Beiträge von Michael

    Die sehen wir hier auch.

    Es scheint vom Leinkraut zu kommen,im Norddeutschen auch mal Tackenkraut genannt. Diese gelb blühende Pflanze war die erste, die nach der langen Trockenheit wieder ergrünt auf den Wiesen auftauchte.

    Eigentlich Hummelrevier, aber die Bienen stürzen sich regelrecht darauf und müssen zum Pollen sammeln tief hineinkriechen.

    Vor Jahrzehnten war Weißblech in der Imkerei weit verbreitet. Denke nur an die berühmte Schleuder aus Weißblech. Nach relativ kurzer Benutzungszeit mussten diese innen lackiert werden, weil der Honig doch recht aggressiv reagiert .

    Wird mit den Hobbocks wohl kaum anders sein.

    Nicht umsonst ist man bei Geräten auf "Edelstahl" übergegangen, und bei Lagerbehältern eben auf Lebensmittelechten Kunststoff.

    Und bei Großgebinden eben auch auf Edelstahl, bzw man kleidet die Behälter innen mit einer Folie aus.

    In diesem Jahr ist alles 4 Wochen früher:

    Die Bauern hächseln bereits den Mais, die Sonnenblumenfelder sind trocken, die Winzer beginnen mit der Traubenlese.

    Und die Wespen sind auch schon größtenteils verschwunden.

    Ich hab heute ein einzelnes Tier gesehen. An einem meiner Völker. Eindeutig identifiziert. Hat sich am offenen Fütterer bedient, während ich gerade nachfüllte. Leider kein Foto möglich.

    Ich habe jetzt in den jeweiligen Morgenstunden 3 meiner Stände durchgearbeitet: Chillige Bienen, keine Wespen mehr weit und breit. Einige Nester, die ich den ganzen Sommer über beobachtet hatte, bereits verlassen.

    Einige wenige Hornissen sind noch aktiv, auch die mit den gelben Beinen habe ich erstmals gesehen.

    Aber die Wespen haben es hier in der verdörrten Landschaft für 2022 hinter sich.

    Bei der allgegenwärtigen Trockenheit muss das Springkraut schon direkt am Bachufer wachsen, um überhaupt irgend etwas zu bringen. Hier bei uns sind sogar die Feuchtwiesen so ausgetrocknet, dass das Springkraut zu Heu geworden ist, bevor es blühen konnte. Also, darauf verlassen, dass da noch großartig was kommt, kann man nicht.

    Jepp. Auf ein recht feuchtes und imkertechnich ergiebiges Frühjahr folgte hier die große Dürre. Die letzten ergiebigen Regenfälle waren irgendwann im Mai. Im Juni Null, im Juli bis jetzt ebenfalls. Eintrag in die HR ähnlich mau.

    Das Getreide auf den Feldern ist in Notreife, die Sonnenblumen blühen bereits, obwohl erst 20cm hoch. Und sogar die Waldbäume verfärben sich teilweise.

    Bilder wie aus Italien oder dem Westen der USA werden bald auch hier Realität sein.