Beiträge von toyotafan

    eines der Besten Argumente oder Belege, dass der Verbraucher etwas bewegen kann, war doch die BSE Krise


    Wenn der mündige oder unmündige Verbraucher mal kapiert hat, dass Glyphosat oder Neonics ihm selber oder seinen Kindern oder Enkel massiv schaden kann, dann schlägt der gnadenlos zurück mit Kaufzurückhaltung.


    Das dumme daran jedoch ist, dass die Kuh immer erst in den Brunnen fallen muss.


    Warnungen werden nicht gerne gehört und ändern am Verhalten selten. Nur ein paar wenige erreicht man damit


    Merke es ja selber bei meinen Aktivitäten gegen die Neonics. Selbst innerhalb der Imkerschaft werden belegbare Fakten einfach nicht angenommen und lieber den anderen ihren Nebelkerzen geglaubt.


    Bei dieser ganzen Argarpolitik geht es immer um mächtig viel Geld! Auch um Geld, das über die Mehrwertsteuer in die Kassen der Politik fliest und letztlich auch bei großen Konzernen landet. Diese haben eine Armada an Lobbyisten, gegen die wir Imker null und nichts dagegen halten können, außer dass wir warnen können oder Demonstrieren. Selbst das fällt der Masse der Imker sehr schwer!


    Noch was zu den Dialogen an die andere Seite, also die Anwender.


    Das hilft ungemein, wenn die andere Seite auch bereit ist zu zuhören!


    Es hilft auch partiell Probleme zu lösen! Aber ich hab wenig Hoffnung, dass sich dadurch an der General-Richtung viel ändert.


    Bestes Beispiel ist das "Alte Land" dort gibt es den sog. Imkerfrieden


    und was sind nun die jüngsten Tendenzen?


    Sie wollen sich die "ausgebrauchten" Hummelvölker der Erdbeerbauern aus den Folientunnel hier im Süden billig einkaufen!


    Sie machen sich damit freier und es ist billiger


    An den Hummelkästen gibt es eine Einrichtung ein Schieber, mit dem es möglich ist, dass alle heim können aber nicht mehr raus


    so wie bei einer Bienenflucht


    damit können dann PSM Maßnahmen gemacht werden, wann immer man es will


    und nachher kommt auch keiner der sich beschwert


    Verrückt oder?

    Taubnesseln könnte auch sein. Das hab ich auch und der blüht dieses Jahr sehr heftig


    Es kann aber auch schon Honigtau sein. War gestern bei den Bienen und da bin ich erschrocken wie verlaust der Ahorn jetzt schon ist!

    ... dass das frisch Eingetragene relativ dunkel ist...also eher schon bernsteinfarbig. Was kann das sein?


    also ich tippe zum jetzigen Zeitpunkt eher auf Bärlauch!
    wenn das frisch eingetragene noch so einen tick neonfarbig grünlich ist, dann kommt das ganz sicher vom Bärlauch!

    ganz alte Imker sagten oft


    wenn die Bienen kurz vor dem Verhungern sind, honigt ´s danach am Besten


    Die Rechnung wird doch erst am Schluss des Jahres gemacht


    Komm mir vor wie beim Marschmello Test

    .... "fachlich korrekte Praxis" propagiert wird. Dort, wo sowas entwickelt und empfohlen wird, liegt also vermutlich das Problem...


    Dieser Bauer hat nur gemacht, was man ihm empfohlen hat. Und Pech oder reiner Zufall, ein paar Kilometer weiter, ausgerechnet da, wo ich einen anderen Bienenstand habe, hat mindestens ein anderer Bauer, ein Groß-Biogasbetreiber die selbe Praxis anwendet.


    was glaubst du warum es inzwischen Gegenden gibt, da ist Bienenhaltung so wie du sie betrieben hast schon sehr lange nicht mehr möglich. Genauer gesagt seit Anbeginn von DDT und E605. Doch die Imkerschaft deren Bienen mit diesen Mitteln nicht in Kontakt kamen konnten die ganze Aufregungen nicht nachvollziehen. Die Chemieleute schürten das Ganze in dem sie diesen Problemimkern ihre Qualifikation absprachen. Später haargenau das gleiche mit INSEGAR nochmal. Und als uns 2008 reihenweise die Bienen verreckten wurde der Trick nochmal angewendet. Mit Erfolg!



    ... Weihenstephan..... "Eigentum verpflichtet", ... Stattdessen wird jede Einschränkung, die die enormen Auswirkungen auch abseites der bewirtschafteten Flächen minimieren soll, als schikanöses Hemmnis betrachtet.


    noch schlimmer, man droht mit der Versorgungslage der Bevölkerung!



