Beiträge von 1957

    An Margret,


    villeicht sollten sie einmal inhaltlich auf Beiträge eingehen, statt einem Fleischerhund die Kastration zu wünschen.


    Wie sie einen Beirag verstehen wohl, hängt wohl eher der Person des Verfassers, als am Inhalte des Geschriebenen selbst.


    Da schreibet einer Selektion und schon geht ihnen die Hutschnur hoch.
    Lesen - denken -anworten. Wie wäre es mit dieser Reihenfolge.


    Wem inhaltlich der Saft ausgeht, der fängt an an der Form rumzukritteln.


    Ein beliebter, aber dennoch schlechter Stil!


    Was Margret tun, hat Watzl nie getan. Sie greift halt gerne unter die Gürtellinie, wenn sie nichts an Argumenten auf der Pfanne hat.


    Und zum Schluss dann immer noch der Wunsch nach gesunden Bienen.


    Also, wo bleiben die Argumente, Frau Margret?


    Jeder hier ist doch Frau oder Mann genug, selbst zu entscheiden, was er lesen, was er schreiben will. Ich wage hier keine Aussage darüber, was die Masse der Forumsleser und die kleinere Menge der Forumsschreiber
    an Beiträgen haben will. Margret hat offensichtlich die Beiträge hier statistisch ausgewertet und legt ihr Ergebnis vor.


    Auch eine Erkenntnis.


    H. Watzl

    Zitat

    Wem es nicht passt kann es bei sich löschen.


    Zitat

    Jeder ist frei nur lesen, nur lesen und schreiben oder nur schreiben und braucht weder Einladung noch die Sperre




    Zitat

    Wem es nicht in den Kram paßt, der muß ja nicht lesen...


    Eine kleine Sammlung von Zitaten bzgl. dieses Themas.


    Wie oft aber mußte man hier lesen, dass man generv ist, Beiträge zu bestimmten Themen zu lesen zu müssen, dass man das Forum ignorieren wird, wenn man wieder so etwas auf dem Monitor hat usw.


    Da wundert es mich schon, dass nun die hier zu lesen ist.


    Das wollte ich nur angemerkt haben.


    Im übrigen schließ ich mich voll und ganz diesen Bemerkungen an.


    H. Watzl

    Früher war alles besser- habe ich das irgendwo gesagt -nein.
    Wenn wir nach naturnaher Bienenhaltung fragen, dann stellt sich mir zuerst die Frage nach der Art dieser Natur.


    "Wir haben eine Verantwortung für die Welt, die wir hinterlassen, und das betrifft beileibe nicht nur die Bienen.
    Du kannst die Bienen und die gesamte Umwelt nicht wiederherstellen, aber auch du kannst was dafür tun, daß die heutige Biene in der heutigen Umwelt zurechtkommt. "


    Was kann ich tun, damit die heutige Biene mit der heutigen Umwelt zurecht kommt? Artgerechte Haltung? Gewöhnung an genetisch veränderte Pflanzen und Pollen. Abhärtung gegen Insektizide?


