Beiträge von Fritz Wieland

    Ich war Gastwirt und habe eine CO2 Flasche im Lager. Ist ganz unproblematisch - verankert gegen Umsturz - gesichert.

    CO2 ist eine chemische Verbindung- aber praktisch nicht Chemie, wie sie landläufig verstanden wird.

    Ich habe noch nie mit diesem Gas bei den Bienen gearbeitet. Verstehe es aber,wenn Imker damit Erfolg haben, dass sie dies verwenden.

    Es ist eine Möglichkeit, genau wie es bei anderen Tätigkeiten in der Imkerei verschiedene Herangehensweisen gibt.

    Es gibt sicher Imker, welche mit dieser Art der Behandlung gute Erfahrungen haben.


    Fritz

    Es wird die Sinnhaftigkeit der *Betäubung* von Bienen diskutiert. Verworfen...befürwortet.

    Wenn man über 30 Jahre imkert und aus Überzeugung nicht zu oft in den Völkern eine Beunruhigung und Zerstörung derselben in Gang setzt, kann es schon mal geschehen, dass bei einer Kontrolle eine Überraschung bekannt wird.

    Warum soll es verwerflich sein, auch nicht alltägliche Methoden zur Beseitigung des *Übels* - in Betracht zu ziehen.

    Übrigens wird bei der Künstlichen Besamung von Bi-Königinnen auch CO2 (Kohlensäure) verwendet.

    Hier wird die Betäubung mit Schlafenlegung umschrieben.


    Fritz

    Meine Etiketten. Der Honig heißt *Honig vom Wald* die Etiketten wurden von einem Künstler entworfen und zeigen weder Waben noch Bienen. Warum? Weil ich Anleihe von Weinbauern genommen habe, wo auf den Weinflaschen auch keine Trauben mehr zu sehen sind. Den Gewährstreifen hab ich auch selbst gedruckt. Die Produktetikette mit sämtlichen Vorgaben sind auf der Rückseite.

    Bis jetzt hab ich nur positive Reaktionen gehört.


    Gruß

    Fritz

    Nein, nichts dazu beigetragen.

    Insgesamt waren schon 5 Schwärme an solchen Zapfen.

    Aufgestellt im Umkreis von ca 30 m vom Stand entfernt. Die Holzzapfen

    sind Aststücke (rauh) mit Wachs bestrichen (oder Teile von Mittelwänden) und

    einige mal im Sommer mit Lemongrasöl bestrichen.


    Gruß

    Fritz

    Hallo Schwarmfänger.

    Ich habe im Garten in den Bäumen folgende Schwarmhilfen aufgehängt:

    Als Schwarmfangkasten verwende ich die ovalen Malerkübeln, sauberst gereinigt und im Boden- und Randbereich viele 2 mm Löcher gebohrt. In den Deckel habe ich genau so ein 5 cm DM Loch mittels Rundbohrer gemacht. Mit diesem Kübel kann man, weil leicht und handlich, auf jede Leiter steigen. Nach dem Einschlagen wird der Kübel mittels S-Haken (Fleischerhaken ohne Spitz) auf einen passenden Ast gehängt.

    Gleichzeitig habe ich ca 5 Deckel ohne Kübel mit genommen. Auf der Deckel Unterseite wird ein ca. 25 cm langes Holzstück - z.B. von einem Ast - angeschraubt und mit Wachs beschmiert. Bei einigen Fangstücken habe ich vorm Wachs anschmieren ein Gitter vom Trockenbauer gewickelt. Oben wieder eine Ösenschraube und ein S-Haken. Zum Tarnen bekommen die Schwarmfänger (nur die Deckel) noch einen grünen Anstrich. So kann ich den Schwarm einfach *pflücken* und gleich in den Schwarmfangkübel einschlagen.

    Bekannte, eigene Schwärme kommen so eine Nacht in den Keller. Unbekannte Schwärme müssen 2 Nächte ohne Futter in den Keller. Nach dieser Zeit ist angeblich die AF- bereits im Darmtrakt und kann keine Ansteckung mehr erfolgen.


    Gruß Fritz

    Eine Frage zu Invertin.
    Ist die *Reifung zu Teig* von Feinkristallzucker mit Invertin möglich?
    Weiters - ist Invertin für die Bienen schädlich?
    Wo bekommt man Invertin? Bitte keine Firma nennen, sondern nur z.B. Apotheke etc.
    Und noch ...hat jemand ein Rezept, wie man feinen Haushaltszucker in einen *Brei* (Teig) verwandeln kann?
    Ich habe einen Vakuumierer und möchte einen Reizteig machen.


    Gruß#
    Fritz

    Ich verstehe nicht, warum viele Imker glauben, dass Königinnen auf Belegstellen begattet, besser oder sanftmütiger sein sollten.
    Die Königin, welche auf die Belegstelle kommt ist bereits *fertig* - alle Funktionen und Vererbungen sind bereits *abgeschlossen*.
    Da geht nichts mehr.
    Nur die Nachzucht dieser Königin trägt das Erbgut der Belegstellendrohnen.
    Eine einfache Erklärung:
    Wenn ich eine Kalbin mit einem Superstier belege wird sie nicht besser, sondern einzig und alleine das zu erwartende Kalb.
    Auch bei mir mischt sich der Bienenbestand immer mehr durch, obwohl wir *anscheinend* in einem reinen Carnicagebiet
    imkern. Wie dominant müssen da die gelbarschigen Drohnen sein, wenn vielleicht aus 5% der gehaltenen Bienen
    die 95% so schnell durchmischt sind.
    Ich kann weder bei der Sanftmut - noch bei sonstigen Verhaltensmerkmalen Verschlechterungen fest stellen.
    Was noch interessant ist. Vor ca. 25 Jahren habe ich all meine Völker durch Cubitalindex, Farbringe und Filzbindenmerkmale
    gekört bzw. auch kören lassen.
    Das Körergebnis: 70% der Völker gehörten Merkmals mäßig der Rasse Carnica an. Aber bitte, wo kamen dann die
    30% der anderen Rassemerkmale her? Da gab es halt die Buckfast noch nicht, um ihr die Schuld in die Schuhe schieben zu können.


    Schönen Abend
    Fritz