Beiträge von toyotafan

    Anlässlich der Aktionär Versammlung der BAYER AG am 25.5.18 findet in Bonn ab 7 Uhr eine Demo statt, zu der wir alle Imker und Unterstützer der Honigbienen und Blüten besuchenden Insekten einladen. Es geht darum, dass nicht nur die 3 Neonics verboten gehören, sondern alle Bienen schädigenden Insektizide. Wir brauchen auch ein anderes Zulassungsprozedere, mit dem künftige neue PSM nicht durch die Hintertür zu weiteren Problemen führen. Vorallem die intransparentz der jetzigen verfahren sind nicht weiter akzeptabel.

    Wer dies geändert haben will, kann sich nicht vor diesem Termin drücken...

    Egal ob Hochsaison ist oder extra Urlaub genommen werden muss. Denn wenn ihr es mal selbst erlebt habt was Vergiftungen anrichten, dann versteht ihr solche Aktionen besser. Damit es aber nicht so weit kommt brauchen wir euch alle.


    Grüßle

    Es wird ganz sicher demnächst wieder einen geben, der bei dieser Studie, genauso wie bei den vielen anderen auch, das Haar in der Suppe findet.

    So langsam versteh ich jedoch die Franzosen immer besser, wenn diese ein Totalverbot der Neonics verlangen.


    Es hat was in der EU zu sein. Die BRD ist jetzt wegen dem Trinkwasser dran. Mal sehen was noch alles kommt.

    Richtig, ohne kooperative Zusammenarbeit wäre das nicht so möglich. Das dauert sehr lange. Und dauert. Aber steter Tropfen...


    Es gibt aber Gegenden da hast du es im Flugkreis deiner Bienen nicht mit einem oder zwei Anbaueren zu tun, sondern das ist der reinste Flickenteppich. Und dort hast du garantiert den "saubersten" Rapshonig aller Zeiten. Plus die benannten Bienenprobleme.
    Ich freu mich, dass du bewiesen hast, dass es zum Einen ohne die Kontamination geht, und zum Andern auch noch ein ordentlicher Rapsertrag möglich ist. Eventuell auch einen messbaren Mehrertrag?
    So sollte es überall sein. Ein Wunsch der wohl nicht so schnell in Erfüllung geht.
    Fakt ist auch, dass ohne benennen der Problematik sich nichts bewegt.
    So bald das aber Schule macht, wird es bestimmt auch intensivere Beratungen von der PSM Industrie geben. Ob da alle Anbauern dem Stand halten? Du weist, dass Angst das Beste Geschäftsmodell ist.
    Dir dürfte auch klar sein, dass du ab jetzt für jeden Rapsbienenplatz (bei unterschiedlichen Eigentümern) dann eine eigene Analyse brauchst. bzw. erst mal nur ne Rückstell Probe, .falls deine Gesamtprobe was hat. Machst du da Verträge? oder vertraust du auf das Wort/Handschlag?
    Grüßle

    also mal im Ernst


    würde all das, was es an "rein wissenschaftlichen Empfehlungen" vor dem erscheinen der Bienensauna gab, nur halbwegs richtig gut funktionieren, ja dann hätten die Saunisten (und alles was da noch kommen wird) überhaupt keine Daseinsberechtigung. Es gäbe dafür keine Nachfrage.


    Nur mal zum Verinnerlichen:


    Am Anfang des auftauchen der AS Behandlungen, sagte uns so mancher Wissenschaftler, dass die AS in die Brutzellen wirken würde. Täte sie das, dann müssten wir doch zum Einen keine Dauerbehandlungen machen auch keine zweite und dritte, und hätten zum Andern mit der AS doch auch keine so großen Probleme. Dabei erhebt sich die Frage, ist das "in die Brutzellen wirken" denn je von einem Bieneninstitut richtig getestet und gemessen worden?


