Beiträge von Immenreiner

    Hallo Sabine,


    du warst ja heute schon (Sa)bienenfleissig im Forum unterwegs :smile:)


    Also das B401 funktioniert wirtklich so wie beschrieben, allerdings nur gegen die GROSSE Wachsmotte. Die kleine wird dadurch nicht ganz vertilgt. Ich habs schon bei meinem ganzen Honigraumwaben versucht und es ist überzeugend. Du brauchst halt eine ordentlich funktionierrende Sprühapparatur, sonst wirst du verrückt. Es ist ohnehin relativ aufwendig. Ich hatte die besten Erfahrungen mit einem Pumpsprüher. Die kleinen Dinger die man für die Pflanzen zu Hause verwendet sind meistens nicht zu gebrauchen und geben nach dreißig Waben den Geist auf.

    Hallo,


    Ich verwende seit 5 Jahren die Zander-Nordwabe . Allerdings verwende ich sie nur im Honigraum. Das entfernen vom bebrüteten Wabenbau ist echt ein Problem, wenn man keinen Hochdruckreiniger hat der heißes Wasser verträgt (bis 80 Grad kann man die Wabe baden). Im Honigraum ist sie aber echt super. Verwinden oder ähnliches habe ich nicht festgestellt. Verbiegen tut sich das Ding nur beim in der Hand halten und wenn es voll mit Brut/Honig ist, aber nicht im Kasten.


    Wegen Umstellung auf Bio-Imkerei gebe ich den unbebrüteten Teile nach der Saison ab. Kann sie jemand brauchen??

    Hallo,


    schön, das das Forum wieder funktioniert!!!
    Bei uns im Chiemgau hat es wieder bis auf 800m herunter geschneit. Die Bäume wollen aufblühen. Wenns jetzt warm wird kommts wohl wie der Hammer!

    Hallo,


    ich hab' mir das Set von Patrick Moebius besorgt und es funktioniert ausreichend genau. Der Preis ist echt ok. Du kannst halt deinen Hnig erst testen wenn er schon im Glas ist.


    Falls du deinen Honig vor dem Schleudern schon genau prüfen willst bleibt dir nur der Griff zum Refraktometer. Bei uns haben wir vom Verein aus eines angeschafft.


    Hier die Adresse vom Patrick Moebius:


    Imkerei Patrick Möbius
    Helle 20
    32657 Lemgo
    Tel.:05741/301359 ab 19:00
    oder 0171/3403862


    Beschreibung unter bienen.de - Wissenswertes

    Hallo,


    also mit dem Schweizer Umlarvlöffel gehts "wie geschmiert". Ich nehme ihn am liebsten. Eine andere beliebte Methode ist die mit einem ultrafeinen Aquarellpinsel. Ich komme damit nicht zurecht, vielleicht eher was für Frauenhände :wink:.


    Das feuchte Umlarven ist sicher nicht schlechter, nur muss daruf achten nicht zuviel Gelee zu verwenden und die Larve muss wieder genauso drin liegen wie vorher, sonst erstickt sie.

    Hallo Herr "Baudach",


    vielleicht habe ich mich zu kurz ausgedrückt. Eigentlich wollte ich nicht mehr viel Worte verlieren. Da ich mich von meinem Erzeugnis aber gar überhaupt nicht distanzieren muss, doch noch a bisserl was, weil ich mir nicht sicher bin wie Sie nun zur Bio-Imkerei stehen:


    Aufhören, mit dem schludern und alles so laufen zu lassen "weil mans schon immer so gemacht hat" und dem Augen zumachen vor den (Rückstands)-Problemen die uns ereilen werden wenn wir nichts tun. Gerade die Alten, die bislang, berechtigterweise, mit Ihrem Namen für Ihr Produkt einstanden wird es wohl dann oft 5 nach 12 sein. Genau das hat unsere Rinderzüchter ereilt. Nur wirds uns viel härter treffen, weil der Verbraucher sehr viel eher gewillt ist auf Honig zu verzichten als auf Rindfleisch. Die deutsche Imkerschaft läuft auf sehr dünnem Eis Schlittschuh. EIN Weg daraus ist sicherlich die Imkerei nach einer Bio-Richtlinie, ob nun zertifiziert oder nicht. Nachhaltig ist diese Imkerei auf alles Fälle, das kann wohl nicht geleugnet werden. Als jüngerer Imker MUSS ich nach vorne sehen und versuchen unsere Natur, von der wir Imker leben, so gut wie möglich zu schonen. Für mich beginnt das bei der Beute aus Holz und endet bei dem Verzicht auf systemische Varroabehandlungsmittel. Da beginne ich mit dem Aufhören.


