Beiträge von Immenreiner

    Zwischenstand:
    Eine dreimalige Behandlung bei Kunstschwärmen mit der reduzierten Dosis zeigt nicht die gewünschte ausreichende Wirkung. Der durchschnittliche Befall ist zwar nicht alarmierend, aber über dem jetzt wünschenswerten Ziel von <2% Befall. Bei Altvölkern und Ablegern liegt man weit über dem Wert von 2%.
    Zwischenfazit:
    Die empfohlene Dosis des Herrstellers sollte eigenhalten werden. Eventuell ist es empfehlenswert die Behandlungsstrategie nicht nur auf eine Sommerbehandlung mit Varromed aufzubauen, sondern entweder im Frühjahr einen Behandlungsblock mit Varoomed einzuplanen und/oder eine Thymolbehandlung seriell mit dem Varoomedblock im Sommer durchzuführen.

    Das kommt drauf an:

    Wer im etwas größeren Stil schleudert, mit Sumpf, Klärtank usw., der vermischt dadurch eh größere Mengen Honig, auch wenn er am Ende wieder in kleinere Gebinde abfüllt. Gäbe es jetzt später z.B. Probleme mit Grenzwertüberschreitungen von PSM oder sowas, dann müsste man aufgrund der Dokumentation prüfen, welche Gebinde z.B. am gleichen Tag durch den Absetzbehälter gegangen sind und die auch prüfen. Machts nicht wirklich einfacher.

    Aber auch z.B. Sortenanalysen hängen irgendwie dazwischen: Streng genommen gelten die dann nur für die homogene Charge aus dem einen Hobbock.

    Da finde ich dann etwas größere Chargen, die dafür aber recht sauber voneinander getrennt sind, besser.

    Aber auch da gibs natürlich wieder verschiedene Wege...

    Ja, man muss eben die für seinen Betrieb sinnvolle Größe bestimmen. Alles eins, oder jedes Glas sind sicher Extreme, die es zu meiden gilt.
    Eine Los/Chargenkennzeichnung bezieht sich bei uns meist auf eine Schleuderung oder Sorte. Diese Zuordnung muss natürlich auch noch geführt werden. Eine weitere Unterteilung kann wegen der von dir angeführten Problematik sinnvoll sein, z.B. nach Standort und/oder Erntezeitpunkt.

    Wählt die Losgröße nicht zu groß! Denkt an den Ernstfall. Sollte mal ein Los nicht in Ordnung sein und zurückgerufen werden müssen, muss das ganze Los zurück!
    Bei mir erhält jeder Eimer bei der Schleuderung eine lfd. Nummer, das ist das Los, das aufs Glas kommt.

    Den Kanal od er Loch habe die größeren Formen ja sowieso. Für Teelichter im Speziellen gibt es Dochte mit Halterung, ähnlich wie die in den käuflichen Stearinlichtern.

    Wers nicht glauben mag sollte sich mal mit der erstklassigen Technik Jos Guths und dem was gute Bienen mit optimaler Pflege wirklich zu leisten vermögen, ernsthaft befassen!

    Wo kann ich mir nähere Informationen beschaffen?

    Das ist kein Geheimwissen. Die Technik wirst du dir nicht beschaffen wollen und sonst, arbeite nach guter fachlicher Praxis und du wirst tolle Ergebnisse haben.
    Jos hat keine Internetseite, aber es gibt beim Koch-Verlag ein paar (?) Videos von ihm.

    Das Giessen von Teelichtern direkt in die Alubecher ist nicht vorgesehen! Da hast du das Problem, dass das Wachs am Becher haften bleibt und erst recht reisst!
    Evtl. ist das ja das Problem vom chrgai.

    chrgai

    Mach dir aus Zahnstocher und Gummibändern ein Werkzeug zum Zentrieren der Dochte. Zwei Zahnstocher auf einer SSeite mit dem Gummi umwickeln und zusammenknoten, du erhältst eine "Zwinge" mit der du die Dochte mittig fixieren kannst. So macht man das bei Silikonformen idR.


    Anleitung zum Kerzengiessen

    Abstandshalter nicht zwischen die Klammern sondern zwischen Rähmchen und Werkzeug

    Die Art und Weise des Erschmelzen des Wachses hat mit den Rissen nix zu tun. Jedes geschmolzene Wachs wird bei zu schnellem Erkalten reissen, je heiss desto mehr. Dass muss man halt in den Griff bekommen, z.B. durch Abdecken mit einer Styroplatte nach dem Giessen o.ä.

    Darf ich noch eine Pedigree Frage hinterher werfen?

    Wenn ich auf eine Belegstelle fahre, dann steht da doch mehr als ein Drohnenvolk.

    Wenn es jetzt zur Anpaarung kommt und die Mutter der begattenden Drohnen vermerkt werden soll, welche meine Prinzessin knallen - wonach richtet sich das dann? Welches Volk wird da eingetragen?


    (PS: Pedigree verstehen macht ganz schön Knoten in den Kopf)

    Drohnen haben keinen Vater sondern nur eine Mutter. Die aufgestellten Völker sind Schwestern, geben also nur das Erbgut der Mutter weiter, diese wird als Drohnen im Pedigree erscheinen, den das Sperma dieser Drohnen befindet sich in der Spermatheka deiner Prinzessin, die du auf die Belegstelle brachtest.

    Die Kastennummer ist auch insofern logisch, da wir bei der Buckfastzucht die Völker beurteilen, "buckfast breeder" ist das Zuchtvolk. Manche Eigenschaften werden ja nicht nur von der Königin, sondern vom Gesamtvolk bestimmt oder beeinflusst. Das hatte der alte Mann in Buckfast so begonnen.


    Teilweise wird davon nach gusto des Züchters davon abgewichen. Ist ja keine Todsünde, z.B. in besonderen Zuchtprojekten wie VSB.

    Ich dachte, man nimmt einfach einen Leisten um den Tacker auszulegen, damit die Klammern den richtigen Abstand bekommen

    Oder stellt den Drucklufttacker so ein, dass er nicht komplett versenkt, sondern die gewünschte Distanz stehen lässt. Meiner kann´s, ich weiß aber nicht ob die das generell alle können.

    Perfekt! Habe nur einen einfachen aber kräftigen Elektrotacker, bei dem das Licht flackert, wenn ich den Abzug betätige ...

    Reinzucht = Erhaltungszucht, ohne "Reinzucht" also der Verpaarung von bereits dem Zuchtziel sehr nahe Tiere ist keine Festigung, bzw. Erhöhung der Homozygotie zu erreichen.
    Deshlb besteht Buckfastzucht aus drei Stufen:

    - Kreuzungszucht
    - Kombinationszucht
    - Reinzucht

    Was in der Buckfastzucht auf den Belegstellen gemacht wird ist absolut überwiegend der Reinzucht zuzuordnen, da Tiere die die gleiche Zuchthistorie haben und einem Eigenschaftsstandard entsprechen miteinander verpaart werden.
    Die offene Population ist in sofern offen, als dass Tiere die die gleiche Zuchthistorie haben und einem Eigenschaftsstandard entsprechen nicht ausgeschlossen werden, da sie evtl. in einem Merkmal abweichen, das nicht im Eigeschaftskatalog enthalten ist, wie z.B. die Körpermerkmale oder andere Unterart der Herkunft.