Beiträge von Hans Kamann

    Der Krokus blüht nicht aus Spass sondern bildet wie alle anderen Blüher auch Samen, nur nicht dort wo man sucht:


    LILIANAE - ÜOrd. Lilienblütige


    Krautige Pflanzen, darunter zahlreiche im Frühjahr blühende Geophyten; Blätter fast ausnahmslos parallelnervig (Ausnahmen in Ord. Dioscoreales, hier z. B. Einbeere/Paris quadrifolia, 4-zählig), oft lang und schmal aber nicht grasartig.


    Blüten fast immer 3-zählig (Ausnahme: Einbeere/Paris quadrifolia, 4-zählig), ohne Störungen der Alternanz. Das Perigon besteht aus zwei 3er-Wirteln, des Andrözeum ebenfalls. Verwachsungen der Perigonblätter spielen zur Unterscheidung der Familien innerhalb der Lilianae eine geringe Rolle (ganz im Gegensatz zu Verwachsungen der Kronblätter bei den Zweikeimblättrigen!). Gynözeum fast durchwegs coeno-synkarp, aus 3 Fruchtblättern, oberständig oder unterständig. Bei Arten mit sehr langen Perigonröhren und Griffeln können die Fruchtknoten zur Blütezeit auch unter der Erdoberfläche liegen (Krokus/Crocus, Herbstzeitlose/Colchicum).


    Die Ordnungen Liliales und Asparagales sind in unserer Flora die wichtigsten innerhalb der Überordnung Lilianae und können im allgemeinen nicht nach einfach erkennbaren Merkmalen unterschieden werden, wichtig für die Ordnungsgliederung sind z. B. auch Nektarien, Frucht- bzw. Samenmorphologie und Embryologie:


    Ord. ASPARAGALES
    Septalnektarien häufig vorkommend
    Samenschale oft schwarz (Phytomelane)


    Ord. LILIALES
    Nektarsekretion meist am Grund der Perigonblätter bzw. der Staubblätter
    Samenschale meist nicht schwarz

    Hallo Blue Planet, die Antwort ist ja gegeben. Ich kann nur empfehlen, jetzt noch mindestens einen Brutableger zu machen. Nach Umweiselung deines Volkes und des Ablegers hast du dann zwei Völker im nächsten Jahr. Geht Die im Winter ein Volk von Eins kaputt hast du gar nichts mehr ! Denke auch an die frühe Varroabehandlung. Wenn Du geerntet hast und deine Königin futsch ist, wird eh nicht mehr viel Honig produziert werden, war bei mir jedenfalls so. Bis die neue Königin in Eilage ist und die ersten Bienen geschlüpft sind, ist ein Monat vergangen ! Ein Monat keine neuen Bienen ! Besser direkt eine begattete Königin einsetzen, aber vorsichtig ! Die Alten Bienen mögen keine Fremdherrscher. Bei mir sind zugekaufte Königinnen, ich habe einen Stammzüchter, scheinbar das Rezept für friedlichere Bienenvölker. Die selbst gezogenen waren immer wesentlich agressiver. Ich habe Carnica.

    Hallo Sabine


    leider sind Holzbeuten schwerer als die Plastikteile. Du musst halt selbst entscheiden, was Du Deinem Rücken zumuten kannst. Solltest Du auf Holz nicht umsteigen können, wills Du dann die Imkerei aufgeben ? Schätze das wäre der falsche Ansatz. Ohne den Imker gebe es wahrscheinlich viel weniger Bienen also benutze Deine Plastikboxen weiter, die Bienen ernähren sich im übrigen mehr vom Nektar als von den Beutenteilen :-) . Es geht also hier eher um Stoffkreisläufe und Abfallvermeidung als um tatsächliche Produktverunreinigungen durch z.B. Kunststoffe.
    Das mit den Bauern passiert mir auch immer wieder. Die schneiden die Wiese gerade dann, wenn die beste Trachtzeit ist. Zum Glück wohne ich in einer waldreichen Gegend, da gibt es genug Alternativen. Dass der Öko - Bauer so handelt halte ich für äusserst dumm !
    Wenn ich das so lese bin ich heilfroh, dass ich keine Mülkippe, Industrieanlagen und Raps in meiner Gegend habe, richtig idyllisch !


