Beiträge von Patrick Weiskorn

    Hallo Markus.


    Mach es Dir doch einfach und gehe mal zu deinen (zukünftigen) Imkerkollegen in der Nachbarschaft und frag die mal nach deren Rassen.
    Da Du warscheinlich unteranderem auch Standbegatten möchtest, macht es Sinn die selben Rassen wie der Nachbar zu benutzen.
    In Deutschland wird das auf Carnica oder Buckfast hinauslaufen.
    Hierbei ist die Buckfast etwas schwarmträger und weniger arbeitsintensiv.


    Gruß
    Patrick

    Hallo,


    Ich habe nun seit einigen Jahren mein eigenes Wachs gesammelt, um nun endlich meinen eigenen Wachskreislauf aufzubauen.
    Vor einigen Jahren habe ich mir eine Mittelwandgußform bestellt, bin aber damit nicht zufrieden.
    Die Waben werden recht unterschiedlich, je nachdem wie warm oder kalt diese Form ist. Ich habe es aufgegen, weiter Mittelwände zu giessen.


    Ich suche nun jemanden der mir mein Wachs umarbeitet in gewalzte Mittelwände. Oder gibt es die Möglichkeit selber zu walzen?


    Bis denne


    Patrick.

    Hallo Ronny, and alle anderen Imker.


    Vo bekomme ich den Varrox - Verdampfer denn für 44,- Euro?
    Wo bekomme ich ihn überhaupt, Vielleicht direkt beim Hersteller?
    Wer ist der Hersteller, und wie trete ich an den dran? Adresse?


    So viele Fragen, ich weis.
    Aber wäre nett, wenn Ihr mir antworten könntet. Wollte mir diese Jahr noch einen Verdampfer zulegen.


    Danke im vorraus für Eure Mühe.


    Gruß


    Patrick

    Hallo Josef


    Ich habe gerade erst dieses Thema gelesen und antworte daher ein wenig spät.
    Ich habe gelesen, das Du Deinen Honig erst nach der Schleuderung mißt. - Gut so -.
    Eine "Messung" vor der Schleuderung ist nicht aussagekräftig, da beim Refraktoneter einfach zu wenig Honig gemessen wird.
    1. ist diese eine Messung nicht representativ für die ganze Charge, und
    2. wie Du bei Honigmayerhofen gelesen hast, können böse Überraschungen auftreten, wenn man seine Messung an der falschen Stelle macht.


    Der Wassergehalt ändert sich auf einer Wabe von oben nach unten. Oben ist der trockenste Honig (wird ja auch zuerst verdeckelt), unten wird er immer Wasserhaltiger.
    Der Wassergehalt ist natürlich auch in der ersten Honigzarge ein anderer als in der 2. Honigzarge.


    Noch einmal kurz etwas zur Probennahme für die refraktometrische Wassergehaltsmessung beim Bienenhonig, damit solch eine Böse Uberraschung wie oben beim Kollegen beschrieben nicht noch einmal auftritt.
    Ich habe gerade die DIN 10752 vorliegen. Diese DIN beschreibt die Bestimmung des Wassergehaltes, Refratometrisches Verfahren.
    Ich kürze teilweise etwas ab.
    Punkt 5: Für die Untersuchung ist eine Probe von mindestens 200 g zu verwenden.( nach der Schleuderung Anm. Patrick Möbius )
    Punkt 6.1.1: Die Probe ist durch intensives Rühren ( mindestens 3 min ) ausreichend zu homogenisieren. Dabei ist zu beachten, daß - insbesondere bei Weiterverwendung der Probe zur Bestimmung von HMF - möglicht wenig Luft mit untergerührt wird.
    Punkt 6.3: Unmittelbar nach dem Durchmischen wird eine kleine Menge des Honigs auf das Prisma des Refraktometers aufgetragen, das Refraktometer geschlossen und die Temperatur am Gerät sowie der Refraktometerwert abgelesen. Die ABlesung der Refraktometerwertes soll 4 mal vorgenommen werden. Zwischen den ABlesungenist das Greät jedesmal zu verstellen, und zwar je zweimal zu höheren und niedrigeren Werten, so das der Ablesungspunkt zweimal von höheren und zweimal von niedrigeren Werten aus erreicht wird.


    Puh -- Ende des Auszuges aus der Norm.
    Ich hoffe Du hast jetzt ein wenig einen Einblick bekommen, in die korrekte Probennahme für das Refraktometer.
    Das ist nich ganz so einfach. Ich weis, das die meisten Imker ihre Proben direkt aus der Wabe nehmen. Das ist völlig verkehrt!
    Nur weil es alle machen, wird es dadurch nicht richtig.