    Ehrlich gesagt kann keiner von uns etwas dafür tun, dass die heutigen Bienen mit der heutigen Umwelt zurechtkommen, wenn er nur auf seine Bienen schaut und die Augen vor den andern Dingen verschließt.
    Seit 17 Jahren versuche ich mich in der Bienenhaltung. Mit 10 bis 20 Volkern bin ich nicht für die Zucht und Auslesen ausgestattet. Seit 7 Jahren versuche ich ohne Perizin auszukommen. Die Ameisensäurebehandluing ist mehr oder weniger erfolgreich, wie bei den anderen auch.
    Was tue ich, wenn ich nicht gerade Funktionäre beschimpfe (den Beweis dafür hats du auch nich nicht geliefert, aber es schickt sich halt so schön, das zu sagen). Ich halte Vorträge über das, was die Imker so machen, bei HAusfrauen, Obst-und Gartenbauvereinen usw. Und ich muß feststellen, dass die wenigsten der Zuhörer, wenn nicht gerade Imker darunter sind, mehr über Honig, Bienen und die Natur dazu wissen, als dass es eben Bienen und Honig gibt und die beiden zusammengehören.
    Was tue ich? Ich lade Kindergärten zum Honigschleudern ein, in den Sommerferien gibt es innerhalb des Ferienprogramms einen Tag für Kinder und Bienen. Das mache ich, weil die Mütter dieser Kinder später als Honigkunden wiederkommen, aber auch deshalb, weil sich evtl. eines der Kinder nach 25 Jahren an diese Begegnugen erinnert und mit den Bienen beginnt.
    Was tue ich? Ich verschenke ABleger und Völker an Jungimker, damit diese nicht an der Hürde "Preis für einen Ableger" scheitern und die Imkerei sein lassen.
    Was tue ich? Ich vbersuche mich schlau zu machen, was da so alles in der Umwellt passiert und wie diejenigen, die die Gesetze machen darüber denken. Die Äpfel wachsen auf den Bäumen, die Bienen tun ihre Arbeit. Aber alles andere erledigt fie Politik bei uns. Die Umwelt betreffende Gesetzgebung wächst eben nicht auf den Bäumen, sie wird gemacht.
    Weil ich der Meinugn bin, dass da noch nicht alles ideal läuft und weil ich auch sehe, dass man da alleine auf verlorenem Posten steht, hätte ich gerne Verbündete. Zunächst einmal unter den Imkern, weil die am ehesten verstehen, wo der Schuh drückt. Der Gedanke an einen aktiven und schlagkräftigen Verband hat nich noch immer nicht losgelassen, weil ich hier die beste Möglichkeit der positiven Einflußnahme sehe. Greenpeace z.B. macht es uns doch vor.


    Ach ja, was tue ich an Taten? Da fällt mir wirklich nichts ein. Da muß cih mich leider disqualifizieren. Darf also in Zukunft wieder einmal nicht mitreden.


    Abschließend wäre ich dankbar für Tipps, was ich tun könnte, damit die Bienen in der heutigen Umwelt besser zurecht kommen.
    Da fällt mir noch etwas ein. Ich lasse keine Königin älter als zwei Jahre werden, weil ich fetsgestellt habe, dass Jungvölker mit allem ein bischen besser zurecht kommen. Der Preis für´s überleben: Lebenserwartung 2 Jahre, leider.


    Und noch immer nicht läßt mich der Gedanke los, dass wir Imker, gut organisiert, noch viel mehr tun könnten für unsere Bienen.


    "Oberlehrergehabe, Funktionärsbeschimpfer, Schisser, dummfrech und noch nicht kastriert........"


    Ja, damit habe ich wirklich die schlechtesten Voraussetzungen irgend etwas für die Bienen mit Taten zu tun.


    Früher, als die Menschen noch zugehört haben und nicht das gehört haben, was sie gerne hören wollten, da war alles wirklich vielleicht noch besser. Für Vergangenheitsoptimismus bin ich mit 47 noch zu jung, aber Sabien muß das irgendwo gelesen haben, irgendwo


    H. Watzl




    H. Watzl

    Die Bienen, die heute weit verbreitet ist, ist doch nicht mehr natürlich. Sie ist ein Produkt von Züchtung und Auslese. So waren die Zellen früher einmal viel kleiner, die Volksentwicklung im Frühljahr später, so dass der Blützenhonig kaum zu ernten war und und und.....


    Wie wurde das, was wir als Wesen der Bienen bezeichnet durch 50 Jahre Körung verändert? Ich vermute, das weiß niemand. Wenn wir von Bienen, holen Bäumen und Natürlichkeit reden, dann müssen wir doch erste einmal definieren, von welchem Punkt aus wir alles betrachten.


    Leider geht das nicht mehr so einfach, zur Natur zurückzukehren.
    Vor allem auch, weil es diese Natur heute gar nicht mehr gibt, zu der wir die Bienenhaltung wieder zurückführen wollen.


    Die Natur heut ist nicht die vor 500 Jahren.


    Millionen Tonnen von Stoffen wurden seither von Menschen ausgebracht, die sich in irgendeiner Weise auf die davor vorhandene Natur ausgewirkt und eingewirkt haben. Seit das geschieht, werden wir regelmäßig besänftigt, dass alles in Ordnung sei. Grenztwerte für einzelne Stoffe werden definiert, korrigiert und angepaßt.


    In welcher Weise wir aber wirklich verändernd eingreifen kann niemand sagen. Wir sollten daher gut darauf achten, was passiert, statt Gutachtern Achtung entgegenzu bringen.