    Man muss sich nur mal mit den jungen Bauern unterhalten, die auf ihren seit einigen Jahren monströs angewachsenen Riesenmaschinen sitzen. Die denken ganz anders als noch ihre Väter, das dürfte sogar tatsächlich deutlich erfolgreicher für den Betrieb sein.


    wurden sie nicht schon als Kinder von ihren Eltern auf die großen Spielzeugtraktoren gesetzt?


    Doch wie es aussieht, zahlt diesen Erfolg, zahlt die Zeche die Umwelt, zahlen wir!


    zahlen die Bienen nicht auch schon lange den Preis für diese Entwicklung? siehe oben


    Und ob sich diese industrielle Fehlentwicklung auch langfristig tatsächlich für die Mehrzahl der Betriebe auszahlt, das bezweifle ich.


    muss sich doch nicht rechnen
    denn der Grund und Boden ist immer noch gut für eine Fabrik (in der dann Roboter stehen und arbeiten)
    Der Mensch wird aber von all dem empfindlicher und kränkelt. Doch da haben ja die gleichen Konzerne die entsprechenden Medikamente so dass geholfen werden kann. Blöd dass es halt Nebenwirkungen gibt. Aber für die gibt es ja leider auch wieder Medikamente.


    Letztlich hat das Ganze noch einen weiteren positiv besetzten Aspekt, denn das Ganze verkürzt auch den Bezugszeitraum der Renten.


    Also warum muss man sich über so was noch Aufregen?


    Wenn es doch prima funktioniert?

    sorry Sven,


    aber du hast hier vielleicht eine falsche Vorstellung der Vergiftungen in heutiger Zeit.


    Die meisten Imker haben wohl immer noch ein Denken aus den wirklich unschönen Zeiten von DDT und E605


    Nach dem Motto, wenn nicht haufenweise tote oder kabler etc. vor den Kisten liegen dann muss es was anderes gewesen sein
    z.B. Varroa
    Ok das verstehe ich auch z.T. weil ja einiges auch einen Effekt auf die Brutnesttemperatur hat und gerade jetzt bei der Kälte es dann zu noch mehr Varroen kommen muss.
    Berhards Bilder zeigen aber, dass die Pollensammler geschädigt sind. Diese toten Pollensammler kommen nicht mehr in den Stock und können dort ihr Unheil anrichten. Das könnte sogar ein gewisser Schutz fürs Volk sein. Es fehlen aber diese Bienen. Das bedeutet es werden neue Pollensammler losgeschickt. Die gehen mit unter auch noch mal hinüber. Aber irgendwann kommen die lebend in den Stock und bringen mitunter hochbelasteten Pollen heim. Der wird an die Larven verfüttert. Die müssen aber erst mal wachsen und haben dann noch eine Verdeckelungszeit.


    d.H. diesen wirklichen Schaden sieht man nicht am Tag der Behandlung oder am Tag danach, sondern manchmal erst lange Zeit später.
    Mitunter sogar erst im Winter wenn das Winterfutter welches auf diesen Pollenzellen eingelagert war gefressen wird, weil es aus dem Pollen ins flüssige Futter raus diffundiert war.


    Das alles ist möglich


    doch die Bieneninstitute erklären uns, dass die gefundenen Werte im Pollen den LD50 Wert nicht erreichen sogar weit darunter liegt.


    Ja und das nur, weil sie den gesamten Zelleninhalt untersuchen und nicht die Schicht, welche an den Tagen der Spritzmaßnahme eingetragen wurden, für sich alleine untersuchen. Denn am Flugloch gesammelter Pollen hat diese LD50 Werte oft genug überschritten.

    ... Mein Vorschlag mit den Drop Legs wurde sofort kategorisch abgelehnt mit der Begründung wer das bezahlen soll..


    Ja das sind die Todschlagargumente von Seiten der Anwender


    das war beim Mais und deren Sägeräte auch nicht anders


    .
    Abend´s oder in der Dunkelheit spritzen geht auch nicht, weil sie Angst haben in der Dunkelheit mit der breiten Spritze irgendwo anzufahren usw.


    das ist schon so


    aber nach Bienenflug kann auch bedeuten, dass an manchen Tagen die Bienen schon um 17 Uhr keine Lust mehr haben in den Raps zu fliegen. Und bis 19 Uhr sind es immerhin 2 Stunden!


    ...da ich erst seit letztem Jahr Bienen halte, bin ich mit der Materie noch nicht so vertraut....


    daher sollten das diejenigen im Verein machen die auch Sattelfest sind.

