Beiträge von wald&wiese

    Wie's futtermäßig aussieht, weiß ich nicht. Aber ich hatte im August genug gefüttert.

    Was mir allerdings sehr viel Kopfzerbrechen macht: Es gibt bisher sehr viel mehr Milben, als üblich. Hier gab es hintereinander zwei sehr gute Bienenjahre und nun werden die Milben massiv sichtbar.

    Manchmal habe ich den Eindruck, so richtig verstehen wir noch nicht, wie sich die Milben vermehren. Es muß Parameter geben, die wir noch nicht sehen.

    hast dich vorher bei den Händlern angemeldet oder einen bestimmten Tag ausgesucht oder einfach hin und verglichen? Das mit der Messe wäre meine favorisierte Lösung.

    ... ich wußte, was ich wollte. Habe vorher beim Hersteller angerufen und habe gefragt, ob sie mit eben jener Schleuder und Lunzer Honigsieb auf der Messe sind. Und ob sie das auch gleich dort verkaufen. Aber vorher wolle ich mir das genau anschauen. Zu Messebeginn bin ich sofort an den Stand des Herstellers, habe mir das Objekt meiner Begierde angeschaut und für sehr gut befunden. Und habe gesagt: Das kaufe ich. Die von mir gekauften Stücke blieben natürlich stehen, bis zum Schluß, erst danach konnte ich es mitnehmen.

    Auch hatte ich überlegt auf der Imkermesse in Münster den Kauf zu tätigen, hat jemand Erfahrung mit den Lieferzeiten?

    ... wenn Du direkt auf der Messe ein Ausstellungstück kaufst, dann kannst Du es nach der Messe sofort mitnehmen und bekommst noch einen sehr kräftigen Rabatt. [So jedenfalls habe ich es vor wenigen Jahren gemacht].

    Genau das ist das Problem der Anlagen, die durch das EEG überhaupt gebaut wurden: Spätestens wenn nach 20 Jahren die Förderung weg fällt, sind viele Anlagen völlig unrentabel (die "Mais"-Biogasanlagen) oder bringen herzlichst wenig Gewinn. Wenn man dann marktübliche Entgelte bekommt, dürfte sich der Betrieb überhaupt nicht mehr lohnen. Durch das EEG wurde eine Infrastruktur geschaffen, die ohne Subventionen nicht marktfähig ist. Und welche Leistung bringen all diese Anlagen für das Stromnetz? .... sehr überschaubar. Die Zahlen, die Prof. Sinn in seinem Vortag weiter oben nennt, zeigen doch, dass das System "Energiewende eine völlig sinnloses System, nur zur Geldvernichtung ist. Das EEG ist gut gemeint, aber grottenschlecht gemacht.

    Und durch die alternativen Energieanlagen, wieviel weniger CO² wurde in die Luft geblasen?


    Und jetzt verlasse ich den erlaubten Meinungskorridor:

    CO² ist zwar ein Treibhausgas, aber es ist NICHT richtig, dass erst die CO²-Konzentration in der Atmosphäre steigt, danach steigt die Temperatur derselben. Anders herum ist es richtig: Erst steigt die Temperatur und danach der CO²-Gehalt in der Luft.

    Wer sich diesbezüglich weiterbilden möchte, den empfehle ich das Buch "Klimagewalten - treibende Kraft der Evolution" (ISBN 978-3-8062-3120-5). Dort wird mit so einigen Märchen, die uns heute in den Medien serviert werden, aufgeräumt. Es ist ein sehr dickes Büchlein, 440 Seiten und ist der Begleitband zur Sonderausstellung gleichen Namens vom 30.11.2017 bis 21.05.2018 im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle /Saale.


    Ansonsten bin auch ich der Meinung, wir Menschen sind wahnsinnig, wie sorglos wir mit unseren Ressourcen umgehen!

    ... Wie wären dann DWV-Bienen in Normalgröße und ohne abdominalen Längenschwund möglich, wenn es nur die Milbe täte? Und wer hätte die oder wie hätten die sich verbreitet und erhalten, ehe es die Milbe hier gab?

    .... über das Füttern der Larve.

    .... Diese wenigen Varroen auf den Bienen können NICHT für den Zusammenbruch des Kunstschwarms im Jahr 0 (!) verantwortlich sein!

    ...so ist das lt. Theorie. Aber die Praxis sieht leider manchmal anders aus. Ich hatte auch schon Schwärme und Kunstschwärme, bei denen ich glaubte, es wäre völlig ausreichend erst im Winter gegen die Milbe zu behandeln. Das war aber zu spät.

    ... Und im übrigen haben sie eine Straftat begangen indem sie die Oxalsäurelösung zur Behandlung von Bienen selbst hergestellt haben (Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz nach dem nur der Apotheker Arzneimittel herstellen darf).

    .....

    So viel zur Anwendung nicht zugelassener Verfahren.

    Man kann nur hoffen, dass alle hier mitlesenden und -schreibenden Imker obigen Beitrag lesen!

    Vor etwa 15 Jahren kam mal der Veterinär auf meinen Stand mit einem posting von mir hier aus diesem Forum und da schreib ich, dass ich Oxalsäure verdampfen würde..... da gabe es auch mächtigen Krach von Amts wegen. Muß ich nicht nochmal haben.

    Ich frage mich ernsthaft, was es inzwischen für Imker gibt. :rolleyes:


    Wenn ich mit Königinnen arbeite (Zucht, Begattungskästchen, Belegstelle, Zusatzkäfige) da mache ich mir immer den Futterteig selber: 1 Teil frischen Honig und 3 Teile Puderzucker. Die die Schüssel mit Deckel fährt immer im Kofferraum des Autos mit... das ist gut für die Durchmischung. Und was bis zur Einfütterungszeit nicht verbraucht wurde, das wird einfach mit verfüttert.

    Kosten: 5 min Arbeitszeit, einige Cent für Puderzucker. Nutzen: Man weiß, was die frischen Königinnen und ihre Begleitbienen zu fressen bekommen.

    Zum Thema:

    Vor etwas mehr als 4 Wochen war die Varroabehandlung bei meinen Völker abgeschlossen für dieses Jahr. Dachte ich. Als ich letzte Woche noch ein wenig Ordnung bei den Bienen machen wollte, bemerkte ich vor den Völkern Krabbler im Gras, teil ohne Flügel, teil mit normal ausgebildeten Flügel. Da bin ich erschrocken und habe nochmal ein Stoßbehandlung gegen die Varroa gemacht. Nach 3 Tagen, heute, die Windeln kontrolliert. Etwa 50 Milben pro Volk gefallen. Und das wenige Gemüll auf der Windel sagt mir: Brutfrei.

    Auf einem anderen Stand, weniger als 50 m vom ersten Stand entfernt: Viel Gemüll (die brüten noch) und ca. 300 bis 500 Milben pro Volk auf den Windeln.

    Der Stand mit den vielen Milben steht fast in der Sonne und etwas windexponiert, der andere mitten im Wald, viel weniger Sonne, aber auch sehr viel weniger Wind.