Beiträge von wald&wiese

    Die Bienen erkennen diese Schädigung und räumen aus - und zwar eben DWV-geschädigte Puppen und nicht unbedingt Zellen, in denen Milben hocken.

    Danke für die Information!

    ... jetzt könnte man eventuell manche "Ausreißer" bei der Selektion erklären... und wenn das so ist, wie von Genersch beschrieben, dann hat das auch Implikationen auf die Varroa-Selektion.....

    Keinimker 6 setzten. Solche 0-Aussagen/Mutmassungen helfen keinen,

    ... das sind doch keine Mutmaßungen! Hier z. B. ist es die Nationalparkverwaltung, die explizit keine Honigbienen im Wald haben will (verbietet). Allerdings: schriftlich bekommt man diese Aussage nicht, nur mündlich. Meienen Email-Verkehr mit diesen Leuten habe ich allerdings gut gesichert, wer weiß, wann ich ihn nochmal brauche.

    Oha, das heißt das du Waben ziehst während du aufütterst.

    nein.

    Vor dem Aufsetzen der Futtergeschirre mache ich die große Herbstinspektion. Da schätze ich auch den Futtervorrat in jedem Volk. Der wird auf der Stockkarte vermerkt. Entsprechend füttere ich ein. Beim Runternehmen der Futtergeschirre schaue ich immer die Randwaben (bei Warmbau die fluglochferne Wabe - bei Kaltbau eine von beiden Randwaben an). Damit ist man immer auf der sicheren Seite, damit man einem Volk nicht zu wenig füttert.

    Wer ausreichend Futter gibt und ausreichend starke Völker einwintert, sowie mit OXS sprüht oder bedampft als Winterbehandlung hat fast keine Verluste mehr.

    ..... theoretisch mag das so sein, praktisch ist das aber "etwas" anders: Selbst ohne Milbe und perfekter Einwinterung (starke Völker und genügend gutes Winterfutter), gibt es im langjährigen Durchschnitt etwa 10% Winterverluste. Über die Ursachen dafür darf man spekulieren ... [... es wird ein Sammelsurium von Ursachen geben, die der Imker auch größtenteils nicht beeinflussen kann].

    Keine Einwände.

    Nur eine Bemerkung: Würde nicht mit aufgefütterten Völkern wandern (wer schonmal Wabenabrisse durch Wanderung erlebt hat, weiß, was ich meine), sondern die Völker vor der Einfütterung transportieren.

    Nun, die meisten von euch haben in ihren Völkern keine Milben, jedenfalls können keine finden.

    Bei meinen Völkern sieht es diesbezüglich etwas anders aus:

    Heute - bei meiner Spätsommerrevision - habe ich in einem sehr starken Volk 3 Jungbienen mit verkrüppelten Flügeln gesehen. Und bei einem anderen Volk sah ich eine Milbe auf dem Abdomen einer Biene. Es sind also genügend Milben in den Völkern und wer jetzt nicht aufpasst, wundert sich Ende Oktober/Anfang November, warum die Beuten leer sind.


    Mal sehen, was ich gegen die Plagegeister noch machen werde, ich habe Lust beim Wandern auf den Winterstandplatz einen großen Umweg zu fahren, damit die Milben von den Bienen abfallen..... Mal schauen, ob die Standvölker im Winter mehr Milben haben, als die Wandervölker.


    PS: Ich habe letztes Jahr keine Winterbehandlung gegen die Milbe durchgeführt, schließlich will ich ja sehen, ob es einen Selektionsfortschritt gibt.

    Hoffentlich fackeln sie nicht wieder große Flächen ab.

    .... was Besseres, als einen ordentlichen Brand kann der Heide doch gar nicht passieren. Oder werden noch Schafe auf die Flächen getrieben, damit sie nicht verbuschen?