    Wenn Du aber sowieso nach der Schleuderung messen willst, warum nimmst Du da nicht ein Aräometer? Das ist doch wesentlich günstiger, und einfacher in der Anwendung.


    Schau mal hier auf http://www.bienen.de unter der Rubrik "Wissenswertes" nach.
    Wenn Du mehr Info´s benötigst, zur aräometrischen Wassergehaltsmessung im Honig, dann melde Dich einfach mal bei mir.
    Ich schicke Dir dann einen kleinen Prospekt.


    Meine e-Mailadresse müsste hier im Forum erscheinen.


    Mit imkerlichen Grüßen


    Patrick

    Hallo Toyotafan


    Die Sache mit dem Lufteinziehen in den Honig kann man eine wenig umgehen, wenn man in den Hobbocks viel Honig einfüllt, und noch recht viel Platz über dem Rührpropeller hat.
    Falls ich nur kleine Mengen zu Rühren habe, benutze ich halt einen kleinen Hobbock.
    Der Rührpropeller sollte nicht im drehenden Zustand bis unter die Honigoberfläche gezogen werden, sondern immer am Boden bleiben.
    Ich benutze den Apirecord ( der mit den 2 Propellern ) direkt an einer Bohrmaschine, ohne Getriebe. ( Metabo, 650 W, läuft schon seit 5 Jahren bei mir. Noch kein Motorschaden in Sicht. Benutze ich aber nur zum Honigrühren )
    Ich habe sie zwar im Langsamlauf, aber Luft ziehe ich mir auch bei den "hohen" Geschwindigkeiten des Direktantriebs normalerweise nicht mit ein.
    Also nicht Bange machen lassen.
    So schwierig ist das alles nicht.


    Gruß


    Patrick

    Hallo,


    Ich verfolge nun schon seit Anfang an, dieses Thema des überrührten Honigs.
    Ich muß sagen, das ich mir bis heute nichts unter überrührtem Honig vorstellen konnte.
    Heute war aber Jahreshauptversammlung von unserem Imkerverein, und ich habe mal gefragt, was das denn nun sein soll. Wir haben 2 Imkermeister mit dabei, die auch bei den Honigberwertungen mit bewerten.
    Überrührter Honig ist Honig, der beim Rühren sehr viel Luft mit untergerührt bekommen hat.
    Er wird daher mehr schaumig, wie steife Sahne. Daher setzt sich unten der schwere Honig ab, und oben schwimmt der Schaum: siehe Beitrag Andreas Hoppe.
    Einen ersten Minuspunkt bei der Honigbewertung bekommt überrührter Honig allein schon daher, das man nur mit Schwierigkeiten 500 gr. Honig in das Glas bekommt.


    Gruß Patrick
    _________________
    Imker im schönen Lipperland


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Patrick Möbius am 2002-07-21 19:31 ]</font>

    Hallo Anonymus


    Tschuldige, das ich erst jetzt antworte.
    Ich arbeite mit Seegeberger Hartstyroporbeuten. ( 11 Waben pro Zarge )Bis vor 2 Jahren bin ich jedes Jahr in die Heide gewandert, und dort hat es prima geklappt, aber auch jetzt, wo ich nicht mehr wandere, klappt es noch gut ( frühere Einfütterung )
    Ich sortiere die Waben aus. Als ich noch in die Heide gewandert bin, habe ich die Waben, die noch OK waren für die Heidetracht benutzt.
    Jetzt schmelze ich die Waben alle ein.


    Bis denne


    Patrick

    Hallo Dieter


    Ich rangiere jedes Jahr meinen alten Waben aus dem untersten Raum aus.
    Ich lasse den Bienen bis zum Schluß, im September so viel Platz wie möglich. Ich lasse den Honigraum einfach oben drauf.
    Die Bienen habe die Angewohnheit, im Spätsommer, mit dem Brutnest nach oben zu ziehen. Im Herbst oder Spätsommer, vor der Auffütterung entnehme ich den unteren Raum.
    Der ist dann Brut- und Bienenfrei.
    Ich packe die alten Waben in den Schmelzer, und fertig ist die Paula.
    Ich halt nichts davon, die Bienen einzuengen, oder mit irgendwelchen Absperrgittern zu arbeiten.
    Man muß sich nur den natürlichen Trieb der Bienen zunutze machen.
    Mit dieser Betriebsweise schaffe ich es, stetig 1/3 meiner in den Bienen befindlichen Waben auszutauschen. Länger als 3 Jahre "leben " meine Waben nicht.


    Ich hoffe Dir geholfen zu haben.
    Probier´s mal aus.


