Beiträge von Fritz Wieland

    Zit:den Brutraum kontrollieren. Jungfernwaben aus dem künftigen Wintersitz entnehmen oder hinten als Abschlusswaben einhängen. Den oder die Baurahmen ausschneiden und als letzte Rähmchen wieder einhängen. Oder: Die 3 letzten Wab


    Das ist aus dem Previer der Imker zitiert.
    Ich glaube, dass der Verfasser etwas mehr Ahnung von den Bienen hat als Du.
    Lass das, mit dem Quatsch. Nicht alles was Du *noch* nicht gehört hast - ist Wahrheit.
    Bissl vorsichtiger mit den Äusserungen, denn es gibt befähigtere Imker, als Du es zu schein seinst.
    Es ist auch nicht angeführt, dass die Änderung jetzt noch geschehen soll, sondern schon frühzeitig darauf
    das Augenmerk gelegt worden sein.
    Es ist doch bekannt und im Forum schon hundertmal erwähnt, dass, wenn man auf Mittelwände abstosst,
    dazwischen keine anderen Waben eingehängt werden dürfen, bzw. dürfen niemals zwischen ausgebauten
    Waben Mittelwände zum Ausbauen gehängt werden.
    Es ist auch nicht meine *Weisheit*, sondern nur meine Erkenntnis aus 23 jähriger Imkerzeit, welche ich
    durch Selbsterfahrung zur Kenntnis nehmen musste.


    Fritz

    Selbstverständlich können Jungfernwaben den Winter Zehrweg der Bienen
    unterbrechen und bei sonst noch vollem Vorrat verhungern.
    Dies geschieht, wenn ich *zwischen* bebrüteten Waben eine Jungfernwabe
    hänge, wirkt diese wie ein Schied, undschon kann das Problem auftreten
    Der Vortragende hat dies sehr richtig gelehrt.
    So,nun das Argument des gesamten neuen Wabenbaues.
    Bei einem total Neubau wirken diese Waben ja auch nicht als Schied,
    sondern sind als gesamte Einheit, und werden mühelos überwunden.


    Ich bin einer, welcher durch falsche Beratung - eben dem belassen
    unbebrüteter Waben *zwischen* bebrüteten - bereits ausreichend Lehrgeld
    bezahlt hat.
    Ich kann die Richtigkeit dieser *Lehrmeinung* bescheinigen.


    Mit Gruß
    Fritz

    Hallo Bien...
    ......das Ascorbinsäure (Vitamin C) und Zitronensäure nicht dasselbe sind, ist mir wirklich wohl bekannt.
    Dass aber Zitronensäure landläufig oft Vitamin C hältig bezeichnet wrd, ist auch klar.
    Wenn aber in Empfehlungen Zitronensäure genannt, und Vitamin C gemeint wird, wird die Sache
    schon etwas kniffeliger.
    Beetle... dass deine Bienen keine Säure erhalten haben, geht aus deiner Anfrage klar hervor.
    Darum meine Meinung, dass deine Bienen entweder aus unbekannter Blüte oder Nektar einen *Stoff*
    erhalten haben könnten,welcher wie eine eventuelle Säure reagiert. (Fast schon Juristendeutsch)


    Fritz

    Beetle....
    ....ich halts da mit der Bibel: *Gottes Ratschluss ist unergründlich!*
    Es kommen nur Vermutungen und kein handfestes Wissen. Dieses Problem hab ich schon damals
    an die Redaktion einer Imkerzeitschrift gerichtet. Die haben dies dann mit meiner Adresse
    abgedruckt.....Mensch, da hab ich Zuschriften bekommen.
    Die lustigste Fachmeinung war, dass ich das Futter zu wenig gerührt habe, und dadurch sich die
    Kristalle wieder zurückbilden können. Brrrrrr.....
    Ein alter Imker hat mir geschrieben, und diese Meinung dürfte nicht unrichtig sein, dass diese
    *Industrie-Zitronensäure* eine entsprechende Zucker Umwandlung bewirken könnte. Er hat
    immer die *echte* Ascorbinsäure ( 5% vom Zuckergewicht = 500 Gramm auf 100 kg Zucker)
    dem Winterfutter beigemengt - und keinerlei Auskristallisierung erlebt.
    So, nun zur nächsten Vermutung.
    Wäre es möglich, dass irgend eine Blüte einen Nektar absondert, welcher in Verbindung mit der
    Zuckerlösung eine spätere Auskristallisierung bewirkt. Es wäre auch zu ergründen ob es einen
    Honigtauerzeuger gibt der Pflanzensäfte *absorbiert*, welche dies bewirken könnten.
    Ganz in meiner Nähe hat vor Jahren eine Trauerweide im September 5 Tage gehonigt, dass ich
    glaubte, ein Schwarm wäre in den Ästen.
    ....wie gesagt.......unergründlich!


