Beiträge von Fritz Wieland

    Hatte vor Jahren die selbe Situation.
    Meine Überlegung dazu war:
    Das Volk hat eine Königin, darum fühlt sich das Volk nicht Weisel los und bringt Pollen, wie normal. Leider legt die Königin aus irgend einem Grund nicht mehr, somit wird kein Pollen verbraucht, und wird in den Waben gelagert. In irgend einem Buch habe ich gelesen, dass ein Volk ca. 50 kg Pollen pro Jahr für die Aufzucht der Brut braucht. (Fast unglaublich!) So wäre es logisch, dass praktisch 6 volle Waben Pollen eingelagert sind. 6 insofern, da das Volk 8 volle Pollenbretter hat, und die anderen Völker noch auf 2 Waben Vorrat sitzen - also 6 Waben.
    Diese Meinung stimmt zu 100%, ist garantiert so, muss so sein, kann so sein, ist fraglich, ist unglaublich, kann niemals so sein, wird niemals so sein, ist auf keinem Fall so, ist ein Blödsin.............ALLES IST MÖGLICH.
    Wie gesagt....meine Meinung und Vorstellung.
    Jedenfalls geh ich jetzt zu meinen Immen und sehe und lausche der Dinge-
    und wünsch einen schönen Sonntag Nachmittag.
    Fritz.


    P.S. Eine blöde Frage. War länger nicht da- und ist mir länger nicht zum Bewusstsein gekommen, dass ich von Sabi(e)ne nichts mehr zu lesen bekomme.

    Gestehe.......
    ....ich habs gemacht!


    Gestern - altes Bodenbrett belassen, neue Einheit mit hellen ausgebauten Waben bestückt, in der Mitte Kö im Zusetzkäfig eingehängt (Zuckerteigverschluss), beleidigte, zornige Bienen in 20 m Abstand abgestoßen....und nun warte ich der Dinge.
    Heute....sie tragen Pollen ein. Dies haben sie aber als drohnenbrütiges Volk auch gemacht.
    Also 10 Tage abwarten. Werd über Erfolg oder Versagen berichten.
    Danke für den Tipp
    Tschiwi

    Ich hatte im vergangenen Winter auch Königinnenprobleme.
    Im späten Herbst bei 2 Völkern stille Umweiselung. Weiselwiegen im Volk, aber von starken Nachbarvölkern *geknackt*.
    Auswinterung:
    2 Völker (gute Ableger) weisellos
    2 Völker ( einjährige und zweijährige Königinnen) umgeweiselt - und nicht mehr begattet.
    Behandlung: 2 malige Ameisensäurebehandlung (65%) Juli und August- Oxalsäureverdampfung (2 Tabletten f.2 Einheiten)
    im Dezember.
    ....und das bei 17 Völkern.


    Schönen Abend
    Fritz

    Hallo Günter -
    Zur Erklärung:
    Wenn man z.B Betonplatten oder Stufen betoniert, muss man ja eine Schalung herstellen, um betonieren zu können..
    Das Regen- oder Schneewasser würde, wenn auf der Unterseite keine Kerbe - eine sogenannte Wassernase wäre, unterhalb am Beton zurück rinnen. Durch die Wassernase (Kerbe) tropft das Wasser - gleich nach der Unterkante - ab.
    ________________
    ____________Λ__I so - in etwa schaut eine Platte dann fertig betoniert aus.
    In die Schalung wird somit eine Dreiecksleiste eingelegt - bzw. eingenagelt. Dazu gibt es feine Kunststoffleisten mit dieser
    Λ Form.
    Sabi(e)ne - natürlich ein unbedenkliches hochwertiges, säure- und sonst freies Spiegel-Klebesilikon. Ein billiges Silikon
    würde bei uns im Betrieb ohnehin bei allen zu klebenden Spiegeln die Rückseite zerstören.(Auflösen).
    Günther, wenn noch Fragen sind - bitte melden.
    Fritz

    Hallo Naturbaufreunde.


    1, Für Dreiecksleisten-Liebhaber. Da probier ich heuer die Schalungs-Wassernasen Kunststoff Dreiecksleisten
    aus dem Baumarkt. Abschneiden- drei Stifterl hinein und mit Wachs bepinseln. Können auch ausgeschmolzen werden.


    2. Probier ich am Oberträger und an den Seitenträgern mittig einen feinen Streifen Spiegelkleber (Silikon) zu ziehen. Die Träger einfach wieder mit Wachs bestreichen. Da könnte man nachher sogar bohren und drahten.


    Werde nach dem Testlauf berichten.


    Fritz.