    Gruß
    Patrick Möbius

    Hallo Maphi


    Wenn Du Deine E-Mailadresse angeben würdest, dann könnt ich Dir mein Met-Rezet als *.pdf zusenden.
    Ich braue schon seit vielen Jahren.
    Aber nur für meinen eigenen Verbrauch.
    Gäste und Freunde von mir sind immer ganz begeistert, wenn sie mal eine Flasche bekommen.
    Ich trinke es auch sehr gerne.
    Ich ziehe den Alkoholgehalt ordentlich hoch, und spare mir daher das Schwefeln, und den dicken Kopp am nächsten Tag.
    Nach 2 Hörnern voll ist aber Schluß, sonst findet man den Weg ins Bett nicht mehr. :smile:


    Gruß Patrick

    Hallo Steffen.


    Die Idee mit einer Vereinsschleuder ist nicht schlecht, aber sie wird warscheinlich nicht funktionieren, da im allgemeinen in einer Gegend, der Honig immer zur gleichen Zeit reif ist, und jeder am selben Tag schleudern möchte ( vornehmlich Samstag vormittags ).
    In unserem Verein haben wir ähnliches mit einem Vereinsrefraktometer ausprobiert. Das lief auch nicht so recht, aus gleichem Grund.
    Immer wenn der Honig reif zum schleudern war, hat jeder das Refraktometer haben wollen. Das war aber gerade beim Kollegen im Nachbarort, also ins Auto, und hingefahren. Der hatte es dann schon seinerseits an den nächsten Kollegen weitergegeben und so weiter.
    Vielleicht kannst Du Dich aber mit einem anderen Jungkollegen arrangieren , und Ihr beiden könntet, wenn Ihr sehr nah zusammenwohnt für´s erste eine Schleuder zusammen kaufen.
    So einfach ist das aber alles nicht.
    Ich habe mir vor 16 Jahren eine 3 Waben Tischschleuder für, ich glaube, ca. 450,-DM zugelegt.
    Ich habe auch mit einem Volk über den Winter, und im Frühjahr zur Schleuderung dann mit 2 Völkern angefangen.
    Die Schleuder hat damals ausgereicht, und reicht mir immer noch, mit zur Zeit 7 Völkern.
    Die 16 Jahre sieht man der Schleuder nicht an, und ich meine, diese Investition lohnt sich schon, eine eigene Schleuder zu besitzen.
    So kann ich als Berufstätiger jederzeit loslegen, und muß meine knappen Wochenden nicht auch noch damit verbringen, die Gemeinschaftsschleuder vom Kollegen abzuholen, etc.


    Eine eigene Schleuder ist im Moment zwar viel Geld , zahlt sich über die Jahre gewiss aus.


    Gruß


    Patrick

    Hallo Harald


    Ich "taue" meinen Honig auch auf, und habe damit sehr gute Erfolge.
    Ich habe letzte Jahr aus Zeitgründen angefangen, meinen Honig nicht mehr zu dem Zeitpunkt abzufüllen, an dem der Honig "gut" ist, sondern an dem Wochende wann ich mal wieder Zeit hatte.
    So ist mir der Honig in den Hobbocks hart geworden, und war nicht mehr abfüllfähig.
    Ich habe versucht, den Honig in der Anfangsphase des Kristallisierens zu rühren, und dann hart werden lassen.


    So "taue" ich meinen Honig wieder auf:
    In ein leeren Hobbock werden zwei Holzleisten und ein Aquariumheizer eingelegt. Der Aquariumheizer ist auf ca 32°C eingestellt. ( vorher ausprobiert ). Der leere Hobbock wurde dann ein wenig mit Wasser gefüllt, und das Thermometer mit Strom versorgt.
    Der volle Hobbock kommt dann in der leeren und wird auf die Holzleisten gestellt. ( Sie dienen nur dem Schutz des Heizers )
    Ich fülle dann Wasser auf, das dann bis zum unteren Rand des vollen Hobbocks reicht.
    Dieses Gebilde stelle ich dann in eine Decke gehüllt in die Ecke, und lasse es etwa 24 Stunden stehen.
    Danach kommt der Rührer für etwa 5 - 7 min zum Einsatz, und der Honig Abfüllfertig.
    Der Honig ist nach dieser Auftauprozedur nur im unteren Bereich weich geworden. Oben drauf ist er noch fest. Nach dem Rühren hat er eine gute Konsistenz, und wird auch im Glas wieder
    fest, nur nich so fest, wie er vorher im Hobbock war.
    Keine Angst beim Honigauftauen. Man sollte nur auf die Temperaturen aufpassen. ( Beim Aquariumheizer ist ein Überhitzung aber nicht möglich )



    Viel Spaß.


    Patrick



    _________________
    Imker im schönen Lipperland


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Patrick Möbius am 2002-05-20 14:34 ]</font>