Beiträge von Frank Osterloh

    Hallo,

    Sicherheitsschuh kann ich nur empfehlen zu tragen. Ein Bänderriss

    z.B. durch umknicken in der Saison kann doch niemand gebrauchen,

    und wie schnell tritt man im unbekannten Gelände z.B. nachts beim

    wandern in ein Karnickelloch oder eine Ackerfurche.

    Bei uns in der Imkerei hat sich als Schuh der Worker S3 von Stihl

    sehr bewährt. Er ist sehr, sehr angenehm vom Tragekompfort und

    auch schön leicht vom Gewicht her.


    LG

    Frank

    Entweder er setzt seinen Stundenlohn herab oder er rechnet das offiziell runter wegen der Steuer

    Der Stundenlohn ergibt sich beim Berufsimker, i.R. mit Einnahmen-/Überschußrechnung, ja erst

    ganz am Ende der Rechnung. Da ist die Steuer schon bezahlt. So ist dieser für die Steuerlast

    eigentlich nicht von Bedeutung.

    Auch das man seinen Gewinn unterm Strich deutlich steigert wenn man statt 200 dann 800 Völker

    bewirtschaftet hat sich in den allermeisten Fällen nicht bewahrheitet.


    LG

    Frank


    Ich denke mir auch hin und wieder "ist das wirklich das richtige, was ich hier gerade tue?"

    Wie oft schon hatte ich mir diese Frage gestellt, und das Hamsterrad drehte sich schneller und

    schneller. Letztlich hat mein Körper (Rücken) dann die Notbremse gezogen und mit heftigen

    Schmerzen unterstrichen das ich mal schön die Kurve im (Imker-) Leben kriegen soll.


    Mich hat man auch oft gefragt "wie bekommst Du das zeitlich alles voreinander ?" . Aus

    heutiger Sicht kann ich für meinen Teil sagen, das wenn man nur bekloppt genug ist, kann

    man in 7 Tage Wochen zu 20 Stunden am Tag schon einiges imkerlich reißen. Dabei noch

    seine Familie entsprechend der Sache dienlich zu versklaven und man ist im High-End

    Bereich angelangt.


    Kein Außenstehender aus dem Bekanntenkreis kann das nachvollziehen, die zeigen

    einem alle den Vogel ! Meine geliebe Frau, das die das all die Jahre so mitgemacht und

    nicht umgeweiselt hat, grenzt an ein Wunder.


    LG

    Frank

    Ich mache solche Umzüge bei Frost Anfang Januar. Völker dann einfach gurten

    und zu zweit mit möglichst wenig Erschütterung an den neuen Standort tragen.

    Schubkarre würde ich im unebenen Gelände nicht unbedingt nehmen, hab ich

    aber auch schon gemacht.....ist immer gut gegangen.


    Die Damen sind eigentlich hart im nehmen und längst nicht so empfindlich

    wie wir Imker das in sie hineininterpretieren. Ungünstig ist vielmehr wenn

    Beute nicht fest steht, ständig im Wind hin und her wackelt oder Äste

    regelmäßig dagegen schlagen.


    LG

    Frank

    Würdet ihr jetzt lieber trotz kaltem Wetter schnell reinschauen (Höchsttemperatur 7-8 Grad) oder so lassen und dann später die winzige Prinzessin bei besserem Wetter suchen?

    Wenn Du noch Reserve Königinnen hast würde ich jetzt umgehend noch handeln !

    Statt Teigverschluss eignet sich auch sehr gut Mäusespeck (also diese Süßigkeit) beim zusetzen. Überlege beim nächsten Mal die alte Weisel erst 7-9 Tage zu

    Käfigen und dann den Tausch vorzunehmen, so minimiert sich das Risiko eigener Nachschaffungsweiseln.


    LG

    Frank

    Und nicht zu vergessen:

    Wenns draußen kalt wird, beginnt die Honigsaison.

    Oder bei euch nicht?

    Doch, aber Honig war eigentlich in diesem Jahr immer gut nachgefragt.

    Auf der anderen Seite ist nach der Saison wieder vor der Saison. Das

    eine oder andere Beutenteil will gestrichen, die Drähte abgekochter

    Rähmchen gespannt werden. Mittelwände zum einlöten liegen auch

    schon bereit und Honig abfüllen in Gläser sowie etikettieren zur

    Auffüllung des Lagers ist ja auch keine vertane Zeit. In der Saison

    muss man dann vom Lager in allen Bereichen aus dem vollen schöpfen

    können, sonst verzettelt man sich fix.


    LG

    Frank

    Ist es sinnvoll das gewonnen Wachs erneut, ohne Wasser, zu erhitzen und dann durch ein Seihtuch in kleinere Pötte abzufüllen ?

    Hallo,

    letztlich kommt es ja darauf an was hinterher mit dem eingeschmolzenen Wachs passieren

    soll. Wenn die Blöcke zur Umarbeitung zu einem Mittelwandhersteller gehen, oder Du

    sie beim Imkereibedarf gegen MW eintauscht, reicht es völlig aus den groben Schmutz

    vom Block unten mit dem Stockmeißel zu befreien. Eine weitere Reinigung stünde dann

    in keinem Verhältnis vom Aufwand her zu dem Abzug den Dir der MW Hersteller oder

    Händler für den Schmutzanteil i.R. macht. Bei der MW Herstellung wird das angelieferte

    Rohwachs eh professionell und effizient gereinigt.


    LG

    Frank

    Beim Thema Kofferwaage würde ich immer eine Wiegung einer Musterbeute

    empfehlen. Mehere Wiegungen vornehmen und dabei die Futterwaben

    innerhalb der Beute auch mal verschieben um ein Gefühl für den Messfehler

    dieser Methode zu bekommen. Bei uns liegt dieser bei minus 1-2kg

    gegenüber der Kontrolle auf einer Plattformwaage.


    LG

    Frank

    Völker die Dienstag z.T. 8Liter (nicht erwärmten) Sirup über Futterzarge, ausgestattet

    wie von mir beschrieben erhielten, haben diesen heute komplett verputzt,

    auch bei einstelligen Nachttemperaturen. Das sind halt alles Völker wo der eine

    Raum satt mit Bienen besetzt ist. Wir wollen hier schon ordentlich Honig aus der

    Frühtracht ernten, die Obstblüte beginnt Anfang April, da macht die Einwinterung

    schwacher Völker keinen Sinn. Wären in den Futterzargen die üblichen Winkel drin,

    würde die Aufnahme ERHEBLICH länger dauern.


    Über die Fütterung von unten wie von mir beschrieben bekommt man auch 4 Liter

    Sirup in einer Nacht bei -8 Grad in ein Volk.


    Ich bin der Meinung wenn es sich um solide und gesunde Völker handelt ist die

    Außentemperatur ein zweitrangiges Parameter bei der Aufnahme von Futter

    wenn die Darreichungsform entsprechend angepasst ist. Fütterung von Völkern

    im Oktober ist hier im Spättrachtgebiet Lüneb. Heide nichts besonderes, obwohl

    die Heide ja eher zu den kühleren Ecken in Deutschland gehört. Nochmal, die

    Gesundheit ist das A und O .


    Wäre die verehrte Kundschaft nicht so geil auf den sch... Heidehonig hätten

    hier Bienen wie Imker ein viel einfacheres Leben. Da wäre mit viel weniger

    Aufwand und besser für alle Beteiligten alles locker 4 Wochen früher erledigt.


    LG

    Frank