Beiträge von Frank Osterloh

    Und nicht zu vergessen:

    Wenns draußen kalt wird, beginnt die Honigsaison.

    Oder bei euch nicht?

    Doch, aber Honig war eigentlich in diesem Jahr immer gut nachgefragt.

    Auf der anderen Seite ist nach der Saison wieder vor der Saison. Das

    eine oder andere Beutenteil will gestrichen, die Drähte abgekochter

    Rähmchen gespannt werden. Mittelwände zum einlöten liegen auch

    schon bereit und Honig abfüllen in Gläser sowie etikettieren zur

    Auffüllung des Lagers ist ja auch keine vertane Zeit. In der Saison

    muss man dann vom Lager in allen Bereichen aus dem vollen schöpfen

    können, sonst verzettelt man sich fix.


    LG

    Frank

    Ist es sinnvoll das gewonnen Wachs erneut, ohne Wasser, zu erhitzen und dann durch ein Seihtuch in kleinere Pötte abzufüllen ?

    Hallo,

    letztlich kommt es ja darauf an was hinterher mit dem eingeschmolzenen Wachs passieren

    soll. Wenn die Blöcke zur Umarbeitung zu einem Mittelwandhersteller gehen, oder Du

    sie beim Imkereibedarf gegen MW eintauscht, reicht es völlig aus den groben Schmutz

    vom Block unten mit dem Stockmeißel zu befreien. Eine weitere Reinigung stünde dann

    in keinem Verhältnis vom Aufwand her zu dem Abzug den Dir der MW Hersteller oder

    Händler für den Schmutzanteil i.R. macht. Bei der MW Herstellung wird das angelieferte

    Rohwachs eh professionell und effizient gereinigt.


    LG

    Frank

    Beim Thema Kofferwaage würde ich immer eine Wiegung einer Musterbeute

    empfehlen. Mehere Wiegungen vornehmen und dabei die Futterwaben

    innerhalb der Beute auch mal verschieben um ein Gefühl für den Messfehler

    dieser Methode zu bekommen. Bei uns liegt dieser bei minus 1-2kg

    gegenüber der Kontrolle auf einer Plattformwaage.


    LG

    Frank

    Völker die Dienstag z.T. 8Liter (nicht erwärmten) Sirup über Futterzarge, ausgestattet

    wie von mir beschrieben erhielten, haben diesen heute komplett verputzt,

    auch bei einstelligen Nachttemperaturen. Das sind halt alles Völker wo der eine

    Raum satt mit Bienen besetzt ist. Wir wollen hier schon ordentlich Honig aus der

    Frühtracht ernten, die Obstblüte beginnt Anfang April, da macht die Einwinterung

    schwacher Völker keinen Sinn. Wären in den Futterzargen die üblichen Winkel drin,

    würde die Aufnahme ERHEBLICH länger dauern.


    Über die Fütterung von unten wie von mir beschrieben bekommt man auch 4 Liter

    Sirup in einer Nacht bei -8 Grad in ein Volk.


    Ich bin der Meinung wenn es sich um solide und gesunde Völker handelt ist die

    Außentemperatur ein zweitrangiges Parameter bei der Aufnahme von Futter

    wenn die Darreichungsform entsprechend angepasst ist. Fütterung von Völkern

    im Oktober ist hier im Spättrachtgebiet Lüneb. Heide nichts besonderes, obwohl

    die Heide ja eher zu den kühleren Ecken in Deutschland gehört. Nochmal, die

    Gesundheit ist das A und O .


    Wäre die verehrte Kundschaft nicht so geil auf den sch... Heidehonig hätten

    hier Bienen wie Imker ein viel einfacheres Leben. Da wäre mit viel weniger

    Aufwand und besser für alle Beteiligten alles locker 4 Wochen früher erledigt.


    LG

    Frank

    Erwärmtes Futter direkt am Bienensitz wird von GESUNDEN Völkern eigentlich

    immer abgenommen. Von der normalen Auffütterung mal abgesehen sprechen

    wir dann jedoch von Notfütterungen. Diese funktionieren im Zweifel auch bei

    deutlichen Minusgraden und Völker solider Stärke nehmen selbst dann 2-3

    Liter Futter in einer Nacht auf wenn man es richtig anstellt.


