Beiträge von wald&wiese

    .... und den Sommerhonig für den Winter drin lassen. Ich glaube nicht, dass die Aussterben.

    ... kommt drauf an, aus welchen Honigsorten der Sommerhonig besteht. Hier können es Tauhonige sein und die sind ungeeignet als Winterfutter. Und wer weiß schon, welchen Honig die Völker im Juli/August noch eingetragen haben?

    Auf Rapshonig (eingefüttert) habe ich die Völker schon mit Erfolg überwintern lassen aber große Mengen Tauhonige im Winterfutter bringt die Völker um.

    Hier wird.aber nur von 4 Genen gesprochen. Es sind aber noch weit aus mehr.


    Es ist eine suche nach der Nadel im Heuhaufen.

    Selbst wenn dies gefunden ist, muss die Masse der Imker bereit sein, auch auf diese Biene umzustellen.

    Es werden bestimmt mehr als 4 Gene sein, bestimmt einige Dutzend oder hundert, wer weiß dass denn jetzt schon? Aber na und, es gibt in jedem guten Lehrbuch der Genetik einen sehr großen Abschnitt über "Vererbung quantitativer Merkmale". Da kann man nachlesen, was man beachten sollte und wie man rechnen sollte. Man muß schon systematisch im Heuhaufen suchen, sonst wird das wirklich nix.


    Ansonsten glaube ich, dass, sollte es wirklich auch hier im Mitteleuropa mal eine Biene geben, die nicht durch die Varroa umgebracht wird, alle Imker sich auf diese stürzen werden, um endlich wieder wie in der Vor-Varroa-Zeit imkern zu können.

    Und: Die Varroatoleranz kann man auch in andere Rassen oder Züchtungen einkreuzen, man muß nur sehr scharf danach selektieren, damit man die Eigenschaft "Varroatoleranz" nicht wieder verliert.

    Macht man das nicht, überschwemmt man die Nachbarschaft mit Milben.

    ... ist das wirklich so? Oder ist das nur so eine gängige Erklärung ohne dass es wirklich mal systematisch untersucht wurde? .... ich habe das mal vor mehr als 10 Jahren gemacht..... und konnte keine irgendwie verstärkte Milben-Re-Invasion feststellen. Allerdings: An einem Stand, also direkt in allernächster Nähe, da gibts schon bei Zusammenbruch von Völkern mehr Milben in den Nachbarvölkern.


    Axo: Ich glaube inzwischen nur noch Ergebnisse, die ich selber "nachgekocht" habe..... Erfahrung macht klug.

    Es geht nicht um rezessive Gene sondern um additiv wirkende dominante Gene. Die dominant wirkenden Gene werden aber durch Kreuzung mit Individuen, die diese Gene nicht tragen, immer mehr vereinzelt und teilweise bis auf die Anzahl Null reduziert, wodurch eine erworbene Varroaresistenz verloren geht.

    ... mit Verlaub, was ist das für deine Selektionsstrategie? Wenn Auszucht nix bringt, dann halt Inzucht! [und nein, diese Art von Inzucht ist nicht die, die die Völker schwächt].

    Solang die Mehrfachkombination von rezessiven Genen so ist, rückt Varroatoleranz in der Praxis weit weit weg.

    Nein, überhaupt nicht! Ist nur etwas langwieriger, mehr nicht.

    Das kann aber viele andere Ursachen haben als genetische.

    .... das ist richtig. Aber irgendwo muß man ja mal anfangen mit dem Beobachten. Vielleicht haben diese Völker im nächsten Jahr auch weniger Milben, als die anderen Völker am Stand. (vielleicht aber auch nicht). Man sollte schauen und auch Pläne machen, damit man nicht planlos daher imkert.

    Nochmal: Milbenresistenz per implantierter Genabschnitte in Kö's - wie bei Züchtung, nur per Crispr/Cas...

    Mit Verlaub, wie soll denn das praktisch gehen? Welche Allele sollen denn durch welche Allele ausgetauscht werden? ... wir wissen doch noch gar nix von den genetischen Grundlagen einer irgendwie gearteten Varroatoleranz/-resistenz. Selbst beim gegenwärtig favorisiertem VSH-Verhalten weiß man noch nix genaues nicht. Man muß erstmal die phänotypischen Grundlagen schaffen, bevor man mit gentechnischen Methoden an den Bienen experimentiert.

    Dachte ich zuerst auch, aber leider ist das bei Schwärmen vom Mai und anfang Juni ehr nicht der Fall die Brüten leider doch ne ganze Menge Varoen aus. ALV alleine ist da so ne Sache.
    Im September die AS, ist leider nötig geworden da, wir in den letzten Jahren erst im Dezember, teilweise sogar erst im August brutfrei werden.

    ... das kenne ich auch: Frühe Schwärme nicht behandeln, können bereits im Herbst tot sein, weil völlig vermilbt. Aber: Diese Schwärme, solange sie Brut nur im Eistadium haben (also innerhalb der ersten 3 Tage) mit Oxalsäure behandeln, kommen so - ohne weitere Behandlung - bis in den Sommer des nächsten Jahres. [Man kann natürlich auch schon eine Winterbehandlung anstellen.]

    Brutfrei wird alles mit OS eingesprüht und im Jahr 0, bekommen alle Kunstschwärme von vor Juli ein Schwammtuch mit AS (Feuchtes Schwammtuch um die Königinnen zu entlasten). Da hat man dann etwa 45% AS. Das reicht um die Phoretischen Milben fallen zu lassen. Danach wird 1x mit ALV behandelt.

    Im September dann AS im Nassenheider eine halbe Füllung. Das reicht.

    Mit Verlaub, aber für mich klingt das nach massiver Überbehandlung.

    Kunstschwärme mit Oxalsäure behandeln, das sollte reichen. Da brauchts keine AS mehr.