    Schönen Tag
    Fritz

    Hallo Beetle-


    DiesesProblem hatte ich schon 2 mal.
    Ich füttere prinzipiell Zuckerlösung 1:1, weil mir das rege Treiben im Volk sehr vorteilhaft erscheint.
    So glaube ich, dass sich durch den Temperaturanstieg und die Aktivität es sich günstig gegen die Varroa richtet.


    So, nun zum Kristallisieren. Es stimmt, die Kristalle ähneln eher einem feinen Streuselzucker -als Kristallzucker.
    In einem Imkerbuch wurde empfohlen, Zitronensäure der Zuckerlösung beizumengen.
    Ich habe einfach im Geschäft eine Zitronensäure gekauft, welche man für Einkochzwecke verwendet.
    Da waren dann im Frühjahr viele Kristalle am Boden. Was mir aufgefallen ist, ist, dass in den Zellen normales, flüssiges Futter- wie auch Kristalle eingelagert waren. Dies war vor ca 20 Jahren.


    Im vorigen Jahr habe ich ebenfalls mit Zuckerlösung 1:1 gefüttert. Interessanter weise war nur ein Volk von 16 mit diesem Problem behaftet. Ich kann mir keinen Reim darauf machen.
    Bienen geben Rätsel auf.


    Einen schönen Tag noch.
    Fritz

    Hallo Marcus - eine Anfängerin ist meist *weiblich*, weil eine männliche Anfängerin zwiespältig wäre.


    Die Königin 100%ig zu finden heisst, das Volk abkehren und sieben.
    Ich hatte schon einige Königinnen, welche ich trotz Markierung - fast nie gesehen habe.
    Meist sind diese sofort nach dem Öffnen auf die Wand oder den Boden geflüchtet.
    Die hatten regelrecht Angst vor mir.


    Fritz

    Nur ein paar Berechnungen und Vergleiche.
    Auch ich rechne mit ca 14 bis 15 kg Futter pro Volk- einschliesslich belassenem Honig.


    1 dm2 verdeckelte Honigwabe wiegt ca 25 dag. Dies ergibt bei einer ganz vollen EM Wabe ca 3,5 kg.
    (7,4 dm2 x 2 Seiten x 25)


    Fütterung mit Zucker
    jeweils 1 Liter
    1 : 1 Ges.Gew. 1,250 kg 60 dag fertiges Futter ca 23 Liter Fütterung
    3 : 2 Ges.Gew. 1,330 kg 85 dag fertiges Futter ca 17 Liter Fütterung
    2 : 1 Ges.Gew. 1,335 kg 100 dag fertiges Futter ca 15 Liter Fütterung


    Api Invert und Maische
    1 Liter = 1,40 kg = 1 kg fertiges Winterfutter (1 Kübel 14 kg. Fütterung)


    Nach einer im vorigen Jahr erhobenen Preismitteilung kostet die Auffütterung:


    bei Maische kg.Preis -,66 Literpreis -,92 x 15 kg = 13,80 per Volk
    Api Invert kg Preis 1.-- Literpreis 1,40 x 15 kg = 21.-- per Volk
    Api Invert kg Preis -90 Literpreis 1,27 x 15 kg = 19,-- per Volk (bei Staffelpreis von 25,30 p.Ktn.)


    Zucker kg Preis -,90 x 15 kg = 13,50 per Volk (Wasser ist nur *Trägermaterial* 1 kg Zucker
    ist 1 kg Futter)


    Lösungsmengen:
    1 : 1 ( 50 kg Zucker und 50 l Wasser) = 100 kg = 80 Liter
    1 . 2 ( 100 kg Zucker u. 50 lt Waser) = 150 kg = 113 Liter
    1 . 3 ( 150 kg Zucker und 50 lt Wasser) = 200 kg = 150 Liter


    Noch was für *Ameisensäuremischer*
    Um die Ameisensäure von 80% auf 65% zu verdünnen, muss man zu 1 Liter Ameisensäure 0,41 Liter Wasser geben.


