Beiträge von Fritz Wieland

    Hallo Mako!


    Ganz einfach...nicht die geringste Chance!


    Schon einige Male dabei gewesen einen eingezogenen Schwarm durch Geschick umzulogieren, aber es waren alle Versuche umsonst.


    Schönes Wochenende
    Fritz

    Das ist eh mein Gitter.
    Fritz


    PS : die neuere *Variante ist halt besser ausgeführt. Gitter schneidet oben bündig ab und die obere Leiste
    ist eine 3 cm breite Leiste (L förmig) dass auch noch ein *überkraxeln* fast unmöglich ist.
    Wenn ichs einmal schaff, wird ich Bilder hochladen.
    Noch schönen Sonntag

    Irgend etwas muss ich falsch machen!
    Alles war schon da. Wespenfallen, Nestvernichtung, Königinnenvernichtung im Frühjahr und alle Möglichkeiten, die Wespen zu dezimieren.
    Doch seit ein paar Jahren ist die Altersgütigkeit und Alterseinsicht eingekehrt. Ich finde sie als wesentlichen Teil der Tierwelt.
    Lacht nicht....ich füttere sie im Herbst.
    In eine Einheit, welche auf einem glatten Untergrund steht, gebe ich in geringer Entfernung vom Bienenstand ein Futtergeschirr mit *Spezialfutter*.
    Dies ist eine alte Marmelade ( deutsch *Konfitüre*) gemischt mit bissl Essig, Limonade und Bier.
    Dieses Gemantsche wird liebend in Empfang genommen.
    Unter die Einheit lege ich ein 3mm Distanzklötzchen. Da kommen nur die Wespen durch. Man könnte auch einen grösseren Einlauf machen, weil
    diese leicht gesäuerte Mischung für Bienen ohnehin uninteressant wirkt.
    Diese leichte Erreichbarkeit hält die Wespen davon ab, mit Gewalt oder List an den Wächterinnen meiner Völker vorbei zu kommen.
    Durch den vereinbarten Frieden werd ich (bis dato zumindest) nicht gestochen.


    Schönen Abend
    Fritz

    Auch ich hatte schon vor einigen Jahren einen fast Totalausfall zu beklagen. 14 Völker eingewinter - und 4 (teils schwache Völker) haben den Winter überlebt. Dies nach 20 Jahren Imkern. Ich habe mit dem Imkern begonnen, als es schon die Varroa gab. Die Varroabehandlung habe ich jeweils nach den neuesten Erkenntnissen durchgeführt. Vorerst mit Apistan, dann mit Ameisensäure in den verschiedensten Anwendungsformen - und im erwähnten Unglücksjahr ebenfalls mit Ameisensäure und Bienenwohl (bei uns genehmigt). Der Abfall wurde genau kontrolliert. Es waren keine besonderen Abfälle zu verzeichnen.
    Ich glaube, dass es reine Varroaschäden waren. Großteils haben die Bienen incl.(?) Königin die Beute verlassen. Nur mehr Handteller große verlassene Brutflächen waren vorzufinden.
    Die Behandlung habe ich nicht geändert - trotzdem überwintere ich jetzt sehr gut. Von 16 Völkern hatte ich heuer nur einen Ausfall - und dies durch Weisellosigkeit.
    Grüße
    Fritz

    Ich habe auf einem meiner Außenstände auch keinen Smoker - und den vom Heimstand nehme ich nicht immer mit.
    Weil ich als Abhilfe am Stand eine leere 500 Gramm Konservendose habe.
    Darin zünde ich einige Streifen Eierkartons an - und blase den Rauch vorsichtig über die Waben.
    Not macht erfinderisch
    Fritz


    P.S. Übrigens kenn ich einen Imker mit vielen Völkern der sich jahrelang mit einem Smoker, wo der Motor defekt war - auf die gleiche Weise beholfen hat. Sein Kommentar....man qualmt vorsichtiger und sparsamer.

