Beiträge von wald&wiese

    ..... Weil da findet man wilde Völker in Bäumen, die andersfarbig seien (bunter) wie die lokalen grauen Bienen ....... Dazu hunderte Völker mitten im Wald während der Trachtzeit. Die Völker in den Bäumen sind schlicht und ergreifend Schwärme der lokalen Imker und der Wanderimkereien ... und so wird es überall sein.

    ...das klingt doch sehr interessant und dort sollte - genügend Völker im Wald vorausgesetzt - doch hervorragend für Varroatoleranz-Zucht geeignet sein. Man muss es nur probieren.... und einen langen Atem haben. Dann sollte das klappen.

    ... Finger weg von den Völkern!

    Egal was bisher in den Völkern passiert ist, was will man jetzt noch machen? Die Bienen fliegen nicht mehr (außer wenige Wasserholerinnen), sie haben bereits eine lockere Wintertraube gebildet (jedenfalls hier). Es ist definitiv zu spät im Jahr in unseren geografischen Breiten, um noch "in den Völkern rumzuwühlen".

    Wenn man als Imker gut seine Völker beobachtet, dann sollte man obige Frage selber beantworten können.

    Jedenfalls konnte ich noch nie einen Zusammenhang zwischen Volksgesundheit/stärke und Alter des Wabenwerkes feststellen.

    Und wer mal das Wabenwerk von "wilden Baum- und Dachkastenvölkern" gesehen hat, der weiß, dass in freier Natur manches Wabenwerk topschwarz sein kann.

    Nachdem hier aktell die letzten Tage und auch Heute mit einem Totalherbizid alles Pflanzenleben auf der gesamten Fläche gestoppt wurde und wird.

    ... das nennt man heutzutage "gute landwirtschaftliche Praxis". Pflügen ist ja sowas von umweltschädlich, weil man damit doch viel CO² freisetzt und natürlich auch Bodenlebewesen wie Mäuse aller Art "schreddert"...


    Warum Raps anbauen, wenn man nur noch mit Maisanbau über die Runden kommt?

    ..... Nur ein Gerät, bei dem Temperatur und Druck für eine ausreichende Zeit aufrecht erhalten werden kann.

    Und so ein Gerät heißt Autoklav.


    Außer für Faulbrutsporen braucht man keinen Autoklav. Irgendwelche Spilzsporen interessieren doch nicht im Wachs. Die haben doch keine Chance zu neuem Leben zu erwachen.

    Man sollte nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen!

    .... ich bin erstaunt, es ist sehr ruhig an der "Varroa-Front", woran liegt's?


    Normalerweise sagt man hier: "Ein gutes Honigjahr ist auch ein Milbenvermehrungsjahr". Dieses Jahr stimmt diese Regel nicht: Ein sehr schlechtes Honigjahr (das schlechteste, soweit ich mich erinnern kann) und trotzdem massig Milben in den Völkern.

    Wesensgemäß ist ein Schlagwort einer ökoromantischen Weltsicht, die nix mit der Welt zu tun hat.

    Was ist denn wirklich den Bienen wesensgemäß? Damit meine ich nicht, was der Ökoromantiker darunter versteht.


    Für mich (und damit auch nur die Weltsicht eines toxischen alten weißen Mannes...) ist ein starkes und gesundes Bienenvolk wesensgemäß gehalten.


    PS: Jetzt schreite ich zur Varroabehandlung.... damit es meinen Bienenvölkern auch weiterhin gut geht.

    Es ist komplett trocken gewesen. Trotzdem frage ich mich nun, ob ich dieses Schwammtuch nun ohne Handschuhe gefahrlos berühren kann, oder ob doch Rückstände vorhanden sein können.

    Komplett trocken heißt, daß die Ameisensäure 100-ig verdunstet ist. Welche anderen Rückstände sollen dann noch vorhanden sein? Da ist nix und die immer wieder mal erwähnten Schwermetalle, die sind - wenn überhaupt - in so geringer Konzentration vorhanden, dass sie de facto keine Rolle spielen.