Beiträge von Hof-Mahler

    Hallo Matthias,


    ich habe 2001 mit diesem System angefangen. Da ich nur Segeberger Beuten habe, kaufte ich extra eine Kombibeute, damit die RossRounds auch bei mir passen. Im Brutraum passen weiterhin meine DNM-Rähmchen, 13 Stk. Ich nahm also mein 2-zargiges Segeberger Volk und komprimierte es auf eine Zarge Kombibeute. Sie sollten schnell die Honigzarge ausbauen und verdeckeln.
    Leider ist mein Volk 2001 mitten in der Obst-Tracht abgeschwärmt. Ergebnis: nur 10 RossRounds wurden ausgebaut.
    2002 ist bei uns gar keine Tracht während der Obstblüte entstanden.
    Nun habe ich mehr Bienenmasse mit Buckfast-Königin in 2 Zargen Kombibeute hineingebracht. Vielleicht klappt es dieses Jahr.


    Eignen tut sich als Sorte langsam kristalisierende Honigsorten, wie Obst, Akazie oder Linde. Man kann diesen Vorgang noch verlangsamen, wenn die RossRounds in den Gefrierschrank gelegt werden. Kristalisierter Honig in Waben kauft sonst kein Kunde mehr.


    Wichtig ist wohl für die Gewinnung von Wabenhonig stetige Tracht, wenn nötig auch mit Honigzufütterung! Desweiterin die richtige Verwendung einer Beute in Zusammenhang mit der Bienenrasse.
    Ansonsten klappt das mit diesem System sehr sauber und akkurat, da wirklich kein Wabenhonig herausgeschnitten werden muß.


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny
    www.hof-mahler.de

    Hallo Imker,


    statt der Autobatterie nehmt doch wirklich eine kleinen Stromerzeuger. Der ist schon mit 10 Perizinflaschen bezahlt, Benzin reinfüllen und er bringt 230V mit 2kW.
    Die Widerstände bekommt ihr bei Conrad (ist aber Apotheke :wink: ) oder bei RS-Elektronik.
    www.rs-components.de ;Rubrik Leistungswiderstände oder direkt Bestellnummer eingeben: z.B. 160-770 ; davon halt 4 Stück und gut.


    Werde es im Frühjahr ausprobieren ..... :-?


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo Franz,


    zur Beantwortung Deiner Fragen solltest Du mit dem Herrn Haupenthal mal Kontakt aufnehmen. Ich habe da auch einfach angerufen und er hat bereitwillig Auskunft gegeben.
    Soviel ich behalten habe, hier folgende Antworten:


    -was passiert mit Bienen die auf die Platte fallen bzw. werden sie nicht von sich aus vor das Flugloch stürzen um kühle Luft einzufächeln?
    Das Flugloch ist während der Behandlung geschlossen. Bienen stürzen nicht nach unten, da sie die Gefahr (heiße Platte) von unten spüren. Sie wandern während der Behandlung ab 37°C nach oben.


    - was passiert wenn Wachs schmilzt und auf die Platte tropft (Brandgefahr)?
    Wachs schmilzt erst bei über 60°C. Erhitzt wird die Beutenluft aber nur auf 42°C. Wenn zwischen Platte und Unterseite Rähmchen genügend Luft ist (Luft ist ein guter Isolator), dann passiert da nichts. Noch zur Info: Die Heizplatte wird max. 130°C heiß.


    - wird auch die Varroa in der Brut geschädigt?
    weiß ich nicht mehr. mal selber nachfragen.


    - wann und wie oft muß man behandeln? Ich kann mir z.B, nicht vorstellen, daß man in der brutfreien Zeit wenn die Bienen schon eine Traube bilden behandelt weil das meiner Meinung nach den Bienen nicht gut tut.
    Benandeln kann man nicht in der Wintertraube, nur Frühling, Sommer, Herbst. und er behandelt immer abends nach Einstellung des Flugbetriebes.


    - wie hoch ist der Wirkungsgrad?
    Seit der Behandlung mit Wärme sind keine Völker eingegangen. Also seit ca. 6 Jahren keine chemie. Er behandelt nach Bedarf, soviel ich mitbekommen hat. Es wird die Drohnenbrut ausgeschnitten, und wenn der Befall dort, oder in den Windeln groß erscheint, dann holt er die Wärmeplatte heraus.
    Demnach muß der Wirkungsgrad entsprechend hoch sein, da er dies nicht alle 14 Tage tut, sondern nur 1-2mal im Jahr.


    Einfach mal selber probieren, vieleicht schmecken gegrillte Varroen ja lecker?



    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo Michael,


    habe Deine Mail gelesen und die HP-Seite vom Imkerfreund gefunden.


    Für alle die, die noch nicht im Bilde sind, hier die www-Seite:
    http://www.dueppenweiler.de/Bi…chtverein_Krankheiten.htm


    Ich werde die Methode ausprobieren, und meine Erfahrungen hier dann schildern. In Düppenweil wird das schon seit ca 6 Jahren angewandt, und seitdem keine Chemie und keine Völkerverluste, berichtet der Erfinder.
    Dass die Verbreitung dieses Verfahrens gegen Null tendiert liegt wohl an der Tatsache, dass keiner so richtig daran Geld verdient :wink:
    Wie auch, die Teile kosten ca. 20 bis 30 EUR, plus Stromaggregat.