    Leider eine traurige Wahrheit:
    unsere Bienen sind so natürlich , wie die sie unmgebende Natur und so natürlich, wie der Mensch sie sein läßt.


    H. Watzl

    Wir in Bayern hier bezahlen dafür, dass wir Bienenvölker in den Staatsforst stellen dürfen.
    Umsonst dort aufstellen zu dürfen oder gar Geld dafür zu bekommen, da sind wir meilenweit entfernt.


    Im Ührigen haben unsere Spitzenfunktionäre im LVBI es als Erfolg gefeiert, des status quo bei der Fortsreform erhalten zu können. Das heißt alle finden es klasse, dass die Imker bezahlen müssen.


    Vielleicht sollte man die Kornwestheimer Zeitung diesen Herren mal vorbeischicken.


    H. Watzl

    "Wenn alle die hier über den bösen DIB herziehen, in ihrem eigenen Bereich mal anfangen würden etwas zu verändern, würde der DIB vielleicht feststellen das man ihn gar nicht mehr benötigt und ist dann im Zugzwang. " Zitat Bisy


    Gute bisy, du kannst sicher sein, dass da viele sind, die nicht nur die Klappe aufmachen, sondern tatsächlich was tun. Leider ist das oft nicht von Erfolg gekrönt.


    Kritik am DIB und LVBI ist ein hartes Geschäft.
    Ein Grund: die notwenidigen Informationen bekommt man kaum. Da wir dgemauert, was nur geht. Ja nicht in die Karten schauen lassen.


    Ein anderer Grund: viele Imker wollen einfach in ihrer heilen Welt leben und ignorieren die Fakten. Es ist ihnen einfach wutscht, was da in Sachen GVO, Varroa und und und passiert.


    Gemeinsam wären wir viel viel stärker. Ein DIB als Dienstleiter für die Imker wäre eine super Sache. Französiche Imkerverbände machen es uns doch vor.


    H. Watzl

    Der apis cerena, die Varroa selbst in Schach halten kann, der ist es hier bei uns offensichltich zu kalt.


    Schlaue Forscher hatten vor etliche Jahren Bienen nach Deutschland gebracht und offensichtlich nicht genau hingeguckt, was da noch so im Rucksack der Bienen war.


    Schlaue Forscher haben wir sicherlich immer noch. Aber Forschung ohne Geld ist wie Schwimmen ohne Wasser.


    Was da bisher gelaufen ist, ist nichts als Selbsthilfe von mutigen Imkern, die einfach neue Wege gegangen sind und zwar in einem Tempo, dass die Fachwelt gar nicht hinterherkommt und der Gesetzgeber auch nicht.


    In der Entwicklungshilfe heißt ein Motto: Hilfe zur Selbsthilfe
    Bei den Imkern heißt es: hilf dir selber, sonst hilft dir keiner.



    H. Watzl

    Eric hat das neulich mit Zahlen untermauert, was der DIB an Geld durch Gläser und Etikettenverkauf so einnimmt.
    Ob das viel oder wenig ist, schwierig zu beurteilen. Angeblch soll dieses Geld in die Werbung fließen. (Frühsücksfernsehen)


    DIB-Aktuell war immer eine schöne farbig aufgemachte Infobroschüre für die Vereinsvoritzenden. Hier etwas zu sparen, war man offensichtlich nicht gewillt. Die Vereinsvorsitzenden müssen offensichtlich mit hochglanzbroschüren "umworben" werden.


    Meine Anregung, dieses Infoblatt ins Netz zu stellen fand keinen positiven Widerhall beim DIB. Meine Idee war, dass dadurch die Informationen schneller an die Imkerbasis gelangen würde, da in den Vereinen der ein oder andere eine Internetanschluss hat und so an die Infos herankommt. Der Weg über denb Vorstand ist da viel träger, wenn überhaupt. Viele Vereine treffen sich nur sehr unregelmäßig.
    Das Argument des DIB war, die Vereinsvoritzenden sollten einen Informationsvorsprung haben und daher würde DIB-Aktuell nicht ins Netz gestellt, zumindest nicht in der aktuellen Ausgabe.
    Bisher habe ich überhaupt keine Ausgabe im Netz gefunden.
    Und die Argumentationsweise ist auch etwas seltsam.
    In Villip-Wachtber, der DIB Zentrale, kann man ein sehr schönes Haus des DIB bewundern - Vorzeigeobjekt - Werbung für den DIB - ????


