Beiträge von biene.at

    Leider finde ich da keine Beschreibung wie das funktioniert - es gibt nur die Zeitdauer von 2 stunden vor - welche Temp. und welches Entwicklungsstadium/Alter der Brut eben nicht - deswegen meine Frage....
    nun dann versuche ich halt mal weiter...
    Danke
    L.

    Danke Lothar,
    aber BienenBrutGemisch wollte bzw. will ich nicht - mir geht es um die Temperaturdifferenz von den angeblichen
    ca.42 Grad die die Milbe und 45 die die Bienenbrut verträgt.Da gibts noch kein Gemisch. Ich habe aber festgestellt, das die Bienenbrut in dem Stadium einen Tag vor dem schlüpfen nicht soviel verträgt wie ich angenommen habe. Falls es also stimmt das die Milbe weniger Temperatur verträgt als die Brut müsste eine Wärmebehandlung der Brutwaben möglich sein. Die Frage ist nun in welchem Stadium die Brut sich befinden muss - welche Temperatur - und wie lange die Wärmeeinwirkung erfolgen soll. Die puplizierten 42 Grad für 2 Stunden sind meines Erachtens zu wenig, da sich da immer noch Milben "herumtreiben" - ob diese noch Nachwuchs produzieren können weiss ich natürlich nicht....
    schöne Grüße
    Leo

    Hallo,
    hat jemand Erfahrung bzw. Erfolg mit der Behandlung von Bannwaben mit Wärme?
    Da ich einen genau einstellbaren Wärmeschrank zur Verfügung habe, bin ich auf die Idee gekommen, die Bannwaben mittels höherer Temperatur zu "behandeln" um dabei die Milben in der Brut zu abzutöten. Mein erster Versuch hat nicht ganz funktioniert.....
    Von der Theorie her könnte es funktioniern da Bienenbrut angeblich eine höhere Temeratur verträgt als die Milbe.
    Wäre für Tipps diesbezüglich sehr dankbar.
    Leo.

    Hallo!
    Also ich sehe das so: Das Haltbarkeitsdatum ist doch auch ein gewisser Schutz für den Imker - angenommen der Kunde lagert seinen Honig nicht ordnungsgemäss z. B. über einem Herd oder Ofen. Der Honig würde nach fünf Jahren bei einer Untersuchung sicher eine Wärmeschädigung zeigen. Vielleicht ist das ein Argument...
    - Die neue Regelung tritt bei uns erst ab 1.8. ein!
    mit imkerlichem Gruß
    L.

    Bei Lüftenegger glaube ich nicht an einen Zufall - die Erkenntnisse aus diesem Buch sind großteils heute noch aktuell - er war ein perfekter Beobachter. Seine Darstellungen stehen vielfach im Gegensatz zu dem was seine Zeitgenossen damals schrieben (1921!), die aber dem heutigen Wissensstand bei Weitem nicht nachkommen. Für mich ist er einer der besten Imker "aller Zeiten".
    mit imkerlichem Gruß
    L.

    Zum Lüfteneggerstock: Hinterbehandlungsbeute im Lüfteneggermaß(Zander)
    der Artikel steht unter Beutenformen, Bienenhäuser - Untertitel:


    "Der Einklang der Waben:
    Obgleich aus wirtschaftlichen Gründen gefordert werden muß, daß die Ausstattung des Rahmens dessen beliebige Verwendung nach beiden Seiten zulasse, so soll doch hier nicht unerwähnt bleiben, daß der Zellenbau der Vorderseite gegen den der Hinterseite der Wabe einen Unterschied aufweist, der vom Standpunkte der naturgemäßen Bienenpflege Berücksichtigung verdient. Es soll daher eine willkürliche Verkehrung der Waben tunlichst vermieden werden. Im Wabengerüste des Naturbaues (bei Warmbaustellung) stehen sich nämlich die Formen des Zellengrundes in der Weise gegenüber, daß die dem Flugloche zugekehrte Seite in der Durchsicht die Form Y aufweist, hingegen die dem Flugloch abgekehrte Seite, dem Fenster zugekehrte Seite die Wechselform des Zellengrundes besitzt. Die Erfahrung im Rahmenwabenbetriebe lehrt zwar, daß eine Nichtbeachtung dieser naturgemäßen Anordnung, also eine regellose Aneinanderreihung der Waben wie auch der künstlichen Mittelwände, beispielsweise bei Einmietung eines Schwarms, das Gedeihen des Biens nicht sichtlich beieinträchtigt. Es ist aber dennoch als wahrscheinlich anzunehmen das die naturgemäße Wabenanordnung dem Bien gedeihlicher ist, wenngleich ein Unterschied nicht gleich ins Auge fällt. Daher ist es aus Gründen der naturgemäßen Bienenpflege rätlich, nach Tunlichkeit auf eine harmonische Wabenordung zu sehen, zumal dies wenig Mehrarbeit erfordert."


