Beiträge von Hanspeter Itschner

    Aus Sicht der Bienen gibt es nie eine verträgliche Zeit für die Entnahme des Honig durch den Imker.
    Die Bienen sammeln den Honig nur für die sozialen Gemeinschaft, der Bien. Jede Entnahme des Honig, egal welchen Zeitpunkt man wählt, bedeutet einen gewaltigen Eingriff ins Bienenvolk.
    Der Bien braucht den Vorrat fürs Überleben und zwar soviel, dass der Honig auch nach einem schlechten Trachtjahr noch bis in den nächsten Frühling hineinreicht. Der Überschuss nach der Frühlingstracht gehört dem Schwarm (oder Schwärme), dem Kinde des Muttervolkes, als Starthilfe zu einem neuen vollwertigen Volk.
    Aus imkerlichen Sicht ist die gängige Imker-Praxis auch für die Biene akzeptabel. Der Imker tauscht einfach, solange viele kurzlebige Sommerbienen noch leben, den entnommenen Honig als Wintervorrat durch Zucker aus. Den Überschuss welcher für Schwärme und Notlagen gedacht ist, behält der Imker als Lohn für die gute Pflege zurück. Bei schlechten Frühjahrestrachten gibt der Imker den Überschuss dem Bienenvolk meistens in Form von Zucker wieder retour.
    Eigentlich wäre, wie schon erwähnt, die Ernte im Frühling vor der ersten grösseren Tracht die bienengerechteste Kompromiss.

    Mineralstoffen bzw. Ballaststoffen im Futter belasten den Darm und die Kotblase der Bienen. Also müssen die Bienen im Winter zwischendurch mal ihre Kotblase leeren können, ansonsten koten die Bienen im Stock ab und es zeigen sich ruhrartige Erscheinungen.


    Um kristalisierten Honig zu verflüssigen benötigen die Bienen Wasser. Vielfach reicht ihnen das Kondenswasser in der Beute dazu.


    Wenn der Standort den Bienen auch im Winter hin und wieder das Abkoten und das Wasser eintragen ermöglicht, dann haben Deine Bienenvölker keine grosse Probleme. Wenn dies nicht so ist, ist es von Vorteil die Ratschläge der erfahrenen Imker anzunehnmen.

    VOX


    Sa, 16.09.2006, 18:30 bis 19:15 Natur
    (Wiederholung am 17.09.2006, 13:50 Uhr)

    hundkatzemaus - Das Haustiermagazin

    Thema u.a.: Hornissen - gefährliche Riesenwespen?
    hundkatzemaus-Reporterin Diana Eichhorn berichtet über eine faszinierende Insektenart.
    Befindet sich eine Hornisse im Anflug, fällt es vielen schwer, ruhig zu bleiben. Verständlich, denn was da so laut brummend heranschwirrt, ist die grösste einheimische Wespenart. Mit bis zu vier Zentimetern sind Hornissenweibchen in der Tat beeindruckend gross. Und natürlich haben die gelb-schwarzen Flieger für den Ernstfall auch eine Waffe: ihren Stachel.

    Es muss verschiedene Demeterimker geben. Echte (zertifizierte) und andere.


    Bevor man auf alle schweizerische Demeterimker losgeht, möchte ich hier Folgendes ohne weiteren Kommentar einfügen:


    Am 21.1.2004 wurde vom schweizerischen Demeter-Verband die Richtlinien genehmigt.


    Auszug aus den Richtlinien.
    3. Rückstände im Wachs
    Wachsproben dürfen folgende Rückstände nicht übersteigen:
    Akrazide: Brompropylat 0.1 mg, Flumetrin, Cumafos und Fluvalinat jeweils 0.25mg
    Paradichlorbenzol: keine messbare Rückstände.


    3.6 Wabenbau
    Eigener Wachskreislauf. Im Brutraum ist eine Umstellung auf Naturwabenbau anzustreben (vom Wachskreislauf zum Wachsfluss). Mit Rückständen belasteter Wachs muss bei der Umstellung aus dem Kreislauf entfernt werden. Der Umsteller muss den Nachweis erbringen, dass der Wabenbau rückstandfrei ist. (Siehe Punkt 3. Rückstände im Wachs).