    Die Imker sollen nun in Bayern nach dem Wegfall der Ökoprämie eine eigene Werbeprämie bezahlen - ,26 Cent je Volk. Und schon hat ein sonderbares Völkersterben begonnen. Die Verantwortlichen bringen es nicht auf die Reihe hier klare Verhältnisse zu schaffen, wenn es nur das eine wäre, einen Stichtag für die Völkerzahl zu definieren.


    H. Watzl

    Gewährverschluss (Rohgewinn):
    2001: 252416 Euro
    2002: 214231 Euro
    2003: 227511 Euro


    DIB-Etiektten kopieren (gute Farbkopierer gibt es wirklich) wird auf jeden Fall gegen Paragraphen verstoßen. Das sind Lizensdinger und der DIB läßt sich diese etwas kosten.
    Wer kopiert, sollte sich nicht erwischen lassen.


    H, Watzl

    Laßt euch mahl die Zahlen von DIB geben.
    Wieviel Honig wird unter dem DIB-Zeichen vermarktet? (Tonnen)
    Wieviele Probem (Gläser) werden gezogen?


    Dann urteilt selbst, wie der Spruch "kontrollierte Qualität zu werten ist.


    Vielleicht sollte der DIB mal seine Marketing-Firma wechseln und bei den Imkern kräftiger abkassieren, um wirklich Qualität kontrollieren zu können.


    Das DIB-Glas dann nur noch an die Imker ausgeben und dann mal sehen, was sich alles verändern wird.


    Die Zahl der DIB-Glas nutzer wird sich drastisch reduzieren, weil die Kontrollen eben vielen zu teuer sein werden.


    H. Watzl

    Bei all der Lethargie in den bestehenden Verbänden und hier denke ich vor allem an den Bayerischen Landesverband (23.000 Mitglieder), finde ich es ermutigende, dass sich etwas tut.
    Ziel eines jeden Verbandes muß es doch sein, etwas f ü r die Imker zu tun oder irre ich da?


    Wo aber sind die Aktivitäten in Sachen Naturschutz, Umweltschutz, GVO, Varroa, und und und ....?


    Respekt vor denen, die immer wieder unermüdlich, die Dinge ansprechen in der Hoffnung darauf, dass sich etwas bewegen läßt.


    In einer Gesellschaft, die von Schlagzeilen und vom der Sensation lebt, sind Wiederholungen tabu.


    "Nicht schon wieder", so lautet der Aufschrei. Was bitte wird denn mit solch einer Bemerkung an Argumenten transportiert - nicht, aber auch gar nichts!


    H. Watzl

    Hallo Arnix,


    vielleicht hast du Glück und findest einen Imker, der dir Völker schenkt. Ich slebst habe im letzten Jahr vire Völker verschenkt und ich kenn Imker hier im Umkreis, die sich ebenso verhalten. "Preis je nach Völkersterben" marktwirschaftlich vielleicht in Gesichtspunkt. Wenn aber einer mit der Imkerei anfangen will oder auch ein alter Hase viel Pech gehabt hat, dann steht für mich die Tatsache, dass da einer Bienen pflegen will im Vordergrund.
    "Die Bienen macht der leibe Gott, Rähmchen und Material müssen bezahlt werden", so die Worte meine Imkervaters. Gott hab ihn seelig.


    H. Watzl

    ....neutral rüberkäme und nicht so gebetsmühlenartig und fanatisch....


    Was ist neutral? Wenn ich zum 100. Male z.B. das Thema BG anspreche?
    Wenn ich Mistände in der Verbandsarbeit beklage, wieder unfd wieder?


    Ein bischen reden und das war´s dann auch schon. Weiter zum nächsten Thread!


    Is es das?


    Haben wir wirklich nichts zu verbessern für uns Imker und unsere Bienen?
    Oder gibt es nur das Problem, in welcher Farbe streiche ich meine Anflugbretter?


    Das Bemängeln der Form und des Tones- schön und gut - aber dann doch zurück zu den Inhalten.


    Welche Lohnerhöhung der letzten 25 Jahre wurde im Schmusekurs erreicht?


    H. Watzl