Beiträge von Patrick Weiskorn

    Moin


    Die Antwort von Frank; "Hobbit" ist die Lösung.


    Solltest Du keine anderen Rührer zur Verfügung haben:
    Ändere mal die Drehrichtung deines Rührwerkes.
    Es ist bei niedrigen Honigständen im Eimer besser, das die Spirale in Betrieb, den Honig hochhebt, und nicht runterdrückt.
    Beim "runter-oder rein-drücken" kann Luft mit eingerührt werden.
    Plus: Geschwindigkeit raus aus dem Rührwerk. Langsam rühren. Der Honig muss bei rausguckender Spirale dir Möglichkeit haben, sich wenn möglich wieder zu schließen, nachdem die Spirale die Honigoberfläche "durchschnitten" hat.


    Gruß
    Patrick

    Hallo Christoph


    Der Honig, der vor dem Stipen geschleudert wird, verkaufe ich als Spättracht Honig.
    Gerne auch etwas teurer als Raps und Sommerhonig.
    Der Honig kann sehr gut sein.
    Hatte früher diesen Honig aus dem Thymian, das war der Knaller!


    Ich war mal vor vielen Jahren in der Lüneburger Heide, mit den Bienen, dort wurde in den Touri-Läden diese Heide-Vorhonige als "Heidetraum" angeboten.
    Dieser Honig lag preislich zwischen Raps- und Heidehonig.


    Komme gerade aus der Heide:
    Wenn es weiterhin so trocken bleibt: dann wird das nix mit Heidehonig dieses Jahr!
    Dann lohnt das den Sprit dahin nicht...


    Gruß
    Patrick

    Moin


    Nach nun 28 Jahren, heute das erste mal Blatthonig geerntet.
    Die Eiche honigt wie wild. Linde klebt auch, aber noch keine Bienen darin gesehen.


    Ich bin so happy ;-)
    Die Honigräume waren sowas von voll, da musste ich einfach schleudern.
    Noch nen 4 Honigraum wäre dann auch zu viel geworden..
    1 km weiter gen Süden ist kein Blatthonig.


    Gerade hat es noch ein paar Tropfen geregnet: die Bienen sind sofort wieder in die Eiche geschwenkt.


    Heute Nacht soll ein Gewitter durchziehen...
    Mal gucken wie es weitergeht.


    Best gelaunte Grüße:lol:


    Patrick

    Hallo Wolfgang


    Kannst Du mir mal nen Tipp geben?
    Was für eine Presse benutzt Du für den Heidehonig?
    Ich überlege noch...
    Darfst mir auch gerne ne PN senden, damit wir den Faden hier nicht zu sehr zerschiessen ;-)


    Gruß
    Patrick

    Moin


    Nur mal so als Gedankenspiel:
    Wenn Du Deinen Honig schleuderts, siebst, rührst, abfüllst, und Etikettierst bekommst Du ca. 10,-€ pro 1 Kg. (Günstigster Honig)


    Jetzt fallen alle Arbeiten des Imkers weg.
    Warum nicht 10,-€ pro Kg, direkt in Wabe, Plus Rähmchenpreis?


    Das wären dann bei einer Wabe mit 2400gr. Gewicht: 24€ plus 1,10€ Rähmchen = 25,10€


    Wenn Du mit Dir handeln lassen willst: Setz 30,-€ an, nimm 25-€.
    => Fairer Preis.


    Merke: bei Wabenhonig im Rähmchen:
    Immer neue Rähmchen - alles andere sieht dreckig aus.
    Immer reiner Naturbau - siehe Beitrag vom Werner
    Immer nur unbebrütete Waben.


    Wenn Du gute Kunden aus der Türkei, etc. hast, dann kaufen die nicht Glasweise, sondern die komlette Ernte, pro Volk!