    ......Außerdem ist es für mich im Moment noch schwierig die Bewirtschafter der Felder zu ermitteln. Als Erwerbstätiger kann ich ja auch nicht den ganzen Tag am Feld stehen und warten bis einer vorbeikommt (etwas überspitzt gesagt).
    Aber das wird schon noch werden.


    allein die Tatsache, dass du (an einem WE z.B) im Dorf rum fahrst und Pasanten fragst wem dieses Rapsfeld gehört und vielleicht auch noch streust, dass du Imker bist, lässt das Arabische Telefon anlaufen und man erkennt recht bald das Problem.


    Fragen kostet nichts


    manchmal gibt es halt Antworten, mit denen man nichts anfangen kann....


    das gehört aber zum Leben

    ..Ich hab halt einfach keinen weiteren rapsfreien Alternativplatz


    wirklich nicht?
    gibt es bei euch keinen Wald?


    ..Neben den sichtlich erschöpften Flugbienen krabbeln auch schon die ersten flugunfähigen und flügeldeformierten Bienen aus den Beuten, wohl Folge der ersten Spritzung, die dann wohl auch ein Insektizid war. Sowas hab ich im gesamten letzten Jahr nicht gesehen, weder erschöpfte Bienen im weiteren Umkreis, noch Krüppelbienen.


    wenn du den Verdacht auf eine Vergiftung hast, dann kennst du ja das Prozedere oder nicht?


    Ist der Mospilan-Pollen genauso schlimm für die Bienen, wie der Neonic-Pollen?


    Acetamiprid ist auch ein Neonic

    ..... Ging die Kommunikation vom DBIB nicht mal in die Richtung, nur bienengefährliche Mittel einzusetzen, sodass die vergifteten Tiere das Gift weitestgehend auf dem Acker lassen, aber selbst eben auch dort bleiben?Grüße Sven


    jetzt bringst du aber einiges durcheinander


    Bei der Kirschessigfliegenbekämpfung im Weinbau (das ist im Herbst) sind wir der Auffassung, dass gerade bei MOSPILAN die Einstufung als B4 nicht das gleiche ist wie eben z.B. im Raps oder der Kirsche!


    Denn bei Anwendungen im Raps oder Kirsche in der Blütenzeit hat ein Bienenvolk ja noch eine lange Zeit sich zu erholen. Die hat ein Bienenvolk nicht mehr wenn es September ist. Da werden die Winterbienen gemacht. und wenn da die Hälfte weg ist hat man eine sehr schwache Einwinterung und somit auch schwache Völker im Frühjahr. Das wiederum geht zu Lasten der Bestäubung der Kirschen und dem Raps. Mit schwachen oder geschwächten Völkern steigt auch das Risiko der Winterverluste. Das wiederum hilft bei der Bestäubung auch nicht unbedingt.


    Daher wollen wir, dass für Anwendungen, in von Bienen beflogenen Kulturen ab der Sommersonnenwende die B4 Bewertung nicht mehr die gleiche sein kann wie vor der Sommersonnenwende! Aus B4 muss dann B1 werden!


    Damit ist die Bekämpfung der Kirschessigfliege weiterhin möglich, nur muss eben sichergestellt sein, dass zum einen nichts in den Weinbergen mehr blüht und die Trauben nicht saften und von Bienen besucht werden.


    Also bitte nicht alles durcheinander bringen!

    ...wie passt denn das zusammen beim Mospilan? ..."NN410: + "NB6641: B4


    Muss man das verstehen?


    nein das muss man genauso wenig verstehen wie:


    das Problem steht hinter dem Kasten


    Heute haben sie schon wieder gespritzt und zwar volle Kanne von oben in die offene Blüte. Offensichtlich hat man bei der hiesigen Genossenschaft die Befürchtung, dass der Regen vom vergangenen Wochenende die Spritzung von vor 2 Wochen zunichte gemacht hat?


    sie werden ihre Gründe haben warum sie es tun


    und wenn es nur aus Vorsorge ist



    Heute erfolgte die Spritzung allerdings in den Abendstunden. Wäre überhaupt nicht erforderlich gewesen, Hummeln/Wildbienen/Wespen/Schmetterlinge heute tagsüber am Standort direkt am Raps ohnehin schon absolute Fehlanzeige ....


    möglich, dass dies die Moslpilan Behandlung war und das da vor die Fungizid Behandlung


    Und nicht wenige Pollensammlerinnen, mit deutlichen Erschöpfungsanzeichen und z.T. bereits verklammt weitläufig verteilt rund um die dort verbliebenen Beuten.


