Beiträge von Frank Osterloh

    1. Rechtzeitig (Mai) Königinnenzucht ... und dIe Königinnen dann in Apidea Kästchen vereinzeln und halten bis Ende Juli.

    Königinnen 2 Monate im Apidea?

    Verwende für mich selbst oft rein gepaarte Weiseln welche 8-10 Wochen im Apidea saßen zur Kunstschwarmbildung nach der Heide, also Mitte/Ende September. Es hat danach nie Probleme mit solchen Königinnen gegeben !


    LG

    Frank

    ...werde ich es also zunächst mit der großen Schmelztruhe

    von Keller sowie der Hamag Wachsschleuder angehen...

    Alternativ bleibt...Drohnenbrut Material via Salz zu konservieren und im Winter zu verarbeiten. Auch das werde ich testen.

    Frank Osterloh : Ein Erfahrungsbericht ggf. mit Ausbeutequoten zu gegebener Zeit wäre sehr nett und interessant.

    Hallo,

    ist doch klar, wird gemacht. Hab nun auch mal meinen Sohn beauftragt sich in seiner Berufsschulklasse zu der Ausgangsfragestellung umzuhören. Da büffeln (und feiern) aktuell ja die Imker Azubis aus der ganzen Republik.


    LG

    Frank

    Hallo,

    es mag an meiner technischen Ausstattung vor etlichen Jahren gelegen

    haben, jedoch ist in mir aus dieser Zeit hängengeblieben das außer viel

    Sauerei und einer großen Menge an Eiweißträgern kaum etwas beim einschmelzen von Drohnenbau übrig blieb. Ich hatte sogar den Eindruck

    das recht viel Wachs in dem Maden Gemansche hängenblieb. Danach hab

    ich es halt gelassen und temporär relativ viele Schweinchen damit

    glücklich gemacht. Wie schon beschrieben ändern sich nun meine Rahmenbedingungen und ich will mit möglichst wenig Aufwand viel

    Wachs aus dieser Quelle ernten. Folgernd aus dieser Diskussion und Euren lieben Beiträgen werde ich es also zunächst mit der großen Schmelztruhe

    von Keller sowie der Hamag Wachsschleuder angehen, mal schauen wie das

    dann auch im angespannten Zeitfenster im Rahmen der Saison zu bewerkstelligen ist. Alternativ bleibt mir auch noch der direkte Hinweis eines

    Kollegen Drohnenbrut Material via Salz zu konservieren und im Winter zu verarbeiten. Auch das werde ich testen.


    LG

    Frank

    Hallo Ludger,

    hohe Wachsausbeute bei geringst möglichen Zeiteinsatz.


    Hallo Robirot,

    wie sind denn so die Erfahrungen mit der Hamag, mit Wechselkorb,

    und geschnittener Drohnenbrut. Was geht da so an Masse durch und

    in welcher Zeit ? Hat da evtl. mal einer ein Video bei sich gemacht ?


    Hallo immenlos,

    hast Du solche Einsätze schon mal in Aktion gesehen ?

    Zufällig Fotos davon ? Wachsausbeute, Dauer ?


    LG

    Frank

    Hallo,

    von der Ausstattung her ist eine große Schmelztruhe von Keller sowie auch eine

    Wachsschleuder vorhanden, betrieben beides mit einem 45kw Dampferzeuger.

    Fehlen tut jedoch Erfahrung hinsichtlich deren Effizienz bezüglich der

    Ausgangsfragestellung weil dieses Wachs für mich bisher keine Bedeutung hatte.

    In Zukunft möchte ich meine Eigenwachsumarbeitung selber vornehmen, da

    sind die Rahmenbedingungen nun etwas andere.
    Natürlich bin ich auch für andere Verfahren/Arbeitsweisen völlig offen, wie gesagt

    liegt mein Schwerpunkt bei der Effizienz u. möglichst wenig Zeitaufwand.



    LG

    Frank

    Liebe Imkerkollegen,

    unter folgendem Link findet ihr das Programm der Großen Celler Imkertage 2019:

    Programm Celler Imkertage 2019

    Alle interessierten Imker und Bienenfreunde sind zu dieser Veranstaltung mit

    fünf Workshops, vier Fachvorträgen und je einer Podiumsdiskussion & Betriebsvorstellung herzlich eingeladen.
    Mehr als 50 Aussteller aus 11 Nationen auf der großen angegliederten Fach-

    und Verkaufsmesse freuen sich auf ihren Besuch.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sie unter:

    Infos & Einladung Celle 2019
    Tipps rund um die Veranstaltung
    Vorläufige Ausstellerliste Celle 2019
    Parken Große Celler Imkertage 2019

    Für Rückfragen und Anregungen bezüglich der Veranstaltung stehe ich gerne zur Verfügung.

