Beiträge von Werner Egger

    Hallo,


    um dem Bienenstand mähe ich meistens bei leichtem Niesel mit der Motorsense. Ich werde zwar nass, habe aber meine Ruhe.
    Allerdings weiß ich, dass letztes Jahr der Mähdrescherfahrer am angrenzenden Feld von den Bienen verfolgt wurde. Für ihn war es kein Problem, Kabiene zu und Ruh.


    mfg
    Werner Egger

    Hallo


    nur ein Gedankenspiel: Wenn ich sage, ich habe die beste Biene, heißt das automatisch, du hast eine schlechtere Biene, du hast jahrelang schlechter gezüchtet.
    Ich wäre auch beleidigt, wenn ich schon jahrelang züchten würde.
    Außerdem bleibe ich bei meinem Standpunkt "die" beste Biene gibt es nicht. Jeder hält die für ihn und seinen Standort und seine Betriebsweise "beste" Biene. Um bei meinem Beispiel Auto zu bleiben, es gibt kein bestes Auto.


    Die Sprache, von beiden Seiten, sollte sich ändern, aber man bedenke auch immer den alten Spruch: so wie ich den Wald hineinrufe, so halt es wieder zurück.


    mfg
    Werner Egger

    Hallo Sabine


    versteh mich nicht falsch, wenn ich behaupte deine Antwort ist genau die Falsche.
    Falsch deshalb, weil du dich durch dein Bekenntnis zur Haltung einer bestimmten Bienenart aus der Masse der Imker ausschließt und eine Sonderrolle einnimmst.
    Jede soziale Gruppierung wird von der Masse mißtrauisch beäugt und von Haus aus mal als gefährlich abgestempelt, sie bringt ja vielleicht die eigenen Ordnung durcheinander. (Das Schema gilt in allen Bereichen der Gesellschaft) Diese Überlegungen sind allerdings so tiefgreifend, dass es darüber komplette Studiengänge gibt. Also machen wir hir einen Punkt.
    Ich versuche es mal einfacher auszudrücken: Wir sind alle Imker, wir halten unterschiedliche Rassen und jeder hält die Rasse, die ihm besser liegt, falls er sie überhaupt eindeutig zuordnen kann (Ich kanns nicht).
    Ich komme aus der Landwirtschaft mit den größeren Tieren, den Kühen. Solche Rassendiskussionen habe ich da nie erlebt. Es hat zwar jeder die Vorzüge der von ihm hauptsächlich gehaltenen Rasse hervorgehoben und gelobt, es wurde aber keiner ob seiner Rasse in irgendeine Ecke gedrängt.
    Wir könnten dieses Thema auch auf Autos übertragen: Jeder hält die von ihm gefahrene Marke für die Beste. Was ist allerdings die beste: die Schnellste, die Sparsamste, die Deutsche, der Italiener, die Roten usw.


    Ich hoffe das ganze wahr nicht ganz so wirr, aber irgendwie nervt die Rassendiskussion.


    Volle Honigtöpfe und wenig Stiche wünscht allen


    Werner Egger

    Hallo Sabine,
    ich hoffe, dass du deinen Kasten Bier trotz der nachfolgenden Diskussion erhalten hast. Leider ist es etwas zu weit und du must das Bier alleine drinken. :sad:


    Hallo zusammen,
    der Artikel, der sich unter dem Link findet ist genau der gleiche wie im Imkerfreund und hierraus sind auch meine auf das Zehntel genaue Zahlen. (Mathematische Spielereien) Ich gebe allerdings auch allen Kritikern gerne recht, wenn sie die Zahlen anzweifeln. Man muss nur das gewünschte Ergebnis kennen, dann kann man auch die richtigen Leute fragen. Irgend ein großer Kopf soll mal gesagt haben, traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.
    Eine Umfrage im Forum wäre sicherlich interessant, allerdings muss ich einem Vorredner (oder heißt es hier Vorschreiber) :smile: recht geben: Das Rassedenken macht keinen Sinn. Ich selber könnte die Rassen nicht auseinander halten. Ich weiß (glaube) das ich irgendwann mal Carnika gekauft habe. Bei den zwei herrenlosen Schwärme die ich letzte Woche eingesammelt habe muss ich bei der Rasse passen. Ich werde sie in ihrem Verhalten beurteilen und dann weiterpflegen oder auch nicht.
    Mein persönliches Fazit: Mir sind die Rassen wurscht, solange sie genügend Honig bringen und nicht stechen wie die Verrückten.