    Ich gebe in solchen Fällen den warmen Sirup gerne in einer Schale mit Stroh von

    unten im hohen Boden, so dass das benetzte Stroh unten direkt an die Wintertraube

    reicht und die Schale mit einer Seite an der Beutenwand steht. In flachen Böden

    kann man sich mit einer aufgesetzten leeren Halbzarge dafür den nötigen Raum

    schaffen. Futterttasche oder ähnliches direkt am Bienensitz geht auch, ist aber

    nicht so toll zu setzen wenn es kalt und alles verkittet ist. Fütterung in kalter

    Jahreszeit von oben über Futterzarge funktioniert nur bei deutlichen postiven

    Temperaturen, angewärmten Sirup und gelegten Futterspuren zu einer schon

    locker sitzenden Wintertraube.


    Mein Sohn füttert seine Völker aktuell final auf. Dabei werden die letzten

    erforderlichen kg nach vorherigem Wiegen verabreicht (über Futterzarge)

    von oben. In diesen ist jetzt kein Winkel o.ä. drin, sondern 2 Hand voll stroh.

    So ausgestattet werden bisweilen auch größere Mengen Futter in kürzester

    Zeit aufgenommen. Die späte Fütterung jetzt bedingt sich zum einen aus der

    Spättrachtnutzung (Heide) und sehr spät gebildeten KS denen man noch

    länger Platz zum brüten belässt. Alles auf einer Zarge DNM Sege

    Auch die Geduld der besten Imkerfrau hat ihre klar definierten Grenzen.

    Umweiseln ? Ich hab meiner Holden (Buchhalterin) immer von Investitionen in die

    Zukunft erzählt......, letzlich hat sie es nicht bereut (oder die Liebe gesiegt)

    Was nicht reinpasst passt nicht rein.

    oder wird passend gemacht.

    Vielleicht ergibt sich mal eine andere, ebenerdige Lösung.

    Visionen schaffen Fakten. Immer ran.


    LG

    Frank

    Wand aufkloppen oder entsprechende Öffnung mit Beton

    Motorsäge einschneiden, Doppelflügel Metalltür einsetzen

    und los geht der Spaß zum unbeschränkten Geräteshopping


    Spaß, sorry nur Spaß....


    LG

    Frank

    Auch beheizte (VA) Rohrleitungen in Wand-/oder Deckenmontage

    leisten gute Dienste damit der Honig in günstiger Temperatur am

    Klärbehälter oder Siebtechnik ankommen.


    LG

    Frank

    Frank ich kann den Prüfer schon nachvollziehen, ihr habt extra Schuhe für den Schleuderraum, wenn er vorbeikommt werden die aber nicht getragen, was soll man da als Prüfer denken?

    Brauchen wir uns gar nicht drüber unterhalten. Es wird halt nur immer mehr Aufwand

    erforderlich, was sich natürlich auch in höheren Kosten wiederspiegelt. Einiges läßt

    sich ja auch automatisieren, wie z.B. die tägliche Dokumentation der Luftfeuchte im

    Honiglager usw. . Aber vieles bleibt halt auch manueller Mehraufwand, und je mehr

    Seifen-, Einmalhandtuch, Desentfektuionsspender, Hygienepläne etc. in den Räumen

    an den Wänden hängen, desto mehr muss auch regelmäßig abgewischt, aufgefüllt

    und ausgefüllt werden. Von anderen Dokumentationspflichten mal abgesehen.


    Erhöht halt alles die Stückkosten, und der Honigmarkt in Deutschland ist halt wie

    schon von mir zuvor mal erwähnt sehr speziell, weil die Marktteilnehmer auf der

    Produzentenseite sehr unterschiedliche Kostenlasten zu tragen haben.


    LG

    Frank

    Mein Prüfer hat die Latte nicht so hoch gehängt. Die Kriterien waren:

    - leicht zu reinigende Wände und Böden (mussten nicht zwingend Fliesen sein) sowie Geräte, Arbeitsplatten usf.

    - Doppelwaschbecken mit Warm- und Kaltwasser

    - Fliegengitter am Fenster

    So bisher auch hier der Standart. Jetzt halt Schippe drauf. Wobei ich den einen

    oder anderen Punkt gerne zur Verbesserung aufnehme, man neigt ja auch

    irgendwie zur Betriebsblindheit. Und sich zu verbessern ist ja nicht schlecht.

    Nur erzeugt dieses Level natürlich auch zusätzliche Kosten, und die lassen

    sich im ja recht speziellen deutschen Honigmarkt nicht so ganz einfach mal

    eben umlegen.


    LG

    Frank