Beiträge von Charly

    Hallo Toyotafan,
    ich bin ohne eigene Erfahrung und unvoreingenommen an Deine Theorie rangegangen. Nachdem sie recht dramatisch klingt und für uns allen fatale Folgen prophezeit hab ich mal im Internet zu diesem Thema quergelesen. Um auch Gegenstimmen zu provozieren hab ich mal den extrem harmlosen Artikel von Hohenheim - der ja nicht sehr neu (98 glaube ich) und deshalb vielleicht ja überholt ist eingestellt. Michael schreibt unter Krankeiten und sonstiges (o.s.ä.) dass in 3 Wochen in Frankreich ein Urteil gefällt wird. Mal hoffen, dass da keine wirtsch. Interessen eine Rolle spielen.
    Ich bin ein recht pragmatischer Mensch und versuche mich an wiss. Erkenntnissen zu orientieren. Mir ist wohl klar, dass nichts ganz schwarz oder weiss ist aber ich habe wenigstens die Hoffnung, dass da halbwegs die Wahrheit rüberkommt.
    Also, wenn noch jemand was fixes weiss - her damit, ansonsten gibt Frankreich (s.o.) sicher ein Zeichen.
    Gruss Charly

    Hallo Toyotafan,
    hab mal unter Imidacloprid und Bienen im google gesucht,
    war recht unterschiedlich, von scheinbar klaren Fällen in Frankreich bis zu Entwarnung z.B. von Hohenheim (siehe unten),
    bin mal gespannt, bei mir gegenüber gibts kommendes Jahr Raps,
    Gruss Charly
    folgend die Aussage von Hoehenheim:


    http://www.uni-hohenheim.de/i3ve/00217110/01458041.htm


    Die Bienengefährlichkeit des systemischen Saatgutbeizmittels Gaucho WS (a.i. Imidacloprid) wurde mit Phaceliasamen in Zelt- und Freilandversuchen überprüft. Der Wirkstoff steht im Verdacht verantwortlich für Ertragsausfälle bei der Sonnenblumenhonigernte zu sein. Die Prüfkriterien umfaßten die Sammelintensität, das Orientierungsvermögen, den Totenfall vor den Fluglöchern, die Honigblasengewichte heimkehrender Sammlerinnen, den Imidaclopridgehalt im Honigblaseninhalt, im eingelagerten Honig und Bienenbrot, die Giftwirkung auf Bienenlarven und die Sammelaktivität auf Blütenständen im Freiland.
    Die Bienen im Zelt auf der gebeizten Fläche (120 qm; 0,005 g/m2) zeigten keinerlei Symptome für eine Vergiftung oder Desorientierung. Die Flugaktivität, der Honigertrag und der tägliche Totenfall war gegenüber der Kontrolle unverändert. Die Analyse der Honigblaseninhalte zeigte, daß Phaceliapflanzen mit dem Nektar Spuren dieses Wirkstoffs ausscheiden (3<10 ppb). Auch im Bienenbrot war Imidacloprid nachweisbar (3<10 ppb). Im Honig konnte der Wirkstoff dagegen nicht sicher nachgewiesen werden (<3 ppb). Die Attraktivität von gebeizter Phacelia war im Freiland gegenüber der Kontrolle unverändert hoch. Ein negativer Einfluß auf Honigbienen war nicht erkennbar.