    P.S den Kritiker *leben schwer machen* (Name nicht gemerkt) möchte ich nur fragen, ob ihm noch nie z.B. beim Einschlagen eines Schwarmes die Anfangsstreifen hinunter gerutscht sind?
    Trotz großer Vorsicht ist mir dies schon 2 x passiert. Mensch, das ist dann eine Gaudi.

    freebees....super.
    Jedes Mittel recht...halten müssen sie.
    Angeregt durch die Schaschlikspiesse habe ich nun nochmals einen Versuch unternommen.
    Ich habe eine Lehre (12.5 mm) gemacht, und ziehe nun einen dünnen Streifen Spezialsilikon
    (säurefrei) über die Unterseite des Oberträgers. Die Unterseite bepinsle ich mit flüssigem Wachs.
    Diese Silikonstreifen kann ich sogar bohren, um eine Drahtung zu machen. Statt der Dreiecksleisten
    (ich hab keine so feine Säge dass ich die schneiden könnte) probiere ich die feinen Schalungsstreifen
    für *Wassernasen* mit feinen Stiften zu befestigen.
    Das Rad kann halt nicht neu erfunden werden.


    Grüße
    Fritz

    Hallo Land*streicher*.
    Ich imkere nun seit 25 Jahren. 22 Jahre habe ich ungstrichene, Leinöl gestrichene oder mit Abtönfarben gestrichene Beuten im Einsatz gehabt. Seit nunmehr 3 Jahren habe ich mich auf eine grüne Farbe geeinigt. Ich verwende einen wasserlöslichen Lack, welcher auch für Kinderspielzeug verwendet werden kann.
    Dieses Beutenmischmasch unter dem Motto *von jedem Dorf ein Hund* hat keinen so ordentlichen Eindruck hinterlassen.
    Jetzt habe ich ein einheitliches Erscheinungsbild, welches garantiert auch meinen Honigkunden gefällt.
    Ich wurde von Wanderern schon angesprochen, dass sie meine Bienenstöcke gesehen haben.
    Ich muss sagen -mir gefällt esso besser.
    So, nun noch zur Haltbarkeit. Meine ältesten Beuten sind 25 Jahre - und noch in einem Topp Zustand. Ich bin 60+ - also werden sie bestimmt noch meine Lebenszeit dienen - gestrichen oder ungestrichen.


    Wünsche ein schönes Wochenende- in der Hoffnung,
    dass die Bienen morgen erstmals ihre Kopferl aus den Beuten halten.


    Fritz

    Guten Morgen-


    Radix hat 100 Punkte.
    Zur Beschreibung:
    Um den *Schuß* auslösen zu können, muss man die Druckluftpistole andrücken, um überhaupt abdrücken zu können.
    Wenn ich z.B. eine Leiste - 10 mm stark an der Stelle, wo ich den Abstandshalter haben will quer anlege und die Pistole so knapp mit der Ecke aufsetze, dass ich den Schuß abdrücken kann, ohne auch die Leiste mit zu nageln, funktioniert dies perfekt.
    Oder einfacher - schreibt mir unter: Tschiwi0@yahoo.de und ich schick euch ein paar Fotos zurück.
    Beschreibungen sind oft schwierig - man kennt es ja von den Gebrauchsanweisungen.


    Schönen Tag
    Fritz

    Mein Senf-


    Ich mach das seit 2 Jahren folgender massen:


    Ich schiesse durch die Oberträger 4 - 25 mm Klammern durch das gedrahtete Rähmchen. So stehen 15 mm Klammern durchs Holz.
    Diese 15 mm richte ich mir mittig ein, und drücke die Enden so zusammen, dass sie als Halterung verwendet werden können.
    Den Mittelwandstreifen gebe ich so hinein, dass wie bei einem Weber - einmal vorm Draht- dann hinterm Draht die Streifen in die Klammern eingedrückt werden. Den Draht drücke ich dann noch vorsichtig in die Mittelwand ein.
    Bei den Schwärmen hatte ich bei den mit Wachs eingeklemmten Anfangsstreifen oft Probleme, dass diese verrutscht oder überhaupt durchgerutscht sind. Seit 2 Jahren kenn ich keine Probleme beim Naturbau mehr.
    Fertig ausgebaute Waben erkenn ich praktisch nur mehr an den 4 Klammern am Oberträger.
    Übrigens schieße ich anstatt der Abstandshalter auch nur mehr 20 mm Klammern ein. Als *Lehre* halte ich eine Mittelwandleiste an die kurze Rahmenseite, und klammere dann die 20 mm Klammer. So sind 10 mm im Holz - und 10 mm frei stehend aussen.
    Viele Abstandhalter haben mich bei der Schleuderung gereizt, weil ich in der Schleuder am Gitter hängen geblieben bin.
    Jetzt kenn ich auch dieses Problem nicht mehr.
    Da sieht man wieder, dass Faulheit und Bequemlichkeit den Erfindergeist ankurbeln.


