Beiträge von Frank Osterloh

    Was "darf" der Honig kosten - diese Frag kann z.B. eine Marktrecherche beantworten.

    Wir haben gesehen - bei Bio-Honig kann das schnell über 25€ sein.
    Es wäre als keine Schande für einen Regionalen Honig - kein Bio - 20€ zu nehmen. In 500g ev. bisschen drunter, in 250g oder kleiner auch gerne mehr.

    Da erscheint doch dieses Angebot (ab morgen bei LIDL) geradezu pervers:

    Die zur Stärkeverzuckerung eingesetzten gentechnisch veränderten Enzyme sind nicht

    kennzeichnungspflichtig. Den meisten scheint nicht bewußt zu sein, dass diese in fast allen Nahrungsmittelbereichen eingesetzt werden; auch beim Futtersirup in der Imkerei.

    Daher bin ich der Meinung das sich alle Imker überlegen sollten zur

    Winterauffütterung nur noch Bio-Zucker zu verwenden.

    Gilt auch für mich selbst.

    rase und das ist doch das teilweise das Problem welches schon so oft angesprochen wurde.

    Im Grunde wollen wir es gar nicht wissen, da wir es sonst nicht vor uns und unserer Familie verantworten können, warum wir (SpaßImker) das gemeinsame Vermögen für die Anderen verbrennen.


    Liebe Grüße Bernd.

    Treffer versenkt !

    Vermutlich ist 95% der heimischen Imker letztlich egal ob der von ihnen

    erzielte Honigpreis auskömmlich hinsichtlich betriebswirtschaftlicher

    Regeln zustande kommt. Sie bringen geschätzt 50% des heimischen

    Honigs auf den Markt.


    Die verbleibenden Imker versuchen mit ihrer Kunst einen Beitrag zur

    Ernährung ihrer Familien zu leisten, dem kleinsten Teil gelingt dieses

    komplett. Gleichwohl muss diese Gruppe auch noch BG Beiträge

    und andere Lasten tragen.


    Stellt Euch solch eine Gemengelage mal für andere Branchen vor.


    Es bräuchte ein hohes Maß an Solidarität in der gesamten Imkerschaft

    um Land auf Land ab auskömmliche und reelle Preise durchzusetzen.


    LG

    Frank

    Hallo,

    Sicherheitsschuh kann ich nur empfehlen zu tragen. Ein Bänderriss

    z.B. durch umknicken in der Saison kann doch niemand gebrauchen,

    und wie schnell tritt man im unbekannten Gelände z.B. nachts beim

    wandern in ein Karnickelloch oder eine Ackerfurche.

    Bei uns in der Imkerei hat sich als Schuh der Worker S3 von Stihl

    sehr bewährt. Er ist sehr, sehr angenehm vom Tragekompfort und

    auch schön leicht vom Gewicht her.


    LG

    Frank

    Entweder er setzt seinen Stundenlohn herab oder er rechnet das offiziell runter wegen der Steuer

    Der Stundenlohn ergibt sich beim Berufsimker, i.R. mit Einnahmen-/Überschußrechnung, ja erst

    ganz am Ende der Rechnung. Da ist die Steuer schon bezahlt. So ist dieser für die Steuerlast

    eigentlich nicht von Bedeutung.

    Auch das man seinen Gewinn unterm Strich deutlich steigert wenn man statt 200 dann 800 Völker

    bewirtschaftet hat sich in den allermeisten Fällen nicht bewahrheitet.


    LG

    Frank


    Ich denke mir auch hin und wieder "ist das wirklich das richtige, was ich hier gerade tue?"

    Wie oft schon hatte ich mir diese Frage gestellt, und das Hamsterrad drehte sich schneller und

    schneller. Letztlich hat mein Körper (Rücken) dann die Notbremse gezogen und mit heftigen

    Schmerzen unterstrichen das ich mal schön die Kurve im (Imker-) Leben kriegen soll.


    Mich hat man auch oft gefragt "wie bekommst Du das zeitlich alles voreinander ?" . Aus

    heutiger Sicht kann ich für meinen Teil sagen, das wenn man nur bekloppt genug ist, kann

    man in 7 Tage Wochen zu 20 Stunden am Tag schon einiges imkerlich reißen. Dabei noch

    seine Familie entsprechend der Sache dienlich zu versklaven und man ist im High-End

    Bereich angelangt.


    Kein Außenstehender aus dem Bekanntenkreis kann das nachvollziehen, die zeigen

    einem alle den Vogel ! Meine geliebe Frau, das die das all die Jahre so mitgemacht und

    nicht umgeweiselt hat, grenzt an ein Wunder.


    LG

    Frank

    Ich mache solche Umzüge bei Frost Anfang Januar. Völker dann einfach gurten

    und zu zweit mit möglichst wenig Erschütterung an den neuen Standort tragen.

    Schubkarre würde ich im unebenen Gelände nicht unbedingt nehmen, hab ich

    aber auch schon gemacht.....ist immer gut gegangen.


    Die Damen sind eigentlich hart im nehmen und längst nicht so empfindlich

    wie wir Imker das in sie hineininterpretieren. Ungünstig ist vielmehr wenn

    Beute nicht fest steht, ständig im Wind hin und her wackelt oder Äste

    regelmäßig dagegen schlagen.


    LG

    Frank

    Würdet ihr jetzt lieber trotz kaltem Wetter schnell reinschauen (Höchsttemperatur 7-8 Grad) oder so lassen und dann später die winzige Prinzessin bei besserem Wetter suchen?

    Wenn Du noch Reserve Königinnen hast würde ich jetzt umgehend noch handeln !

    Statt Teigverschluss eignet sich auch sehr gut Mäusespeck (also diese Süßigkeit) beim zusetzen. Überlege beim nächsten Mal die alte Weisel erst 7-9 Tage zu

    Käfigen und dann den Tausch vorzunehmen, so minimiert sich das Risiko eigener Nachschaffungsweiseln.


    LG

    Frank