Beiträge von Harald Feinauer

    Hallo, ich habe dasselbe Problem mit dem Erwärmen und Rühren.


    Ich habe in der Küchenmaschine eine Schüssel ca. 3 kg schon einige Male auf Stufe 1 eingeschaltet. Bin gespannt, wie das rauskommt.
    Im Eimer ist noch mehr, den ich mit dem Hand-Rührer bearbeite. Wie oft und wie lange muß ich von Hand rühren?
    Wenn der Honig im Glas ist, und wieder grobe Kristalle gebildet hat, war die Mühe umsonst. Wie kann ich erkennen, wann es für ein zufriedenstellendes Ergebnis ausreicht?

    Hallo Henry,


    ich habe in Institut für Bienenkunde Hohenheim bei einem Tag der offenen Tür vor fast 10 Jahren eine alte erfahrene Imkerin getroffen, die mir Folgendes erklärte:


    Wenn eine Biene gestochen hat, den Stachel schnell entfernen, dann ein Blatt Spitzwegerich nehmen, zwischen den Fingern saftig reiben, dann die Stichstelle mit dem Saft einreiben.
    Wenn kein Spitzwegerich vorhanden, hilft auch Breitwegerich.
    Aus eigener vielfacher Erfahrung kann ich das bestätigen, daß das hilft.
    Breitwegerich ist zwar nicht so saftig, aber geht auch.
    Diese Gräser gibt es fast überall, da braucht man keinen Doktor oder Apotheker, es sei denn, man ist gegen das Bienengift allergisch, dann ist akute Gefahr im Verzug!!!!!!!

    Hallo an alle, die da glauben, dieses Jahr wäre die Varroa nicht so extrem vorhanden wie im Vorjahr.
    Von meinen derzeit 14 Völkern einschl. Ablegern mußte ich nach erster AS-Behandlung zu meiner Überraschung feststellen, daß nach 40 ml AS 85 % über Nacht bei gut 50 % meiner Völker ca 500 Milben gefallen sind.
    Das sagt mehr als tausend Worte:
    Am Thema dranbleiben und behandeln, bis keine Varroa mehr fällt, dann vereinigen und einfüttern, was noch lohnt.

    Hallo Daniel,
    die Gründe, weshalb ich mich gegen die abweichenden Wabenmasse entschieden habe, sind
    1. Wassergehalt in Dickwaben erhöht
    2. Geschleuderte Honigwaben sind im Brutraum nicht verwendbar, dadurch erschwertes Handling bei der Wabenhygiene (-Erneuerung).


    Mein Favorit Dr. Liebig hat eine homepage: http://www.immelieb.de/.
    Dort gibt es auch einen Bauplan für die Zander-Beute, die von ihm empfohlen wird.

    Hallo Andre,
    ich habe die größtenteils noch verdeckelten und unbebrüteten Futterwaben entnommen und bei den Bienen in einem unbewohnten Magazin eingelagert. Je nach Trachtverhältnis, wenn es nichts mehr gibt, kann ich sie den Bienen bei Bedarf wieder geben.
    Die Futterwaben erkennt man daran, daß der Honig darin dunkler aussieht, als frisch eingetragener. Die hellen Honig-Waben habe ich gleich in den Honigraum raufgehängt, den Brutraum zur Mitte hin zusammengerückt und den freien Platz am Rand durch Leerwaben bzw. Mittelwände ersetzt
    Den Brutraum-Tausch lernte ich von meinem Imkervater, habe dieses Jahr jedoch davon abgesehen. Die Bienen müssen nicht unnötig beschäftigt werden. Wichtig ist, daß sie Platz zum Brüten und für Honig haben.
    Schwarmstimmung kann damit gedämpft werden, wenn sie mit diesen für sie notwendigen Maßnahmen beschäftigt werden.
    Schwärmen ist für Bienen ein natürliches Fortpflanzungsinstinkt und kann nicht vollständig verhindert werden. Daher ist Schwarmkontrolle immer nötig.
    Viel Erfolg!