    Ein Siegel für Honig der in einer noch weitgehend intakten Umgebung ohne Müllverbrennung, Kläranlage, Autobahn o.ä. gewonnen wurde verdient doch eigentlich eine gewisse Hervorhebung. Wer solchen Honig produzieren kann, darf sich doch wohl glücklich schätzen und darf das dann doch auch zeigen - z.B. durch ein Öko/Bio-Siegel.


    Lassen Sie doch auch hier jeden so imkern wie er es kann, will und dazu in der Lage.

    Hallo,


    klar, das man da mit den Angaben aufpassen sein muss, aber wer weiss, dass er da empfindlich ist, der ist wohl ohnehin etwas vorsichtiger.


    Mehr würde mich zu diesem Thema interessieren ob denn noch Medikamente mit Bienengift im Handel sind. Vor Jahren gab es ja von Mack, Illertissen nicht nur gute Binen sondern auch die Forapin-Creme und noch mehr. Gibts die huete noch?

    Hallo Sabine,


    das ist schon eine vertrackte Sache, aber eigentlich mal gar nicht so kompliziert. Wenn du dein Englisch mal bemühst, findest du unter folgendem URL eine gute Zusammenfassung über die Vererbung bei der Honigbiene:
    http://members.aol.com/queenb95/genetics.html#anchor521928
    Ansonsten kann ich immer wieder "Züchtung der Honigbiene" von Bruder Adam empfehlen.


    Übrigens, danke für dein Angebot mir den Artikel aus dem DBJ zu schicken, ich hab ihn bei einem Kollegen organisieren können.

    Hallo,


    in Mitteleuropa ist mir nichts über richtig giftigen Nektar bekannt. Das gibts meines wissens hauptsächlich in Kleinasien mit ein paar Rhododendronarten. Wie es geschmacklich harmoniert ist wieder was ganz anderes, dürfte aber auch kein Problem sein (da kenn ich nur "Probleme" mit Facelia oder Wiesenbärenklau).

    Hallo Charles,


    ja, es waren Killerbienen :smile:! Also bei uns schwirren manchmal Schwärme umher die an Bösartigkeit wohl in Mitteleuropa kaum zu übertreffen sind. Dem Aussehen nach sind es Carnica, aber ich vermute, dass es sich um Einkreuzungen der Mellifera/Braunelle handelt, die ja in Tirol/Salzburg recht weit verbreitet ist (bin ja nur zwei km von der Grenze weg).


    Wo ich die meisten Sticher erhalten habe? Überall, und das war wirklich so! Ich war übersät mit angreifenden Bienen. Nachdem ich meist ganz ohne Schutzkleidung arbeite und mir in diesem Fall schon mal den Schleier angelegt hatte, kassierte ich die meisten Stiche an den Händen/Armen, im Nacken wo das Netz anlag und an den Beinen, weil dort die Bienen in den Hosenbeinen hochkrabbelten. Auch das T-Shirt war für diese Teufel kein Hindernis. Das ist halt auch Lehrgeld, dass man zahlt wenn man ein fremdes Volk einfach so bearbeitet. Viele Stiche wären zweifelsohne auch im Gesicht fällig gewesen, aber da bin ich vorsichtig, denn da ists ja wirklich schmerzhaft und am nächsten Tag will ich mich auch wieder in der Arbeit sehen lassen :roll:


    Zum Thema Beuten, finde ich es schade, dass du dich für Styropor entschieden hast, aber wie du schon sagtest, jeder muss selber damit zurecht kommen. Vielleicht trifft man sich ja mal "irl" um a bisserl ratschen zu können.

    Hallo, liebe Imkerfreunde!


    Oh, die Ihr lebt im gelobten Land, kann ich da nur sagen! Bei mir in den bayer. Alpen ist gerade mal der Schnee weg und im Nachabrtal sind noch die Loipen gespurt! Also leider noch nix mit Honigraum drauf. Aber, die Völker sind gut in Schuss, haben hervorragend überwintert. Die Zierpflaumen beginnen zu blühen und die Wildkirschen werden es wohl nächste Woche schaffen. Much fun!

    Hallo michael2,


    bedenke bitte, dass die Varroamilben nicht in die Mitte wollen. Sie fühlen sich bei den dortigen stetig konstanten Temperaturen weniger wohl. Die etwas kühlere Randlage wird von den Varroen bevorzugt bevorzugt.