Beiträge von Patrick Weiskorn

    Moin Marcus


    Mache ich seit Jahren so.

    Ende Juli einen Klotz Apifonda drauf und gut ist.

    Nach 2-3 Wochen die leere Tüte wieder raus, nachwiegen und gut ist.

    Ich wiege aber auch kurz mal vorher, und passe dann die Menge entsprechend an.

    Dieses Jahr hatte ich so viel Honig, das ich viel drin gelassen habe.

    Ich musste nicht mehr viel nachfüttern.

    Das ganze spart extrem viel Zeit, darauf kommt es mir an.

    Gruß

    Patrick

    Moin


    Ich habe hier am Hof die Taon X stehen.

    Die Bremsen sind (waren) bei uns massiv im Gewächshaus.

    Ohne Falle könnte man ohne lange Hose und Hemd mit langen Ärmeln nicht ins Gewächshaus.

    Jedes Mal sind etwa 20-30 Bremsen um einen herum gewesen.

    Wir haben die Falle nun im 3 Jahr.

    Seitdem die Falle etwa 3 m vor der offenen Gewächshaus Tür steht ist es wesentlich besser geworden.

    Ich sehen ab und zu mal eine Bremse im Gewächshaus. Ist aber kein Vergleich zu der Zeit vor der Falle.

    Von mir absoluter Daumen hoch!

    Gruß

    Patrick

    Komm bei mir vorbei und zähle die Varroen in 100 Stck. verdeckelter Drohnenbrut, gleichzeitig die Anzahl der Varroe in der selben Anzahl verdeckelter Arbeiterinnenbrut.

    Hast Du jemals eine Kontrolle Deiner Varroen in der Drohnenbrut gemacht?

    Gleichzeitig aber auch mal über den Zaun geguckt und geschaut was in der Arbeiterinnenbrut los ist?

    Das Verhältnis beider zusammen ist höchst interessant.

    Da brauche ich keine weiteren wissenschaftlichen Beweise aus unsren Instituten.

    Ich kenne auch noch das Verhältnis Varroen in Drohnen- und Arbeiterinnenbrut aus den Anfängen der Varroa.

    Wenn du die Anfänge der Varroa in Deutschland mitbekommen hättest, würdest Du ähnlich wie ich reagieren!

    Wir Imker haben uns mit dem ständigen Drohnenschneiden aller Volker, die letzte Möglichkeit genommen, Varroen ohne Einsatz von Chemie, aus einzelnen Völkern im Sommer kurzfristig zu entnehmen.


    Ansonsten: nimm mal Kontakt mit dem Lippischen Landesverband auf: der hat vor einigen Jahren festgestellt, das in der Drohnenbrut fast keine Varroen mehr vorhanden sind.

    Die Varroen jetzt dafür aber in der Arbeiterinnenbrut sitzen...

    Warum meinen wir Imker eigentlich, das eine Selektionszucht bei Varroen nicht funktionieren sollte?


    Gruß

    Patrick

    Moin,


    Ich habe ca. 30 Jahre meine Imkerei mit bis zu 10 Völkern (durchschnittlich 5-7 Völkern) aus Platzmangel mit einer 3 Waben Tischschleuder mit Handbetrieb betrieben!

    Es geht also.

    Als Tisch hatte ich einen selbstgebauten, extrem stabilen kleinen Tisch, auf dem diese Schleuder festgeschraubt wurde. Höhe des Tisches: ca 30 cm.


    Es ist nicht ideal, aber es geht.

    Auslauf der Schleuder dann über der Tischkante, direkt in die Siebe und in Lagerbehälter.


    Habe des Öfteren auf dem Tisch gestanden und habe die Schleuder festgehalten, gerade bei kristallisiertem Rapshonig.


    Seit ein paar Jahren bin ich auf eine 4 Waben Selbstwendeschleuder, vollelektronisch umgestiegen.

    Ok, das ist ein ganz anderes und entspannteres Ernten.

    Der Platzbedarf ist minimal größer...

    Preislich natürlich eine ganz andere Nummer


    Mein persönliches Fazit: es geht... aber eben mit Einschränkungen


    Gruß

    Patrick

    Moin

    Räubereigitter bringen nix, wenn die Räuber beim Anbringen des Gitters noch im Volk sind, und den Weg durch das Gitter lernen.

    Die Gitter bringen nur was, wenn das Volk beim Anbringen der Gitter keine Räuber drin hat!

    Leidige Erfahrung.


    Aus dem Flugkreis wegstellen. Zur Not nen befreundeten Imker fragen und bei ihm unterstellen.

    Gruß

    Patrick

    Moin Wasserbiene.

    Ich mache meine Mittelwände seit wahrscheinlich 15 Jahren selber.

    Ich besitze eine Wassergekühlte Mittelwandgussform.


    Zur Herstellung von Kerzen spielt erst einmal die Wachsqualität, beziehungsweise die Abwesenheit von Schmutz im Wachs eine große Rolle.

    Wenn Du die Kerze direkt nach dem Entnehmen der Mittelwand aus der Form erstellst, gibt es kein Problem.

    Ansonsten ist die eigene Herstellung von Mittelwänden eine gute Idee.


    Bei der Frage, mit welchem Prozess Du die Mittelwände erstellen willst, solltest Du Dich fragen, wie viele Mittelwände Du pro Jahr benötigst.

    Ich rechne pro Jahr und Volk mit 20-30 MW. ( inkl. Jungvolkerstellung)

    Um meine 200 MW pro Jahr zu gießen benötige ich alleine etwa 4 - 5 Stunden inkl Vor- und Nachbereitung, soll heißen: Wasser und Abwasser legen, Aufbauen, Abbauen.