    Hallo Jungimker Andre,
    schau mal auf die Seite http://www.immelieb.de. Dr. Liebig hat mir schon sehr viele nützliche Hinweise zu meiner Völkerführung gegeben. Nicht zuletzt auch in seinem Buch 'Einfach Imkern'.
    Auf der Seite, was im April zu tun ist, steht: es gibt kein zu früh, eher ein zu spät.
    Ich habe allen meinen Völkern schon den Honigraum gegeben. Bei uns blüht auch alles los, die Kirschen sind schon fast vorbei.
    Also los, Honigraum drauf!

    Hallo an alle Melitherm-Nutzer!


    Ich habe von einem Imkerfreund ein solches Gerät ausgeliehen und teste es derzeit. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nur einige Fragen
    beschäftigen mich noch:


    Warum hat der Honig, den ich gleich in Gläser abgefüllt habe, obenauf eine leichte Schicht kleiner Luftbläschen, die wie Schimmel aussehen? Wie hätte ich den Honig behandeln müssen, damit das nicht passiert?


    So sieht es leider etwas unappetitlich aus. Muß ich die Prozeduren nochmals wiederholen?

    Hallo an alle,
    das mit den Deckeln ist so eine Sache!
    Ich sammelte in meinem Bekanntenkreis Honiggläser ein, um meinen Honig abzufüllen. Dabei kam natürlich das Problem auf, daß die Gläser sehr unterschiedlich sind und jedes seinen eigenen Deckel haben muß, eine zeitaufwendige Puzzlearbeit, wenn sie aus der Spülmaschine kommen!


    Auch wenn ich bei meinem Imkereibedarf-Händler DIB- oder andere Gläser mit Deckel kaufe, passen diese nicht immer genau. Überdrehen ist oft der Fall, so daß ich mich darüber schon sehr oft geärgert habe.


    Um den Ärger zu vermeiden neigt man natürlich schnell dazu, alles in den Container zu werfen.


    Vor einiger Zeit sah ich in Österreich sehr schöne Gläser mit Metall-Twist-off-Deckel und verschiedenen Aufdrucken: Wabenmuster oder Blüten mit Bienen. Diese gefallen mir sehr gut, weil sie leicht zu öffnen und zu schließen sind und mit Sicherheit besser abdichten, als die Schraubdeckel-Gläser.


    Ich bin der Meinung, daß wir uns auf diese Art Honiggläser konzentrieren sollten. Die Deckel können, falls sie nach mehrmaligem Gebrauch unhygienisch werden, durch neue ersetzt werden.


    Eine Bezugsquelle in meiner Region muß ich noch finden.

    Hallo Franz-Xaver,
    vielen Dank für die Info, habe mir die Seite gleich angesehen.
    Für mich kommt diese Arbeitsweise nicht mehr in Frage. So hat mein Urgroßvater geimkert.
    Ich stehe auf Magazin-Beuten, z.Zt. DN, liebäugle mit Liebigs Zander-Maß.
    Magazin-Beuten sind nach Liebigs 'Einfach Imkern' wirklich einfacher in der Handhabung. :wink:

    Hallo zur Ergänzung:
    Das gewonnene geklärte Wachs gebe ich wie es ist, meinem Inker-Zubehör-Geschäft und hole mir dort neue Mittelwände. Das zurückgelieferte Wachs wird mir dort angerechnet, so daß ich damit keine weitere Arbeit habe.
    Biologische Perfektion wäre natürlich, das gewonnene Wachs selbst in neue Mittelwände zu verarbeiten, weil ich nur AS zur Varroabehandlung verwende.
    Leider fehlt mir dazu die Zeit und die Ausstattung.

    Hallo an alle!
    Habe heute 2x 2 Zargen mit je 10 DN-Waben, also 40 Waben nach der Beschreibung von Erwin ausgeschmelzt. Für 20 Waben benötigte ich ca. 2,5 Liter Wasser und ca. 45 Minuten Dampf. Es hat sehr gut funktioniert. Einfach ein Loch in die untere Zarge bohren, Absperrgitter darüber, 2. Zarge und Deckel drauf und Dampf rein. Das Reinigen der Rähmchen mit der Spachtel anschließend ist bei jedem Schmelzen derselbe Dreck.
    Jetzt muß ich die Ausschmelze noch klären.