    Orginalzitat aus dem Buch - etwas schwer zu lesen bzw. zu verstehen aber das Y und das umgekehrte Y in dem Buch haben mich fasziniert...
    ebenso das Wort "naturgemäß"
    schöne Grüße
    L.

    Hallo Allerseits!
    Also ich glaube nicht daran das dieser Housel etwas gefunden hat - diese Tatsache ist wirklich altbekannt !!! denn, eine perfekte Beschreibung dieser Y und wie die Mittelwände einzuordnen sind, habe ich in einem sehr alten Buch wiedergefunden: "Die Grundlagen der Bienenzucht" aus dem Jahre 1921 von Josef Lüftenegger. Dieser Mann war ein gebürtiger Lungauer (Salzburger Land) und ein sehr guter Beobachter - und er war natürlich ein vorbildlicher Imker.
    mfg
    Leonhard

    Hallo!
    Meine Frau ist während der Schwangerschaft einmal von einer Biene gestochen worden. Da es schon vor der Schwangerschaft keine allergischen Reaktionen gab, sind wir nicht gleich zum Arzt. Der Hausarzt bestätigte diese Entscheidung später auch als ok. Falls du einen Namen brauchst - ich würde Ambrosius für einen Buben vorschlagen (bei mir wurde es ein Mädchen...)
    Schöne Grüße
    L.

    Danke Frieder - hast du vielleicht eine Quellenangabe für diese Angaben?


    Michael2 : es gibt auch noch andersfärbige männliche Weidenkätzchen außer gelb...
    trotzdem danke fürs Bemühen!
    schöne Grüße
    L.

    hallo
    ich habe mich unzureichend ausgedrückt - ich meinte natürlich nur die männlichen Weiden und da bin ich der Meinung, daß diese zeitgleich mit der Freigabe des Pollens auch Nektar abgeben. Stimmt das so oder nicht?
    schöne Grüsse und einen guten Start in die neue Saison an alle
    Leonhard

    wer weiß ob Weiden zeitgleich Nektar und Pollen abgeben oder gibts da bestimmte Termine - ich meine gibt es vor oder erst nach dem Pollen auch Nektar? - es geht um eine Wette...
    vielen Dank
    L.

    das Potenzieren ist von der Chemie her absolut "unglaubwürdig" - in der Homeopahtie gibt es aber mehrere solche Gustostückerln - ich persönlich glaube das ganze ja auch nicht, aber immerhin behauptet dies ein Arzt....
    mfg
    L.

    Hat schon einmal jemand davon gehört, das man Propolis "potenziern" soll bzw. kann?
    Ein homeopathischer Arzt sprach vor kurzem darüber, das Propolis in einer gesättigten Lösung die gleiche Wirkung haben soll als in einer potenzierten. Das potenzieren erfolgt so: Ein Teil fertige Propolislösung wird mit neun Teilen Alkohol vermischt und einhundertmal geschüttelt. Dies nennt man D1. Bei Propolis empfhielt er D30 (also das ganze dann 30 mal) das heißt wir hätten das "Mengenproblem" gelöst.
    Wer hat eine Ahnung von Homeopathie bzw. wie glaubwürdig findet ihr das...?
    schöne Grüße
    Leonhard