Beiträge von hartmut17

    Ich verurteile eine solche Tat auch auf das Schärfste und will vorweg noch einmal betonen,
    dass es aber nicht die geringste , berechtigte Begründung für ein solch verbrecherisches Vorgehen
    gibt.
    Was aber auch mal gesagt werden muss ist der viel beobachtete Umstand, dass Wanderimker ohne
    Rücksicht auf Imkerkollegen ihre Völker anderen vor die Nase stellen. Das hat oft nichts mit Neid o.ä
    zu tun. Ich denke da nicht nur z.B. an einsehbare Kornblumenfelder an denen innerhalb von kurzer
    Zeit einige hundert Völker den erträ(a)lichen Rahmen sprengen, ich denke besonders an die Nicht-
    wanderimker, also an Standimker, die möglicherweise nur eine Tracht im Jahr in Reichweite haben
    und dann durch (vorrüberziehende) Wanderimker in die Röhre gucken. Und da geht es eben nicht nur
    um " ein Glas Honig weniger".
    In S/A ist das insbesondere ein Problem, denn hier gibt es kein regulierendes Wandergesetz. Trotzdem
    sollte es zur "Guten imkerlichen Praxis" gehören, dass sich anwandernde Imker mit den ansässigen
    Imkern abstimmen.
    Fehlende Seuchenfreiheitsbescheinigungen sind Gott sei Dank selten das Problem, fehlende Genehmigungen
    des Grunstückseigentümer schon häufiger, die fehlende, oben angemahnte Abstimmung mit den
    ortsansässigen Imkern fast schon die Regel.


    mfg
    hartmut

    Hallo 1.5 Hektar Rotklee was bringt der für die Bienen ...?


    Wir sind zu DDR Zeiten regelmäßig in den Rotklee gewandert. Honig erntet man höchst selten, es stimmt , dass der Rüssel zu kurz ist.
    Die Carnica wurde aber nach diesem Kriterium ausgelesen. Auch gehen, ähnlich wie in der Wicke, die Bienen von der Seite in
    die Blüte.(Durch anstechen oder durch benutzen von Anstechstellen)
    Zu nennen ist aber eher die gute Pollenversorgung mit wirklich wertvollem Kleepollen. Weil der Rotklee in der Vermehrung nach der
    Linde blüht, ist das eine Sache, die durchaus zu überlegen ist. Voraussetzung ist aber, dass das in die Varroastrategie passt. Wenn man
    von vornherein eine Honigernte ausschliesst, dann kann man ja im Rotklee behandeln.
    Für uns damals kam aber noch die Bestäubungsgebühr dazu, will ich ehrlicherweise noch ergänzen !


    mfg
    hartmut17

    Ich habe solche Besuche schon von der Vorschulgruppe bis zur ABI-Stufe gehabt und eigentlich
    nur positive Erfahrungen gemacht.
    Ganz wichtig ist ein Schaukasten, an ihm kann man sehr gut erklären und zeigen...auch die Königin
    suchen lassen.
    Was ich Dir sehr empfehlen kann ist das Herstellen einer kleinen Bienenwachskerze in jüngeren
    Schulklassen.
    Das ist eine Sache, die bis nach Hause nachwirkt und dort evtl. zu weiterführenden Gesprächen führt.
    Ein kleines Gläschen Honig ginge natürlich auch, da fehlt aber die eigene Leistung. Von den Kosten her
    ist das kein grosser Faktor, ich nehme meistens Mittelwände von MINI-Plus.


    mfg
    hartmut17

    Wenn es ein starkes, sich gut entwickelndes Volk ist, kannst Du auch 2 Brutableger davon machen. Z.B. einen Anfang Mai und Anfang Juni einen zweiten mit je 2 Brutwaben. Manchmal gehen auch 3 Ableger.


    Du zählst aber falsch:

    Zitat

    zwei Brutwaben zu entnehmen und mit jeder dieser Brutwaben einen Brutableger zu bilden


    Das sind dann bei der ersten Brutentnahme schon 2 Ableger, bei der zweiten Brutentnahme schon 4 Ableger .......


    gruss hartmut17

    Also macht man nichts falsch, wenn man einen von 2012 Gefangenen Schwarm in einen ablegekasten mit 5 Mittelwänden steckt? Wie ist das den mit füttern? Das müsste doch rein theoretisch überflüssig sein. Obwohl es bestimmt bei diesem Wetter nicht Schaden würde um denen die Sache etwas zu erleichtern, oder liege ich da falsch?


    Uwe


    Ein Schwarm hat nach 3 Tagen sein mitgenommenes Futter verbraucht und muss gefüttert werden ! Falls keine gute Tracht ist muss auch weiter gefüttert werden, nur so werden dann auch die Mittelwände gut ausgebaut !


    mfg
    hartmut17

    Ich sehe mich umgeben von Gentechnik-Experten. Regelrechten Evolutions- und Genetikgrößen, die durchaus in der Lage sind, Veränderungen in den Genen von daraus resultierenden Veränderungen in der Funktion der modifizierten Zelle zu unterscheiden, das der Einfachheit halber aber irgendwie nicht tun.
    ..... usw.


    Diese Sätze klingen doch sehr von oben herab, da meint man auch sie wären von einem Experten geschrieben.
    Dass das nicht so ist muss ich nicht wiederholen, Bernhard ist mir zuvor gekommen.


    mfg
    hartmut17

    Nix, ist mir genfreies Essen wert, weil jede Plinse bereits bemerkt hat, daß wir in unser Verdauungsystem schon ewig massenweise fremde Gene stopfen und unser Körper auf genau diese Art der Aufnahme fremder DNA regelrecht spezialisiert ißt.