    Habe gestern erst 2 Kundinnen da gehabt: Wir sind dann gemeinsam an ein Volk, haben eine Wabe entnommen und direkt am Stand verspeist ;-)


    Zack war die komplette Ernte dieses Volkes verkauft.
    Also noch besser geht nicht.


    Als Preisreferenz kannst Du ja mal in einen Türkischen Laden gehen und Preise vergleichen.


    Gruß
    Patrick

    Moin


    Eure Völker sind geschwärmt!


    Dadurch, das im Raps dieses Jahr keine Neonic-Beizen benutzt wurden, sind mehr Flugbienen in den Völkern vorhanden.
    Dadurch mehr Bienenbesatz in den Völkern => Schwärme.
    Die neue Mutti legt, wenn die letzte Brut der Vorgängerin ausgelaufen ist.


    Ein Positives hat es: Das sind dann prima Völker, um in die Spättracht zu wandern: Tanne, Heide...:u_idea_bulb02:


    WZ werden teils rückgebaut, oder stecken in irgend welchen Ecken, wo Ihr sie bei der Durchschau schon übersehen habt.


    Mein Tipp:
    Ihr könnt Weiseproben ziehen, oder abwarten und Tee trinken.
    Hauptsache Ihr habe noch nen paar Drohnen übrig gelassen, damit es auch was mit der Begattung wird...


    Viel Glück


    Gruß Patrick

    Moin Christoph


    Der Heidehoniglöser, von Bienen-Voigt und der von Swienty scheinen mir gleich zu sein.
    (ich denke sie kommen beide aus der selben Herstellung)


    Der kleine Handhoniglöser ist eben klein.
    Er funktioniert.
    Das Prinzip ist wie bei den großen: jeder Stift ist einzeln federnd gelagert.
    Ich habe leider nie die Zeit genommen, wie lange es dauert, eine einzelne Wabe hiermit zu stippen.
    Ich war aber in etwa genauso schnell 3 Waben zu Stippen, wie meine Frau mit dem ausschleudern von 3 Waben brauchte.


    Ich arbeite folgendermaßen:

    • Entdeckeln
    • flüssigen Honig schleudern
    • stippen
    • Heide schleudern


    Beim Stippen kann man sich also auf die Bereiche konzentrieren, welche nur noch den Heidehonig drin haben!


    Ich würde sagen, probiere es aus.


    Ich habe vor 20 Jahren mit noch viel kleineren Stippern gearbeitet.
    Zusammen mit einem Kumpel ca. 12 Völker abgeerntet.
    Das funktionierte auch.
    Nachdem wir den kleinen Honiglöser gekauft hatten war die Arbeit mit dem eine absolute Wohltat!


    Gruß
    Patrick

    Moin


    Willkommen.


    Ich besitze für meine 4 - 5 Völker, welche in der Heide stehen folgenden Honiglöser:
    http://www.swienty.com/shop/vare.asp?side=0&vareid=107380


    Ansonsten ab es schon mal hier eine Diskussion:
    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=31257
    Manchmal denke ich auch über eine Honigpresse nach, aber dann hat man noch nen Ding in der Ecke rumstehen...
    Die 3800,-€ für nen beidseitigen Honiglöser scheue ich noch auszugeben, aber Hartmut schwört drauf.


    Gruß
    Patrick

    Moin


    sehr angenehmer und langer Rauch entsteht bei Benutzung von Rainfarn.
    In alter Imkerliteratur wird der Rauch als auch sehr beruhigend für die Bienen beschrieben.


    Rainfarn blüht ca. im August und kann dann als langer Stängel geerntet werden.
    Ich trockne den Rainfarn, und geben ihn dann durch den Gartenhäcksler.


    In einem alten 40 Kg Hobbock und Aufschrift "Rauchzeugs" wartet er dann bis zu seiner Bestimmung in der Imkerpfeife.