    Hallo Anonymous,
    hatte im Sommer (Juli) eine Räuberei mit einem kleinen Ableger, keine Chance, ohne Verstellen aus dem Flugbereich (habs mit 70 Meter Abstand versucht, reichte nicht) kaum ein Überleben möglich, war ein trauriges Ende, Königin tot, nur noch ein paar Restbienen, hab denen dann das Gnadenbrot (Zuckerlösung) gegeben bis gar Schluss war.
    Letzte Woche hatte ich eine Räuberei bei einem meiner verbliebenen Völker, ist relativ stark. Es gab hunderte von Toten, mat konnte zusehen wie sie wie die Kreisel miteinander kämpften. Habe nicht weitergefüttert (1 Woche ausgesetzt), einen Ameisensäure-Schwammtusch-Behälter (die Plastikschale mit Gitter oben drauf) etwas mit Ameisensäure eingträufelt und direkt vor das Flugloch gestellt. Das hat ALLEN Bienen Probleme bereitet, den Angreifern und Verteidigern. Aber die Verteidiger haben dann schon ums Eck wieder in das Flugloch reingefunden. Nach 2 Tagen war ziemlich Schluss. Keine Toten mehr, habe gestern abend erstmals wieder gefüttert.
    Also meine Erfahrung:
    nur abends Füttern, evtl. wärend des Angriffs ganz aussetzen. den Zugang zur Beute verengen, was Abschreckendes (z.B. Ameisensäure) vors Flugloch - und hoffen dass das Wetter schlechter wird (das wird es in den nächsten Tagen).
    Ich bin Anfänger, 1. Jahr, also keine Gewähr, sollen die erfahrenen Kollegen noch was dazu sagen.
    Gruss Charly
    und viel Glück

    Hallo Lothar,
    das mit der Attrappen-Beute ist gut,
    werde jetzt erstmal schauen ob die Königin überhaupt bisher überlebt hat, weiss nicht wie Bienen sich da verhalten. Habe gestern kurz vorbeigeschaut um zu füttern und den "Kleinen" vorsichtig gelupft. Viel ist da nicht mehr. Es hat so ausgesehen als ob sich die Stockbienen zwischen 2 Waben verbarrikadieren würden. Hatte keine Schutzkleidung dabei und habe deshalb (weil ich ein Schisser bin..) nicht weiter nachgesehen.
    Werde jetzt entweder einen Platz ausserhalb suchen oder - was vielleicht auch geht 2 oder 3mal innerhalb meiner Wiese versetzen. Dann wäre das Problem der mitwandernden Räuber (die die dort übernachten s.o.) gelöst.
    Wenns denn klappen würde käme eine auslaufende Brutwabe von einem der "grossen" Völker rein und fertig.
    Dass die Kleinen und Grossen getrennt werden sollten ist für mich jetzt auch der Aha-Effekt und die Lehre. Aber besser mir ist das heuer passiert als nächstes Jahr wenns gross (relativ) ans Expandieren geht.
    Melde mich nochmal und erzähle wie die Geschichte ausgegangen ist.
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Hermann,
    das (dass die Räuber übernachten) überzeugt mich. Denke mir was aus, lebe in ländlicher Umgebung, werde mal mit dem Fahrrad am WE was ausbaldowern und eine abgelegen ruhige Ecke suchen.
    Vielen Dank, wäre sonst mit meinem Vorhaben vermutlich gescheitert,
    Grüsse Charly

    Hallo Thomas,
    klar, habe alle 3 Völker gefüttert, die grossen haben viel, der kleine weniger bekommen. Habe auch versucht das abends zu machen (nachdem mir das Problem bewusst wurde - aber da hatte es sich offenbar schon rumgesprochen..), damit die Abnahme ausserhalb der Flugzeit geschieht.
    Karbolineum ist mir zu giftig, das mit den Brennesseln versuche ich mal.
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Hermann,
    heimholen geht nicht, das wäre ein Vertrauensbruch. Habe ein zu gutes Verhältnis mit meiner Nachbarin als dass ich es aufs Spiel setzen wollte.
    Das Flugloch ist schon extrem eingeengt (2 Bienenbreiten könnte hinkommen).
    Gleich kann ich auch nichts unternehmen weil ich hier was arbeiten muss -so wie wir alle - und eine solide Lösung erst am Wochenende basteln kann. Das Magazin ist alt und nicht wetterfest. Es muss also irgendwie wettergeschützt werden.
    Frage: entkomme ich der Räuberei innerhalb von 70 Metern - und hat es Sinn das so zu machen wie ich anfangs überlegte?,
    das mit Heimholen wäre klar besser und ich mache es Euch nicht leicht, sehe ich schon.
    danke nochmal,
    Gruss Charly