    Na, ja, das ist sicher richtig, nur vergisst Du zu erwähnen, dass sich jedes Lebewesen also auch der Mensch in einer sehr langen parallelen Entwicklung an die fremden Gene in der Nahrung gewöhnen, besser anpassen konnte oder in der Lage war, Abwehrstrategien zu entwickeln. Dieses Miteinander in der Entwicklung ist aber mit der Grünen Gentechnik vorbei. Heute kommt es dazu, dass ein Lebewesen von einem auf den anderen Tag "massenweise fremde Gene hinein gestopft" bekommt auf die er sich nicht "spezialisieren" konnte.
    Und da schlummern wirklich unberechenbare Risiken !


    mfg
    hartmut17


    Mit Dir kann die FTP schon einen Teilerfolg registrieren: Ein Zweifler erreicht !
    Es ist schade, wenn eine gute Sache durch gezielte Lobbyarbeit von TOPAGRAR und FTP und anderen, sogar in den eigenen Reihen
    in Zweifel gezogen wird.
    Es muss sich doch jeder Imker nur die Frage stellen ob er für oder gegen Gen-Pollen im Honig ist.
    Wer dafür ist, hat dann auch keine Probleme mit der Kennzeichnung und kann sich offen gegen die anders denkenden stellen.
    Wer gegen Gen-Pollen im Honig ist muss die Mühe von Bablok nicht untergraben.


    mfg
    hartmut17

    In typischer Gen-Gegner-Manier sehr unpräzise! Ein einziger mitmenschlich fühlender Risikoignorierer und Du kannst die ganze Aussage vergessen.


    Finde ich nicht ! Das ist doch erst mal eine Haltung oder ? Und die ist richtig und wertvoll und das auch, wenn man mit Bayer-Experten nicht mithalten kann.
    Man sollte sich äussern dürfen!


    mfg
    hartmut17

    Ja, vielleicht ist aus meiner Sicht noch folgendes zu sagen: Es gibt ja auch noch die 2. Sorte mit dem Namen "Engelmannii".
    Die gefällt mir weniger. Sie steht weiter von der Wand ab, die Blätter sind schmaler und ich glaube sie ist auch nicht so
    anziehend für die Bienen.
    Ich hoffe, dass ich jetzt die beiden Sorten "Veitschii" und "Engelmannii" nicht verwechsele aber das müsste auch deutlich
    zu erkennen sein. (Vielleicht berichtigt es hier auch jemand)
    Preis bei uns 7,**€.


    mfg
    hartmut17

    Hallo Henry,


    hast Du schon irgendwo geschrieben was Du für Schafe hast ?
    Ich habe nämlich auch welche, Quessantschafe oder auch Zwergschafe. Ich warte aber noch auf das erste Lamm.
    Sie vertragen sich übrigens (bisher) super mit den Bienen. Habe ich mal am Wanderplatz im Raps ganz anders erlebt,
    da gab es mächtige Klagen des vorbeiziehenden Schäfer.

    Also ich muss noch mal den selbstklimmenden Wilden Wein hier anpreisen !
    Er wächst relativ schnell, viel schneller als Efeu und ist eine ideale Bienenweide.
    Bei mir wächst er am Wohnhaus, an der Garage und am Imkereigebäude (2 Gebäude),
    wenn er blüht denkt man das Haus hebt ab !
    Efeu wäre ähnlich nur wächst er so langsam !


    mfg
    hartmut17

    Hallo Hartmut17,


    wo habe ich das geschrieben das ich Verluste Jemanden wünsche?
    Überleg mal was du da schreibst!


    Hallo Michael2,
    ich überlege sogar gut was ich schreibe ! Und deshalb weiss ich auch, dass ich nie geschrieben habe Du würdest anderen Verluste wünschen !
    Überlege noch mal bzw. lies noch mal !
    .....
    Was mich stört ist Deine Aussage, dass in der Mehrzahl die Imker selbst an den Verlusten Schuld haben.
    Bist Du wirklich der Meinung, dass die Imker in den letzten Jahren so viel nachlässiger, man könnte auch sagen, dümmer geworden sind ?
    Natürlich gibt es diese Verluste durch die Schuld der Imker, das sind nach meiner Schätzung 2-5 % und nicht 30-80%.
    Ich würde mir an Deiner Stelle mal überlegen wen Du mit Deiner Sichtweise ein Alibi gibst !


    mfg
    hartmut17

    .....
    Ein besseres Märchen gibt es nicht.
    .......
    Einer der es nicht kennt wird sofort auf PSM schließen, .....


    Ich bin eigentlich nicht dafür bekannt, dass ich anderen etwas schmerzliches wünsche, anderseits ist es
    für den einen oder anderen manchmal die einzige Möglichkeit, ihn von der eigenen Überheblichkeit zu
    überzeugen.
    Ich kenne einige Imkerkollegen, die wie Du bei Verlusten anderer schnell auf Behandlungsfehler oder
    Nachlässigkeiten oder auch Dummheit verwiesen haben. Bis Sie, wie aus heiterem Himmel selbst betroffen
    waren.....
    Ganz sicher gibt es diese genannten Eigenschaften auch hin und wieder, sicher auch noch zu oft. Sie
    müssten aber dann geradezu exponential verstärkt auftreten um die eben so gestiegenen Verluste zu
    erklären.
    Bernhard hat es ja schon gesagt, ganz sicher erwischt es Dich in der Zukunft auch irgend wann, ich gönne es Dir nicht aber eine falsche Haltung wirst Du wohl erst dann einräumen !


    mfg
    hartmut17