Beiträge von biene.at

    Hallo
    Also Lothar von dir hätte ich mir schon erwartet, das du die Zuchtziele kennst - ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, das diese sehr wesentlich von der Rasse abhängen.
    Jedenfalls bin ich persönlich noch nie auf die Idee gekommen, bei meinen Bienen in eine bestimmte Farbrichtung zu selektieren - ich hätte dazu auch keine Möglichkeit - meine Bienen haben immer die gleiche Farbe. Womöglich würde ich aber andersfärbige sogar besonders gut verkaufen können, bei uns hat niemand soetwas und damit wäre es ja etwas besonderes...... :P
    Mich würde interessieren was an deiner Lage im hohen Norden so problematisch ist. Wichtig ist eine gute Auslese - optimal über einen längeren Zeitraum. Ich imkere in über 1200m Seehöhe - obwohl ich nie soviel Honig ernten werde wie Kollegen mit 400 od. 500m, würde ich mit keinem tauschen. Auf einen momentanen Aufputsch durch eine andere Rasse verzichte ich gerne - ich habe eine bestens an meine Gegend angepasste Biene.
    mfg
    L.

    Hallo !
    Also wenn der Honigmayerhofer so viele Perizin und bayvarolverschmutzte Waben hat, dann kann man sein "Lautwerden" ja verstehen. Wenn nicht, dann weis ich nicht was er eigentlich damit will. Mir geht es hier um die Frage warum hatte mein Honig aufgrund der dunkleren (nicht schwarzen Waben) keine andere Farbe oder einen anderen Geschmack bzw. Geruch. Von Chemie, wie sie von vielen Imkern verwendet wird (ich sicher nicht) - kann ich mir sowieso keine Änderung in Farbe usw. vorstellen. - Also hat dies meines Erachtens mit dem Thema genausowenig zu tun wie das Wabenmass in Brut - und Honigraum.
    Hanspeter Itschner: Zu deinem Versuch:
    Nymhenhäutchen saugen Wasser auf - tun sie es auch im Honig? Hast du diesen Versuch mit voll verdeckelten Waben ausprobiert? oder waren "verletzte" - nicht von Bienen bearbeitete Wabenzellen dabei?
    mfg
    L.

    Hallo!
    Es ist ja alles sehr interessant - aber warum lenken auf einmal alle vom Thema ab? Es hätte genügt - es gibt keine wissenschaftl. Untersuchung zu diesem Thema- basta.
    Ich bin kein Raucher, außerdem wurde mein "Testergebnis" auch von anderen Imkerkollegen bzw. Honigessern getestet. Der Test ist auch richtig abgelaufen. - ich habe momentan den Eindruck, das hier wirklich von einigen nur eine "Glaubensfrage" vertreten wird. Vielleicht hat man meine Fragestellung auch nicht verstanden - warum wird ansonsten auf einmal von verschiedenen Wabenmass im Brut und Honigraum, oder vom Bayvarol und Perizin gefaselt - Ablenkungsmanöver?
    mfg
    L.

    Hallo!


    Gut - es macht anscheinend Spass meinen "Versuch" in Abrede zu stellen. Ich muss dies so zur Kenntis nehmen.
    Was mich bei dem ganzen trotzdem noch wundert, warum haben meine Schwärme (nur auf Anfangsstreifen) denselben Honig produziert... aber das wird wohl der Verflug gewesen sein..... :-? - egal - beschliessen wir halt dieses Thema.
    mfg
    L.

    Hallo!
    Also wenns nach den Richtlinien geht -da bin ich schon lang dabei. Jetzt nicht mehr weil ja die "BioZucker Pflicht" besteht. Obwohl dieser Zucker - meiner Meinung - genau der gleiche ist, nur halt ein wenig teuerer....
    Für mich ist eine artgerechte und bienengenehme Haltung selbstverständlich. Mich würden die "verrückten Sachen" eines Bioimkers interessieren - was gibts denn da ? Wieder einmal etwas neues - vielleicht in der Varroabekämpfung?
    Ist nicht AS oder OS eine Belastung für die Bienen? Ich betreibe seit drei Jahren das Bannwabenverfahren - meines Erachtens ist dies auch nicht biologisch - ebenfalls eine große Belastung für den Bien.
    Meine Bienenrasse bleibt in diesem Themenbereich ein Geheimnis.....
    liebe grüsse
    L.

