Beiträge von Der Bienenfreund

    Es ging ursprünglich ja nicht rein um die Wärme, sondern um die Nestduftwärmebindung. Nestduft mindestens spielt da mit eine Rolle. Bernhard


    Danke, daß Du wieder zum Thema zurückgeführt hast.


    Die Wärme ist allen Bienenvölkern gemein - es ist ziemlich wahrscheinlich, daß ein Volk seine Wärmesphäre besser regulieren kann, wenn der Raum, den es bewohnt im Verhältnis zur Volksstärke und in seiner Beziehung zum besetzten Wabenbau kompakter ist - somit wird ja auch die Möglichkeit des Imkers den Raum zu variieren, zum Kulturfaktor.
    Im Duft unterscheiden sich die Völker und individualisieren sich - Duft ist nicht nur an Luft sondern auch an Milieu gebunden - und hier spielt der Wabenbau als Duftträger eine wichtige Rolle.


    Soweit im Moment


    Der Bienenfreund

    Dieser Thread scheint interssanter zu sein als der mit der Bienenkugel. Obwohl es die gleiche Kerbe ist, in die gehauen wird: alternative Bienenkästen.
    Woran mag das liegen? - Fragt sich, der Nigra


    Weil hier bislang keine rumpolemisiert und alle Beiträge sich wirklich mit dem Thema befassen
    meint
    Der Bienenfreund


    der allerdings auch der Meinung ist, daß man da mit der Wärme von außen nicht zuviel rummachen sollte
    Wärme ist eine innere Angelegenheit des BIEN;
    er ist aus dieser herausgeboren und hat sie sich als die Sphäre gesucht, aus der heraus er leisten will, was er leistet.
    Wir müssen und sollen dem BIEN eine Hülle geben, weil er die sich nicht selbst erstellt -
    aber wir müssen da nicht zuviel hinein-projizieren.

    Um mal wieder von der VschwTh zum Thema zurückzukommen, hier zwei Links:
    http://www.keine-gentechnik.de…echnik/news/de/28127.html
    und
    http://gmoevidence.com/wp-cont…yphosat-D%C3%A4nemark.pdf


    Eine Zusammenarbeit mit Frau Prof. Krüger könnte doch interessant sein.
    Weiß jemand, ob Wein und Obst bzw. Obstsäfte schonmal auf Glyphosat oder Glufosinat untersucht worden sind? Wein und Saft trinkt ja nun fast jeder; und im Wein- bzw. im Obstbau wird munter mit Unkraut-Ex gearbeitet, wie ich hier im Badischen häufig sehe.


    Prosit - möge es nützen


    Der Bienenfreund

    Der folgende Hinweis stammt aus einer Nachricht aus dem AID-Newsletter von heute - Näheres hierzu bei Interesse: www.AID.de


    Hier der Text vom AID:
    Bienensterben
    Neue EFSA-Leitlinien für Risikobewertung
    (aid) - Zum Bienensterben tragen viele Faktoren bei. Einer davon ist der Kontakt mit Pflanzenschutzmitteln. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat neue Leitlinien zur Bewertung potenzieller Risiken für Honigbienen, Hummeln und Solitärbienen durch den Einsatz von Pestiziden veröffentlicht. Die aktuellen Empfehlungen richten sich an alle, die an der Bewertung von Pestiziden beteiligt sind.


    Nimmt die Größe eines Bienenvolkes infolge des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln zu irgendeinem Zeitpunkt um mehr als 7 Prozent ab, ist das nach Ansicht der EFSA-Sachverständigen als unakzeptabel anzusehen. Die Leitlinien schlagen mehrstufige Risikobewertungsmodelle für Honigbienen, Hummeln und Solitärbienen vor. Diese berücksichtigen vier Pfade, über die Bienen mit Pestiziden in Kontakt kommen können: Ablagerungen von Spritzmitteln oder Staubpartikeln, orale Aufnahme von Pollen, von Nektar und von Wasser (Guttationsflüssigkeit, Oberflächenwasser und Pfützen). Anhand der Modelle wird das bestehende Risiko berechnet, wobei die "zu schützenden Eigenschaften" berücksichtigt werden. Das sind für Bienen Überleben und Entwicklung der Völker, Gesundheit der Larven, Verhalten der Bienen, Bestandsdichte der Bienen und Fortpflanzungsfähigkeit. Alle diese Eigenschaften sehen die EFSA-Sachverständigen in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der Bienen im Stock.
    Renate Kessen, www.aid.de


    Dazu die interessanten Links:
    http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/130704.htm
    und
    http://ec.europa.eu/food/anima…alth_communication_de.pdf


    Ich konnte jetzt nicht finden, ob diese Links schon anderswo hier publiziert sind - es zeigt, das Thema ist öffentlich und es ist Bewegung in der Sache.


