Beiträge von wald&wiese

    Bei mir/uns sieht es so aus, dass der Rapsanbau seit zwei, drei Jahre stark rückläufig ist.
    Habe fast keinen Raps mehr in der Frühtracht.

    Da wohnen aber ängstliche Bauern in deiner Gegend.

    ... ich denke eher, dass es an den Rapspreisen im Jahr 2017 und 2018/19 vor allem an der Trockenheit lag, dass so wenig Raps angebaut wurde/werden konnte.

    Auch wenn ich mich jetzt total unbeliebt machen:

    https://www.nature.com/articles/s41559-019-1028-6


    Es wurden Daten zur Motten-Biomasse aus den Jahren 1967 bis 2017 ausgewertet haben. Man habe Motten ausgewählt, da sie die zweitvielfältigste Gruppe von pflanzenfressenden Insekten sind und sowohl extreme Lebensraum-Generalisten wie auch extreme Spezialisten Teil der biologischen Familie sind.

    Die Analyse der Daten von 34 Fallen-Standorten habe gezeigt, dass die Motten-Biomasse seit den frühen 1980er-Jahren um rund 10 Prozent abgenommen hat. Über den gesamten Zeitraum betrachtet habe sich die Biomasse der Tiere allerdings verdoppelt. Die These eines großangelegten „Insektensterbens“ werde durch diese Daten nicht gestützt.

    Der jüngste Rückgang der Mottenpopulation könne nicht wesentlich mit Pestiziden oder städtischer Lichtbelastung zusammenhängen, da die stärkste Abnahme nicht bei Fallen-Standorten in Städten oder auf Ackerflächen aufgetreten sei, sondern in Wiesen und Wäldern. Man nimmt Wetterschwankungen für die Populationsschwankungen an.

    Wie's futtermäßig aussieht, weiß ich nicht. Aber ich hatte im August genug gefüttert.

    Was mir allerdings sehr viel Kopfzerbrechen macht: Es gibt bisher sehr viel mehr Milben, als üblich. Hier gab es hintereinander zwei sehr gute Bienenjahre und nun werden die Milben massiv sichtbar.

    Manchmal habe ich den Eindruck, so richtig verstehen wir noch nicht, wie sich die Milben vermehren. Es muß Parameter geben, die wir noch nicht sehen.

    hast dich vorher bei den Händlern angemeldet oder einen bestimmten Tag ausgesucht oder einfach hin und verglichen? Das mit der Messe wäre meine favorisierte Lösung.

    ... ich wußte, was ich wollte. Habe vorher beim Hersteller angerufen und habe gefragt, ob sie mit eben jener Schleuder und Lunzer Honigsieb auf der Messe sind. Und ob sie das auch gleich dort verkaufen. Aber vorher wolle ich mir das genau anschauen. Zu Messebeginn bin ich sofort an den Stand des Herstellers, habe mir das Objekt meiner Begierde angeschaut und für sehr gut befunden. Und habe gesagt: Das kaufe ich. Die von mir gekauften Stücke blieben natürlich stehen, bis zum Schluß, erst danach konnte ich es mitnehmen.

    Auch hatte ich überlegt auf der Imkermesse in Münster den Kauf zu tätigen, hat jemand Erfahrung mit den Lieferzeiten?

    ... wenn Du direkt auf der Messe ein Ausstellungstück kaufst, dann kannst Du es nach der Messe sofort mitnehmen und bekommst noch einen sehr kräftigen Rabatt. [So jedenfalls habe ich es vor wenigen Jahren gemacht].

    Genau das ist das Problem der Anlagen, die durch das EEG überhaupt gebaut wurden: Spätestens wenn nach 20 Jahren die Förderung weg fällt, sind viele Anlagen völlig unrentabel (die "Mais"-Biogasanlagen) oder bringen herzlichst wenig Gewinn. Wenn man dann marktübliche Entgelte bekommt, dürfte sich der Betrieb überhaupt nicht mehr lohnen. Durch das EEG wurde eine Infrastruktur geschaffen, die ohne Subventionen nicht marktfähig ist. Und welche Leistung bringen all diese Anlagen für das Stromnetz? .... sehr überschaubar. Die Zahlen, die Prof. Sinn in seinem Vortag weiter oben nennt, zeigen doch, dass das System "Energiewende eine völlig sinnloses System, nur zur Geldvernichtung ist. Das EEG ist gut gemeint, aber grottenschlecht gemacht.

    Und durch die alternativen Energieanlagen, wieviel weniger CO² wurde in die Luft geblasen?


    Und jetzt verlasse ich den erlaubten Meinungskorridor:

    CO² ist zwar ein Treibhausgas, aber es ist NICHT richtig, dass erst die CO²-Konzentration in der Atmosphäre steigt, danach steigt die Temperatur derselben. Anders herum ist es richtig: Erst steigt die Temperatur und danach der CO²-Gehalt in der Luft.

    Wer sich diesbezüglich weiterbilden möchte, den empfehle ich das Buch "Klimagewalten - treibende Kraft der Evolution" (ISBN 978-3-8062-3120-5). Dort wird mit so einigen Märchen, die uns heute in den Medien serviert werden, aufgeräumt. Es ist ein sehr dickes Büchlein, 440 Seiten und ist der Begleitband zur Sonderausstellung gleichen Namens vom 30.11.2017 bis 21.05.2018 im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle /Saale.


    Ansonsten bin auch ich der Meinung, wir Menschen sind wahnsinnig, wie sorglos wir mit unseren Ressourcen umgehen!

    ... Wie wären dann DWV-Bienen in Normalgröße und ohne abdominalen Längenschwund möglich, wenn es nur die Milbe täte? Und wer hätte die oder wie hätten die sich verbreitet und erhalten, ehe es die Milbe hier gab?

    .... über das Füttern der Larve.

    .... Diese wenigen Varroen auf den Bienen können NICHT für den Zusammenbruch des Kunstschwarms im Jahr 0 (!) verantwortlich sein!

    ...so ist das lt. Theorie. Aber die Praxis sieht leider manchmal anders aus. Ich hatte auch schon Schwärme und Kunstschwärme, bei denen ich glaubte, es wäre völlig ausreichend erst im Winter gegen die Milbe zu behandeln. Das war aber zu spät.