Beiträge von wald&wiese

    ... bereits 2018 die Anzahl seiner produzierten Glasverpackungen und den Vertrieb derselben angeben - selbstverständlich bestätigt durch einen vereidigten Sachverständigen. . An den Nachweis der "Verwertungs"-quote (=Einwurfquote in den Altglascontainer) nach § 16 (80%, ab 1.1.2022: 90%) mag man dabei noch gar nicht denken...

    ...äh, mit Verlaub: Ist das so, dass man den Nachweis der Verwertungsquote bzw. einen "vereidigten Sachverständigen" bräuchte?

    Oder bin ich bei diesem Thema nur zu sehr verwirrt?

    Die lange Schönwetterperiode (seit 8. April) hat dafür gesorgt, dass manche Völker wie kahlgeflogen aussehen.

    .... mit Verlaub, das liegt nicht am Wetter, sondern am Massewechsel. Die Winterbienen sind abgegangen und noch nicht genügend Sommerbienen geschlüpft. Aber einige Tage später sieht man nix mehr davon, genügend Bienen wieder in den Völkern.


    Angenommen die honigen gut, ab wieivelen Robinienbäumen lohnt es sich dort hin zu wandern?


    .. diese Frage läßt sich nicht pauschal beantworten. Wenn das Wetter stimmt, so kann man schon an einem Standort mit 20 Völkern pro Volk mehr als 50 kg ernten. Und wenn das Wetter nicht so gut für die Nektarproduktion der Akazie ist, dann gibt's halt sehr viel weniger, dafür aber mehr Tracht von anderen Pflanzen.

    Man liest pro und kontra zur Flachzargenbetriebsweise. Wer es wirklich wissen will, ob sie für seine Bedürfnisse und derer der Bienen nützlich ist, der sollte es probieren! einfach seine "alte Betriebsweise" am gleichen Stand mit 2 oder 3 Flachzargenbeuten vergleichen. Und das so ca. 2 bis 3 Jahre lang. Dann ist man i.d.R. klüger....


    PS: Und keine angst, dass die Ausgaben für diese Beuten verloren wären: Man kann die Beuten samt Völker auch verkaufen, da sind die Investionen wieder rein.

    Da wir nicht mal wissen, wie sie von einer Brutwabe zur nächsten kommt. (Sie wird wohl Bienen dazu nutzen und mitreisen?) Vielleicht braucht die Drohnenbrut viel mehr Futter und daher wird sie häufiger angesteuert .....

    ... habe schon Varroen auf dem Beutenboden (geschlossener Boden einer Hinterbehandlungsbeute) laufen sehen. Die sind gut zu Fuß.


    Die Drohnenbrut wird deshalb von den Milben angesteuert, weil sie i.d.R. am Rande des Brutnestes sich befindet, dort ist es kälter, als in der Mitte des Brutnestes. Und die Milben wollen es kälter, deshalb parasitieren sie verstärkt Drohnenbrut.

    Wer sich mal die Mühe gemacht hat, und die Drohnenbrut im Baurahmen (der als Außenwabe in der Beute hängt) auf Milben untersucht und das vergleicht mit dem Milbenbefall der Drohnenbrut mitten im Brutnest, der weiß, dass es da signifikante Unterschiede gibt. Es scheint also ein Temperaturoptimum für die Milbenvermehrung in den Völkern zu geben.


    Aber das bringt uns nicht wirklich weiter....

    Seit Montag honigt es hier auch sehr stark. Man kann keine Wabe schräg halten, dann tropft der Nektar aus den Zellen. Die Honigräume sind wirklich gut gefüllt, leider noch nicht verdeckelt.

    Das erinnert mich an die alte Signatur von Remstal-Imker: "Ein trockener Mai honigt für zwei".

    WAS WÜRDET IHR MACHEN WAS MIT GROSSER SICHERHEIT FUNKTIONIERT ?

    .. .die Königin im Volk suchen und zwischen Daumen und Zeigefinger entsorgen. Danach das Volk wieder schließen und ca. eine Stunde warten. (da hat die Weiselunruhe eingesetzt) und danach die neue Königin unter Futterteigverschluß zusetzen. Funktioniert zu mehr als 95%.

    100%ige Sicherheit gibt es nicht.


    PS: Wellig ausgebaute Waben sind das Resultat von schlecht eingelöteteten Mittelwänden.

    Komme gerade von den Bienen und mußte feststellen, dass der Massewechsel noch nicht abgeschlossen ist. Die Winterbienen sind zwar abgegangen, aber noch nicht genügend Sommerbienen geschlüpft.

    Die Honigräume sind hier auch fast leer.

    Als ich zu imkern begann, ....

    Manne, so ähnlich sind meine Erinnerungen auch.

    Gut, Akazie gibt's hier nicht wirklich als Trachtquelle, aber die sogenannte "Maiblume" (umgangssprachlich "Löwenzahn" und botanisch Taraxacum genannt) als hervorragende Trachtpflanze.. Und die Maiblume heißt hier so, weil sie im Mai blüht. Aber inzwischen stimmt das auch nicht mehr, sie blüht bereits Anfang April und die Blüte ist Anfang Mai beendet.

    Allerdings gibt's auch andere Beobachtungen, mal suchen nach: "Die unbestechliche Forsythie". Da hat man über 30 Jahre lang etwas anderes beobachtet. Es scheint also doch nicht so einfach zu sein, die Klimaschwankungen und -veränderungen zu erklären bzw. voraus zu sagen.

    Ja, ich habe da auch so meine Erfahrungen mit den verschiedenen Amtfrauen und -männern und auch mit zwei verschiedenen Ämtern. Da man als Bürger sowieso am kürzeren Hebel sitzt, sollte man das gewissenhaft ausführen, was das Amt will, aber auch keinen Deut mehr! Und bloß nicht "rumrühren", denn dann wird die Bürokratie leider immer nur noch verstärkt (und Bürokratie ist immer mit Kosten für den Bürger verbunden).