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo Sabi(e)ne,


    ich habe ein wenig gesucht im www und das gefunden:
    http://www.krref.krefeld.schul…ate/biologie/r0443t00.htm
    http://www.omikron-online.de/cyberchem/aroinfo/pseudoio.htm


    und das mit dem syntetisieren:
    http://www.organik.uni-erlange…sky/natstoff/8najuven.pdf


    Viel Spass beim Lesen!


    Ronny


    das beste zum Schluß: http://www.apis.admin.ch/deuts…Biologie/Regulation_d.pdf


    ach so... und ein Analogika, wie in den Links beschrieben, heißt Pyriproxifen. Dieses bekommt man beim Tierarzt, wenn die Hunde oder Katzen Probleme mit Parasiten haben.
    Also alles da, was den imkerlichen Spieltrieb befriedigen sollte.


    Eine besinnliche Weihnacht!


    Ronny

    Hallo Ostwolf,


    auch Styroporbeuten ohne Falz werden mit Kittharz verklebt. Macht aber nicht sehr viel aus, da dies suzusagen "Hartschaum" ist. Also kein Styropor, wie man es z.B. zur Isolierung benötigt. Styroporbeuten halten auch so manche Jahrzehnte fleißigen Imkerns aus, es ist halt eine Einstellungssache, ob man Natur oder Kunststoff bevorzugt. Es hat beide Vor- u. Nachteile. Deswegen habe ich auch Beides im Einsatz. Jedenfalls solange, bis ich von einer Beute die Nase voll habe.


    Mit imkerlichem Gruß


    Ronny

    Hallo Vereinsleute,


    bei uns im Alten Land, (KIV Stade), kann ich eigentlich schon einiges mehr erzählen, was Vereinsleben bedeutet. Sicherlich treffen wir uns zum monatlichen Stammtisch, doch wenn die Imker hinterher sind, dann passieren auch ganz andere Sachen: Jährliche Anfängerschulung mit Gastrednern; Jährliche Ausflüge zu anderen Imkerein, nicht nur in Deutschland!; mehrmalige gemeinsame Waschaktionen (Lauge) für Rähmchen und Beuten; gemeinsame Umlarvaktionen und natürlich das Entleihen von Gerätschaften, wie Refraktometer, Dampfwachsabschmelzer, Honigpresse, Schleuder, ....
    Hängt aber echt vom Engagement der einzelnen Imker ab. Das wir auf dem richtigen Weg sind, zeigen die Mitgliedszahlen: von 145 in 2001 auf 160 in 2002. Sicherlich sind nicht alle aktiv, auch bei uns sind jedes Jahr ca. 5 bis 10 Abgänger. Aber man kann etwas dagegen tun!!
    In der Gemeinschaft macht's imkern halt mehr Spass.


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo zurück,


    also ich wüsste nicht, was Seife im Bienenwachs soll. Vielleicht zum reinwaschen :lol: ? Mal im Ernst. Wenn Wachs gesäubert wird vom Imker, dann geschieht dies mittels Erhitzung, dann wird gesiebt und dann langsam abgekühlt, damit auch die letzten Schwebteilchen sich vom Wachs trennen. Also nirgendwo taucht bei dieser Betriebsweise Seife auf.


    Wenn es echtes, reines Bienenwachs ist, dann ist da nix mit Seife drin.



    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo Ostwolf,


    zu Deiner Info: Bei uns in Niedersachsen kosten 5 kg Mittelwände ca 40,- EUR. Da kann man schon eher überlegen, ob der eigene Wachskreislauf nicht besser ist.


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny

    Hallo Kessi,


    kannst Du mir mehr über das Verfahren Deines Bienenvaters erzählen?
    Ich dachte, dass die Milben bei 49°C fallen, und ab 51°C die Bienen sterben. Wie können die denn 58°C überleben? Oder sind meine Infos falsch?


    Danke im voraus!



    Mit imkerlichem Gruß!
    Ronny

    Hallo Klaus Spürgin,


    danke für Deine ausführliche Antwort zum Steuerrecht.
    Doch ich möchte nun wirklich ganz genau wissen, ob ich auf meiner Rechnung, die ich meinem Bäcker (Wiederverkäufer) schreibe, meine private Steuernummer rauf MUSS oder nicht? Ich weise ihm gegenüber meine 9% USt. aus, die ich wegen Geringfügigkeit dem Fiskus :evil: nicht anrechne. Die Imkerei ist bei mir Hobby (mit 10 Völkern) und meine Steuernummer zeige ich ungern herum.


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny
    www.hof.mahler.de

    Hallo Botze,


    ich finde den Varrox-Verdampfer ein wenig zu teuer (ca. 44,- EUR) und die mitzuführende Autobatterie, wegen der 180 W ! ein wenig zu unhandlich.
    Ich favorisiere da ein Gaslötkolben von Weller, den bekommt man bei CONRAD ELECTRONIC schon für ca. 23,- EUR. Der wiegt nur 100g. Die Flamme tritt nicht offen zutage und betankt wird mit Feuerzeugbenzin. Der ist schnell heiß und auch schnell wieder kalt, weil eben keine Herdplatte!


    Mit imkerlichem Gruß!


    Ronny