Beiträge von Michael

    Guten Tag, Anonymus,


    muss mich - wie so oft -Herr Bäuerlein anschließen.
    Durch das Auswaschen mit Ätznatron werden AFB-Sporen nicht zuverlässig abgetötet. Stimmt.
    Aber durch Ausflämmen auch nicht! Nachgewiesenermassen kann man die Beutenteile kokeln bis sie fast wie Holzkohle aussehen, und selbst dann ist die Spore noch nicht zuverlässig tot.
    Ausserdem ist ein Flämmen in freier Natur auch nicht eben sinnvoll.
    Ich wasche meine Beutenteile mit NaOH aus und spüle sie danach mit dem Wassrschlauch gründlich aus; dann kommen sie zum Trocknen an die Sonne.
    Natürlich überleben diese Prozedur die AFB-Sporen, allerdings sind sie dann im Boden bzw. der Kanalisation, wo sie mich recht wenig stören.


    Grüsse
    Michael

    Hallo Michael 2,


    man kann die Holzteile mit Natronlauge auswaschen (Ätznatron, im Imkergeschäft oder im Baumarkt). Aber nur im Freien und mit Handschuhe, Schutzbrille und alten Klamotten.->Das Zeug ist teuflisch aggresiv!
    Danach einfach an der Sonne trocknen lassen.
    Wenn die Beuten und Rähmchen vielleicht aber schon ziemlich gammelig oder gar faulig sind, würde ich ein schönes Feuerchen damit machen.
    Warum?
    Ganz einfach, gerade als Anfänger ist es wichtig, einwandfreies und genau passendes(!)Material zu haben, sonst ärgert man sich doch nur und das neue Hobby ist man schnell wieder leid.
    Wenn die Beuten noch in Ordnung sind, kannst Du sie natürlich benutzen, aber die Rähmchen würde ich mir dann doch zweimal anschauen.Lohnt sich bei einem Neupreis von ca.1,2 € ein Auswaschen, Neudrahten usw. wirklich ?
    Ach ja, bevor ich es vergesse:
    Herzlich willkommen in der Welt der Bienen.
    Mögen sie dich so verzaubern, wie sie es bei mir schon seit 20 Jahren tun. :grin:


    Grüsse


    Michael

    Hallo Michael 2,


    man kann die Holzteile mit Natronlauge auswaschen (Ätznatron, im Imkergeschäft oder im Baumarkt). Aber nur im Freien und mit Handschuhe, Schutzbrille und alten Klamotten.->Das Zeug ist teuflisch aggresiv!
    Danach einfach an der Sonne trocknen lassen.
    Wenn die Beuten und Rähmchen vielleicht aber schon ziemlich gammelig oder gar faulig sind, würde ich ein schönes Feuerchen damit machen.
    Warum?
    Ganz einfach, gerade als Anfänger ist es wichtig, einwandfreies und genau passendes(!)Material zu haben, sonst ärgert man sich doch nur und das neue Hobby ist man schnell wieder leid.
    Wenn die Beuten noch in Ordnung sind, kannst Du sie natürlich benutzen, aber die Rähmchen würde ich mir dann doch zweimal anschauen.Lohnt sich bei einem Neupreis von ca.1,2 € ein Auswaschen, Neudrahten usw. wirklich ?
    Ach ja, bevor ich es vergesse:
    Herzlich willkommen in der Welt der Bienen.
    Mögen sie dich so verzaubern, wie sie es bei mir schon seit 20 Jahren tun. :grin:


    Grüsse


    Michael

    Hallo Jungs!
    Ich verzichte schon seit Jahren auf die Folie:
    ->in natürlichen Bienenwohnungen gibt es auch keine Folie und somit kein Kondenswasser
    ->Ich halte es für äusserst fragwürdig zu behaupten, die Bienen benötigten das Kondenswasser.Die Erfahrung lehrt, dass die Bienen sofort Wasserstellen ausserhalb der Beute suchen, sobald dies nur irgend möglich ist.Ob mit oder ohne Folie.
    ->Schon mal versucht, bei stärkerem Wind die Folie halbwegs ohne Falten aufzulegen ?
    ->Bei meinen offenen Böden der Segeberger Beute entsteht ein gewisser "Kamineffekt", sobald ich die Deckel gelüftet habe. Dadurch wehts mir die Folie ständig fort. Wenn ich stärkere Folien nehme, sehe ich nicht mehr genügend durch.(Ausserdem sind die Dinger teurer.)
    ->Meines Erachtens stört die Folie die Kommunikation zwischen den Bienen sehr. Die wollen auch über den Rähmchen miteinander "reden", was durch die Folie ja fast nicht geht.
    ->Ohne Folie halten die Deckel meiner Beuten durch die Verkittung dermassen fest, dass ich auf ein Beschweren durch Steine o.ä. schon lange verzichten kann.
    Es mag Beutensysteme geben, bei denen durch die Folie eine gewisse Arbeitserleichterung zu bemerken ist, aber für wichtig halte ich sie nicht.
    Bei mir zumindest geht es auch ohne!


    Grüsse an alle


    Michael

    Hallo Jungs!
    Ich verzichte schon seit Jahren auf die Folie:
    ->in natürlichen Bienenwohnungen gibt es auch keine Folie und somit kein Kondenswasser
    ->Ich halte es für äusserst fragwürdig zu behaupten, die Bienen benötigten das Kondenswasser.Die Erfahrung lehrt, dass die Bienen sofort Wasserstellen ausserhalb der Beute suchen, sobald dies nur irgend möglich ist.Ob mit oder ohne Folie.
    ->Schon mal versucht, bei stärkerem Wind die Folie halbwegs ohne Falten aufzulegen ?
    ->Bei meinen offenen Böden der Segeberger Beute entsteht ein gewisser "Kamineffekt", sobald ich die Deckel gelüftet habe. Dadurch wehts mir die Folie ständig fort. Wenn ich stärkere Folien nehme, sehe ich nicht mehr genügend durch.(Ausserdem sind die Dinger teurer.)
    ->Meines Erachtens stört die Folie die Kommunikation zwischen den Bienen sehr. Die wollen auch über den Rähmchen miteinander "reden", was durch die Folie ja fast nicht geht.
    ->Ohne Folie halten die Deckel meiner Beuten durch die Verkittung dermassen fest, dass ich auf ein Beschweren durch Steine o.ä. schon lange verzichten kann.
    Es mag Beutensysteme geben, bei denen durch die Folie eine gewisse Arbeitserleichterung zu bemerken ist, aber für wichtig halte ich sie nicht.
    Bei mir zumindest geht es auch ohne!


    Grüsse an alle


    Michael

    Hallo Christa,


    vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
    Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
    Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
    Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
    Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.


    Grüsse


    Michael

    Hallo Christa,


    vielleicht kann ich dich auf die Homepage von Paul Jungels (www.apisjungels.lu) verweisen.
    Dieser ist nicht nur einer der größten Buckfast-Züchter, sondern hat auch unter "Publikationen" eine Hommage an Br. Adam ins Netz gesetzt.
    Bruder Adam, 1996 im Alter von 98 Jahren verstorben, war der "Urzüchter" der Buckfast-Biene.
    Übrigens, Buckfast spricht sich englisch, also "Backfast".
    Viel Spaß beim Lesen, es braucht allerdings ein wenig Geduld, der Beitrag ist 23 Seiten lang, aber ich finde, sehr aufschlussreich.


    Grüsse


    Michael

    Ich habe es selbst mehrfach ausprobiert. Ein Netz, wie Franz-Xaver das schildert, hilft wirklich.
    Notfalls tuts auch ein alter Kartoffelsack, mit Expandern befestigt.


    Viel Glück


    Michael

    Ich habe es selbst mehrfach ausprobiert. Ein Netz, wie Franz-Xaver das schildert, hilft wirklich.
    Notfalls tuts auch ein alter Kartoffelsack, mit Expandern befestigt.


