Beiträge von Michael

    Ich bin echt begeistert.

    Da können unsere Bienen ja noch richtig was von uns lernen.

    Daß die aber auch im Laufe der Jahrmillionen Entwicklung nicht auf diese genial einfache super Betriebsweise gekommen sind.

    Oder grinsen die sich einfach eins ob der menschlichen Optimierungswut?

    Medikament ist immer Gift, kommt nur auf die Dosis an. Selbst Hustendrops sind in großen Mengen giftig.

    Alternativen?

    Es erst gar nicht so weit kommen lassen, daß wir irgend etwas "bekämpfen" müssen.

    Nochmal bitte, Georgie, keine Kritik an Dir. Echt nicht.

    Eher Kritik an einem System, das uns Imker zwingt, totkranke Bienen hoch dosiert mit einem anerkannten Gift zu traktieren, um sie irgendwie am Leben zu erhalten.

    Hallo Georgie,

    das soll jetzt keine Kritik an Dir sein, bitte nicht falsch verstehen, ohne dein Zutun wären die Völker sicher nicht mehr am Leben.

    Wenn ich aber richtig gelesen habe, hast du seit September, also innerhalb 3-4 Monaten, deine Völker 7 oder 8 mal mit OS und AS behandelt?

    Kann das auf Dauer eine richtige Strategie sein?

    Müssen wir nicht auf Dauer weg von dem Zeug und uns eine bessere Behandlung einfallen lassen? Ich höre aus meinem Umfeld von Kollegen, die Varromed seit März insgesamt bis zu 20 mal eingesetzt haben.Das kann nicht gesund sein für ein solch komplexes Lebewesen wie es ein Bienenvolk nunmal darstellt.

    Ich persönlich habe mittlerweile sehr viel Verständnis für Kollegen, die wieder auf Bayvarol und Amitraz im Wechsel (mangels geeigneter Alternativen) zurück kehren.

    Nein, ganz und gar nicht. Viele Beobachtungen, für die ich früher die Völker öffnen musste, tätige ich heute von außen durch Betrachten des Flugbetriebs, des Verhaltens der Bienen usw.

    Schaut mal hier:

    Aktuell vor 2 Wochen. Da hat mir ein Bekannter einen dicken Stein aufs Blechdach des Waagvolkes gelegt. Vielleicht etwas unsaft?

    Temperatur im Innern ging sehr schnell von 3 auf über 30° hoch und es dauerte fast 2 Tage bis sie sich wieder normalisierte.

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    Ich hab jetzt mal nach Temperaturanomalien der letzten Jahre geschaut (man erkennt sie am besten im Winterhalbjahr)

    Es dauert gleich oder ähnlich lang, egal welche Störung vorliegt. Das gilt übrigens auch für Bagatellen: Auflegen eines Steines oder Ruckeln beim Abnehmen der Anflugbretter

    Zitat

    Also diesen speziellen Punkt kann ich explizit bestätigen. Wiederholt nachvollzogen durch eine Stockwaage mit Temperaturfühler im Bereich der Traube sowie durch das Abhören entsprechender Geräusche im Innern.


    Schon das Öffnen des Deckels bewirkt beginnende Unruhe und Temperaturanstieg, Dieser setzt sich ab einer gewissen Schwelle auch dann fort (...)

    Das kann ich nachdrücklich bestätigen. Ich habe die entsprechende Temperaturkurve auch schon hier gepostet, da ich einen entsprechenden Sensor das ganze Jahr über eingelegt habe.

    Es dauert mitunter nach solchen Störungen mehrere Tage bis zur Normalisierung, aber dann ist wieder Ruhe.

    Zitat

    Hallo, wieso siebt ihr denn den Honig bevor er durch den Melitherm geht ?

    Bis bald

    Marcus

    Keine Ahnung

    Hat vielleicht was mit Optimierung und Arbeitsspitzen zu tun.

    Ich jedenfalls tu es nicht. Nur Klären und dann ins Lager.

    Oh oh !

    Jetzt raubst Du aber Hunderten von Imkern die gute Ausrede vom bösen schlampigen Imker-Opa, der nicht behandelt und immer alle Völker verliert, die dann die Varroen in die ganze Umgebung verteilen.

    Aber Du hast vollkommen Recht, Re-Invasion ist vernachlässigbar.