Beiträge von Frank Osterloh

    Hallo Holger,

    ja es handelt sich um die Königinnen, welche später nach einschlagen der

    Bienen in die Beuten zum freifressen eingehängt werden. Wärme spendet

    die Bienentraube direkt unterhalb des Käfigs.

    Es wäre problemlos möglich die Kö auch in die Kisten zu hängen, hab ich

    früher so auch praktiziert......dann wurde ich faul und optimierte die Kisten.

    Funktioniert einwandfrei. Mein "Keller" steht oberirdisch und ist isoliert wie

    ein 3 Liter Haus, ca. 16-18°C.


    LG

    Frank

    Hallo,

    zum Thema "Steuerfragen" in der Imkerei gibt es einen Workshop

    bei den Imkertagen in Celle am 20.01.2018 . Hier werden die

    verschiedensten Konstellationen aus dem Steuerrecht, Rechnungslegung

    usw. von einem der erfahrensten Steuerberater auf diesem Gebiet beleuchtet.

    Anmeldungen sind über diesen Link möglich:


    Anmeldung Steuerworkshop Imkertage Celle


    Im Preis sind hochwertig belegte Brötchen, Kaffee, Saft & Wasser inbegriffen !





    LG

    Frank

    DBIB Vorstand AG Nord


    Hallo Horst,

    auch ich sprühe sie in der Kiste mit OS ein. Kiste wird aufgestaucht damit die "Gesellschaft"

    am Boden liegt, eingesprüht, Kiste durchgeschüttelt, eingesprüht, nochmal durchgeschüttelt

    und eingesprüht. Menge in ml hab ich nie gemessen, geht aber fix. Hab mal Fotos von meinen

    KS Kisten der neusten Generation angehängt, hab mir 30 Stck. im Winter 15 davon gebaut.

    Gegenüber meinen alten Kisten nach Muster "Celler KS Kiste" können hier Futterteig und

    Königin im Käfig einfach oben auf die KS Kiste aufgelegt werden. Das ist recht praktisch.


    LG

    Frank

    Ich unterschlug:

    KS gelingen besonders gut wenn man Bienenfleisch verschiedener Völker mischt !

    Hinsichtlich der Völkerentwicklung sind Futtertaschen und dünne Flüssigfütterung

    Futterzargen oder zugehängten Futterwaben deutlich überlegen. Am besten

    funktionieren Styroporfuttertaschen, Holz oder Kunstoff gehen aber auch.h

    Wenn man die Wahl hat sind Kö die schon einige Wochen legen schöner als solche

    die gerade mit dem Stiften begonnen haben.


    LG

    Frank

    Hallo,

    ich investiere ungern mehr als 1kg Bienenfleisch bei KS Bildung Ende Juli/Anfang August.

    Dann ist wichtig:

    1. ein homogenes Bienengemisch des KS von Bienen aller Alterstufen

    2. die Behandlung des KS mit OS nach Bildung in der KS Kiste/Papierkorb etc.

    3. KS nach 48-72 Stunden in der Abenddämmerung einschlagen (auf MW o. trockene h.Waben)

    4. Am Anfang genügen 4-5 Waben, mittels Futtertasche eng schieden (Futter feuchter Teig am Anfang, nur erste Fütterung, 1,5kg langt)

    5. Flugloch ganz eng

    6. wöchentlich dünn füttern (Rübensirup+25% Wasser), 1,5 Liter

    7. mittels Futtertasche immer ganz eng halten bis der Schlupf der ersten Brutflächen beginnt

    8. wenn sie beginnen in die Futtertasche zu bauen, bzw. Wabe/MW hinter ihr belagern erweitern


    Der Schlüssel liegt in der dünnen Fütterung und dem engen Schieden.

    Es ist nicht relevant das diese Jungvölker zur Einwinterung eine Zarge voll mit

    Bienen machen, 8-9 Wabengassen sind völlig o.k.

    Die Schweizer Kollegen würden solche Einheiten Mitte Oktober dann

    noch einer Blockbehandlung mit OS und der Gaskartusche unterziehen, das dürfen wir

    hier nicht !


    LG

    Frank

    Ich sehe das Problem nicht so direkt bei der Milchsäure, sondern eher bei der Tatsache, dass im Sommer eine Behandlung, wie auch immer durchgeführt wird. Danach wird der Behandlungserfolg mehr oder weniger kontrolliert und die Varroabehandlung bis zur Winterbehandlung weitgehend als erledigt betrachtet. Das kann funktionieren, tut es aber oft nicht, weil zwischen Sommer und Winter viel passieren kann.

    Mit den organischen Säuren lässt sich m. E. kein idiotensicheres Verfahren etablieren. Das Problem liegt weniger bei der Säure, eher bei dem vernünftigen und gebotenen Maß der Kontrolle und der Anwendung.

    Hallo,

    vorweg, ich bin ein Freund der Varroabehandlung mit organischen Säuren.

    Idiotensichere "Verfahren" gibt es meiner Ansicht nach weder mit organischen

    Säuren, noch mit systemisch wirkenden Mitteln. "idiotensicheres Verfahren"

    impliziert für mich das Jahr für Jahr mit den identischen Maßnahmen zum gleichen

    Zeitpunkt angewendet erfolgreiche Varroabekämpfung durchgeführt werden könnte.