    Gruß
    Patrick

    Moin
    Ich möchte noch mal auf toyotafans Frage eingehen:


    Der Raps in meiner Umgebung ist mehr oder weniger durch.
    Letzten Samstag ist von den ersten Völkern der erste Rapshonig geerntet worden.
    Die anderen Völker hatten einen noch zu hohen Wassergehalt und sind kommendes Wochenende dran.


    Mir ist sehr positiv dieses Jahr im Raps aufgefallen:

    • Die Völker waren nicht so agressiv wie die letzten 11 Jahre. (wohne erste 11 Jahre hier am Ort)
      Ich konnte die Völker ganz normal bearbeiten, Waben ziehen, Wassergehalt messen, etc das war die letzten Jahre ohne Schutz nicht möglich!.
      Ausserdem wurden wir dieses Jahr nicht von Bienen täglich auf dem Feld attakiert, was die letzten Jahre absolut üblich war.


    Meine Schulklasse, welche dieses Jahr bei mir vorbeischaut, habe ich vorsorglich Mitte Juni terminiert, da dann der Raps verblüht ist und die Bienen dann wieder ruhig sind.
    Ich hätte Sie dieses Jahr auch im Raps kommen lassen.


    • Das Brutnest ganz normal, nicht löchrig oder unterbrochen.


    • Viele Flugbienen!!! (Kein "Schröpfen" durch verwirrte Bienen, die nicht mehr zurückfinden)


    Aber auch ein "negativer Punkt":

    • Die Bienen haben fast alle geschwärmt.


    Da muss ich kommendes Jahr dann doch mehr machen. (siehe letzer Punkt der "Positivliste")


    Ich bin eher zufrieden mit dem Raps und der jetzigen Entwicklung.
    Bin mal gespannt, wie es jetzt mit der Überwinterung klappt, ob wir immer noch das Phänomen der "eingefrorenen Bienen auf Waben mit gelben Pollen" sehen werden.


    Gruß
    Patrick

    Moin


    Erst mal Danke an Sabi(e)ne.


    Ich schreibe hier mal meine Erfahrung:


    Vor etwa 25 Jahren waren die Drohnenwaben rot, wenn man sie gegen das Licht gehalten hat. (Aufgrund der massiven Anzahl Varroen in der Brut)
    Heute lebe ich in einem Streifen in Deutschland, wo so gut wie keine Varroen mehr in der Drohnenbrut sitzt.


    Macht bitte selbst den Test: zieht 100 verdeckelte Drohen und 100 verdeckelte Arbeiterinnenmaden raus und zählt die Varroen auf den Maden und in den Zellen.
    Ihr werdet sehen: es sind fast keine Varroen mehr in der Drohnenbrut. Die Varroen sitzen heute in der Arbeiterinnenbrut.


    Jetzt fragen wir uns mal warum das so ist, wo es doch vor Jahren noch ganz anders aussah?


    Kann es sein, das der Imker, der immer fleissig Drohnenbrut geschnitten hat daran Schuld ist?


    Also das Stichwort hier ist: Selektionszucht!
    Das haben wir nun schon viele viele Varroagenerationen getrieben.
    Fragt mal nen prozessionellen Züchter, nach wie vielen Generationen, Selektionszucht nachhaltig greift...


    Also meine Bitte: lasst die Drohen im Volk, schneidet den Drohnenrahmen im Herbst aus, wenn er nicht mehr besetzt ist.
    Solltet Ihr den oben genannten Test mache, und feststellen, das noch mehr Varroen in der Drohnenbrut als in der Arbeiterinnenbrut ist, freut Euch, und lasst die Drohnen leben! Ihr habt nämlich im Gegensatz zu mir und all meinen Mitimkern in meiner Region und weit darum umzu, dann noch die Gelegenheit, aus einzelnen Völkern, gezielt in der Tracht Varroen zu erntfernen, ohne das Volk zu behandeln und aus der Produktion zu nehmen.
    Nehmt Euch diese Chance nicht selber weg!


    Habt ein Herz mit den dicken Willies.


    Grummelige Grüße
    Patrick