    Für diese paar MW lohnt es bei nicht, eine Walze anzuschaffen.

    Gruß

    Patrick

    Ich fände es mal ganz spannend, einen Frühjahrshonig ohne Raps zu haben.


    Wolfgang

    Moin


    Jau, schönen Frühtrachthonig aus der Obstblüte: einer meiner Favoriten!!

    Leider war es die letzten 3 - 4 Jahre nicht möglich, da die "gelbe Pest" den absolut genialen Obstblütenhonig mit dem nichtssagenden eintönigen Rapsgeschmack einfach plattgemacht hat.

    Wirklich immer schade.

    Auch dieses Jahr wird es mit Obstblütenhonig nichts werden.

    Das was die Bienen bisher eingetragen haben verbrüten sie gerade vollständig.


    Gruß

    Patrick

    Moin


    ich hatte letztes Jahr eine 3. Klasse am Stand.
    Da ich alle Kinder von Anfang an mit dabei haben wollte, habe ich ganz klassisch nach der Regel: vom "Ich" zum "Wir" zum "Thema" angefangen.
    Das wende ich im Projekt Management bei komplexen Themen oder Schulungen an, um alle Teilnehmer erstmal "einzufangen" aber es funktioniert auch mit Kinder hervorragend.
    Dann habe ich eine leere Beute vorgestellt: Boden, Deckel Zarge, wo fliegen die Bienen rein, wie hängen die Waben in der Zarge, wie "wächst" eine Beute etc.
    Imkerwerkzeugkiste auseinander nehmen und alles mal anfassen.
    Alles ausführlich erklären. Fragen zulassen und direkt beantworten.
    Die Kinder waren sehr diszipliniert und meldeten sich artig, wie im Unterricht.
    Ich hatte ein Schauvolk vorbeitet, für alle "ängstlichen" Kinder.
    Danach durfte wer sich traute, jeder noch mit an den Stand und Bienen live gucken.
    Kein Kind hat gefehlt.
    Danach mit kleineren Gruppen Honig geschleudert. Jeweils pro Gruppe ein Entdeckelungsvorgang und ein Schleudervorgang.
    Jedes Kind bekam ein frisch aus der Schleuder abgefülltes Glas Honig mit.
    Zum Schluss dann: vom "Thema" zum "Wir" zum "Ich".


    Die Kinder wurden dann von den Eltern abgeholt.
    Die Kiddies waren so begeistert und haben ihren Eltern so viel beim Abholen erzählt das ich mit einigen Eltern dann noch einen Schleuderdurchgang gemacht habe.


    Die Klasse hat mir eine Woche später ein Plakat gemacht, wo jedes Kind etwas aufgeschrieben hat, was es über Bienen neu gelernt hat.


    Das war ein schöner Tag


    Gruss Patrick

    Moin


    Mein Bienenhaus ist zur Zeit 4x4 m "groß".
    Drinnen sind: 2 Regale je eins rechts und links bis zur Decke.
    Direkt am Eingang sind 2 halbhohe Regale.
    In den Regalen sind diverser Kleinkrams: Königinnen Zuchtzeug, Werkzeug, Futtergeschirre, AS-Verdunster, Schwarmfangzeugs.
    Aber auch meine Werkzeugkiste, um direkt an den Bienen zu arbeiten.
    Es gibt noch einen Küchenunterschrank, worauf ich Waben entdeckele, oder auch mal per Gaskocher etwas warm machen kann (Wachs)
    In dem Küchenunterschrank befinden sich die Töpfe und Siebe um Wachs zu schmelzen und grob zu reinigen.
    In den Schubladen: diverses Kleinkrams, den man nicht oft benötigt, wie Stethoskop, Feuerzeug für den Gasherd, Besteck. Desweiteren Handtücher und Geschirrtücher, weiße Abdecktücher.
    Desweiteren habe ich einen kleinen Küchentisch im Haus - man muss ja mal was abstellen.
    Ein Waschbecken mit kalt und warm Wasser.
    Ein Wabenschrank für etwa 60 Waben.
    Ausserdem steht hier die Scheuder.


    Alle leeren Zargen, Böden, etc habe ich in einem sogenannten Anbauschrank. Das ist ein kleines Häuschen, welches sich an meine Bienenhütte kuschelt.


    Sonnenwachsschmelzer und Dampfwachsschmelzer sind in der Garage.


    Gruss
    Patrick

    Moin Donaldo


    Tut mir leid zu hören, das bei dir Vandalismus am Stand war.
    Bezüglich Wildkamera: besuche mal die Seite: http://www.wald-prinz.de/
    Direkt auf der ersten Seite findest du den link zu den Kameras, Tests und Technik, sowie Berichte und Fotos.
    Diese Seite hat mir bei der Entscheidung für meine Kameras auch geholfen.


    Ich wünsche Dir viel Glück, das Du Deine Völker noch durchbekommst.
    Vergiss Die Anzeige bei der Polizei nicht!


    Gruss
    Patrick

    Moin


    Bisher an meinem Heimatstand direkt am Haus, in noch "normaler" nicht zu intensiver Landwirtschaft habe ich 9 Völker eingewintert, und bisher sind 9 Völker noch da.
    Behandlung mit AS60, einmal (für mich schon zu spät) ab 20.08.16 in Nassenheider Professionel.
    Ansonsten keine weiteren Massnahmen gegen Varroa.


    An meinem Versuchsstand im Naturschutzgebiet: 4 von 5 leben.
    Keinerlei Behandlung gegen Varroa seit 4 Jahren.


    Wirklich gezählt wird Anfang Mai
    Beste Grüsse
    Patrick