Beiträge von Fritz Wieland

    Danke F.X.M.
    Meine Imkersituation:
    Imkern im Magazin - Einheitsmass.
    Tiefer ( 7 cm) Boden ohne Gitter 16 cm2 Lüftung Flugloch- und 10 cm2 Lüftung im Putzkeil. Ausführung: 27 mm Holz
    Zargen: 27 mm Vollholz - 10 Rähmchen - mit Falz.
    Überwinterung auf einer Zarge. Späte Entwicklung - da 1000 m Seehöhe. Hauptblüte Löwenzahn vom 15.bis 20.Mai -seit einigen Jahren honigt der Löwenzahn nicht mehr so wie früher. Landwirtschaft: Landw.Dauerwiesen ohne Raps oder sonst. eventueller Trachtpflanzen. Ehemalige Hang Naturwiesen verwachsen, wenig natürlich wachsende Blütenpflanzen. Ab ca.15.Juni Himbeeren und Wiesenkräuter. Wenn das Glück lacht, gibt es Tracht aus dem Wald. Im Herbst (11.Nov.) hatten wir riesige Waldschäden durch einen Sturm.Großflächig wurden auch die letzten Jahrestriebe von den Bäumen vom Wind abgebrochen. Für heuer können wir vermutlich mit wenig Ertrag aus dem Wald rechnen. Dann kann es natürlich schon vorkommen, dass wir mit ca. 10 kg Schnitt rechnen müssen.
    Im vergangenen Juli hatte ich auf meinen Stand keine Zunahme zu verzeichnen. Der Waagstock hat im Jli um 3 kg abgenommen. Von einigen Imkern habe ich erfahren, dass sie anfangs Juli geschleudert haben und wegen ausgebliebener Tracht füttern mussten. Ich ernte seit Jahren nur 1 mal beim Abräumen, weil ich meinen SOMMERHONIG (so nenne ich diesen Honig) gut verkaufen kann.Die Waben waren ausreichend verdeckelt. Ein späteres Abräumen wäre auf grund der dringenden Varroabehandlung nicht möglich.
    Zur Probenentnahme: Ich schleudere meinen Honig im vereinseigenen Schleuderraum. Die Probe habe ich, um einen richtigen Querschnitt zu erlangen einfach aus der Schleuder entnommen. Diese Honigprobe habe ich umgehend an ein autorisiertes Untersuchungslabor eingesandt.
    Ich weiss, dass man für solche zwecke gesonderte Proben aus vollen Brettern entnehmen könnte. Dies wäre wohl eine schöne Papierform für die Untersuchung, würde aber das Gesamtbild nicht widerspiegeln.
    Ich werde euch meine Erfahrung und die neuen Werte im Herbst wieder bekannt geben.
    Bis dahin hoffe ich ums Wohlwollen unseres Hl.Ambrosius.
    mfG. Fritz Wieland

    Bevor der neue Nektar eingetragen wird, einige Fragen bzw. Gedanken zu diesem Thema.
    Im vergangenen Jahr hatte ich bei meinem "Jahreshonig" (ich ernte nur 1 mal- da wir keine Blütentracht haben) einen etwas erhöhten Wassergehalt ( 17,6%). Ich imkere in NW Magazinen. Als Abdeckung verwende ich eine starke Pol.Folie. M.Thun schreibt in seinem Buch, dass er als Abdeckung über den Rähmchen schmale Brettchen von 10 cm verwendet. Auch ist mir bekannt, dass Imker ohne Abdeckung arbeiten. Dies ist fallweise eine kleine Patzerei, weil die Waben oft an den Deckel angebaut werden. In einem der vorangegangenen Forumsbeiträgen ist berichtet, dass der Honig aus den Hinterbehandlern am "trockensten" ist.
    Eine Überlegung meinerseits war, mit luftdurchlässigem Material als Abdeckung zu arbeiten. So habe ich einige Völker im heurigen Winter mit Baumwollstoffen (dünne Baumwollwebe) abgedeckt überwintert. Zwischen Baumwollstoff und Deckel habe ich noch einige Lagen Zeitungspapier gegeben. Keine Wabe war verschimmelt. Lediglich die Zeitungen, bzw. einige Flecken am Deckel hatten Schimmelflecken.
    Jetzt in der Frühlingsentwicklung wechsle ich wöchentlich die Extra über dem Baumwollstoff gelegten Zeitungslagen aus. Diese sind jeweils ganz schön feucht. Ich kann mir vorstellen, dass es die Bienen auch im Sommer schön schwer haben, die erwärmte, feuchte- an den oberen Teil der Beute aufgestiegene Luft beim Flugloch hinauszufächern.
    Vielleicht trägt auch dieser Umstand dazu bei, dass der gut verdeckelte, scheinbar reife Honig trotzdem noch um 1% mehr Feuchtigkeit hat.
    Hat jemand mit Abdeckungen, bzw. WG Problemen Erfahrung?
    Mit den besten Grüßen - Fritz Wieland

    Ich habe ein Jahr nach den Empfehlungen von M.Thun die Völker im Bereich der Mondphasen bearbeitet. Leider habe ich mein Buch verliehen....... Trotzdem will ich wieder verstärkt nach den Phasen die Bearbeitung durchführen. Haben wieder einige Imker in der Zwischenzeit neue Erfahrungen gesammelt? Ich bitte um Nachricht.
    Interessant ist auch die Beschreibung von Thun, betreffend der verschiedenen Annahme bei der Weiselzucht. Auch hier könnte man vielleicht die verschiedenen Mondeinflüsse bemerken.