Beiträge von Immenreiner

    Also versteh den rase schon, weil mir das Verständnis für das Problem fehlt. 60 Beiträge für etwas, das man mit einem Eimer heissen Wasser hinreichend gut erledigen kann, ohne Chemie etc. Dann ist der DWS so sauber wie es genügt. Es wird darin ja hinterher nicht als Gulaschkanone verwendet.

    Ich widerspreche dir ja nur sehr ungern, aber anscheinend produzieren die bayerischen Bienen anderes Wachs als die Pfälzer. Als ich nämlich mit nem Eimer heißem Wasser kam, hat sich das Wachs schlapp gelacht und sich als Film überall auf dem Edelstahl verteilt und so kann ich eben kein Leihgerät zurückgeben. :/

    Warum denn nicht? Kikebee hat das Spannnungsverhältnis aber sehr gut skizziert.

    Also versteh den rase schon, weil mir das Verständnis für das Problem fehlt. 60 Beiträge für etwas, das man mit einem Eimer heissen Wasser hinreichend gut erledigen kann, ohne Chemie etc. Dann ist der DWS so sauber wie es genügt. Es wird darin ja hinterher nicht als Gulaschkanone verwendet.

    Nur soviel noch: Vergiss ganz schnell die Überlegung Essigsäure im Volk zu verdampfen.

    Essigsäure ist eine Möglichkeit eingelagerte Leerwaben vor Wachsmotten zu schützen.

    Gruß Eisvogel

    Kann man nicht genug unterstreichen! Ich habevorher zuwenig genau gelesen und in Gedanken "nach Entnahme" ergänzt, so wie man das macht. Nein, IM Volk ist Essigsäure ein NoGo!

    Ich vermute im oberen Magazin sind kaum Bienen, oder? Wieviele Waben sind denn insgesamt dicht mit Bienen besetzt? Ist das Volk weiselrichtig? Welche Varroabehandlung wurde schon durchgeführt? Davon abhängig könnten wie dir weitere Massnahmen empfehlen. Bitte antworte bald, dein Volk steht auf der Kippe!


    Gruß

    Reiner

    Hallo Bienenfreunde,

    konnte jemand bereits Erfahrungen mit der sizilianischen Biene Sicula sammeln in Bezug auf Varroaresistenz und Selbständigkeit beim Aufbau der Winterfutterreserven? Züchter auf Sizilien behaupten, dass sie ihre Völker - wenn sie stark genug sind - nicht gegen Varroa behandeln und sie für den Winter auch nicht einfüttern. Und zwar deswegen, weil einige nicht miteinader verwandte Völker, die offenbar zwei Imkern gehörten, nach deren Tod ohne jeglichen menschlichen Eingriff Jahre lang weiter lebten. So war es möglich, diese Völker ohne Inzucht zu vermehren und weiterhin auf chemischen Einsatz und Einfütterung zu verzichten.

    Ich bin mal gespannt!

    Viele Grüße vom

    Berlimker

    Auf Sizilien braucht keine Biene eine Winterfütterung. Schon in der Toskana nicht. Waum auch, wenn im Februar die Zitrusfrüchte blühen und die erste Könignnenserie in der Zucht eingeleitet werden kann.

    Nur mal so als Frage, was veranlasst soviele "Jungimker" ihr geballtes Fachwissen innerhalb der ersten Monate/Jahre an andere predigen zu wollen? Das ist doch so wie wenn der Azubi hingeht und neue Azubis einlernt. In manchen fällen kann es gut gehen und besser verständlich sein für die neu Rekrutierten, ohne jemanden mit richtig Erfahrung im Hintergrund der dabei laufend allen beteiligten auf die Finger schaut wird das aber in den seltensten Fällen was.

    Spread the word!

    Eben deswegen sollte man als "Jungimker" eher seine eigenen Erfahrungen und Fehler schildern, wenn man denn schon einen neuen Bienenblog aufmacht. Wenn dazu zum Abgleich noch allgemeine Infos zur gängigen Praxis gleich dabeistehen, habe ich als Leser (der vielleicht auch grade an Imkerei interessiert ist) die Möglichkeit zum Abgleich. Nur dann sehe ich in so einem Blog für andere Jungimker einen Sinn. "Warum ist ihm/ihr der Fehler passiert?", " Was macht er/sie anders und warum klappt das?" - Es ist aber eben auch sehr wichtig, dass dazu alle notwendigen Infos im entsprechenden Artikel stehen. Und genau hier hakt es sicher. Das braucht Erfahrung.

    Wenn mir im Frühjahr ein Fehler passiert, muss ich nächstes Jahr auch noch einen Rückschluss ziehen können, wenn das Volk im Winter daran zu Grunde ging. Und hier kann ein guter Blog vielleicht auch wieder punkten, wenn ich als Imker sonst schon kein Buch über meine Völker führe.

    Die gemachten und möglichen Fehler sind doch auch schon zur Genüge in YT & Co., enthusiastisch dokumentiert worden. Das brauchts auch nicht noch mehr.

    Nur mal so als Frage, was veranlasst soviele "Jungimker" ihr geballtes Fachwissen innerhalb der ersten Monate/Jahre an andere predigen zu wollen? Das ist doch so wie wenn der Azubi hingeht und neue Azubis einlernt. In manchen fällen kann es gut gehen und besser verständlich sein für die neu Rekrutierten, ohne jemanden mit richtig Erfahrung im Hintergrund der dabei laufend allen beteiligten auf die Finger schaut wird das aber in den seltensten Fällen was.

    Spread the word!

    Ich finde den Ansatz nun mal gar nicht so abwegig, die Biene im Klimawandel zu betrachten. Ob der Ansatz richtig ist, vermag ich aus dem Stegreif nicht endgültig zu beurteilen.


    Wie sich:

    Durch die Erhebung der o.a. Daten ermitteln lässt, hätte ich gerne noch erläutert gesehen. Der Zusammenhang ergibt sich mir nicht wirklich. Die Klimadaten können heute schon mit hinreichend hoher Genauigkeit extern erhoben werden. Eine ortsbezognene Auswertung dürfte reichen und deutlich kostengünstiger sein (z.B: https://darksky.net/). Wie in dem Modell dann das generelle Verhalten im(!) und um den Stock abstrahiert und auswertbar gemacht werden könnte, finde ich spannend! Dabei immer an Heisenberg denken!

    Bei allem Verständnis, Monika, wirst du dein resolutes Auftreten dem Kunden gegenüber sicher charmant verpacken müssen. Ausserdem ist es völlig egal ob der Imker gerührten Honig mag. Wenn der Kunde ihn schätzt bekommt er ihn - wenn er möchte. Spricht ja aus guter fachlicher Praxis nichts dagegen den Honig so zu behandeln.


    Gruß
    Reiner