Beiträge von Fritz Eder

    Hallo Lulu!

    Zitat: Varroen habe ich sehr wenige, allerdings ca. 60 bis 120 Tote Bienen (und auch noch Drohnen) pro Woche. Ist das noch im Rahmen?

    60 – 120 , d.h. im Durchschnitt 80 Tote Bienen pro Woche.
    Nehmen wir jetzt einmal die Monate Dezember bis März, also die Monate, da sich die Zahl der Bienen im Volk verringert, so sind das in 17 Wochen 18 x 80 = 1440 Bienen. Das ist ein Klax!
    Eine Abnahme von ein paar tausend Bienen bis zur Auswinterung ist völlig normal.
    Allerdings sieht man den Abgang im Frühjahr nicht mehr, weil die sterbenden Bienen aus dem Stock fliegen und nicht mehr am Boden liegen.
    Also alles im grünen Bereich!! :daumen:
    Fritz

    Grüß' Euch!
    Nun muß ich doch noch von meinem CB-Versuch berichten, bzw. vom Ergebnis:
    Ich habe ja im Vorjahr mein Rähmchenformat geändert auf DN. Ich hatte also noch nicht genügend Futterwaben, wollte aber doch CB versuchen. Ich kaufte von Imkerkollegen Futterwaben für ein Volk zum Testen. Offenbar war das aber Melezitosehonig. Der war auch beim Abschleudern noch drinnen, bzw. ließ sich auch nicht abschleudern.
    Die Königin ist in der unteren Zarge geblieben und die jeweils leeren CB-Rähmchen wurden mit Honig gefüllt, es kam aber fast nichts in den aufgesetzten Honigraum.
    Erstaunlich, daß das Volk nicht geschwärmt ist da die Königin nur die unterste Zarge bebrütet hat.
    Jedenfalls war die gezeichnete Königin bei der Schleuderung noch da, das Volk war aber nicht so stark wie die anderen. Der Honigertrag lag natürlich auch unter dem Durchschnitt der anderen.
    Ich werde es nächstes Jahr noch einnmal versuchen, mit meinen eigenen Futterwaben.
    Melezitosewaben sind jedenfalls für CB nicht zu empfehlen!
    Fritz

    Hallo!
    Aufgrund der Meldungen hier habe ich heuer auch meinen Blütenhonig eingefroren und er ist auch glasklar in der Gefriertruhe. Jedoch ein Tag in "Freiheit" und der Honig ist cremig wie er nicht schöner sein kann.
    Jetzt lasse ich ein Glas stehen um zu sehen, ob er auch so bleibt.
    Mit Rühren war er jedenfalls noch nie sie fein wie der aus der Kühltruhe.
    Dank an Hartmut und Drohn!
    Fritz

    Hallo Checkerboarder!
    Ich habe bereits Anfang März (bei mehr als 15 Grad Celsius) bei einem Volk zwei Zargen DN mit checkerboarding-system aufgesetzt. Da ich erst im Vorjahr auf DN umgestellt habe, hatte ich nicht so viele Futterrähmchen und habe daher einige dazugekauft.
    Anfang April habe ich eine weitere Zarge aufgesetzt mit lauter Mittelwänden und - entsprechend dem Tipp von Sabi(e)ne: „eine weitere Zarge sobald die oberste von unten her besetzt wird“ - bald noch eine weitere Zarge mit Mittelwänden aufgesetzt (ingesamt hat der Turm somit 5 Zargen DN) und dann die Bienen in Ruhe gelassen. (Soll ja gefährlich sein die Zargen auseinander zu nehmen, wenn das Volk still umweiselt).
    Als ich Mitte Mai geschleudert habe, waren die zwei Zargen mit Mittelwänden noch nicht ausge-baut und auch sehr wenig Bienen in diesen 2 Zargen.
    Die Leerwaben vom checkerboarding (habe nur in die Zarge Nr. 3 geschaut) waren aber alle mit Honig gefüllt und gut besetzt, wo ich mir allerdings Brut erwartet hätte, denn das Volk sollte sich ja nun stürmisch entwickeln da es nicht geschwärmt hat und seine ganze Energie in Brut umsetzen hätte können.
    Die Mittelwände in Zarge 4 und 5 sind allerdings bis auf ein paar wenige noch immer nicht ausge-baut und der Flugbetrieb ist auch nicht stärker als bei den anderen Völkern. Honig ist auch nur in den checkerboarding-Zargen.
    Was ist das falsch gelaufen??
    Hat die „stürmische Entwicklung“ bei Euch inzwischen eingesetzt?
    Bin ja gespannt was sich bis Juli (abschleudern) noch entwickelt, bzw. welche Honigbilanz ich dann ziehen kann.
    Ein etwas enttäuschter
    Fritz

    Doch ist es eher peinlich dem Kunden ein cremigen Honig zu verkaufen, der nach einem Monat steinhart wird. Dann doch gleich in dem Zustand abgeben, indem er sich kaum noch verändert.