    Mit Gruß
    Fritz

    Nein...bin oder werde nicht pöse.
    Die Frage habe ich gestellt, weil wir bei einer Diskussion (natürlich um die Behandlung) uneins waren.
    Ein Imker hat behauptet, dass bei der techn.Säure Unreinheiten enthalten sind, welche aber bei der
    Verdunstung nicht ins Volk gelangen können.(Begründung: weil eventuelle Schwermetalle höchstens
    im Schwammtuch vorhanden wären.)
    Ein weiterer hat behauptet, dass der Preis auch eine Spannenfrage wäre - natürlich der Viehdoktor mehr- der Säurehändler weniger.Beim Metzger und Bäcker hat man sich erzählt, dass die Apotheker auch nicht ungern *spannen*.(Eine Redewendung von mir, wenn ich damit sagen will...ich habs nicht gesagt....nur die anderen. Also scheinheilig...vom Hörensagen)
    Aus diesem Grunde...meine Frage.
    Es steht mir nun frei, aus all den Antworten die mir wichtigen Aussagen zu filtern.
    Übrigens....ich hab den Apotheker leben lassen.


    Bin nicht *sauer*
    Fritz

    .....an die chemischen Fachleute.
    Bitte, welcher Unterschied besteht aus chem./techn. und *natürlicher* Ameisensäure?
    Wie werden die beiden Säuren hergestellt?


    Dass die techn.Ameisensäure eine Methansäure ist - und dadurch auch chem.hergestellt werden kann, ist mir klar.
    Die natürliche Ameisensäure war ursprünglich ein Destillat der roten Ameisen . Nur dürfte beim heutigen Bedarf bald das Ende der Ameisen voraussehbar sein.
    Ist die vet.Ameisensäure nur eine besondere, von Schwermetallen gereinigte Säure?
    Bitte um Auskunft.


    *Übersäuert*
    Fritz

    Mich ärgern solche Mutamssungen wirklich!
    Keiner von den Zweiflern kennt die Verleimung und die Zusammensetzung der Platten.,...aber kennt schon ein Patentrezept.
    Genau so verhält es sich bei den Anstrichfragen. Die Lacke und Anstriche unterliegen dem Lebensmittelgesetz und müssen unbedenklich sein. Wenn Lacke und Anstriche fürs Kinderzimmer und das Spielzeug zugelassen sind, wird es wohl auch für den Anstrich der Bienenkästen taugen.
    Auch bei anderen Anfragen wird sofort hinter jedem Baum ein Räuber vermutet, und wird mit Halbwahrheiten und Argumentren herum hantiert, dass einem die Haare zu Berg stehen.
    In unserem Ort ist ein Holzverarbeitungsbetrieb, welcher aus Brettern mehrschichtige Hauselemente erzeugt. Monatlich gehen ca 20.ooo m3 Bretter in solche Wohnanlagen. Das Interessante dabei ist, dass es sich um Häuser handelt, welche das Naturzertifikat besitzen und als Passivhäuser (bis nach Italien)reissenden Absatz findet. Da kann man am Betriebsgelände viele Leimtanks -mit jeweils 1000 lt Fassungsvermögen stehen sehen. (Einweggebinde, welche an die Landwirte als Tränktanks abgegeben werden.) Bitte beachten, dass ich von einem Zertifikat geschrieben habe. Ein Dokument - und keine Vermutung.
    Ich selbst verwende zur Isolierung Schaumstoff und Verpackungs Styroporplatten aus dem eigenen Betrieb- Unbedenklich- zumindest für meine Begriffe. Meine Böden für Ableger sind aus Pressspanplatten 19 mm - *versiegelt* und Wasser dicht gestrichen mit Aqua-Lack (Spielzeugtauglich). Ich selbst vertreibe in A,D,I und FL Honig Pet-Flaschen mit Kunststoff Quetschverschluss - in jeder Hinsicht unbedenklich und Lebensmittel tauglich.
    Ich steige auch in mein sommerlich erhitztes Auto - ohne zu bedenken, ob nicht aus Anlagen, Sitzen oder Kunststoff Teilen eventuell noch Ausdampfungen bestehen. Ich bestreiche mich vor der Jagd oder sonstigen Waldgängen mit Zeckenschutz und Gelsenschutz Mitteln und gönne meinem Hund die selbe Dosis. Ach, was bin ich für Lebensgesundheitsbanause.
    Meine Bienen trinken und sammeln im angrenzenden Friedhof leidenschaftlich aus den Weihwasserbehältern, weil eben bei der Weihe etwas Salz ins Wasser kommt. Nach einem Begräbnis kommen sie mit dicken Höschen an. Gesammelt vielleicht aus besprühten, gespritzten afrikanischen Schnittblumen- und ich kann nicht mitfliegen und verbieten. Trost....es sind nicht nur meine Bienen. Dafür werden weder Obstbäume noch Feldflächen gespritzt.
    So geht´s halt einem Imker.


    Unbedampfte Grüße
    Fritz