Beiträge von wald&wiese

    ... das kommt drauf an, wie weit die Völker sich bereits in der Schwarmvorbereitung befinden.

    Auf keinen Fall Völker öffnen bei Temperaturen unter 14°C.

    Tja, da sieht man mal, wie inzwischen die Imkerei betrieben wird. Mittels dieser globalisierten Imkerei scheint man ja auch gut Geld verdienen zu können, sonst würde man das nicht machen. Aber andererseits "obergrüne Hohelieder" über die über die Imkerei verbreiten....

    "Mich kotzen nicht die Maßstäbe an, sondern die doppelten Maßstäbe" (H.D.)

    Ist es möglich, zur Schwarmvermeidung einen Ableger zu bilden und auf ein ganz neues System zu setzten?

    ... es ist nicht nur möglich, sondern auch der eleganteste und beste Weg: Volk will schwärmen... Beute wegrücken und neue Beute mit Mittelwänden an den Platz der alten Beute und alle Bienen in die neue Beute kehren.

    In der Schwarmzeit haben die Völker die größte Kraft und Volksdynamik.

    -Macht es Sinn, die Daten aus dem Milbenabfall, mit dem Milbenbefall in der Resistenzzucht miteinander zu vergleichen?

    Nein.

    Das ist ein typischer "Äpfel-/Birnen-Vergleich". Man kann das nicht vergleichen: Weil die Parasitenpopulationsdynamik in den verschiedenen Jahren und an der verschiedenen Ständen sehr unterschiedlich sein kann. (Und meistens auch ist).

    -Lässt sich anhand dieser Daten, eine erhöhte, oder auch verminderte Milbenabwehr ableiten?

    Nein. Begründung siehe oben.

    Wenn Vergleich, dann innerhalb eines Standes und in denselben Jahr.

    Die für mich wichtige Frage ist, in welcher Weise sollte ich den Vorjahreshonig jetzt im Frühjahr verfüttern: Mit Wasser verdünnt? Oder gibt es eine andere Methode?

    ... keine Verdünnung! Original Honig in ein Futtergefäß geben und gut isses..... mehr braucht's nicht.

    Den Honig, den die Bienen jetzt aus dem Waben nehmen, der ist doch auch nicht verdünnt.

    > 60 Milben in 2 Wochen!!! das sind, grob und großzügig gerechnet 5/Tag! Viel zu viel!

    ... das ist die große Frage, die niemand von der Ferne beantworten kann.

    Wenn wirklich so viele Milben in dem Volk sind, sollte man das auch an verkrüppelten, frisch geschlüpften Bienen sehen oder, dass das Volk immer schwächer (=Anzahl der Bienen) wird.

    Desweiteren könnte man die vielen Milben auch erklären mit dem Hygieneverhalten des Volkes: Man säubert die Waben, um Platz für neue Brut zu haben und da werden alte, tote Milben aus den Zellen weggeräumt und die landen auch auf der Windel.

    Starkt vermilbte Völker sollten bis allerspätestens Weihnachten bereits verstorben sein. Aber die Windel zeigt ein starkes Volk.....

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Milbenbehandlung nicht angezeigt.

    Bei mir/uns sieht es so aus, dass der Rapsanbau seit zwei, drei Jahre stark rückläufig ist.
    Habe fast keinen Raps mehr in der Frühtracht.

    Da wohnen aber ängstliche Bauern in deiner Gegend.

    ... ich denke eher, dass es an den Rapspreisen im Jahr 2017 und 2018/19 vor allem an der Trockenheit lag, dass so wenig Raps angebaut wurde/werden konnte.

    Auch wenn ich mich jetzt total unbeliebt machen:

    https://www.nature.com/articles/s41559-019-1028-6


    Es wurden Daten zur Motten-Biomasse aus den Jahren 1967 bis 2017 ausgewertet haben. Man habe Motten ausgewählt, da sie die zweitvielfältigste Gruppe von pflanzenfressenden Insekten sind und sowohl extreme Lebensraum-Generalisten wie auch extreme Spezialisten Teil der biologischen Familie sind.

    Die Analyse der Daten von 34 Fallen-Standorten habe gezeigt, dass die Motten-Biomasse seit den frühen 1980er-Jahren um rund 10 Prozent abgenommen hat. Über den gesamten Zeitraum betrachtet habe sich die Biomasse der Tiere allerdings verdoppelt. Die These eines großangelegten „Insektensterbens“ werde durch diese Daten nicht gestützt.

    Der jüngste Rückgang der Mottenpopulation könne nicht wesentlich mit Pestiziden oder städtischer Lichtbelastung zusammenhängen, da die stärkste Abnahme nicht bei Fallen-Standorten in Städten oder auf Ackerflächen aufgetreten sei, sondern in Wiesen und Wäldern. Man nimmt Wetterschwankungen für die Populationsschwankungen an.