    mfg
    Werner Egger


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Werner Egger am 2002-06-02 15:48 ]</font>

    Hallo Sabine
    gem. Imkerfreund vom Mai sollen sich die Rassen folgendermaßen aufteilen:
    87,5% Carnica, 7,3% Buckfast, 3,2 unbekannte Mischlinge, 1,5 % unbekannte Herkunft und 0,6% sonstige Rassen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Egger

    Hallo Lothar,


    deine Erklärung deckt sich auch mit meinen Beobachtungen, ich bin nur noch nicht auf deinen Rückschluss gekommen.
    Meine Frage wäre nun, macht es Sinn die Kästen umzudrehen? Ich habe sie so aufgestellt, dass das Flugloch nach Osten zeigt.


    mit imkerlichem Gruß
    Werner Egger

    Sehr geehrter Herr Obstbrenner,


    die von Ihnen beschriebenen Erscheinungen nach einem Bienstich sind mir sehr wohl bekannt, auch dass mit den Fingern und dem angeschwollenen Gesicht.
    Ich habe diese Probleme seit Anfang an und nach nun auch schon 4 Jahren Imkerei stellte sich keine Besserung ein.
    Ich habe es mir abgewöhnt am Bienenstand den Helden zu spielen. Schleier und Handschuhe liegen immer griffbereit, und wenn ich merke, dass die Bienen nicht gut drauf sind, werfe ich mich Stück für Stück in meine Rüstung.
    Erwischt mich trotzdem mal eine, verwende ich Zahnpasta, ein Tipp eines Imkers. Meistens hilft es, warum weiß ich allerdings auch nicht.


    Trotzdem viel Spass mit den Bienen.


    Werner Egger

    Hallo Wendt,
    ich weiß, dass die höheren Bildungsanstalten etwas stiefmütterlich mit so etwas profamen wie Prozentrechnen umgehen.
    Deshalb das ganze nochmal in Gleichungsform:
    14 kg Ambrosium = 4 kg Wasser + 10 kg Zucker
    teilt man die ganze Gleichung durch 14 ergibt sich folgendes:
    1 kg A = 0,235 kg W + 0,714 Z
    oder die Ausgangsgleichung geteilt durch 4:
    3,5 kg A = 1 kg Wasser + 2,5 kg Z
    oder die Ausgangsgleichung geteilt duch 10:
    1,4 kg A = 0,4 kg Wasser + 1 kg Z.


    Mathe macht Spass :razz:


    mit imkerlichen Gruß


    Werner Egger

    Hallo Wendt,


    also bei deiner Frage bin ich als Lehrer aufgerufen dir zu helfen:
    Prozentrechnen ist Thema der 7. Klasse HS:
    Mit den Angaben von Herrn Hoppe haben wir die Grundlagen. Grundwert (GW) = 14 l (= 14 Kg bei Wasser). Prozentwert (PW) = 10 kg. Gesucht ist der Prozentsatz (PS).
    Nun bemühen wir den alten Dreisatz:
    Grundwert entspricht 100 %; 1% entspricht 14 kg/100%. Dann müssen wir nur noch schauen, wie oft dieses eine Prozent im PW enthalten ist. -> Division: 10 kg/14 kg/100%. Nun kommt das altbekannte Problem: Divison durch einen Bruch. Als Lösung nehme man den Kehrbruch -> 10kg*100%/14kg = PS (zur Kontrolle die Lösung: ca. 71%)
    Da Zucker eine ungefähre Schüttdiche von einem kg pro Liter hat (Küchenmaß) ist das so wohl das Volumen- wie auch Masseprozent.
    Soviel zur Mathematik. Wenn das zu schwierig war(oder zu umständlich), nimm einfach eine Kübel, wo 14 Liter Wasser und 10 kg Zucker reingehen und verrühr es. Wenn du keinen so großen Kübel oder so starke Arme hast, nimme einen kleineren Kübel, schütte die Hälfte Wasser (7 l) und die Hälfte Zucker rein (5 kg) und dann rühren wie oben.
    Und ganz zum Schluss, nimm die belehrende Worte eines Lehres nicht ganz so tierisch ernst, es hat mich einfach aus der Natur des Berufes in den Fingern gejuckt. :smile:
    Bei einem Problem könntest du mir übrigens helfen: Wie so brauchst du die Angaben in Prozent um die Lösung selbst herzustellen. Ich habe noch kein Messgerät gesehen, das in Prozent geeicht wäre. Du müsstest also die Prozent wieder in messbare Kilogramm oder Liter umwandeln.
    Mit imkerlichem Gruß
    Werner Egger