    Fazit: Einfrieren verzögert nur die physikalischen Vorgänge, kostet zusätzlich Energie und birgt die Gefahr, daß der Honig Wasser zieht oder Gerüche aus der Tiefkühltruhe annimmt.


    Hallo!
    Hartmut hat aber am 12. März geschrieben, dass er den gefrorenen Honig zur Probe herausnehmen will und hat nun im Mai geschrieben, dass der Honig immer noch 1a ist. Also dürfte das mit dem Kristallisieren nach dem Auftauen doch nicht so rasch gehen.
    Ich werde es jedenfalls jetzt auch selber probieren.
    Fritz

    Zitat

    Ich hatte im September 06, zur Probe, einieg Gläser Heidehonig in denGefrierschrank gestellt. ....Im Moment steht ein Glas, aufgetaut, für einige Monate probeweise "herum".
    Wenn der Honig über 2-3 Monate qualitativ so bleibt und das auch mit anderen Sorten so funktioniert, stelle ich den Ruhrstab in die Ecke!
    ....
    Beste Grüße
    Hartmut


    Hallo Hartmut!
    Was ist aus dem Glas geworden. Es steht ja nun schon seit 2 Monaten.
    Ich denke, wir sind alle neugierig au das Ergebnis!
    Fritz

    Reiner Schwarz schrieb:


    :D Dann schon mal den 02./03. Februar 2008 vormerken! :D


    Für mich ist das Wochenende um den 2. Februar immer schwierig. Wie wäre es wenn wir das zweite Wochenende im Februar anpeilen?
    Ich wäre ganz gerne wieder dabei.
    Fritz

    Hallo Sabi(e)ne!
    Du schreibst, dass beim CB leere Brutwaben verwendet werden müssen und keinesfalls leere Ho-nigwaben, weil die tiefer sind.
    Als ich mit Dadant geimkert habe, wurden in den Honigräumen lediglich 10 Rähmchen eingehängt und im Brutraum 12 Rähmchen. Klar, dass das sogenannte Dickwaben ergab, die beim Schleudern stabiler sind.
    Wenn aber der Rähmchenabstand im Honigraum und im Brutraum gleich ist, gibt es da dennoch Unterschiede in der Wabentiefe? Ich höre das nämlich zum ersten Mal.
    So viele leere Brutwaben zu haben ist ja wesentlich schwieriger als leere Honigwaben. :cry:
    Fritz

    Hallo Lothar!
    Ich hoffe, Du hast mich nicht missverstanden. Ich wollte hier keine Werbung für dauernde OS-Verdampfung machen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass eine Verdampfung für die Bienen weit weniger gefährlich ist als beträufeln. Eine zweite Behandlung mit dem Verdampfer wird den Bienen also sicherlich nicht schaden wenn der Verdacht besteht, dass noch zu viele Varroen im Volk sind (weil vielleicht die erste Behandlung zu früh war und noch Brut im Volk war).
    Mit einem Rest von Varroa werden wir (bzw. die Bienen) wohl jedes Jahr leben müssen.
    Euch allen ein gutes neues Jahr!!
    Fritz

    Hallo AC!
    Früher hat in diesem Forum einmal ein Sabine (nicht Sabi(e)ne!) bezüglich Verdampfer geschrie-ben. Ich war damals Anfänger und hab noch mit Privatmail näher nachgefragt.
    Sie hat mir dann geschrieben, dass sie bei einem Volk versuchweise alle 14 Tage !! den ganzen Herbst lang OS verdampft hat. Das Volk hat problemlos (ohne Varroa) überwintert. Die mehrfache Bedampfung hat den Bienen überhaupt nicht geschadet. (Der Imkerin hoffentlich auch nicht!)
    Bei unserem Landesverband fand im Vorjahr im Herbst eine Schulung für die Varroabekämpfung statt und dabei wurde ein Volk in einer Beute aus Glas bedampft. Man konnte somit sehr gut die Verteilung des Dampfes beobachten. Die Bienen blieben dabei vollkommen ruhig! OS-Verdampfung schadet also den Bienen sicherlich nicht wenn es ein zweitesmal erfolgt.
    OS zweimal träufeln ist jedoch einmal zuviel!
    Fritz