    Hallo!
    Alo erstens: ich bin kein Anonymus - bitte nachsehen - bin registriert und wenn jemand etwas genaueres über mich wissen will so kann er auch auf der angegebenen HP vieles interessantes über mich und unsere Gegend erfahren.
    Zweitens: genau - die Zeidlerei wäre die richtige Bio-Betriebsweise aus meiner Sicht. Vielleicht sehe ich es wirklich etwas zu eng, aber bis jetzt war das was ich über bio mitbekommen habe immer nur Geschäftemacherei.
    und nochwas - ich bin sehr stolz auf meine (unsere) Bienenrasse - aber ich kann mir nicht vorstellen das hier jemand ernsthaft eine Cerana empfhielt .... auserdem ist dies wieder ein anderer Themenbereich...
    mfg
    Gruber Leonhard

    Ich muss da noch etwas ergänzen:
    Zu der Zeit als ich den Honigraum gegeben habe, war eine Massentracht - das heisst die Bienen können nicht besonders viel umgetragen haben. Die Waben waren innerhalb von einer Woche verdeckelt. Zwei Waben mit Anfangsstreifen waren ebenfalls ausgebaut und verdeckelt. Diese zwei wurden natürlich nicht bebrütet und ebenfalls geschleudert. Die Scheuderung fand aber erst nach einer weiteren Woche statt - das heisst - der Honig in den bebrüteten Waben hätte doch Zeit gehabt um sich seiner Umgebung "anzupassen". Dies tat er aber anscheinend nicht - übrigens schmecken beide Honige hervorragend. Vielleicht gibt es "empfindlichere" Honigsorten ?
    grüsse Leonhard Gruber - biene.at

    Bio heisst Leben - sonst nichts.
    Will man bei den Bienen eingeschränkte Arbeiten und Betriebsweisen vorgeben und diese somit als Bio klassifizieren so wären mir alle miteinander nicht Bio genug.
    Die Arbeit des Imkers wäre: die Honigentnahme im Frühjahr - und zwar nur soviel bis die Bienen sicher die nächste Tracht erreichen - und das aufstellen von Bienenwohnungen. Sonst nichts! - keine Varroabekämpfung, kein Schwarmfang usw.
    Das wäre für mich bio.
    Allein die Varroabekämpfung macht eine biologische Völkerführung schon unmöglich, da ich kein Methode kenne, die meinen Vorstellungen von Bio entsprechen würden....

    Hallo!
    Ich habe heuer folgenden Versuch gemacht: Im Honigraum wurde abwechselnd eine Leerwabe und danach wieder ein bebrütete Wabe gegeben. Der Honig wurde getrennt geschleudert und begutachtet. Beide Honige schmecken gleich und sind auch in der Farbe vollkommen gleich. Sie kandierten jetzt auch zur gleichen Zeit. Der Honig ist ein Alpenrosenhonig (sehr heller Honig mit 16,8 Wassergehalt). Verhält sich dies mit anderen Honigsorten gleich bzw. wer hat ähnliche Erfahrung gemacht.
    (gleicher Honigraum im gleichen Volk vorausgesetzt)
    Dies sollte aber bitte nicht falsch verstanden werden. Ich bin trotzdem der Meinung wir lassen noch viel zu wenig bauen.
    mfg
    Leonhard Gruber

    Hallo miteinander!
    Ich habe mich lange zurückgehalten - jetzt muss ich doch wieder einmal etwas sagen.
    Um sauberen und einwandfreien Honig zu bekommen ist die Honiggwinnung aus unbebrüteten Waben nicht das "MUSS" !
    Ein Versuch den ich heuer selbst angestellt habe - in einem Volk wurden abwechselnd eine bebrütete und eine unbebr. Wabe in den Honigraum gegeben. Der Honig wurde getrennt geschleudert - Ergebnis: beide Honige sind gleicher Farbe, gleicher Geruch und Geschmack - sie kandierten jetzt auch zur gleichen Zeit. Das Exremente von den Larven im Honig sein sollten halte ich für unwahrscheinlich - dies würde ja den Bienen selbst auch geschadet haben - schon bevor der Mensch zur Biene kam.
    Das ein heller Honig in einer bebrüteten Wabe dunkler wird, kann ich nicht bestätigen!
    Mit Bemerkungen wie - Läusekacke- oder Medikamtenmissbrauch bei Bienen werden sicher keine Honigkunden gewonnen...