    Grüße Sven


    das muss nicht unbedingt von den PSM her kommen


    zu NN 410 für unsere Bienenvölker ergibt sich folgendes


    Weil eine Königin z.Z. rund 500 bis 1000 Eier pro Tag legt, ist rein rechnerisch der Totalverlust an Flugbienen bei einer PSM Maßnahme gut zu verkraften. Du wirst es nicht messbar feststellen (können)


    Bei einem Hummelvolk ist es aber möglicherweise die Königin selber, die solch eine PSM Aktion treffen kann. Das kann unweigerlich zum Tod dieser Population führen. Alles rein rechnerisch.


    Bei unseren Bienenvölker werden aber auch andere Effekte eintreten. Die belasteten Pollen werden nicht zu besseren Bienengenerationen nach der PSM Maßnahme führen. Das ist aber nicht Prüfgegenstand der Zulassung.
    Ferner wird immer nur der einzelne Wirkstoff für sich geprüft. Also nicht das im Verkauf erhältliche PSM! und schon gar nicht die beliebten Tankmischungen. Diese werden eigentlich nur gedultet. Das begründet man damit, weil bei manchen Mixturen sich in der Tat effekte ergeben, die für Bienen besser sind. Aber es gibt auch Effekte die für die Bienen absolut die Katastrophe sind.


    ERGO


    Blütenspritzungen hinterlassen immer Schäden


    "man" ist aber der Meinung diese seinen vertretbar


    Einer der Schäden die ich heute für nicht mehr vertretbar halte ist der Effekt auf die Brutnesttemperatur


    und das über den Pollen


    Weil aber bei allen PSM Prüfungen die Bienenkrankheiten als Störeffekt ausgeschaltet werden (müssen) wird man einen Zusammenhang von PSM und plötzlich erhöhter Varroabelastung (durch künstlich verlängerte Verdeckelungszeit) nie erkennen können.
    Aber es gibt ihn diesen Zusammenhang! Er ist belegt.
    Der Imker tut dann noch durch sein 9 Tage Weiselzellenkontrollöffen (egal bei welchem Wetter) bei zudem noch offenen Gitterböden, das seine dazu.
    Und uns wird dann erzählt, dass es dem Nachbar seine Zusammenbrechenden Völker sind, die diese plötzlich explodierenden Varroabefall verursachen sollen.
    Du kannst also behandeln wie du willst, am Ende kommt immer ein Varroaschaden raus.
    Die Verdunstung von AS erzeugt dann nochmal Kälte im Volk, so dass inzwischen eine zweite AS Behandlung nötig wird.
    Doch es liegt nicht an den PSM sondern an der unzureichenden Wirkung wegen dem Wetter!
    Wir haben dann BAYER gesagt, wenn ihr behauptet die Varroa ist das große Problem (und nicht die PSM) dann sollen sie uns doch bitte mal sagen (erforschen) wie der MODE of ACT als der Wirkmechanismus von AS ist, damit wir (endlich) weiter kommen zu einer besseren Bekämpfung der Varroa. Doch BAYER kann uns dies immer noch nicht sagen. Also bleiben wir doch dabei, dass es einen Effekt von PSM auf die Varroavermehrung gibt und daher diese Neonics im speziellen weg gehören.


    BAYER und co wollen aber die Varroa sie brauchen sie um unser Gesellschaft da draußen zu erzählen dass die PSM kein Problem sind.


    Das Problem steht daher wirklich hinter dem Kasten


    Pu das war jetzt viel Text


    PS ich bearbeite meine Stöcke in dem ich neben dem Kasten stehe

    Wer kennt sich aus mit den Spritzmitteln?


    na und ich dachte mal dass du dich da auskennst
    hast du nicht mal ne Bachelerarbeit gemacht wo es um Temperatur und PSM ging?

    Heute ca. 12 Uhr ist der Bauer durchs benachbarte Rapsfeld gefahren und hat in die volle Blüte gespritzt. War das gegen Rapsglanzkäfer oder gibt es auch noch andere Behandlungen um diese Zeit. Gibt es Mittel die überhaupt zu dieser Zeit im Raps gespritzt werden dürfen.


    ja also Fungizide kommen in der Regel in die Blüte
    das sieht man ja auch in den Ergebnissen des DeBiMo
    da gibt es meisten Fungiziede siehe dazu auch der Artikel in der ADIZ etc. 04/2016 Seite 13

    Freue mich über Sachkundige Antwort =)


    mich würde immer noch diese Bachelerarbeit interessieren
    wo finde ich die?
    Oder verwechsele ich jetzt etwas?