    Ich vermute eher nicht, es könnte eher so sein, dass da welche von Annahmen ausgegangen sind. Denn weil sie auf den Windeln männliche Varroen fanden gingen sie davon aus, dass die AS in die Brutzellen gewirkt haben muss. Das könnte aber ein Trugschluss gewesen sein. Denn einige der Erfolgreichen und ehrlichen AS Behandler sagen ja, dass der Erfolg der Anwendung der AS genau an dem Schnittpunkt liegt, wo die Schädigung der Brut und damit verbunden auch das ausräumen beginnt und noch keine Königinnen Schäden auftreten. Ein sehr enger Grad mit vielen Unbekannten. Brutschäden haben im Schlepptau noch viele andere Schäden. Auch die angebliche Re-Invasionen können rein rechnerisch nicht immer zutreffend sein. Auch die Infektionen durch Viren (von den Milben übertragen) sind nicht immer stimmig erklärbar. Sie haben in meinen Augen eher als Beruhigungsmittel zu fungieren, wenn trotz alles richtig machen, am Ende Bienenvölker zusammenbrechen.


    Die Saunisten gehen wohl auch eher von Annahme aus. z.B. dass die Varroen keine Hitze vertragen würden. Und zusätzlich sich dann auch noch die Verdeckelungszeit verkürzt. Aber was auch hier (wie bei den AS Empfehlungen) tatsächlich fehlt sind doch die "harten Fakten". Auch wenn so mancher da sagt, er hätte gezählt und getestet und was weiß ich noch alles (und damit Erfolg). Es wird ja immer nur gezählt was runter fällt und nicht, was noch oben geblieben ist.


    Man kann es aber sehr exakt zählen, was oben geblieben ist. Nur macht es scheinbar keiner. Warum nur?


    Jetzt fragt ihr euch wohl, wie das gehen soll?


    Vor etlichen Jahren war mal einer In Donaueschingen aus der Schweiz. Ich glaube aus Lausanne war er. Jedenfalls war er an einer Klinik und hatte dort zugriff auf Kernspintomographen und Computertomographen und konnte uns damals schon zeigen, wie viele Milben in einem Bienenvolk sind und auch wo sie sich die überall verteilen. Sehr interessannte Bilder hatte der da uns gezeigt.


    Ich frage mich heute immer mehr, warum wird dieses wissen nicht genutzt und die Behandlungsverfahren alle auf ihren Erfolg getestet?


    Will man es nicht wissen?
    oder
    soll man es nicht wissen?
    oder
    darf man es nicht wissen?
    oder
    wissen es welche?
    und sagen uns nur nichts?
    oder
    dürfen es uns nicht sagen?


    Oder hat da jemand ein sehr großes Interesse, dass wir mit den jetzigen Verfahren (egal wie die nun auch heißen mögen) nur unzulängliche Erfolge haben dürfen. Es gibt da draußen genug Geld für die Varroa Forschungen auch für Tomogrphen-Tests oder was auch immer das für ein Verfahren war.


    Ein wirklich gutes, einwandfreies Bekämpfungsverfahren, meinetwegen auf der Basis von AS oder OS, welches bei Wind und Wetter, in Dadant genauso gut wie im Miniplus, bei nur 2 Völkern genauso gut wie bei 1000 Völkern, einwandfrei und unproblematisch funktionieren tut und zudem auch noch für die Bio-Imkereien zugelassen ist, das hätte ein reisen Potential, auch für den Weltmarkt.


    Und dann hätten BAYER und SYGENTA auch keine Kritiken mehr von uns wegen ihren blöden PSM und sie könnten dann wieder ungestört ihre PSM Beizen und was noch alles an neuem Wundermitteln kommt, wieder ungebremst verkaufen und somit wieder viel Geld verdienen.


    Die ganz große Frage ist daher, warum Pakt das keiner so richtig an?


    Woran liegt es?


    Weil es zu heiß ist?



    ein Nachdenklicher Toyotafan

    ...nur der "unachtsame" Imker,


    diese gab es doch laut dem Doktor all die Jahre vorher schon


    ergo fällt der mal weg


    oder noch anderes?


    ja klar muss es was anderes gewesen sein.


    vielleicht die Hitze im Sommer 2015?
    oder das verbreitete fehlen der Neonics?
    oder zu viel Glyphosat?
    oder der umgefallene Professor, der auch jetzt nicht mehr PSM kategorisch ausschließt?
    Die Doktors werden auch für die Winterverluste 2016/17 recht bald eine passende Erklärung haben, warum es wie und wieso gewesen war und nicht wie sonst üblich.
    Sie gehen bei der Analyse aber noch lange nicht so vor, wie man es bei andern Todesfällen üblicherweise macht.


    also tappen wir weiter im Dunkeln

    .... Ergebnis: Rund 800 Milben gefallen...


    man oh man
    800 Milben sind wohl heute schon der Untergang?
    vor den Neonics gab es Völker da vielen nach der Herbst-Behandlung 10 000 und diese Völker hatten ohne TBE den Winter überlebt!
    Mit dem auftauchen der Neonics kam auch die Zeit, als man jedes Jahr vom Doktor ein neues Rezept zu einer noch besseren AS Anwendung bekam, obwohl schon bei den Rezepturen zuvor ja alles exakt und korrekt getestet und gezählt war.


