Beiträge von Charly

    Hallo Bernhard,


    ich vermute mal, dass sehr viele der Kollegen einen Garten haben, da lässt es sich doch am leichtesten mit den Bienen anfangen.


    Ich selbst habe mir vor etlichen Jahren einen Jugendtraum erfüllt und eine kleine Wiese gekauft auf der meine Bienen stehen. Ableger nehme ich meist in meinen Garten mit heim, da sehe ich schneller wie gut alles klappt und Ableger schwärmen nicht - dann kriegen die Nachbarn keine Angst.


    Weil Deine Frage auf Garten/Nutzung rausläuft - ich habe Obstbäume auf meiner Wiese, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, alles was ein wenig weg vom Boden ist wegen des Fuchsbandwurmes. Neben dem Fuchs und Marder kommen natürlich auch Hasen die mir die Himbeeren (Triebe) abfressen vorbei und Wildschweine waren auch schon im Teich (ich hab die Spuren gesehen).


    Ich nutze alles sehr extensiv. Ich habe am meisten Spass beim Zuschauen. Auch die Imkerei betreibe ich nicht intensiv, da ich mir alles angelesen habe mache ich schon immer wieder Fehler. Weil ich einen guten Teil des Honigs verschenke bin ich froh wenn ich -den Zucker gegengerechnet- nicht zu sehr draufzahle.



    Gruss Charly


    BernhardHeuvel schrieb:

    Hallo allerseits.


    Mich würde interessieren, wieviele der hier mitlesenden Imker(-innen) noch einen eigenen Garten haben, oder etwas Landwirtschaft betreiben.

    „So, und das war jetzt das letzte Mal, daß ich hier davon erzählt habe.“
    Hallo Sabine,
    als regelmässiger Mitleser hier finde ich es schade wenn mir neue oder auch abwegige - jedenfalls oft interessante Gedanken vorenthalten werden sollen. Was ich brauchbar oder blödsinnig finden muss entscheide ich dann schon jeweils für mich.
    Ich glaube es liegt vielleicht auch an der Hitze, dass man momentan Probleme mit der Toleranz hat??
    Ich würde mich jedenfalls freuen ein breites Spektrum an Ideen hier lesen zu können!
    Grüsse
    Charly

    Hallo Heike, hallo Winni,
    kürzlich habe ich eine völlig einleuchtende Erklärung für die Vogelgrippe gelesen.
    Es ist ja nicht verwunderlich wenn diese Enten und Schwäne die Vogelgrippe bekommen – sitzen sie doch dauernd im kalten Wasser….,
    Aber jetzt ernsthaft, wenn man die Geschichten von der Spanischen Grippe liest und hinnimmt, dass die Grosskopferten schon wissen wo sie investieren müssen, die Sache ist so wie in den Medien geschildert, an eine Verschwörung glaube ich nicht.
    Gruss Charly
    PS ich mache jetzt mit meiner Katze Yoga – damit sie ausgeglichener ist wenn sie mal nicht mehr rausdarf. Meine Hände müsstet Ihr sehen, die Katze denkt Yoga wäre ein schöneres Wort für Raufen

    Hallo Berni,
    jetzt sei mal nicht so streng mit Sabine, ich denke sie ist eine Spätberufene (wie ich z.B. auch) und wer wenig Bienen hat, kann nur wenig Verluste „verbrechen“, wer sich so reinkniet wie sie riskiert halt auch mehr. Mir zumindest fehlt auch die grosse Basis die man hätte wenn man das von klein auf gesehen/gelernt hätte. Ich bewundere jedenfalls ihre Stehaufmännchenmentalität und ihren Elan. Nicht jeder würde bei solchen Tiefschlägen weitermachen und ohne Sabine hätte es ja auch diese Völker nicht gegeben.
    Wenn sie weitermacht und aus solchen Fehlern lernt gewinnt die Sache um die Bienen doch, zumal sie über den Tellerrand schaut und eben solche Dinger wie kleine Zellen ausprobiert und selbst und auch wir dadurch profitiert/en wenn sie die Erfahrungen graderaus erzählt.
    Gruss Charly
    Und weil ich zu langsam war und Sabine inzwischen „zurückgeschlagen“ hat:
    Ich lese jetzt seit etwas mehr als einem Jahr bei einigen „Jäger-foren“ mit, weil ich so was jetzt auch noch mache und dadurch kaum Zeit für die Imkerei hatte,
    es war sehr angenehm als ich die Harmonie in diesem Forum wieder vorfand und die harmlose Thematik, ändert daran doch nichts, es wäre doch schade