    Gruss
    Hans

    :o Du hast ja gesagt dass Du wegen der kampfbereitschaft der Bienen nicht nachgeschaut hast. Die Jungkönigin kann schon eine ganze Weile im Volk gewesen sein, evtl. unbegattet. Die Drohnen hatten scheinbar keine Lust auf die Dame ? Vielleicht war sie nicht deren Typ ? Das eine andere Königin einzieht halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Meine zwei übriggebliebenen Völker sind toll in Form. Grosse Brutflächen und jede Menge Bienen, da lacht das Imkerherz. Habe das erste mal einen zweiten Honigraum aufgesetzt. Die Bienen tragen jede Menge Honig ein, auch das feuchte, warme Wetter spielt mit. Ich habe mit dem Bieneninstitut in Mayen gesprochen, laut meiner Beschreibung der ausfälle liegt es wohl nicht an Varroa. Meine Völker sind sehr spontan, mit sehr vielen toten Bienen auf dem Beutenboden, zusammengebrochen. Also keine langsame Ausdünnung wie bei Varroa. Dennoch, der tolle Zustand meiner beiden "Überlebenskünstler" entschädigt für den Verlust.
    Viele Grüsse an alle.

    Hallo Sabine, ich habe das noch nie gemacht. Etwas Angst habe ich, evtl. eine Bienenkrankheit unnnötigerweise auf ein anderes, gesundes Volk zu übertragen. Ich warte erst mal diese Woche ab.

    :cry: Ich habe heut morgen ein weiteres Volk abgeschrieben. Gleiches Symptom wie bei den anderen: futter in Mengen vorhanden, viele tote Bienen auf dem Beutenboden, minimales Brutnest. Habe jetzt noch einen Versuch gemacht, den Volksrest incl. Queen ( vom Vorjahr ) in kleine Zarge umgesetzt. Einige Randwaben waren verkotet, das habe ich bisher noch nie gesehen. Dieses Völkchen steht jetzt alleine in einem abgelegenen Bienenhaus, keine stände im Umkreis von ca. 1 km. Wenn nächste woche keine Besserung in Sicht, muss ich leider Schwefeln. Damit bleiben mir noch zwei Völker. Die beiden restlichen, auch mit Queen aus gleicher Herkunft, sehen wesentlich vitaler aus. So einen enttäuschenden Start ins Bienenjahr hatte ich noch nie.

    Eine Frage vorweg: Wieso verdeckelte Brut in den Honigraum ? Was hat Brut im Honigraum zu suchen ? Das waren jetzt zwei Fragen :wink: Zum Zuchtzeitpunkt ist alles geagt, warum die "biologische Uhr" verstellen, wo doch die Bienen seit mehreren Jahrhunderten alleine bestens damit klarkommen. Ich halte von dieser Einstellung den Bienen gegenüber gar nichts.


    Hans

    Das gleiche passiert auch, wenn Du gesammeltes Wachs längere Zeit lagerst. Nach einiger Zeit sieht der Klumpen dann sehr matt, teilweise angegraut aus. Der Tip mit dem Föhn ist richtig. Danach sieht wieder alles "wie Wachs" aus.
    Gruss
    Hans

    Ich glaube mittlerweile nicht mehr an die Varroa als Ursache. Wenn dem so wäre müssten zum einen viele Varroas ( Varroen ? ) in meinen eingegangenen Völkern zu finden sein, zum anderen müssten die toten Bienen verkrüppelt sein. Ist aber nicht festzustellen. Ich habe nur mit Kristallzucker / Wasser eingefüttert, und zwar reichlich. Es gibt jede Menge, jetzt überflüssiges Futter. Ein grosser Teil der Waben bei den eingegangenen Völkern war unverdeckelt ( vielleicht 1/3 ). Durch Gärung floss das Wasser da so ´raus. Kann es sein, dass zuviel Futter das Problem ist ?
    Gruss
    Hans

