Beiträge von hartmut17

    Bei Linden und dem lieben Wasser ist das so eine Sache.

    Linden habe ein eher nicht so tiefgründiges Wurzelwerk, 20-30 Jahre alte Linden kommen auf Tiefen von 1.2 - 1.3 Meter Tiefe des Wurzelwerks, selbst eine 65 Jahre alte Linde hat ein max. 1.3 Meter tiefes Wurzelwerk ... Daher brauchen die Blüten um zu honigen ein warmes Wetter mit viel Regen im wechsel. Oder die stehen eben an Flüssen, Seen oder ähnlichen. Gibts kein warmes Wetter aber dennoch Regen wirds mit dem Lindenblütenhonig auch eher nix bis wenig.

    Also wir müssen wohl doch umdenken !

    Ich wandere seit mehr als 40 Jahren in den Lindenwald Colbitz. Es ist der größte zusammenhängende Lindenwald Europas ! Wir haben hier das trockenste Jahr seit Aufzeichnungbeginn und allen Regeln zum Trotz hat die Linde sehr gut gehonigt, was sie nicht jedes Jahr tut. Der Honig hat ein noch nie dagewesenen intensiven Linden-Geschmack und ist heller als Akazie (also kein Blatt-Honig): Er wird einigen Kunden zu intensiv nach Linde schmecken !

    Das ist auch so, der Rotklee bietet reichlich und wertvollen Pollen ! Ich schrieb ja schon, dass ich viele Jahre in den Rotklee gewandert bin. Honig haben wir selten geerntet, Pollen gab es für die Völker immer !

    Ich bin etwa 30 Jahre lang den Rotklee angewandert, allerdings wegen der Bestäubungsprämie und weil Rotklee auch als guter und wertvoller Pollenspender gilt und gut in das Trachtfliessband Raps-Linde-Heide passte.

    Wie gesagt, insbesondere wegen der Bestäubungsprämie. Honig vom Klee geerntet habe ich vielleicht jedes 5. oder 6. Jahr. Allerdings beflogen die Bienen den Klee immer gut.

    Sie beißen die Blüten auch von der Seite an und kommen so an den Nektar. Der Pollen ist wohl sehr wertvoll, aber wer davon keinen Mangel hat wird nicht deshalb eine Anwanderung in den Plan aufnehmen.

    Also ich kann mich erinnern,dass es viele Jahre lang 8,-DDR-Mark pro kg Honig von der Aufkaufstelle

    gab. In den letzten Jahren wurde mehrmals eine besondere Zulage, abhängig von der Anzahl der Völker gezahlt, bis man zuletzt generell 14,-Mark zahlte.

    Weiter muss man wissen, dass die Landwirtschaftsbetriebe Bestäubungsprämien zahlen und für den An-und Abtransport sorgen mussten.

    Auch der Aufkaufpreis für Bienenwachs wurde in den letzten Jahren verdoppelt, wenn ich mich richtig erinnere auf 14,- Mark.

    In unserem IV habe ich einmal nur die Fremdkosten für den 5 Völker-Hobbyimker aufgeschlüsselt und jeden Posten einzeln von der Vollversammlung als realitätsnah bestätigen lassen, ebenso den erwartbaren Ertrag. Das Ergebnis: Fremdkosten von 7,85 EU/500g-Glas - also ohne Ansatz von Arbeitszeit.

    Lass uns doch an Deiner Rechnung teilhaben !

    Ich nehme Dir das so nicht ab. Vielleicht mit einem Abschreibungszeitraum von einem Jahr und Kauf beim teuersten Händler ?

    Was mich freut ist die Ehrlichkeit in dieser Diskussion.

    Ich kann mich noch an Meinungen erinnern die da in die Richtung gingen : " Der Imker der den Honig so billig verkauft tut mir leid nur wegen seines Einnahmeausfall. Stören tut es mich selbst aber gar nicht, ich werde meinen Honig mit Kusshand trotzdem los und bin im Januar schon ausverkauft".

    Hier wird also ehrlich gesagt, dass Verkäufe um die 4,-€ das 500g Glas euch die Kunden weg locken und für Umsatzeinbussen bei euch Schuld sind.

    Das ist so und das ist ehrlich !

    Nicht ganz stimmt die gemachte Aussage: "Da ist ja der Honig im Hobbock schon billiger" .

    Im Imkermarkt wird Frühjahrshonig für 4,80 €/kg angeboten, normal ist Raps für 5,00-5,50€ also

    2,40 -2,75 pro 500g Glas. (Wenn ich den Glaspreis mal unberücksichtig lasse.)

    Hihi@ all,


    flüssig finde ich nicht so praktisch, deshalb habe ich mir einen Trockenverdampfer gebaut. Funktioniert wunderbar :thumbup:

    Mit diesem Typ von Grillfön wirst Du nicht lange Freude haben. Der Ein-und Ausschalter funktioniert nach ganz kurzer Zeit nicht mehr und Wackelkontakte mit der Batterie gibt es laufend. Ich habe schon den 4. "verbraucht".

    Es gibt aber noch einen anderen Typ in der gleichen Preisklasse, eher rechteckig mit 4 AA Batterien,

    da hält wenigstens der Schalter (Schiebeschalter) länger.

    Deine Diskussion ist aber dem von Dir anerkannten und notwendigen Ziel nicht förderlich !

    Erstens weil Du Unrecht hast mit der kritisierten Einseitigkeit dieser Forderung nach Glyphosatverbot.

    Ich verweise nur auf die Grossdemonstrationen "Wir haben es satt"

    Und 2. weiss ich es von mir, dass ich nicht blindäugig für dieses Verbot eintrete.

    3. weil Du ohne ein Alternativvorschlag und wahrscheinlich auch ohne persönliches Engagement das

    zermürbende Ringen von vielen tausend Bürgern diskreditierst.

    Ich erlaube mir die Frage: Warst Du schon auf einer dieser Grossdemonstrationen dabei, wo es um Glyphosat aber auch insgesamt um die Vergiftung unserer Umwelt geht ?

    Vielleicht kannst Du uns auch einen ganz anderen Weg empfehlen ?!

    Nachdem man in Beschreibungen vom Varomor liest, dass man das Teil nicht unter 15°C mit Ox einsetzen soll, wie haben die Bienen bei Außentemperaturen von 0-4°C reagiert?

    Ich meine, dieser Hinweis bezieht sich auf die Lösung mit Thymol.

    Wenn man Thymol wie beschrieben mit einmischt, dann werden die Bienen sehr aufgeregt und es verlassen viele die Beute, was bei niedrigen Temperaturen zu Verlusten führt.

    Ich habe gestern den 2. Varomor für meinen Sohn aus der Ukraine als Postpaket erhalten. Eigentlich nichts mitteilungswürdiges, aber das Erstaunliche war: Es geht auch ohne Zoll ! "Von der zollamtlichen Behandlung befreit..."

    Für meinen musste ich noch 30 km zum Zollamt fahren, und, es ging jetzt logischer Weise sehr viel schneller.

    Erst mal muss man wirklich fragen : " Bundesagrarministerin" Schmidt ist das nur ein Schreibfehler

    von Franz Xaver oder will hier jemand den Ernst der Lage bagatellisieren ?

    Falls der Agrarminister Schmidt wirklich geschasst wird, was ich hoffe, dann hat er mit diesem Deal eine Beratertätigkeit nicht mehr nötig sondern sein Schärflein im Trocknen. Ein Milliarden Geschäft wirft ganz sicher einige Millionen für "Steigbügelhalter" ab, da können redliche Politiker nur von träumen!