Beiträge von Der Bienenfreund

    „Bienen verstehen“
    ein Buch von Martin Ott und Martin Dettli mit Fotografien von Philipp Rohner
    www.fona.ch/faroshop/bienen-verstehen-detail.html


    Vor wenigen Jahren erschien ein Buch mit dem Titel „Kühe verstehen“ von Martin Ott.
    Kühe (und ihre Hörner) waren einmal ein Thema (Diplom-Arbeit) von mir und sind es immer mal wieder ein wenig, weshalb ich mir dieses Buch damals kaufte – und ich war wirklich begeistert.
    Ich dachte seinerzeit „So möchte ich über Bienen schreiben können!“


    Vor etwa zwei Jahren hörte ich davon, daß unser Demeter-Imker-Kollege aus Dornach in der Schweiz, Martin Dettli, zusammen mit Martin Ott ein Buch in dieser Art am Erarbeiten sei. Schon vor einem Jahr war es beim FONA-Verlag (www.FONA.ch) erstmalig angekündigt und ich wartete sehr gespannt auf sein Erscheinen. Jetzt im Oktober bei der Buchmesse in Frankfurt hatte ich dann endlich Gelegenheit, das gerade erschienene Buch in die Hand zu nehmen und war sehr angesprochen von Aufmachung und Bildern. Inzwischen habe ich ein Exemplar bekommen können und es in kurzer Zeit komplett gelesen.
    Es ist auf seine Art nicht so sinnlich-poetisch wie das Buch über die Kühe und hat viel mehr Text.
    Es wirkt in gewisser Weise sehr viel nüchterner – aber es scheint, das hat mit der aktuellen Situation der Bienen zu tun.


    Im Lesen aber weckt es viele innere Bilder bei mir – manche kamen mir bekannt vor, weil ich sie selbst so oder ähnlich als Referent oder Autor schon hervorgebracht hatte. Das Buch knüpft sehr stark Beziehungen an zwischen Biene, Welt und Mensch und macht dadurch sehr gut auf unser enges schicksalhaftes miteinander aufmerksam. Häufig wird auf Ergebnisse der Forschung der letzten wenigen Jahre aufgebaut (Tautz et.al.). Damit wird vielseitig auf die Besonderheiten des Bienenlebens im Zusammenhang der belebten Welt aufmerksam gemacht, die selbst Imker häufig so nicht bedenken oder gar parat hätten. Es gibt viel zu erfahren in diesem Buch und neue Gedanken werden angeregt.


    Schon im Vorfeld wurde gemunkelt, daß es die Autoren nicht nur leicht miteinander hatten – darauf wird schließlich auch im Vorwort eingegangen – und das dies ein Grund war, weshalb die Leser so lange auf das Buch warten mussten. Wer Martin Dettli ein wenig kennt, wird sich beim Lesen schon fragen, wie seine Bilder ohne die Wirkung von Martin Ott zum Ausdruck gekommen wären. Ziemlich sicher bin ich mir allerdings, daß eine ganze Reihe von Verknüpfungen zu den aktuellen Themen von Landwirtschaft und Naturgestaltung durch den Menschen ohne Ott nicht hätten so aufgezeigt werden können.
    Das Buch ist reich bebildert – die sehr sprechenden Fotografien zeigen in polarer Anordnung Szenen aus dem Leben von Welt und Mensch im Bezug zu ausgewählten Bienenmotiven – auch das kann sehr zum Denken anregen.


    Was mir ein wenig leid tut, daß es die Autoren aus meiner Sicht nicht vermochten, die Begriffe BIEN und Bienenvolk in ihrem Gebrauch angemessen zu differenzieren – zu häufig werden sie synonym verwendet und das verwirrt mehr, als das es klärt. Hier würde ich mir ein wenig mehr Bewußtsein wünschen. Aus meinem Verständnis ist der BIEN ein Schwesterwesen des Menschen; im Bienenvolk prägt er seine Organe in die Welt hinein, mit denen er bewirkt, was er zu bewirken hat. Das hätte deutlicher werden dürfen.


    Dies möchte ich den Lesern mit auf den Weg geben, denen ich das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt zu Lektüre und als Anregung weiterer innerer Arbeit empfehle – man kann ja das eine oder andere innerlich zurecht rücken.


    Der Bienenfreund

    Das journal culinaire ist eine ideell geführte Fachzeitschrift, die sich mit Kulinaristik befasst - mit dem Stand des aktuellen Wissen und auch mit neuesten Forschungsergebnissen zum Thema "Essen".
    In gut 10 Jahren sind inzwischen 21 Ausgaben dieses Journals erschienen, die letzten Nummern z.B. mit den Themen "Käse", "Weinberg und Keller", "Frische Milch", "Fermentation".


    Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Thema "Bienen und Honig"


    Ja, es ist auch ein Beitrag von mir drin - aber wenn ich das Journal nicht gut finden würde, gäbe es diesen Beitrag nicht und dann würde ich auch nicht darauf hinweisen.