    Wo sind die Wahlprüfsteine für Imker als Kriterien für die Entscheidung "wer kann eigentlich gewählt werden"? (Ich will das jetzt hier nicht politisch diskutieren, aber ...)
    die Frage hat
    Der Bienenfreund

    Der wesentliche Bautrieb ist zwei Wochen nach dem Einschlagen der Schwärme ohnehin erloschen.
    Die Population wird durch Abgang der Altbienen tendenziell kleiner und beginnt erst in der fünften Woche nach dem Einschlagen wieder konkret zu wachsen, wenn zunehmend Jungbienen aus der neuen Brut schlüpfen. Erst dann wird das Volk wieder beginnen richtig zu bauen. Solange kann man mit einer Erweiterung in der Regel warten.
    Daß die Waben erst halb ausgebaut sind, zeigt entweder, daß die Schwärme nicht sehr stark waren und/oder, daß die Futterversorgung nur mäßig oder knapp war; eigentlich könnte man erwarten, daß die 5 Rahmen in zwei Wochen fast ganz ausgebaut sein sollten.


    Der Bienenfreund

    Die Legefähigkeit der Königin hängt nur sekundär von der Spermatheka und der Menge der Spermien dort ab, sondern primär von der Anzahl der Eischläuche im Hinterleib, die sie während ihrer Entwicklung in der Königinnenzelle bilden konnte. Diese Entwicklung kann in der Schwarmzelle im schwarmtriebigen Volk am besten ihren natürlichen Weg finden.
    Der Bienenfreund, der das nur klarstellen wollte.

    Lieber Markus,


    wie häufig sind Deine Antworten kryptisch und ich verstehe nicht wirklich, was Du mir mitteilen willst? Rainers gab's in der Zeit vor zwanzig Jahren einige, welchen genau meinst Du und wie war die Aufgabe?


    Fragen über Fragen hat


    Der Bienenfreund


    PS: "Jeder schließt von sich auf andere und vergißt, daß es auch anständige Menschen gibt!" (H. Zille) heute mal als zusätzliche Signatur

    Ich finde es erstaunlich, daß offenbar auch von den vielen Lesern hier im Forum kaum jemand einen Drohnensammelplatz kennt.
    Oder dessen Position nicht mitteilen will, sogar wenn Vertraulichkeit zugesichert wurde.


    Ich hoffe, Ihr habt Euch nicht von Honigs nicht wirklich konstruktiver Bemerkung abhalten lassen.
    Falls doch noch jemand etwas weiß, ich nehme sachdienliche Hinweise gerne weiterhin entgegen.


    Vielen Dank


    Der Bienenfreund

    Ich wäre sehr daran interessiert, die Phänomene von Drohnensammelplätzen kennenzulernen.


    Kennt jemand einen Drohnensammelplatz? Gerne natürlich im Badischen oder Nordschwarzwald, nicht zu weit von hier?


    Hinweise für andere Orte sind aber dennoch auch willkommen!


    Meldungen gerne auch per PN wenn damit diskret umgegangen werden soll.


    Vielen Dank


    Der Bienenfreund

    Dioxin im BIO-Ei? BIO-Rapshonig?

    Dioxin ist im Öko-Landbau nicht systemimmanent und daß im Rapshonig aus zertifizierter Imkerei Rückstände z.B. aus den Fungizid-Behandlungen auftauchen können, auch nicht.
    Öko-Landbau fügt der Umwelt und der Natur normalerweise einfach nicht in dem Maße problematische Substanzen zu - dennoch können sie in den Produkten mit dem Siegel enthalten sein, weil sich der Öko-Landbau nur sehr begrenzt eine eigen Welt schaffen, in der er arbeitet - in einer zertifizierten Imkerei ist das eben am wenigsten der Fall, weil die Bienen sind, wie "... der Geist, der weht, wo er will!" Deswegen kann man doch anders mit ihnen umgehen, diesen Rahmen auch definieren und dafür den Gebrauch einer Marke zur Kennzeichnung vereinbaren.


    In diesem Sinne wünsche ich Allen hier Freiheit für den/ihren Geist


    Frohe Ostern


    Der Bienenfreund