Beiträge von Gerhard

    Hallo zusammen,
    die "Dunkle Biene" die damals ausgerottet werden sollte, war die Ideal-Biene ihrer Zeit, die "Deutsche Nigra". Die heutige, die es ebenfalls niemals gab, ist die "Deutsche Carnica". Die eigentliche Ideal-Biene ist die Buckfast, mit fast allen Bienen und Möglichkeiten.
    Ihr habt die Paketbienen vergessen. Für die solltet Ihr eine Weinnachtsversammlung ansetzten, wenn es dann zu ehrlichen Tränen reicht, empfehle ich den Eimer kreisen zu lassen. Vielleicht kann man es als "Heulwasser" gegen den Beutekäfer abfüllen.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo zusammen,
    Adreas - Die Gesetzeslage änderte sich seit dem Auftreten des Problems, die Faktenlage nicht. Gesetze haben ihre Lobby, die Dunkle Biene hat sie nicht.
    Meines Wissens gibt es dort nur wenige Imker, die Tracht anzuwandern lohnt nicht. Solidarität zeigen ist gut und hilfreich, mit dem Ansatz von Johannes nicht.
    Ob und wie lange die besonders gefährdeten Ökotypen überleben können, hängt nur von wenigen Personen und deren Nachfolge ab, nicht von der Gesetzessituation.
    Berni911 - Die heimischen/autochthonen Bienen können nicht mit den Methoden ihrer Ausrottung erhalten werden. Es gab in dieser Richtung schon einige Leibesübungen.
    Ich wünsche Euch viel Erfolg - aber das wird schon wieder.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Liebe Imkerfreunde,
    Ihr sitzt im Glashaus "Melliferafrei Zone", gebaut aus den getrübten Scheiben "Ausrottung durch Verdrängungszucht".
    Die GEDB e.V. machte in ihrem Rundbrief Nr. 2 Jan 1995 auf das Problem der Laesö-Biene aufmerksam und beteiligte sich an einer Petition zum Erhalt dieser Dunklen Biene im Okt. 1995.
    Diese Situation ist unser Alltag.
    Falsche Hektik und Aktionismus lenken vom eigentlichen Problem ab und schaden nur.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Wunderbiene,
    wenn es unsere Bienen wären, die bestäuben wäre es optimal.
    Es gibt sicher einfache Nahrungsketten, es gibt aber auch welche die sind nicht so einfach. Da können Pilze, Hefen, Bakterien usw. eine Rolle neben dem Pollen spielen, ebenso bestimmte Tageszeiten usw.
    Wenn irgendwo ein Glied ausbricht, geht der Rest auch dahin.
    Man schläft natürlich ruhiger wenn man nichts davon mitbekommt, irgend ein Piepmatz wird im Garten wohl immer rummhupfen.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Lothar,


    haben wir uns mißverstanden?
    Alle Honigbienen in Deutschland, außer der heimischen/autochthonen Biene, sind invasiv.
    Die Farge ist, was haben die Imkerei und die moderne Bienenzucht damit zu tun?
    Die Weltbienenzucht will anscheinend die Aussagen von Herrn Einstein austesten, denn sie gefährdet n.m.M. die autochthonen Bienen weltweit.
    Was der DIB in seiner Satzung hat, für wichtig hält und dann tut, wundert mich auch.
    Die Dunklen Bienen in Deutschland:
    Apis m.m.mellifera = die Braune
    Apis m.m.lehzeni = die Heidebiene
    Apis m.m.nigra = die Schwarze
    Die Braune wäre für den Taunus der standortgerechte Ökotyp gewesen.
    Die autochthonen Bienen können in ihrem natürlichen Verhältnis zu den Blüten nicht ersetzt werden.
    Alle Klarheiten beseitigt?


    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Imkerfreunde,


    zu Stefan W.:
    Die heimischen/autochthonen Honigbienen sind Teil unserer Wildbienenarten. Sie sind Hauptbestäuber, Generalist und wahrscheinlich mit vielen Blüten simbiotisch. Konkurrenten sind invasive Rassen/Arten.
    zu Lothar:
    Was hat die "Melliferafreie Zone", "Ausrottung durch Verdrängungszucht", Varroa und Beutekäfer mit Naturschutz zu tun?
    Welche "Aufklärungsarbeit" sollte ein Biologe mit der Faktenlage kaputtmachen?
    Hätte man bei dem Bestäubungsvergleich den standortgerechten Ökotypen getestet - mellifera statt lehzeni - wäre das Ergebnis sicher noch eindeutiger ausgefallen. Capensis und Carnica in ihren natürlichen Verbreitungsgebieten würden dort wohl wie die mellifera hier abschneiden.


    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo volle,
    Du beschreibst sehr "schön" und ausführlich warum es die heimischen, autochthonen Honigbienen nicht mehr gibt:
    Inzucht, Mischung und Modernisierung - leider ist es so geblieben.
    So haben wir heute die modernisierte "Deutsche Carnica" und die moderne Buckfast (so ein Mischt!).
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Volle,
    beim Artenschutz kann sich jeder einbringen und ist herzlich willkommen.
    Apis mellifera mellifera ist wahrscheinlich die erste Aufspaltung nach der cerana, aber es gibt keine Varroatoleranz, jedoch Auffälligkeiten und Vorteile.
    Mit dem Thema Kreuzungen und Stechlust befassten wir uns in unserem letzten Rundbrief www.dunklebienen.de
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Volle,
    die einheimische, autochthone Honigbiene würde sich "Zuhause" sicher wohlfühlen und wäre für ihre symbiotischen Blüten kein Nachteil.
    "Dunkle Biene" ist Arten- und Naturschutz. Wer nur etwas "Neues" oder "Seltenes" haben möchte, sollte lieber bei seinen "carnis" oder "buckis" beilben.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard

    Hallo Imkerfreunde,
    das Foto zeigt eine schweizer Apis mellifera mellifera nigra.
    Die Vermutung liegt nahe, daß es sich bei der Königin von Tschiwi um die gewöhnliche, heimische, authochthone Honigbiene handelt. In Österreich gibt es tatsächlich auch noch Erhalter aussterbender, heimischer Nutztiere.
    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard Glock

    Hallo Gerhard vom Strand der Elbe,


    es gibt außerhalb des "DIB" die GEDB e.V., welche im europäischen Dachverband SICAMM sich um die einheimischen Bienen bemüht.
    In Deutschland organisieren wir uns in der GEH, dort wurde die einheimische Biene zusammen mit dem Leutstettener Pferd zum "Nutztier des Jahres 2004" gewählt. Wir arbeiten mit SAVE zusammen und gründeten mit den wenigen Erhaltern der Alpenländischen Apis mellifera mellifera unseren länderübergreifenden DACH-Verband zum Erhalt der Dunklen Bienen. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.


    Mit herzlichem Imkergruß
    Gerhard