Beiträge von wald&wiese

    Hier gibt es die damalige Diskussion:

    und dazu die Originalüberlegungen von Rudi Mauer:

    http://www.immenfreunde.de/docs/milbenwunder-2009.pdf

    Hat jemand eine Idee, wo der starke Milbenbefall herkommt, und viel wichtiger: was mache

    Es gab mal hier einen fundierten Artikel von Rudi Maurer "Re-Inversion von innen?". Darin wird erklärt, wo die vielen Milben zu dieser Jahreszeit herkommen.

    Die Frage, was man jetzt noch machen kann, ist nicht von der Ferne zu beantworten. Vielleicht ist das Volk bereits unrettbar verloren, vielleicht kann man mit Oxalsäure verdampfen es noch retten. Milchsäue, Ameisensäure, Oxalsäure träufeln sind jedenfalls kontraproduktiv!

    Natriumbutyrat ändert die Chromatinstruktur, so dass bestimmte Gene besser abgelesen werden können. Das ist eine sehr alte Erkenntnis (weit über 40 Jahre alt).

    Ich darf in die Runde fragen: Wer hat schonmal mit dieser Chemikalie gearbeitet? Sollte es jemand versuchen wollen, so möchte ich dringend abraten: Denn der "Buttersäuregestank" ist unerträglich! Honigernten wird es aus so behandelten Völkern nicht geben und ob die Bienen das auch tolerieren, wage ich auch zu bezweifeln.

    Es ist sehr ruhig hier, in diesem Faden, wo es doch um die Milbenbelastung in diesem Herbst/Winter geht.

    Findet man keine Milben? Immerhin, hier war die Befallskurve gut und gerne 4 Wochen nach hinten verschoben. Aber jetzt fallen sie wieder sehr reichlich, egal ob man behandelt hat oder nicht.

    Heute habe ich von den ersten eingegangenen Völkern gehört: "kahlgeflogen".


    Mein "Milbenspitzenvolk" (und wie es sich gehört auch das Spitzenvolk bei der Honigleistung) hat bereits mehr als 10.000 Milben nach den Behandlungen verloren. Bei allen anderen Völkern sind etwa 1.000 bis 1.500 Milben bisher gefallen.


    Mein Gefühl sagt mir, es wird wiedermal ein "sehr interessantes" Milbenjahr und im Frühjahr wirds wieder lange Gesichter geben.

    Das tieferliegende Problem ist doch, dass nicht Tatsachen und Logik, sondern Ideologie bei "grünen Themen" inzwischen die Oberhand haben.

    Ich habe solche Diskussionen leider zur Genüge geführt und weiß deshalb, dass weder die Forstverwaltung, noch BUND oder Nabu für Argumente offen sind. Honigbienen sind zwar natürliche Bewohner der europäischen Wälder, aber die vom Menschen betreuten Bienen zählen nicht dazu, sie sind im Gegenteil böse Konkurrenten... Dafür werden immer größere flächen mit Windrädern und Solarpaneln "zugepflastert".... nein, man kann nicht mit Ideologen diskutieren.

    Man kann sich nur noch blau ärgern.

    Wer kennt sie, die klappbaren Honigglasdeckel?

    Ein Kunde hat mir ein leeres Honigglas von "Breitsamer" samt Decke gebracht und meinte, dieser Deckel sei genial.

    Auf "normale" Imkerbund- und Neutralgläser geht der Deckel nicht drauf (Glasweite zu groß). Nun meine Frage in die Runde: Gibts solche Klapp-Deckel für Neutral- oder Imkerbundgläser irgendwo zu kaufen?


    Bei "Breitsamer" gibt's Bilder und Erklärung:

    https://www.breitsamer.de/aktu…deckel-geht-an-den-start/