    Hallo Erwin


    ist herrlich, die Kleinen wieder fliegen zu sehen. Ich habe vier Totalausfälle zu beklagen. Drei Völker sind ganz gut über den winter gekommen. Merkwürdigerweise hatten alle sehr viel Futter, bei den eingegangenen Völkern waren teilweise 1/3 der Waben nicht verdeckelt. Merkwürdig. Auf dem Bodengitter lagen hunderte modernde Bienen, teilweise mit Maden durchsetzt. Übler Gestank. Habe alle Waben eingeschmolzen, schade eigentlich um das viele Futter. Die Beuten werden jetzt gereinigt und ausgebrannt . Die restlichen drei Völker haben schon saubere Zargenböden bekommen, auch dort schimmelnde Bienen. Ich wüsste gerne, was die Ursache den Übels ist. Ich behandle wirklich intensiv auf Varroa, Drohnenrahmen, Milchsäure und Ameisensäure. Da die toten Bienen bereits von Maden umgeben sind muss die Ursache im Herbst letzten Jahres liegen, die grosse Kälte kann es eigentlich nicht sein. In so kurzer Zeit häten sich keine Maden gebildet.
    Gruss
    Hans

    Hallo zusammen


    ich habe noch eine Königin über gehabt und ein kleines Volk aufgebaut. Werde jetzt am Wochenende noch einige Bienen aus anderen Völkern dazukehren um die Anzahl der Bienen mindestens zu verdoppeln. Wieviel Bienen benötigt ein Volk ungefähr zum Überleben im Winter. Habt Ihr Erfahrungen ? Reichen zwei besetzte Waben aus oder sollten es mehr sein ?


    Gruss
    Hans

    Habe am Wochenende alle Völker abgeschleudert und werde in nden nächsten Tagen das erste mal füttrn. Ich bin bisher gut mit mehreren Gaben gefahren. Das erste Mal 5 Kg 1/1 Zucker/Wasser im umgestülpten Futtereimer. Dann Varroabekämfung mit AS. Danach Kontrolle aller Waben und dann nochmal die gleiche Menge Futter pro Volk. Ende August gibts dann mindestens noch einen weiteren Futtereimer. Bei uns ist es mit der Tracht jetzt vorbei, lediglich der Weissklee bringt noch was, ansonsten ist Erholung angesagt. Dies Jahr war bisher mein bestes Honigjahr ! ( Bergisches Land, Nähe Gummersbach )


    Hans Kamann

    Hallo Sabine


    ich habe mir die Vorgaben von Bioland durchgelesen. Wenn ich danach gehe, arbeite ich streng nach deren Regeln, habe aber aus finanziellen Gründen auf eine Mitgliedschaft verzichtet. Das Gütesiegel zu bekommen lohnt sich nur für grössere Betriebe, nicht für einen Hobbyimker. Wichtig ist der Verzicht auf Chemie ( Perizin ), Vermeidung von Sondermüll ( Plastikbeuten ), Vermeidung von Chemi-anwendenden Trachtquellen ( Obstplantagen, Rapsfelder ) und schonende Ernte und Behandlung des Honigs. Wenn Du alles, bis auf die Beuten einigermassen hinkriegst, sollte Dein Honig ebenbürtig sein. Das Biosiegel ist aber nicht nur ein Qualitätsmerkmal sondern auch ein Nachweis für schonenden Umgang mit der Umwelt und den darin lebenden Wesen. Und deshalb gehören Plasikbeuten nicht zu biologischer Bienenhaltung im Gegensatz zu Holz, welches ja bekantermassen im Wald wächst.


    Gruss
    Hans