    Hallo Daniel,


    ja, da bin ich mir eben nicht sicher, dachte, wenn sie mal angefangen haben zu brüten, dann wollen sie das zu Ende bringen, koste es was es wolle - an Energie,
    die Styroporplatte ist natürlich auch gleich wieder entfernt (ist nur unten angedrückt), ich mach sie mal weg am Wochenemde - auf Dein Risiko
    :wink:
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Henry,
    ich hab jetzt mal versucht das Volk so warm wie möglich zu halten (Gitterboden von aussen mit Styroporplatte abgedichtet und Flugloch eingeengt auf 10 cm), dachte dann spart das Volk Energie weil es sicher schon in Brut ist (natürlich war das Volk im Winter ohne Abdichtung, aber bei Brut denke ich ist warmhalten nicht verkehrt),
    liege ich da falsch?,
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Kolleginnen und -en,
    ich hatte letztes Jahr nicht viel Zeit für meine Bienen (aufwändiges weiteres Hobby angefangen), und jetzt das Problem, dass eines meiner Völker – weil es nicht gut eingefüttert wurde und auf Honig sitzt (Waldhonig denke ich), nach Nosema aussieht (ziemlich flüssige und teilweise helle K..e rund um die Beute, seit Sonntag war bei mir verhaltener Reinigungsflug möglich).
    Gibt es Insidertipps was ich dem Volk jetzt noch Gutes tun könnte, damit das noch gut endet oder kann man die Sache nur laufen lassen und auf ein baldiges Frühjahr hoffen mit schnellem Bienenumsatz?,
    danke für Eure Antworten,
    Gruss Charly
    PS dass ich letztes Jahr geschlampert habe - ist so, daran lässt sich nichts mehr ändern, ich hatte halt nur eine sehr begrenzte Zeit – wird heuer wieder besser.

    Hallo KLanes,


    ich bin auch noch Anfänger, aber ich denke da läuft eine Räuberei, die Starken überfallen die Schwachen.
    Wenn Du tote Bienen und "Raufereien" vor der Flugloch siehst - ist es wohl eine Räuberei,
    wenn ich recht haben sollte müsstest Du die Schwachen wegstellen um sie zu retten,
    Gruss Charly

    Hallo Martin, hallo Kolleg/inn/en,


    ja, diese Werte kenne ich auch, es hätte mir aber gut in den Kram gepasst wenn eine kürzere Zeit auch gereicht hätte weil die "Auslagerung" für mich schwierig ist.
    Deshalb Frage an Sabine und Michael:
    Ich zitiere Euch einfach mal:
    Sabine:
    Hat der Gerhard schon mal was davon gehört, dass die Bienen nach ca. 4-5 Tagen die Orientierung verloren haben und sich wieder neu einfliegen müssen
    Michael:
    Nach spätestens 1 Woche sind die Bienen komplett am neuen Platz eingeflogen. Danach kannst du sie wieder hinstellen, wo es dir beliebt.
    Wenn ich G.Immelieb richtig verstanden habe, meinte er das Umstellen innerhalb des Flugradius.

    Bitte sagt doch auch noch einen Satz zu meiner Frage,
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Kolleginnen und -en,


    habe in meinem 2. Bienenjahr jetzt 2 Ableger gebastelt. Sie stehen abseits von dem Ort wo sie letztendlich landen sollen (Freiständer) um nicht geplündert zu werden. Um sie die 50 Meter versetzen zu können muss ich sie aus dem Flugkreis entfernen und später an die endgültige Stelle zurücksetzen.
    Frage: wie lange müssen die Ableger weg sein. Habe immer gehört 4 bis 5 Wochen, kürzlich hier im Forum war die Rede von wenigen Tagen.
    Was ratet Ihr?,
    danke,
    Gruss Charly

    Hallo Kolleginne und -en,
    heut´abend kommt wieder mal was:


    Originaltext:
    Tod im Bienenstock


    Sie sind klein und hinterlistig, saugen an Bienen und ihren Nachkommen, bringen europaweit ganze Völker um. Varroamilben wurden Ende der siebziger Jahre aus Asien eingeschleppt und trotzen seitdem den Bekämpfungsversuchen der Imker.
    In diesem Jahr erreicht das Bienensterben traurige Rekordhöhe. Die Brandenburger Imker rechnen mit Verlusten von über 40 Prozent ihrer Bestände. Ähnliches befürchten auch Landwirtschaft und Gartenbau. Weniger Bienen zum Bestäuben der Blüten bedeuten Ausfälle bei Obst wie bei Honig. Fachleute bauen vor allem auf Auslese und Einkreuzen vitalerer Arten und warnen vor billigen Ersatzimporten. Mit denen könnten neue Schädlinge wie der Bienenbeuten-käfer einziehen.



    Grüsse Charly