    Bezöge sich das nur auf die reine Behandlung, läge hier schon beim Zeitpunkt für

    eine günstige (Spät-) Sommer Behandlung der Hase im Pfeffer. Dieser verschiebt

    sich von Jahr zu Jahr und ist abhängig vom Beginn und Umfang des Brutgeschäftes

    im Frühjahr und dem weiteren Witterungsverlauf. So varriert der Zeitpunkt für eine

    gezielte, möglichst effektive Sommerbehandlung, keine Spättrachtnutzung vorrausgesetzt

    bei mir hier im Raum Hannover zwischen ca. 20.7. und 20.8. eines Jahres. Eine frühe

    Sommerbehandlung am Ende der zweiten Juli Dekade, beispielsweise mit dem Nassenheider

    Prof. und AS60% erfordert oft noch eine Spätsommerbehandlung, z.B. mit Verdunster wie

    vor bei geeigneter Witterung, Anfang Oktober. Letztere kann wiederum oftmals verbleiben,

    wenn die Sommerbehandlung erst Ende der 2. August Dekade erforderlich wurde.

    Idotensicher kann man ein Varroabehandlungskonzept m.E. fahren wenn man Behandlung

    und Betriebsweise zielgerichtet (Ziel=keine varroabedingten Winterausfälle) miteinander

    verknüpft. Beispielsweise das ich in der heissen Phase der Saison keine Brutwaben Ableger

    bilde sondern alternativ Fluglinge oder Kunstschwärme wenn es erforderlich ist die

    Völker zurück zu nehmen. Weiter werden dann alle Völker, wieder keine Spättrachtnutzung

    vorrausgesetzt, nach der Sommertracht (z.B Winterlinde) konsequent zu Kunstschwärmen

    verarbeitet und mit OS behandelt (Brutwaben nehmen den Weg zum KS über Brutsscheunen auf separaten Standplätzen). Neben den Vorteilen der Bauerneuerung und Umweiselungsmöglichkeit ist hier ein hocheffektiver "Varroa-Reset" möglich. Im Eigeninteresse ist es sinvoll bei benachbarten Imkerkollegen für eine ähnliche Vorgehensweise zu werben und diese ggf. zu unterstützen.

    So lassen sich Ende Juli aus einem Wirtschaftsvolk problemlos drei/vier KS mit jeweils einem

    guten Kilo Bienenfleisch und junger Kö bilden und über dünne Fütterung bis zur Einwinterung zu

    schönen gesunden Jungvölkern aufbauen, Winterbehandlung & fertig. Der Arbeitsaufwand ist mit entsprechender Routine auch bei größerer Völkerzahl gut zu bewältigen, und in anbetracht der genannten Vorteile allemal besser als vergeutetes Winterfutter und der Aufwand beim abräumen toter Völker im Frühjahr !


    LG

    Frank

    Und die zwei Jahre im Volk sind sportlich aber durchaus realistisch!

    :daumen:

    Wenn die Wirtschaftsvölker nach der Sommmertracht nicht in die Heide gehen,

    wird mit einem HR von jedem Volk ein Flugling mit der alten Kö erstellt, und

    zeitnah eine Varroabehandlung durchgeführt. Bauerneuerung 100%.

    Gehen sie in die Heide werden sie Mitte September zu KS verarbeitet und

    dabei eine 100% Bauerneuerung vollzogen.

    Kö suchen keine große Sache da gezeichnet und nur 1 Brutraum verwendet

    wird. Die Waben des Brutraums werden zu Brutscheunen zusammengestellt

    und in der Folge zu KS oder Ablegern verarbeitet. Nur im letzteren Fall gehen

    Waben ins zweite Jahr.

    (Hell-) Braune Waben lassen sich deutlich besser, schneller und mit höherer

    Wachsausbeute einschmelzen wie schwarze Schwarten.


    LG

    Frank

    Moin, jedem das "Seine", Gott für uns alle......

    Ich hatte in meinen Anfängen Polsternägel, heute im höheren

    5stelligen Bereich DN/Hoffm.modif in der Segeberger.

    Stabilität, Langlebigkeit, kein Überbau die entscheidenden

    Kriterien für mich. Der Brutraum wird bei meiner Betriebsweise

    eh kaum angefasst, Schwarmkontrollen gibt es nicht. Noch nie

    ist das Problem aufgetreten das 11 Rähmle nicht mehr in eine

    Zarge passen wollten, liegt aber sicher auch in der Betriebsweise

    begründet, die Verweildauer eines Rähmchens im Brutraum

    erreicht in den seltensten Fällen das zweite Jahr.

    Hallo TobiBee,

    ich kann Dir nur wärmstens DN Rähmchen modif. mit Hoffmann Seitenteilen

    aus Hartholz, geöst und Edelstahl gedrahtet empfehlen. Die haben sich im

    großen bewährt und machen sicher auch dem Imker Anfänger viel Freude.

    Ein solider Hersteller/Lieferant ist die Fa. Wagner . Es ist möglich sich diese

    Rähmchen vorzubestellen und z.B. jetzt zu den Imkertagen 27-29.10.17 mit

    nach Donaueschingen, oder zu den großen Imkertagen am 20-21.01.2018

    mit nach Celle bringen zu lassen und Messerabatte zu nutzen.

    Hallo,

    noch eine Frage an die chemisch bewanderten. Wenn ich gleich etwas

    mehr Menge nach Rezept (im Verhältnis) 70ml96% Weingeist+30ml

    destiliertes Wasser+30g Oxaldyhidrat ansetze, kann da in irgendeiner

    Form etwas verderben, wirkungslos werden, außer das es ausflockt

    und ggf. angewärmt aufgeschüttelt werden muss ?


    LG

    Frank