Beiträge von max

    Servus Zusammen,


    es kommen immer wieder (Jung) Imker zu mir und erzählen solche und ähnliche Geschichten. (Verlust, kein Honig, schlechte Genetik)

    Teils werden dann teuere Königinnen von weit entfernten Herkünften angeschafft und/oder das Wabenmaß gewechselt.

    Auch meine Tipps bringen dann keinen Erfolg weil keine Betriebsweise konsequent zu Ende gebracht wird.


    Durch die Vielzahl der probierten Betriebsweisen kann wahrscheinlich niemand eine eindeutige Ursache der Misserfolge benennen!


    Empfehlung:

    - Keine isolierten Einzeltipps mehr annehmen.

    - Eine Beute mit Betriebsweise auswählen und diese durchziehen. (Den Bienen ist es egal welche das ist)

    - Bevor zu den Bienen gefahren wird sich überlegen was heute anstehen könnte!

    Vielen helfen die Monatsbetrachtung von Fr. Aumeier enorm weiter. Hier wird monatsgenau auf die arbeiten eingegangen und vor unnötigen Arbeiten gewarnt.

    Vor allem werden detaillierte Handlungsempfehlungen gegeben.

    - Alle neue Einflüsse/ Behandlungsempfehlungen kritisch betrachten und NICHT den eigenen Bienen antun. Dafür gibts das Imkerforum. Man braucht nicht der erste zu sein der was probiert.

    - Mit der Zeit entfernt man sich wieder von den genauen Handlungsvorgaben weil sich ein Bauchgefühl einstellt und eine eigene Betriebsweise einstellt. Fällt man auf die Nase gehts halt einen Schritt zurück.




    Gruß Max

    Plastikwaben, auch oder obwohl ich mir keine zulegen werde.

    Das hat sich doch schon gelohnt.

    Es sollte keiner den Eindruck bekommen dass es ohne Kunststoff nicht geht!


    Eine ähnliche Aversion, wenngleich lange nicht so ausgeprägt als beim Thema Kunststoff, hege ich gegen die Großwabe-Maße.

    Ach hier hat man oft den Eindruck dass man anders nicht Imkern kann.

    Aber das wäre ein anderes Thema :-)



    Gruß Max

    Auf eine DN Nordwabe kommen ca. 70g drauf, das ist fast soviel wie eine normale MW. Das muss man erstmal richtig machen. Am besten geht das per Tauchverfahren bzw. bei Mittelwänden per Maschine.


    Ich werd nicht mehr. 70gr Wachs aufwändig auf die Plastikplatte pappen.

    Dazu muss das ganze Wachs aufgeschmolzen sein.

    Alleine das führt die Kunststoffwaben ins absurde!


    80gr. hat eine Mittelwand die ich in Sekunden einlöten kann.


    Da können Fachfremde nochso über die schöne, bunte Kunststoffwelt fabulieren und über sortenreine Erfassung und Verwertung. Die Realität sieht anders aus.



    Gruß Max

    Ich war nicht von der Wachsverfälschung betroffen. Zumindest nicht direkt.


    Zum einen sammle ich wirklich jeden Krümel Eigenwachs, zum anderen kaufe ich nur Wachs von bekannten Imkern oder vom persönlich bekannten Umarbeiter der das wiederum von ihm bekannten Imkern kauft.

    Das Vorgehen hat zweifellos etwas geholfen. Andere hatten trotz ähnlicher Maßnahmen weniger Glück und waren direkt betroffen. Wichtig es es daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen!


    Nochmal zur Kunststoffwabe. Notfälle sind die eine Sache. Wenn es einem dreckig geht und nicht anderes verfügbar ist.....nimmt man was man kriegt um die Völker zu retten.

    Aber es sollte niemand glauben dass es Qualitativ ein Fortschritt ist wenn man wegen der Verfälschungsthematik von Wachs auf Kunststoff geht. Jeder kann einen eigenen Wachskreislauf aufbauen. Mit Kunststoff geht das nicht.

    Beim Wachs kann man die Lieferkette überblicken!

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    Zum Wachsankauf:

    Vor dem Skandal bin ich, wie viele andere Imker, von einer Fa. mit deutsch klingenden Namen per Email abgeschrieben worden.

    Thema super günstige Mittelwände.

    Bei einer 5min Recherche war dann rauszufinden dass die Fa. nicht aus D kommt.

    Das und der Umstand dass der Preis (zu) günstig war hat vom Kauf abgehalten. Die Verfälschungen waren damals noch nicht bekannt. Die Angst ging eher zu Faulbrutwachs oder Internetbetrug.

    Nicht lange danach ging der Skandal los. Auch mit der benannten Fa.

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    Es gab mal einen Vortrag bei der HEG in Eltmann zum Thema Wachs. Vorgetragen hatte der Leiter eines großen Rückstand -Labors. Es war schon interessant und erschreckend zugleich was sich alles in Wachs gut löst und verstecken lasst.

    Seit diesem Vortrag hat sich mein Focus erweitert. Wachs ist genau wie Honig ein Produkt der Bienen und entsprechend wertig. Und genau wie der Honig kann es nicht einfach ersetzt werden.





    Gruß Max

    Bevor ich Plastikwaben aus China oder sonstwo in meine Völker einbringen würde, müsste ich schon ziemlich verzweifelt sein. Eine solche Notlage kann ich mir eigentlich nur vorstellen, wenn mein Wachs mit Stearin oder andere Substanzen verseucht ist und ich kein sauberes Ersatzwachs bekomme.


    Was bewegt euch dazu?


    Grüße vom Apidät

    Die Antwort auf die Frage würde mich auch interessieren.

