Beiträge von Michael

    Nee manu

    Einfach so ignorieren, das tue ich schon lange.

    Aber das nützt leider nichts, Leute wie Du müssen entweder einsehen, dass sie Blödsinn verzapfen oder sie müssen gestoppt werden.

    Weil sie schaden nicht nur den Bienen, der Imkerei an sich, sondern auch dem guten Ruf aller anderen seriösen hier schreibenden und mitlesenden Teilnehmer.

    Und da von Einsicht bei Dir leider keine Rede sein kann, wirst Du weiterhin mit Kritik von unserer Seite leben müssen.

    So leid es mir tut.

    Leute,

    ich kann die Märchen von den Bienen, die durch einen zu früh gesetzten Honigraum verhungern und/oder verkühlen nicht mehr hören. Natürlich dürfen sie nicht hungern ! Zufüttern mit Honig oder notfalls Futterteig geht doch bei jedem Beutensystem.

    Ich habe teilweise den 2. HR drauf, weil ich verhindern möchte, dass meine Bienen von der Winter- direkt in die Schwarmtraube gehen. :(

    Habt ihr schonmal in eure Völker geschaut? Ach nee, ging ja nicht, war ja kalt.

    Also ich, ich habs getan, und siehe da, da schlüpfen in den nächsten Tagen bei fast allen Völkern 4-5 komplette DD-Brutwaben. Sie bauen, alle vor 1 Woche gegebenen MW sind ausgebaut und bestiftet. Sie tummeln sich teilweise hinterm Schied und prüfen dort den Platz. Was denkt ihr, was die wohl tun, wenn dann auch noch die Drohnen geschlechtsreif werden ?

    Also: HR ist nie zu früh aufgesetzt. Wenns kalt ist, bleiben sie halt unten. Fertig. Aber sie sehen, da ist noch Platz und kommen nicht auf Schwarmgedanken.

    Das Problem ist immer dann, wenn Brut da ist und keine Tracht. Tracht bedeutet ja Wasser im Überfluss. Und Brut benötigt viel Wasser.

    Aber ich hab mir wirklich abgewöhnt, irgendwelche Tränkesysteme oder sowas zu basteln. Die waren für die Bienen eh immer nur 2. Wahl. Ich stelle Bienen auf Dauerstandplätze nur dort auf, wo es natürliches Wasser genug gibt, bei Wanderständen ist es wurscht.

    Ein lebendes System, einen Organismus, durch ein mathematisches Problem erklären zu wollen, führt zu einer Gleichung mit ganz vielen Unbekannten. Wobei man noch nicht einmal weiss, wie viele.

    Ich für meinen Teil habe es aufgegeben, alles erklären und verstehen zu wollen.

    Ich freue mich lieber, dass ist wie es ist.

    Nee, jetzt mal ernsthaft:

    Früher hat man das tatsächlich teilweise ganz gerne so gemacht. Ganz vorneweg Freudenstein mit seinen "Cookies". Der fütterte seine (im heutigen Vergleich) Minni-Völker mit 3-4 Kg Trockenfutter und legte dan nach Weihnachten ein oder 2 "Cookies" oben auf die Oberträger.

    Das Problem ist tatsächlich, dass die Bienen trockenen Zucker nur nehmen, wenn ihnen sonst nichts anderes übrig bleibt. Eher gehen sie zum Räubern und tragen den Trockenzucker raus vor die Beute. Wenn sie ihn denn abnehmen, dauert es ewig. Bis du 10 oder mehr Kg da in die Völker reinbekommst, ist der Winter da. Es ist für die Bienen einfach eine "Schweine"Arbeit, den Zucker anzufeuchten, einzuspeicheln, zu invertieren, einzulagern, zu pflegen usw. Das geht mit bereits invertiertem Futter deutlich schneller und ist auch gesünder für die Bienen, weil sie nicht bei jedem Wetter zum Wasser holen raus müssen.

    Die Ludhoff-Gurte gab es mal bei ICKO, dem grossen Franzosen. Dort hatte ich mir vor Jahren welche bestellt. Ick kann sie im 2021er Katalog aber nicht mehr finden.

    Meine erste Radschleuder habe ich 1991 in Rostock in einem alten Bienenwagen gesehen. Der sah man an, dass sie selbstgebaut war, ohne Motor und mit einer Kurbel zum Drehen. Und sichtbar aus einem alten LKW-Kotflügel gedengelt waren die Blechteile. Aber gemacht für die Ewigkeit, gut durchdacht und konstruiert. Aber leider hat sich das System nicht weiter durchgesetzt.