Beiträge von Frank Osterloh

    Hallo Gerhard !


    Bei fortlaufender Fütterung kannst Du Deinem Ableger ohne weiteres eine Zarge voll Mittelwände aufsetzen, dann aber auch jeden Tag eine Futtergabe ! (die MW werden dann auch einwandfrei ausgebaut). Wichtig bei der Sache ist das die aufzusetzende Zarge ausschließlich MW enthält. Bildet man einen Wabenkern aus bereits ausgebauten Waben, werden diesen noch überdemensional vergrößert und die verbleibenden MIttelwände in schlechter "Maurer" ??? - Manier ausgebaut.>>>>>>>>> "Für einen Maurer sind 10cm doch kein Maß !!!" oder "Zuerst kommen die Herren Maurer, dann die Herren Zimmerochsen !!!"


    Beste Grüße


    Frank


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    Hallo Anonymus !


    Das sich Kulturen auf der Nährlösung überwuchern kommt vor, und macht einen Neuansatz notwendig. Hiefür ist es wichtig das genügend Probematerial (Honig) zur Verfügung steht. Meine Futterkranzproben gebe ich ins Bieneninstitut nach Celle die haben das bis jetzt immer hinbekommen.


    MFG Frank


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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank Osterloh am 2002-07-04 23:22 ]</font>

    Hallo Steffen !


    Der Preis liegt unter 0,80 € pro kg Sirup. Er wird für mich umso atraktiver wenn ich bedenke wieviel Zeit ich aufwenden müßte um ca. 30 Zenter Zucker aufzurühren. Hinzu kommt das ich mit der Heide eine Spättracht nutze und meine Völker erst ab Anfang/Mitte September auffüttern kann. Dies muß so zügig wie möglich und gleichzeitig bienenschonend geschehen.


    MFG Frank


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    Hallo Sabine !


    Ich denke bei der Bemessung der winterlichen Voräte kommt es auch auf die klimatischen Verhältnisse im Winter am Standort der Bienen an. Bei uns hier in Norddeutschland haben wir bedingt durch das Seeklima recht milde Winter mit nur kurzen Frostperioden. Ich halte hier ca 16kg Futter für ein normales Wirtschaftsvolk auf zwei Zargen für ausreichend, bei einräumigen Jungvölkern reichen sogar in der Regel 12kg Futter völlig aus. Das kann in Süddeutschland und in den Bergen schon ganz anders aussehen.


    Grüße Frank


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    Hallo Gerhard !


    Mischungsverhältnis von drei Teilen Zucker zu zwei Teilen Wasser ist richtig (kannst auch einen Eimer halb voll mit heißem Wasser gießen, und dann soviel Zucker (Raffinade) zugeben bis sich der Eimer voll ist (entspricht dem gleichen Verhältnis). Ich persönlich bevorzuge Futtersirup, ab einer bestimmten Völkerzahl und der damit benötigten Futtermenge lohnt selber rühren nicht mehr. Ich kaufe den Sirup lose in Fässern oder Palettentank das sichert einen atraktiven Preis !


    Grüße Frank


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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank Osterloh am 2002-07-03 16:55 ]</font>

    Hallo Imkerkolegen !


    Wenn bereits jetzt mit der Wintereinfütterung begonnen werden soll, empfehle ich kleine Gaben (1/4 Liter pro Volk alle zwei, drei Tage) z.B. über eine Futterzarge. Am besten Sirup 1:1 mit Wasser mischen, das spart Zeit und Geld und die Bienen brüten kräftig weiter. Auch bei schlechterem Wetter sind gerade von der nun blühenden Winterlinde noch gute Erträge zu erwarten, habe gestern einige Deckel kaum hochbekommen ! Zügiges auffütern in möglichst wenigen Gaben empfiehlt sich nach der Tannen bzw. Heidetracht.


    Desweiteren bestehen noch gute Trachtaussichten aus Phacelia, Buchweizen, Waldblüte, Sonnenblume, Weißklee und Heideblüte. Auf guten Böden kann sogar der Gelbsenf noch Erträge bringen.......
    Also mal rumschauen und wandern, die Bienen machen es uns doch schon von sich aus vor, indem sie fehlender Tracht ihren Sammelradius deutlich vergrößern.