    Wünsche eine schöne Zeit
    Fritz

    Grüsss Gotttt Herrrr Oooberleehrer (Summsi)
    Ein paar Klarstellungen zuerst.
    Ich habs halt gar nicht so gern, unflätig (ich würd lieber China Honig essen als euren) behandelt zu werden.
    Ich bin weder auf einer Nudelsuppe-noch auf einer Gemüsesuppe ins Leben geschwommen.
    So zum Fakt - obwohl es mir zuwider ist, mich auf ein niederes Niveau zu begeben. Ich kanns.... wenns sein muss.
    Erstens - Viele Wege führen nach Rom. Es gibt viele Methoden der Behandlungen -und es werden noch viele im Laufe der Zeit dazu kommen. Ich imkere seit 24 Jahren -und kann schon ein Lied der Behandlungsmöglichkeiten singen.
    Dicke Wälzer - wie dünne Fachzeitschriften stapeln sich in meinen Regalen. Jeder Fachmann gibt seine Erfahrung bzw. seine Forschung zum Besten.
    Übrigens....Lesen bildet. Ich habe geschrieben, dass ich bis zum 1. Feber -dies ist bei uns in Österreich der letzte Oxalsäure Behandlungstermin, meine Völker Restentmilbe. Ich habe kein Wort geschrieben, dass ich am 1. Feber dies mache.
    Ich habe meine Völker am 8.Dezember letztmalig behandelt. Wir liegen über 1.000 m Seehöhe,wo das Klima eben anders ist als in Bayern.
    Dass ein gesetzlicher Unterschied zwischen Deutschland und Österreich besteht, ist sonderbar und nicht hilfreich.
    So dürfen bei uns Mittel verwendet werden (Oxalsäure Verdampfung) welche in Deutschland nicht in dem Ausmass verwendet werden dürfen. Gleichzeitig darf in Deutschland, wenn ich richtig informiert bin, noch Perizin verwendet werden.
    So ist halt.
    Mir zu erklären, wie ich den Klopftest machen soll-ist müssig. Ich habe schon geschnitten, gezupft (was ich immer noch mache) gefrostet, gefüttert usw. Trotzdem bin ich -und dies eben nur für mich -zum Entschluss gekommen, keine Drohnenschnitte mehr zu machen. Warum? Weil die Milben nicht so dämlich sind, und dies nicht kapieren. Diese wechseln halt dann vermehrt in die Arbeiterinnenbrut. Trotzdem -oder gerade deshalb scheint es, dass ich die Varroa jetzt im Griff habe.
    Ich bin kein Bioianer - trotzdem versuche ich ein bissl -sagen wir mal- naturnah meine Bienen halten. Warum glaubst du, dass Demeter Landwirte ihre Kühe nicht enthornen dürfen? (http://www.agnihotra.ch/?p=330). Wenn man dies einen Menschen klar machen will, zweifelt er an der Glaubwürdigkeit. Trotzdem wirds was an sich haben.
    So-jetzt lassichs.
    Gruß
    Fritz

    Herzlich willkommen im Dunstkreis der alleinseligmachenden Bienenapostel!


    Warum soll in Udos Meinung nicht ein Kern der Wahrheit zu finden sein? Da wird gepostet, dass alle Drohnenbrut zu schneiden wäre, obwohl schon Fachleute darauf hinweisen, dass die Bienen selbst *wissen*, wie viel Männlichkeit gebraucht wird.
    Ich war selbst in China - in Sheng Zeng, wo durch die Frauen Arbeitsplätze der Anteil Frauen/Männer 70 zu 30 beträgt, und dadurch Riesen-Sozialprobleme herrschen, weil das *Geschlechtsverhältnis* nicht stimmt. Es werden halt doch keine Nixnutze sein.
    So, nun zur Varroaproblematik. Ich imkere in einem Gebiet, wo Spritzungen, Beizungen etc. Fremdwörter sind. Trotzdem sind genau jene Bilder vorzufinden, wie in euren massiv landwirtschaftlich betriebenen Gebieten. Vom Totalausfall bis zu massiven Verlusten.
    Das Schadbild erstreckt sich vom Weihwasser sprengen (zynische Vorbemerkung) bis hin zu allen anderen Säuren und Sonstigen Behandlungen.
    Mein Varroaschrank ist ein Geister-und Zaubererkasten. Tropfflaschen,Langzeitbehandler, Verdampfer, Oxalsäuretabletten, Milchsäureflascherl, Bienenwohl, Thymovar - sogar Thymol in Pulverform. Querbeet der legalen Behandlungsformen.
    *Gebildet* durch Fachbücher, Internet und Kursen. Geschädigt durch die Vielzahl der Fachmeinungen. Der Eine so....der Andere so. Trotzdem zerrieben im Wechselbad der Ausfälle. Von minimal bis extrem.
    Ich mach jetzt keine Neuversuche oder Experimente mehr. Meine Behandlung ist *abgekupfert* aus der Empfehlung hier im Forum. 20ml (ist genau ein Schnapsstamperl - dadurch mit Gastro Portionierer exaktes Auftragen möglich) Ameisensäure 60% pro 10er Einheit Normalmass - auf Schwammtuch von oben, gittergeschützte Abfallkontrolle.....und Behandlung nach *Bedarf*.
    Oxalsäurebedampfung in der erlaubten Zeit....bis 1.Feber.
    Man kann zu Thun oder Steiners Meinungen stehen wie man will. Dass die ständige Störung des Bienenhaushaltes (Drohnenschneiden etc) nicht der Gesundheit des Volkes dienlich ist, kann ich mir gut vorstellen.
    Darum lass ich viele Meinungen gelten.


    Schöne Grüße aus dem tief verschneiten Lungau
    Fritz