    Frank Osterloh
    DBIB Vorstand AG Nord

    Hallo,

    ich bilde meine Jungvölker im Juli bis in den August hinein, meist aus Kunstschwärmen (ca. 1kg Bienen) bzw. aus ausgelaufenen Brutwaben mit ansitzenden Bienen (2-3 Rähmchen DNM). Diese erhalten junge begattete Königinnen und eine Futtertasche welche gleichzeitig als Wärmeschied

    dient. Bis Anfang Oktober wird mit Wasser verdünnter Fertigsirup alle

    zwei Wochen gefüttert, und das wachsende Volk mit Mittelwänden

    erweitert. Futtermenge so angepasst das im Volk immer 2-3 kg Futter

    vorhanden sind. Ab Anfang Oktober wird auf Fütterung mit purem Sirup umgestellt und bis ca. 20 Oktober abschließend aufgefüttert. Etwaige

    Frostnächte in dieser Zeit oder kühle Temperaturen haben noch nie zu

    Abnahmeproblemen geführt.


    LG

    Frank

    Hallo Genscher,

    bilde einen kleinen KS für Dein Minni Plus und wähle auf jeden Fall

    diesen Umweg zur Umweiselung des Vollvolkes. Bedenke das eine

    junge Königinn erst im Alter von ca. 3 Monaten die normale Menge

    an "Pheromonabgabe" einer Weisel erreicht und sonst zuvor von den

    Bienen als minderwertig angesehen werden kann. Sie ziehen dann

    gerne auf den ersten Eiern der jungen Kö Umweiselungzellen.

    Je stärker der KS und größer der Anteil älterer Bienen im KS Bienenfleisch-

    Gemisch, je höher die Tendez der Bienen zu einem solchen Handeln.

    Durch unterschiedliche Genetik der neuen Kö und des KS Materials

    verstärkt sich dieser Effekt zusätzlich. Umweiselung mit Minni oder

    anderen Begattungskästchen nach dem Drohnenabtrieb der

    Vollvölker via Leerzarge mit Zeitungspapier unproblematisch. Gerne

    ist die neue Queen zu diesem Zeitpunk schon 6 Wochen oder älter

    und von Ihren eigenen Nachkommen im (erweiterten) Begattungskästchen

    umsorgt.


    Ich empfehle meinen Kunden grundsätzlich folgendes im Hinblick

    auf die weitere Verwendung von jungen begatteten Königinnen:

    - Kleinen KS bilden aus 500-1000g Honigraumbienen verschd. Völker

    (wichtig sind junge Bienen, keine alten Tanten !).

    - nach 2 Stunden Kö im Käfig unter Festverschluss dem KS zuhängen,

    diesen mit einem feuchten Futterteigfladen am Lüftungsgitter der

    KS Kiste oder Gitter-Papierkorb (beides ggf.schräg an die Wand stellen)

    und etwas Wasser aus dem Wassersprüher versorgen (nach24h wiederholen)

    - KS für 48-72 Stunden kühl (16-18 Grad optimal) und dunkel in

    Findungsphase schicken, ggf. Varroabehandlung vornehmen.

    - KS in der späten Abenddämmerung (nach Beendigung des regulären

    Bienenfluges) auf MW einschlagen, also in Boden/leere

    Zarge welche anschliessend mit einigen MW aufgefüllt wird. Festverschluss

    Versandkäfig ausbrechen und mit dünner Schraube/Nagel Fresskanal durch

    oberflächig trockenen Futterteigverschluss bohren und Käfig in mittlere

    Gasse der MW hängen. Werv es sich zutraut verzichtet am besten auf

    Begleitbienen im Versandkäfig ab diesem Moment.

    - Flugloch der Beute so eng machen das nur eine Biene hindurch passt !!!

    - Dünn füttern, ich tue es gerne mit Sirup auf Rübenbasis mit

    Wasserzugabe von 25%. Futter sorgt für Bautrieb und gute Stimmung.


    Nach Bedarf:

    Wenn die Kö später nach Annahme und dem Schlupf des ersten eigenen Brutsatzes

    von den eigenen Nachkommen umgeben ist, lässt sich das Jungvolk unproblematisch

    mit Brutwaben (Varroaproblematik beachten) oder Bienenfleisch (

    am besten mit Rampe vors Flugloch zum einbetteln kippen) verstärken.

    Hallo,

    am besten ist es zu dieser Zeit via Kunstschwärmen Völker gezielt für die Heide aufzubauen.

    Die nackten Kunstschwärme können problemlos mit OS behandelt, und ein Varroa Reset

    herbeigeführt werden. Diese Jungvölker stelle ich dann gerne zur Entwicklung an Flächen wo

    die Landwirte Blühmischungen angebaut haben.


    LG

    Frank