    Ich empfinde Sabi(e)nes Beutel, wie schon öfter von mir geschrieben, als die *Blut-Transfusionsbeutel* der Imkerei.
    Einfach und genial. Bissl ein *Fochtl* (lungauerisch für Fertigkeit) ist vorteilhaft, wenn man den Schnitt und die Delle macht.
    Fritz

    Habe nicht dazu geschrieben, dass ich bei den seitlichen und oberen Klammern ein Ende jeweils wieder weg gebogen, und nach dem Einlegen wieder zurückgebogen habe.
    Tschiwi

    Radix
    die Mittelwände werden in die unteren Klammernzwischenräume hineingestellt. Bei den seitlichen und oberen durchgeschossenen Klammern wird ein Teil weggebogen, die Mittelwand eingepasst, und die weggebogenen Klammerenden wieder zur Mittelwand gedrückt. Die Mittelwand steht selbst, und wird nur von den Klammerenden gehalten. Da meine Mittelwände etwas dicker und stabiler sind, entstehen keine *Verwerfungen*.


    Schönen Tag
    Tschiwi
    P.S. Wolfgang...werde den *Rat* befolgen.

    Darf ich, nachdem ich kein Bild anhängen kann, meine heurigen Proben beschreiben?


    Ich habe am Oberträger und den Seitenteilen mit einer guten Silikonspritze (gleichmäßiger Druck - und keine Patzerei, wenn mann kurz inne hält) einen dünnen Strich genau in der Mitte der Leisten, mit einem säurefreien Silikon gezogen. Diesen Silikonstreifen habe ich mit Wachs bepinselt.
    Wichtig ist, dass der Strich ohne Uterbrechung - und ohne Verleitpunkte durchgezogen wird.
    Diese *neue Erfindung* werde ich heuer bei Schwärmen und Kunstschwärmen probieren.
    Nochwas...ich habe gedrahtete und ungedrahtete Rähmchen vorbereitet
    Für die Bruträume reichen ohne Weiteres ungedrahtete Waben.
    Das muss ich noch ergänzen -passt zwar nicht ganz zum Thema.
    Vor 2 Jahren hat meine Faulheit Blüten geschlagen. Ich habe mit meinem Klammerer einfach oben 4 - seitlich je 1 -und unten 2 - 25 mm Klammern durch die Leisten geschossen. Nacher habe ich die Klammerenden auf 1 mm zusammengedrückt, und mittig eingerichtet (gebogen). In diese Klammern habe ich die Mttelwände einfach eingesteckt.
    Ich lass mir meine Mttelwände vom eigenen Wachs fertigen, wobei mir der Wachsbetrieb ohnehin etwas dickere ( 10 Stk pro kg) Mittelwände richtet. Diese Methode hat sich für meine Bruteinheiten gut bewährt.


