörtelrührer haben wir gegen Aufpreis eine Sonderausführung mit einem M14 Gewindeadapter. (Quelle: Biorat Fragen und Antworten).

    Ich bin mit 2 Beuten zu Münz-Anhänger in Pliezhausen gefahren. Familienbetrieb. Ausprobiert wie am meisten daraufgeht und da die ihre Anhänger selber bauen war der so wie ich es wollte.

    Dazu 2 Schienen zum Auffahren, auch für den AS-Wiesenmäher.

    Vermutlich etwas teuer aber Spitzenqualität.


    Rückstrahlertausch: Termin ausgemacht, mitgeholfen in der Werkstatt, bezahlt, fertig.