    Hallo Kolleginnen und -en,
    habe ende Juni aus 2 Brutwaben und 2 Honigwaben einen Ableger angelegt, der mittlerweile eine Königin geschaffen hat.
    Ich füttere regelmässig - muss aber mit ansehen, dass die beiden anderen Völker die im selben Schauer mit untergebracht sind systematisch bei diesem räubern. Vor dem Kasten liegen regelmässig tote (sehen jung und was die Flügel betrifft unverbraucht aus) Bienen liegen - sie wurden vermutlich von den Kolleginnen der Nachbarvölker erstochen.
    Ich habe den Eindruck, dass dieser Ableger so keine Chance hat. Kann ihn nicht nach hause nehmen (meine Nachbarin hat eine Allergie - das gäbe Ärger).
    Ist es sinnvoll für das kleine Volk innerhalb der Wiese (70 m lang) am entgegengesetzten Ende was zu bauen um es umzusetzen und vor den "Verfolgern" zu schützen?, der Verlust der Flugbienen wäre im Augenblick das kleinere Übel glaube ich. Ich könnte ja noch eine Brutwabe aus den anderen beiden Völkern zuhängen und kräftig füttern.
    Mein Hauptinteresse ist - da ich Anfänger bin - mit möglichst vielen Völkern in den Winter zu gehen, um bei Ameisensäurebehandlung und anderen möglichen Fehlerquellen das Risiko eines Totalverlustes im Frühjahr zu reduzieren.
    Bitte gebt mir mal einen Rat.
    Danke,
    Gruss Charly

    Hallo Hermann,
    wenn Du folgendes meinst:
    "
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    Über das Insektizid Imidacloprid


    von Helmut Dudel, Berlin


    Imidacloprid wird als Wirkstoff in einer großen Anzahl von kommerzielle Insektenvertilgungsmitteln eingesetzt.
    Es wurde in Japan synthetisiert uni 1992 in Asien und Europa registriert. Es handelt sich um farblose Kristalli mit
    schwachem, charakteristischen Geruch. Die Formel lautet:
    ..."
    steht auf:
    http://www.buckfast.de/z0102art.htm


    Gruss Charly

    Hallo Holger,
    ich hab was im Kopf, dass Hummeln an Silberlinden-Nektar sterben weil sie ihn nicht verarbeiten können, hab auch was im Internet gefunden:
    Nach dem Genuss des Nektars der
    nordamerikanischen Silberlinde stirbt die Hummel. Dieser Nektar ist Gift für unsere Hummeln.
    Vermutlich ergehts den Bienen nicht besser,
    Gruss Charly

    Hallo Kollegen,


    habe am WE ordentlich eingefüttert, erst ca. 400 ml - und weil das so schnell weg war gleich nochmal 1 l, das mit der explosionsartigen Entwicklung stimmt, waren die beiden Völker vorher noch recht träge schwirrt jetzt alles und es wird fleissig Pollen eingetragen,
    hallo Simon: wenn ich denn Futterwaben hätte - bin wie gesagt Anfänger und habe die beiden Völker (seit 3-4 Wochen) und einen selbstgebastelten Mini-Ableger der Weiselzellen angesetzt hat.
    Danke für die Hilfe,
    Gruss Charly

    Hallo Kollegen (und innen),


    habe gestern bei meinen 2 Völkern (Ableger/Schwarm) nachgesehen und viel Brut aber kaum Honig gesehen.
    Ich sitze hier in der nördlichen Oberpfalz, das Wetter ist an sich nicht schlecht. Muss ich um diese Zeit Zuckerlösung füttern oder gibt es noch genug Bienenweide?
    Mein Stand ist am Waldrand, es gibt vereinzelte Brombeersträucher, ansonsten weiss ich nicht was die Bienen so finden, der nächste Ort ist 2 KM entfernt (Blumengärten.
    Gebt mir mal bitte einen Rat,
    danke,
    Charly (Anfänger)