    Schönen Abend
    Tschiwi

    Dumoint - zit: # 32
    Wir brauchen hier doch kein geschichtlichen Nachhilfeunterricht über die Entwicklung unserer Agrarstruktur.
    Die dunkle Biene war auch in der Urzeit in vielen nicht bewaldeten Gebieten stark verbreitet. Die Umstellung auf die "Krainer Biene" entstand in erster Linie durch den Anschluß Österreichs ans Deutsche NAZI Reich !!!!! Punkt. Sie war unter anderem durch die lange Linienzucht als einzig zuchtwürdige Biene für die Nazis erwählt.
    Diesen *Holler* muss man zurecht rücken. Klingt wohl sehr passabel, alles auf eine gewisse Geschichtsepoche zu schieben- ist aber nicht schlüssig:
    Schon in der Monarchie ( bis zum Ende des 2. Weltkrieges) war ein reger Handel mit Kärntner - Krainerbienen. Die Krainerbiene ist die nördlichste Balkanbiene, und war allseits gefragt und beliebt. Der Ertrag der damaligen Imker war nicht mit Honig zu erzielen, sondern mit den Schwärmen.
    In der Zwischenkriegszeit war - bedingt durch die sogenannte *schlechte Zeit* (mit Arbeitslosigkeit und Mangel) der Bienenhandel stark eingeschränkt.
    Erst in den 50 er Jahren des vorigen Jahrhunderts hat der Handel - bedingt auch durch die Pioniere Sklenar und Peschetz- wieder eingesetzt. Auch in Kärnten und der Krain (Krainerbiene - nördl. Slowenien) gab es ein Rassengemisch. Um ca 1930 begannen dann die Zuchtbestrebungen in Oberkärnten - mit der Gründung der Zuchtgruppe der Glocknerbiene (genannt nach der Herkunft am Fusse des Großglockners)
    Das natürliche Verbreitungsgebiet endet gerade in unserem Gebiet. Die geografische Verbreitung war: Kärnten, Slowenien, Steiermark, Osttirol - und dann ins Voralpengebiet.
    Die Hohen Tauern und die Niederen Tauern waren die natürlichen Verbreitungsbarrieren. Nördlich dieser Gebiete war die Dunkle Biene *heimisch*. Auch die Carnica ist nicht gleich Carnica. So gibt es bei uns die Gebirgscarnica (bekanntesten Züchter Peschetz und Troisek. Die Sklenarbiene ist eine Carnica Weinlandlinie.
    Ein Pionier - und Züchter, welcher die Dunkle Biene im Salzburger Raum trotz scheinbarer Carnica Übermacht hochgehalten hat, und eine anerkannte Belegstelle für die Dunkle unterhalten hat, ist Horst Bogenhuber aus Salzburg.
    So, das war jetzt eine geschichtliche Zurechtrückung - und ein kurzer Carnica Abzug.
    Und ob Dumoint keinen geschichtlichlichen Nachhilfeunterricht über die Entwicklung unserer Agrarstruktur braucht, entzieht sich meiner Kenntnis. Interessant war er auf jeden Fall.


    Mit Grüßen aus einem Carnicagebiet (mit vermutlich X-fachen Fremdeinschlag - also *Landbienengebiet*)
    Fritz

    Was ich habe?
    Im Lager stehen umgebaute Apideakartons (mit Lüftungsgitter etc.) 1 leichter, Vollfunktions-Schwarmfangkasten mit allem Brauch- und Unbrauchbarem usw.
    (Wied schon erwähnt - 50% sind Fehlinvestitionen)


    Was ich verwende?
    Einen 14 Liter Dispersions-Farbkübel - natürlich leer.
    In diesen habe ich mit dem 3 mm Bohrer unzählige Löcher gebohrt.
    Vorerst habe ich noch besondere Hilfen, wie Einfluglöcher, Königin-Zusetzloch, Futterloch etc. darauf gebastelt.
    Jetzt reicht mir ganz simpel der normale Deckel -mit ebenfalls vielen Löchern, gerade wie auch am Boden.
    Mit diesem leichten Kübelkann man auch ganz leicht eine Leiter gefahrlos(er) als mit einer sperrigen Kiste besteigen.
    Ganz praktisch finde ich die gebogene Nase am Bügel. Da kann ich den Kübel leicht auf einem Ast aufhängen - um
    den Schwarm zu sammeln.
    Jetzt lege ich den Deckel einfach so darauf, dass ein Spalt von ca 1 cm verbleibt. Dies reicht vollständig.
    Am Ende Deckel zu - und fertig. Auch für den Transport bestens geeignet.


    So sind 3 Schwarmfangkübel auf engstem Raum gestapelt - die neue Schwarmzeit kann kommen.
    Ich weiss, Imker sind sparsam. Trotzdem wird viel unnötiges Glump gekauft.


    Wünsche einen schönen Tag.
    Fritz