Beiträge von wald&wiese

    Wesensgemäß ist ein Schlagwort einer ökoromantischen Weltsicht, die nix mit der Welt zu tun hat.

    Was ist denn wirklich den Bienen wesensgemäß? Damit meine ich nicht, was der Ökoromantiker darunter versteht.


    Für mich (und damit auch nur die Weltsicht eines toxischen alten weißen Mannes...) ist ein starkes und gesundes Bienenvolk wesensgemäß gehalten.


    PS: Jetzt schreite ich zur Varroabehandlung.... damit es meinen Bienenvölkern auch weiterhin gut geht.

    Es ist komplett trocken gewesen. Trotzdem frage ich mich nun, ob ich dieses Schwammtuch nun ohne Handschuhe gefahrlos berühren kann, oder ob doch Rückstände vorhanden sein können.

    Komplett trocken heißt, daß die Ameisensäure 100-ig verdunstet ist. Welche anderen Rückstände sollen dann noch vorhanden sein? Da ist nix und die immer wieder mal erwähnten Schwermetalle, die sind - wenn überhaupt - in so geringer Konzentration vorhanden, dass sie de facto keine Rolle spielen.

    Ja, von Mais und anderen Gräsern wird auch Pollen gesammelt. Man kann es in seriösen Bienenbüchern und auch in Honiganalysen (sofern man welche mit Pollenanalyse machen läßt) nachlesen. Wer seinen Bienen eiweißhaltigeren Pollen gönnten möchte, der sollte im Flugkreis der Völker entsprechende Pflanzen aussäen oder anpflanzen.

    ... das kommt drauf an, wie weit die Völker sich bereits in der Schwarmvorbereitung befinden.

    Auf keinen Fall Völker öffnen bei Temperaturen unter 14°C.

    Tja, da sieht man mal, wie inzwischen die Imkerei betrieben wird. Mittels dieser globalisierten Imkerei scheint man ja auch gut Geld verdienen zu können, sonst würde man das nicht machen. Aber andererseits "obergrüne Hohelieder" über die über die Imkerei verbreiten....

    "Mich kotzen nicht die Maßstäbe an, sondern die doppelten Maßstäbe" (H.D.)

    Ist es möglich, zur Schwarmvermeidung einen Ableger zu bilden und auf ein ganz neues System zu setzten?

    ... es ist nicht nur möglich, sondern auch der eleganteste und beste Weg: Volk will schwärmen... Beute wegrücken und neue Beute mit Mittelwänden an den Platz der alten Beute und alle Bienen in die neue Beute kehren.

    In der Schwarmzeit haben die Völker die größte Kraft und Volksdynamik.

    -Macht es Sinn, die Daten aus dem Milbenabfall, mit dem Milbenbefall in der Resistenzzucht miteinander zu vergleichen?

    Nein.

    Das ist ein typischer "Äpfel-/Birnen-Vergleich". Man kann das nicht vergleichen: Weil die Parasitenpopulationsdynamik in den verschiedenen Jahren und an der verschiedenen Ständen sehr unterschiedlich sein kann. (Und meistens auch ist).

    -Lässt sich anhand dieser Daten, eine erhöhte, oder auch verminderte Milbenabwehr ableiten?

    Nein. Begründung siehe oben.

    Wenn Vergleich, dann innerhalb eines Standes und in denselben Jahr.

    Die für mich wichtige Frage ist, in welcher Weise sollte ich den Vorjahreshonig jetzt im Frühjahr verfüttern: Mit Wasser verdünnt? Oder gibt es eine andere Methode?

    ... keine Verdünnung! Original Honig in ein Futtergefäß geben und gut isses..... mehr braucht's nicht.

    Den Honig, den die Bienen jetzt aus dem Waben nehmen, der ist doch auch nicht verdünnt.