    Ja wo sind wir nur gelandet?


    Vor kurzem war ein Imkerfreund mich besuchen und wie es nun mal so unter Freunden ist, wollte er auch unbedingt mal dem Meister seine Bienen ansehen. An einem Volk mit vermehrtem Totenfall haben wir dann auf einer Wabe mit offener Brut mitten drin stehen gebliebene Zellen entdeckt.
    Ich diese natürlich gleich geöffnet und dann dies hier gefunden.


    [IMG:http://up.picr.de/26275767ge.jpg]


    das Foto ist jetzt aber aus 2008!


    Vom jetzigen Brutschaden hatten wir vor lauter Aufregung und ausgelöstem quasseln kein Foto gemacht. :evil:


    Aber das verblüffende war, es waren keine Milben in diesen Zellen. Alle stehen gebliebenen Zellen hatten dieses Bild und in keiner war ne Milbe! Auch andere "gesunde" kurz vor dem schlüpfende Brutzellen hatte gleichfalls keine Milben. Auch Drohnenbrutzellen waren ohne Milben.
    Wir hatten noch sehr viele Zellen auf gemacht und keine war mit Milben!


    Ich glaube auch nicht, dass dies von der Varroa kommt. Oder besser gesagt von einem hohen Varroa Druck. Es sieht für mich eher nach Unterkühlung aus. Aber Bienenmasse war in allen Völkern genug da und Futter bzw. Honig auch!


    Wenn aber Unterkühlung der Grund für dieses Bild ist, würde es mich überhaupt nicht wundern, dass in Bälde auch die Milben auftauchen! und zwar Massiv!


    Das gleiche mit den Missgebildeten Flügeln. Das kann auch eine Folge von Unterkühlung sein!


    Und auch hier wiederum begünstigt Unterkühlung die Varroaentwicklung massiv!


    Die Frage ist dort, was war zuerst? die Flügelmissbildungen oder Milben?


    ....Irgendwo hier hatte Rudi Maurer mal Überlegungen zur Milbenvermehrung angestellt ("Reinvasion von innen?") . Man sollte sich dieses pdf-Dokument gut durchlesen, damit man begreift ,dass der "niedrige Milbenbefall" zur Zeit nix zu sagen hat. ...


    Genau!


    ...Sagt , auch ohne die Milben zu sehen, wieder alles!.


    kann agressivität nicht auch durch Vergiftung kommen?


    nur mal blöde gefragt


    .Passt auf, seid wachsam! Sie sind da .....


    Ja das ist so :daumen:


    denn am Ende sieht man tatsächlich die Milben und das Volk ist verloren!

    Da fällst du als Imker doch auf.
    Die kennen sich doch alle untereinander
    aber wer mutig ist, darf ruhig hin, und vielleicht auch mal fragen, warum gerade an diesen so schön angelegten Schaufelder immer nach dem sähen so viel Saatgut noch offen rum liegt.
    Bin gespannt auf die Antworten.

    I.....wurden auch nie in Frage gestellt, im Gegenteil, das war Ehrensache, um die ordentliche Arbeit zu beweisen


    ich glaube da steckt das Problem


    billig, billiger, am Billigsten, am Ar...


    das ist die rentabilitätsformel heutiger Zeitrechnung


    wenn ich mich richtig erinnern kann, dann gab es diese Wachsprobleme schon mal Ende der 60er zum Höhepunkt von DDT und Co.


    Doch mich wundert es im Grunde auch nicht, wenn jährlich tausende Neuanfänger Mittelwände kaufen, dass dann der Markt irgend wann mal leer gefegt ist und von Außen günstiges (suspektes) Material die Lücke stopft.


    So ist diese Welt nun mal. Des einen Not, dem andern sein Brot.