    Viel Glück


    Michael

    Hallo Christa,
    ich kann Anfängern immer nur raten, sich im örtlichen Imkerverein einen "Mentor" zu suchen. Dies war für mich das allerwichtigste. Ich hatte -wie Du wahrscheinlich auch- zig Bücher gelesen, aber nichts geht über eigene Erfahrung. Ein guter Mentor zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass er jede Menge Geduld mitbringt, jede Frage zur Not dreimal beantwortet, auch nicht knatscht wenn Du ihn abends um elf noch anrufst und Fragen zu Bienen und Imkerei hast.Auch sollte er das Fingerspitzengefühl mitbringen, dich auch mal alleine wursteln zu lassen.(Zugegeben sehr viel verlangt, aber wichtig.)
    Ich möchte dir empfehlen, im beginnenden Frühling mit der Imkerei anzufangen, denn es ist gerade für den Anfänger herrlich, ein Bienenvolk auf dem Weg durch das Jahr wachsen zu sehen, evtl. Ableger oder einen Schwarm zu erleben, den ersten selbstgeschleuderten Honig voller Stolz der Familie auf den Tisch zu stellen und und und ...
    Und sollte dir niemand ein "Startervolk" zur Verfügung stellen, dann werden wir dir über den Imkerstammtisch eines besorgen. Versprochen !


    Michael

    Hallo Christa,
    ich kann Anfängern immer nur raten, sich im örtlichen Imkerverein einen "Mentor" zu suchen. Dies war für mich das allerwichtigste. Ich hatte -wie Du wahrscheinlich auch- zig Bücher gelesen, aber nichts geht über eigene Erfahrung. Ein guter Mentor zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass er jede Menge Geduld mitbringt, jede Frage zur Not dreimal beantwortet, auch nicht knatscht wenn Du ihn abends um elf noch anrufst und Fragen zu Bienen und Imkerei hast.Auch sollte er das Fingerspitzengefühl mitbringen, dich auch mal alleine wursteln zu lassen.(Zugegeben sehr viel verlangt, aber wichtig.)
    Ich möchte dir empfehlen, im beginnenden Frühling mit der Imkerei anzufangen, denn es ist gerade für den Anfänger herrlich, ein Bienenvolk auf dem Weg durch das Jahr wachsen zu sehen, evtl. Ableger oder einen Schwarm zu erleben, den ersten selbstgeschleuderten Honig voller Stolz der Familie auf den Tisch zu stellen und und und ...
    Und sollte dir niemand ein "Startervolk" zur Verfügung stellen, dann werden wir dir über den Imkerstammtisch eines besorgen. Versprochen !


    Michael

    Tag, liebe Kollegen,


    ich bin wie jedes Jahr in Münster auf dem
    Apisticus-Tag.(Samstag, 2.Februar 2002)
    Wäre es nicht mal ne nette Idee, wenn sich die anwesenden " Stammtischler "dort treffen könnten, von mir aus während der Mittagspause?
    Wer anwesend ist und Lust hat, kann sich ja mal per e-Mail bei mir melden. Wir könnten dann alles ein wenig organisieren.
    Ich freu mich


    Michael


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Michael am 2002-01-08 18:45 ]</font>

    Tag, liebe Kollegen,


    ich bin wie jedes Jahr in Münster auf dem
    Apisticus-Tag.(Samstag, 2.Februar 2002)
    Wäre es nicht mal ne nette Idee, wenn sich die anwesenden " Stammtischler "dort treffen könnten, von mir aus während der Mittagspause?
    Wer anwesend ist und Lust hat, kann sich ja mal per e-Mail bei mir melden. Wir könnten dann alles ein wenig organisieren.
    Ich freu mich


    Michael


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Michael am 2002-01-08 18:45 ]</font>

    Hallo Harry,
    wenn ich die Grösse der Fraßlöcher sehe, denke ich automatisch an ein Problem, das ich vor Jahren hatte.Damals hatten mir Spechte die Beuten zerhackt, das sah ähnlich aus. Die hatten auch die Fluglöcher "im Visier" und haben sie vergrößert.Die Bienen haben zwar überlebt, durch die ständige Störung war der Totenfall aber enorm.
    Ich habe mir damals einen Fluglochschutz aus aus engmaschigem Zaundraht gebastelt, der über die gesamte untere Beute reichte.
    Meine jungen Obstbäume werden oft von wilden Kaninchen angenagt, kann das bei dir auch so etwas gewesen sein?