Beiträge von sabi(e)ne

    Also ich mache dieses Jahr meine eigenen Versuche (mein Mann zetert zwar wegen der Kosten, aber ich möchte ein paar Sachen aus eigener Erfahrung wissen). Wir haben seit 8 Jahren Carnica, 10 Völker + 3 bis 6 Ableger über Kunstschwärme mit Königinnen von Kollegen aus dem Verein. Im letzten Jahr gab es nur Obst-und Rapsblüte gleichzeitig und dann eigentlich nichts mehr, Ertrag 300 kg.Im Juli mußten wir sogar füttern, weil absolut nichts da war. Varroabehandlung 2x 3Wochen Ameisensäure, aber mit schlechtem Gewissen den Bienen gegenüber.Die heftige Schwarmneigung ging mir schon lange auf den Keks, aber letztes Jahr schlug es wirklich dem Faß den Boden aus.
    Dieses Jahr bekomme ich Buckfast dazu, schlimmer kann es nicht werden.
    Ich habe vor, über Kunstschwärme (und diesmal über Königinnen definierter Herkunft und Begattung!) je 6 Ableger Carnica und Buckfast auf normaler Zellgröße und je 6 auf kleinem Zellmaß zu ziehen. Jeweils die Hälfte wird wie bisher mit Ameisensäure behandelt und die andere mit Oxalsäure per Verdampfer.(Ich hätte ja gern noch Kontrollvölker auf kleinem und großem Wabenmaß ohne Behandlung, aber das ist dann endgültig zuviel für meinen Mann...:wink: )
    Ich möchte das mindestens vier Jahre durchziehen, mit exakten Aufzeichnungen.


    Eigentlich wäre so etwas Aufwendiges ja mehr für die Institute, die haben mehr Geld und auch mehr Möglichkeiten für größere Versuchsreihen, aber so was ist wohl einfach zu simpel für die Wissenschaft.


    Macht irgendjemand etwas Ähnliches? Selber feststellen, was funktioniert? Ich bin hochgespannt auf Antworten!


    Grüße aus dem Sauerland
    Sabi(e)ne

    Wir haben bei uns mehrere Hummel-und Solitärbienenarten. Da ich auch die gerne beobachte, ist mir im letzten Jahr aufgefallen, daß etliche mit Milben besetzt sind, unter denen sie sichtlich leiden. Von einer Hummelkönigin hab ich 16 Stück runtergepult. Sie sehen ganz genau so aus wie die Varroa.
    Kann das sein? Und welche Auswirkungen wird das langfristig haben, wenn sie tatsächlich auf die Wildbienen übergegangen sind?
    In der Hoffnung auf eine sachkundige Antwort


    Grüße aus dem Sauerland
    Sabi(e)ne

    Hallo, Wolf!
    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.Bei uns (nördiches Sauerland) hats grade mal Schneeglöckchen und ein paar Krokusse.Die Haselnußblüte ist komplett verregnet. Allerdings: wir haben Ende Januar, als es so warm war, die erste Durchsicht gemacht, und jetzt war fünf Wochen nur echtes Sch..-Wetter. Am letzten Wochenende sehr zaghafter Flugverkehr; ich hab gedacht, guckst sicherheitshalber nach, ob noch genug Futter drin ist. Resultat:alle Völker voll in Brut, drei einräumig überwinterte Ableger mußte ich aufstocken und füttern. Und die haben sich in 24 Stunden(!) jeweils 10 Liter komplett reingezogen... Meine Kollegen sagten mir vorher alle, bei dem Wetter brüten sie nicht, das gäb es nicht.
    Beim Nachbarn hat ein Kollege seit 20 Jahren einen Außenstand mit 14 Ablegern, die im Herbst viel besser als meine aussahen. Von denen ist nichts übrig. Wie kann sowas passieren?