    Grüße Frank


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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank Osterloh am 2002-07-03 16:38 ]</font>

    Hallo Charly !


    Gerade Ableger bedürfen einer besonderen Pflege (dazu gehört auch die regelmäßige Fütterung) durch den Imker, bilden sie doch die Grundlage für eine erfolgreiche neue Saison. Am besten ist es Ableger alle 2 Tage flüssig zu füttern (etwa 1/4 Liter Lösung (Zuchersirup welcher 1:1 mit Wasser gestreckt ist)). Durch diesen ständigen Futterstrom gehen die Jungvölker auf wie ein Hefeteig ! Setzt von außen stärkere Tracht ein, kann zeitweilig auf eine Fütterung verzichtet werden.


    Grüße Frank


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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank Osterloh am 2002-06-28 13:43 ]</font>

    Hallo Imkerkolegen !


    Häufig gehen junge Weiseln erst dann in Eilage wenn auch die letzte Brut der alten Königinn ausgelaufen ist. Dafür erscheint mir aber bei Dir Markus die Zeitspanne deutlich zu lang, denn die letzte offene Brut hätte spätestens Ende Mai auslaufen müssen. Tja, da scheint Deine Jungweisel wirklich erstmal nach dem anstrengenden Schlupf Urlaub gemacht zu haben (im günstigsten Fall auf einer Insel einschließlich Liebschaft :grin: !!!!!!!!)


    Grüße Frank


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    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Frank Osterloh am 2002-06-27 10:01 ]</font>

    Hallo Imkerkolegen !


    Bei der Völkeraufstellung auf meinen Ständen versuche ich immer meine Buckfast Völker in losen Gruppen und mit unterschiedlichen Ausflugrichtungen aufzustellen so wie es die Literatur vorgibt. Auf einzelnen Wanderständen ist dieses jedoch aus Platzmangel nicht möglich und ich mußte die Völker in Reihe aufstellen. An der Stärke und am Ertrag der äußeren Völker änderte sich zu meiner Verblüffung nichts. Wie wichtig ist denn nun tatsächlich Grüpchenaufstellung mit unterschiedlichen Fluglochausrichtungen bezüglich des Verfluges ?


    Grüße Frank


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    Hallo maju !


    Mittelwände werden bei Volltracht ohne weiteres auch noch in den Sommermonaten ausgebaut, jedoch gibt es bei uns in Niedersachsen zu dieser Zeit nur noch Läppertrachten (es sei denn man steht auf besseren Böden in der Phacelia oder Lindentracht). Wichtig ist der ständige Nektar (oder Futterstrom) welcher ein Volk zum bauen anregt. Ist dieser nur ungenügend vorhanden, werden die Mittelwände nur noch zaghaft und unschön ausgebaut, und sehen hinterher aus als ob die Bienen mit schmutzigen Füßen durch ihre Wohnstube spaziert sind. Regelmäßig gefütterte Kunstschwärme und Ableger wie auch nackte Heidevölker bauen Mittelwände problemlos aus.


    Grüße Frank


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    Hallo Imkerkolegen !


    Derzeit stehen meine Völker noch in der verregneten Akazientracht. Glücklicherweise war ich früh genug angewandert und die Völker konnten die Honigräume noch einigermaßen füllen. Nun zu meiner Frage: Ist es Problemlos möglich mit den aufgesetzten Honigräumen abzuwandern (Fernwanderung ca.250km Autobahn) wenn ich anstatt der Deckel Lüftungsgitter und Gitterböden (Segeberger) verwende ?


    Grüße Frank

    Hallo Imkerkolegen !


    Wer hat sich schon mal intensiv mit Werbung auseinandergesetzt um den Absatz in der Direktvermarktung weiter zu erhöhen. Ich denke dabei besonders an Wurfzettel im eigenen und den benachbarten Dörfern sowie Zeitungsanzeigen (z.B. im wöchentlich erscheinenden Mitteilungsblatt der Gemeinde). Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solchen Aktionen gesammelt ? (könnte mir vorstellen das sie gerade jetzt nach der (ersten) Ernte gut ankämen). Mund zu Mund Propaganda für qualitativ hochwertigen Honig ist sicherlich eine gute und preiswerte Form der Werbung, denke das müßte aber noch zu toppen sein.


    Grüße Frank


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