    Insofern - eine Empfehlung von


    Der Bienenfreund

    Hier findet sich ein neuer Beitrag von Prof. Monika Krüger
    http://www.aefu.ch/fileadmin/u…sat_-_Auszug_OEKOSKOP.pdf
    Auf der Homepage http://www.aefu.ch/index.php?id=4473 sind noch mehr interessante Beiträge zu finden, z.B. dieser
    http://www.aefu.ch/fileadmin/u…ekoskop/oekoskop_14_1.pdf


    Dann gab's in der taz vom 28.09. noch eine Beilage der Agrarkoordination:
    http://www.agrarkoordination.d…sat_28_September_2015.pdf
    die dazu auch eine Tagung ausrichtet am 03.11.:
    http://www.agrarkoordination.d…at-Tagung_3_11_2015-3.pdf


    Der Bienenfreund

    Trotzdem stirbt aber halt jeder für sich alleine,
    wer früher stirbt, ist länger tot,
    das hat ja auch schon der Apple-Fritze lernen müssen, dass das letzte Hemd keine Taschen hat.


    Das Erste stimmt nicht immer
    beim Zweiten gibt es begründete Annahmen, daß es nicht so ist
    und sogar wenn das Dritte welche hätte "Es nimmet niemand ebbes mit!"
    meint
    Der Bienenfreund

    Das Problem PSM scheint bei mir hier bei das kleinere Übel zu sein, obwohl es wirklich anders händelbar wäre und mir das wirklich auch sehr nahegeht.


    Es hat noch nie weitergebracht, daß eine Übel damit zu entschuldigen, daß es ja auch noch andere gibt.
    Bio für alle ist möglich - aber eben nicht in den Strukturen, wie sie eingerichtet wurden
    meint
    Der Bienenfreund

    Ich lebe seit gut zwei Jahren in einem Wein- und Steinobstanbaugebiet.


    Wenn ich von dem, was ich hier sehe auf die Gesamtheit des Wein-, Obst- und Hopfenanbaus schließe, dann stellt sich mir die Frage nach den Gehalten von Glyphosat oder AMPA in eben Wein, Obstsäften und Bier - und da irgendetwas davon fast jeder Mensch regelmäßig zu sich nimmt ...
    Nochmal die Frage von kürzlich - hat jemand von Euch mal etwas über Analysen von eben Wein, Bier, Obst(säften) gehört oder gelesen?
    In ein echtes Monitoring würde das meines Erachtens reingehören.


    Soweit dazu


    Der Bienenfreund

    Ist mit anderen Sachen wie z.B CCC genau so.


    Den einen Scheiß mit einem andern zu entschuldigen hilft aus der Bredouille auch nicht raus
    -das ist so wie "Der Klügere gibt nach" - wenn das zum Prinzip wird, wird die Welt dumm enden!


    meint


    Der Bienenfreund


    Der diese Art von Kommentaren nicht mag, aber hier trotzdem mal bringen musste!

    Tom Allhoff führt eine Praxis für klassische Homöopathie und Weiteres und betreibt fernerhin ständige Weiterbildung und studiert an der
    School of Health
    University of Central Lancashire
    Preston
    PR1 2HE

    Er will sich in seiner Masterarbeit mit der Anwendung von Homöopathie in der Imkerei befassen, dazu sucht er Imker mit eigener praktischer Erfahrung, die er Interviewen kann.

    Ich habe nach einigen Gesprächen mit ihm den Eindruck, daß er eine seriöse Arbeit leisten will und unterstütze sein Vorhaben deshalb.

    Da er einfach noch nach Kandidaten sucht, dachte ich, der Weg über das Imkerforum (ohne dort in Debatten einzusteigen) wäre ein geeigneter.


    Im angefügten Anschreiben erläutert er sein Vorhaben und dort sind auch seine Kontaktdaten zu finden.
    Teilnehmer für Studie zum Thema Homöopathie und Imkerei gesucht.pdf


    Wer Interesse und insbesondere Erfahrung hat, kann sich bitte direkt an ihn wenden.


    Eine Diskussion zum Thema ist hier derzeit nicht vorgesehen.


    Vielen Dank


    Der Bienenfreund

    Es tut mir ja leid wenn ich das ausdrücken muß - bei all den Perlen die hier zum Ausdruck gebracht werden - ich würde mich bei etwas weniger Stammtischniveau erheblich wohler fühlen und auch eher mal beteiligen.
    Der Bienenfreund

    Das Problem ist, daß durch die Verdichtung die "Verunkrautung" weiter zunimmt, weil der Boden mit dem Wachstum bestimmter Pflanzen, z.B. Quecke, Disteln, Ampfer darauf antwortet und damit quasi versucht, die "Fruchtfolge" zu ändern, damit sich die Verdichtungen wieder lösen.
    Im Naturprozeß dauert sowas dann halt Jahre!
    Mais - Mais - Mais - ... ist ja auch keine Fruchtfolge in diesem Sinne, die wenigstens etwas ausgleichen könnte.


    Viel schlimmer ist noch, daß durch das Geschmiere dauerhafte Bodenschädigungen erzeugt werden., z.B. werden dabei Tonmineralien zerstört.
    Wenn dann irgendwann die BioGasMania vorbei ist, weil man wirklich eingesehen hat, daß der Energieeinsatz pro Hektar höher ist als die Energieausbeute aus dem Biogas, dann sind die Böden so nachhaltig verdorben, daß es viele Jahre (Jahrzehnte) konsequenten Ökolandbau braucht, bis das einigermaßen wieder hergestellt ist


    Die Folge ist eben ein Teufelskreis: Geschmiere - Verunkrautung - Spritzen von selektiven oder Totalherbiziden - Selektion resistenter Unkräuter - noch mehr Herbizide - noch mehr Geschmiere usw.


    Es ist schon die Frage, ob wir das alles erst einsehen, wenn plötzlich einmal im Frühjahr nichts mehr wächst?


    Der Bienenfreund