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Werner Egger am 2002-04-08 15:26 ]</font>

    Hallo Charles
    ich habe meine Hoffmann-Rähmchen selbst gebaut und habe keine Problem mit dem Nacharbeiten, weil sie passen. :smile:
    Die länge der Schenkel haben vor allem dann eine Bedeutung, wenn du mit deinen Kästen wandern willst. Die Rähmchen schlackern dann beim Transport nicht hin und her.
    Mit verkitteten Rähmchen habe ich bisher keine Probleme gehabt. Ich nehm allerdings nicht den Stockmeißel sondern einen großen Schlitzschraubenzieher. Die Hebelkräfte sind hier wesentlich günstiger.


    Mit Imkergruß
    Werner Egger

    Hallo zusammen,


    ich möchte mich hier ebenfalls ganz eindeutig auf die Seite der Holzbeuten schlagen.
    Die Ökobilanz ist eindeutig. Obwohl immer wieder behauptet wird, Styropor ist zu 100% wiederverwertbar, möchte ich den Recycler kennen lernen, der eine lackierte, mit Bienenwachs und Propolis verunreinigte Beute annimmt. Die Folge ist Restmüll.
    Ich übernahm die Grundausstattung von einem alten Imker, wie so oft. Die gleichen Beuten fand ich später im Museum wieder, soviel zum Alter der Beuten. Im Großen und Ganzen waren die Beuten optisch und funktionell in Ordnung.
    Mechanische Beschädigungen halten Holzbeuten immer besser ab wie Styropor. Der Gewichtsvorteil dürfte auch nicht der Ausschlag sein. 10 volle Waben wiegen 20 - 25 kg. Ob da nun 500 gr Styropor oder 2 kg Holz (geschätzt) dazukommen macht den Bock nicht fett.
    Inzwischen baue ich mir meine Beuten selbst, versucht doch mal das gleiche mit Styroporbeuten.
    Ökoverbände fordern grundsätzlich Holzbeuten, ich denke es ist nicht nur reine Ideologie.
    Trotzdem halte ich es nach dem Motto: jedem so wie es im beliebt. Wie bereits weiter oben geschrieben, liegt es mir fern eine Grundsatzdiskussion anzufachen.


    Mit Imkergruß
    Werner Egger

    Hallo Guido


    schau mal unter http://www.magazinimker.de. Hier findest du Hinweise für verschiedene Beutenmaße, allerdings nicht für DN, was allerdings ja kein Grund sein muss. Du kannst die Maße entweder soweit abändern oder eines der angegeben Formate übernehemn. Darüber hinaus empfehle ich dir das ebenfalls auf dieser Seite angeboten Buch von Herrn Kies: Bauanleitung für das Zander-Magazin. Ich habe damit ebenfalls meine Beuten gebaut und gute Erfahrungen gemacht.


    Mit freundlichem Gruß
    Werner Egger


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Werner Egger am 2002-02-05 19:53 ]</font>

    Hallo miteinander,


    ich habe mir die Seite angeschaut. Ich kann nur zustimmen, dass ist Marketing, welches dem DIB fehlt. Es stellt sich einmal öfters die Frage nach dem Sinn des Deutschen Imkerbundes. Solche Unterstützung würde die deutschen Imker voranbringen.



    Mit freundlichen Grüßen


    Werner Egger