    Schon von Berufswegen. Ich verdiene meine Geld mit Kunststoff und weis dass es, richtig eingesetzt, ein super Werkstoff ist.

    Aber von meinen Bienen halte ich es trotzdem fern, es gab schon Bienen vor dem Plastikzeitalter und es wird auch noch Bienen danach geben.


    Die Bienen haben ihren eigenen Baustoff, der wenn in der eigenen Imkerei nicht vorhanden, günstig zugekauft werden kann. Am besten aus der Nähe, von bekannten Imkern oder mit Analyse. Dann ist klar was man kauft!

    --> Wachs von bekannten Imkern um 8-10€/kg ist bei uns immer zu bekommen und das Geld gut angelegt. Im Aufbau braucht man Fremdwachs und hilft einen arrivierten Kollegen seinen Überschuss zu verwerten. Hat man seinen Völkerstand erreicht bleibt Wachs übrig und man kann anderen Imkern helfen. Das Geld ist in der Wertschöpfungskette Imker zu Imker besser angelegt als bei der Chemischen Industrie!

    Kunststoff, am besten aus China, ist da eine ganz andere Hausnummer. Die Rezepturen sind geheim. Analysen sauteuer und man findet nur nach was man sucht!

    Dann ist wieder die Frage nach den Grenzwerten. Schadet es oder schadet es nicht? Wer beurteilt das auf welcher Basis?

    Ich erinnere mich gut an das Bisphenol A im Polycarbonat. Das Material selbst war lange bekannt und erprobt. (Babyflaschen) Nach jahrzehntelanger Anwendung der Skandal mit Bisphenol A. Googelt mal!

    Vom Umweltaspekt gar nicht zu reden. Das Material muss hergestellt und später entsorgt werden. Dazwischen wird es um die halbe Welt gekarrt.


    Die Bienen brauchen keinen Kunststoff! Das hat auch nichts mit Tradition und Fortschritt zu tun. Für mich einfach eine ethische Grundvoraussetzung das die Bienen einfach Bienen sein dürfen.




    Gruß Max

    Ich arbeite mit einer Schmelzkiste, bei der die Rähmchen liegen und bei Hitze der Wabenbau "nach unten durchfallen" kann.

    https://cdn.netletter.at/imker…lzkiste.pdf&dc=1444652906

    Ich habe das Ding auch gebaut. Sauber isoliert für Zander.

    Damit 5 Jahre gearbeitet und jetzt verschrottet.

    Zur Kritik:

    Ein Flies(tuch) wird in die untere Box an neckischen Häkchen reingehängt.

    Bei mir war der Trester so schwer dass das Tuch an den Haken ausgerissen und runtergefallen ist.

    Wird der obere Kasten isoliert wird das Ding schon schwer und wann muss den sehr hoch heben! Der Wachsauslauf muss in einen Eimer gehen. Also Hubhöhe= Höhe des Eimers + unterer Kasten + gestapelte Waben.

    Befüllt man den Schmelzer mit Zanderwaben muss man die peinlichst genau in die Höhe stapeln und dann die obere Kiste frei darüber haben und genau parallel nach unten absenken! Steht dann eine Wabe ein bissl vor Kasten nochmal runter.

    Das Ding braucht viel Platz. Beim Selbstbau geht einiges an Zeit und Material drauf.

    Meine Optimierungen:

    Wenn überhaupt das Ding 5cm größer bauern!

    Ich habe das Flies durch ein Edelstahllochblech ersetzt. Dann konnte ich den Trester auspressen damit das Wachs/ Wasser rausläuft und der Trester Eimer etwas leichter wird.

    Beste Optimierung: Verschrotten und durch eine alte Spülmaschine ersetzt.

    Technik rausgebaut. Gestell zum Draufstellen, Eimer drunter. Tapetenlöser schlauch von unten rein. Fertig.



    Gruß Max

    Das Argument höre ich immer wieder. Gerade „Service“ ist aber keine Stärke von CFM, eher im Gegenteil (eigene Erfahrung). Selbst aus Ungarn oder Slowenien sind mittlerweile binnen drei Tagen Ersatzteile vor Ort (eigene Erfahrung).

    Diese Erfahrung zur Fa. Fritz kann ich nicht teilen.



    Zu Deiner Erfahrung müsste man den Einzelfall kennen.


    Gruß Max

    Servus beinand, (Bayerischer Gruß, ;))


    über den Verein ist uns eine Stockwaage angeboten worden. Zumindest ich kannte den Hersteller bisher noch nicht.

    Sehr günstig. Ich möchte hier aber keine Werbung machen.

    Mich interessiert folgendes:


    Die Datenübertragung ist einmal am Tag per SMS. Also nix Server und Gebühren....

    Die Stockwaagen Platzhirschen behaupten immer das geht nicht mehr weil Datenübertragung dauerhaft mit Prepaid Tarifen nicht geht.

    Hat jemand eine solche einfache Datenübertragungsmethode für seine Stockwaage?


    Gruß Max

    Servus Zusammen,


    ich möchte mir gerne was feines für den Schleuderraum gönnen.

    Am meisten nervt mich dort die ewige Auswascherei der Honigeimer.

    Außerdem sollen die Honiggläser darin gespült werden ohne dass alle Karton 2x quer durchs Haus transportiert werden müssten.


    Daher die Idee nach einer günstigen Gastro Spülmaschine. In Donaueschingen hat einer erzählt seine braucht für 4 Eimer 3 min!

    Hat einer so eine?

    Welches Modell?

    Gibts die auch gebraucht?


    Ich würde mich über Tipps sehr freuen.


    Gruß Max