    3.7. Fütterung
    Honig und Blütenpollen sind die natürliche Nahrungsgrundlage der Bienen. Eine Einwinterung auf Honig ist anzustreben. Für eine ev. nötige Erganzungsfütterung dürfen nur bologisch erzeugte Futtermittel eingesetzt werden.

    Zum Vormerken und weitersagen


    Ohne Gewähr. Bitte schaut zur Sicherheit noch im aktuellen Programm nach.


    WDR Sa, 02.07.2005, 13:30 bis 14:00 Natur
    WDR So, 03.07.2005, 06:30 bis 07:00 Natur


    Die wilden Verwandten der Honigbienen


    Leider keine nähere Angaben gefunden.



    HR Di, 05.07.2005, 17:15 bis 18:00


    Beobachtungen unter Bienen - Ein Leben für die Königin


    Der Film dokumentiert das Leben eines Bienenvolks über ein Jahr hinweg. Ein Teil des Volks emigriert, wird zum "wilden" Volk, ein weiterer Schwarm vagabundiert durch Stadt und Land und bezieht schliesslich eine hohle Baumwurzel im Wald. Die Dokumentation gibt hautnahe Einblicke in das kunstvolle Design der Bienen-Behausung und in das ausgeklügelte Sozialleben der Bienen - bei der Arbeitsteilung, beim Sammeln und bei der Abwehr von Feinden. Das Besondere dieses Films ist die selbstverständliche Nähe der Aufnahmen - ein "Mitdabeisein", auch bei seltenen Ereignissen, zum Beispiel beim "Hochzeitsflug" der Königin, auf dem die noch jungfräuliche Herrscherin des Stockes von einem Drohn, einem Bienenmännchen, begattet wird - und das im Flug, bei hoher Geschwindigkeit, oder beim Kampf auf Leben und Tod zweier rivalisierender Königinnen um die Herrschaft im Stock, oder aber Niederlage und Tod einer räuberischen Wespe am Eingang des Bienenstocks.



    HR Fr, 08.07.2005, 05:55 bis 06:25 Doku


    Wilde Wespen


    Aus der grossen Gruppe der so genannten Stechimmen kennen die meisten Menschen nur drei Namen, mit denen sie die Hautflügler mit dem Giftstachel einordnen und unterscheiden: Bienen, Wespen und Hummeln. Kaum bekannt ist, dass es allein fünfhundert verschiedene Wildbienenarten gibt, die einsiedlerisch leben und keine Völker gründen. Ähnlich ist es bei den Wespen, von denen es einige Staaten bildende und Hunderte von solitär lebende Arten gibt. Filmautor Karlheinz Baumann hat vor allem die Grab-, Lehm- und Mauerwespen beobachtet. Er hat dokumentiert, wie sie in Holz und in Lehmböden tiefe Gänge graben, ihre Eier ablegen, Beute jagen und für jedes Ei Vorräte anlegen, wie schliesslich die Goldwespe häufig in letzter Minute auch ihr Ei in denselben Gang legt, bevor er verschlossen wird, und so die Brut der Wespe zerstört, die den Bau geschaffen hat.



    rbb Fr, 08.07.2005, 10:45 bis 11:00


    Lammrücken beim Bienenzüchter - Rainer Sass-Kochshow


    "Vorsicht Bienen!" lautet das Motto dieser Folge der "Rainer Sass-Kochshow". Mitten im Wald in der Lüneburger Heide hat Imkermeister Uwe Rosenhagen seine Bienenstöcke aufgestellt. Mit der entsprechenden Schutzkleidung ausgestattet, wagt auch Rainer Sass einen Blick in das Innere eines Bienenstocks! Zurück in der Imkerei ist am Kochmobil schon alles für den Lammrücken vorbereitet. Das Fleisch wird mit frischem Lavendel gefüllt und anschliessend rundherum mit Heidehonig bestrichen. Während der Braten im Ofen sein einzigartiges Aroma entfaltet, erklärt Uwe Rosenhagen seinem Gast bei einem Glas Met, wie die verschiedenen Honigsorten hergestellt werden.



    HR Fr, 08.07.2005, 17:15 bis 17:57 Doku


    Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis


    Durch Jahrmillionen der Isolation entwickelte sich in den Wäldern Neuseelands eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Schon die Maoris brachten vor vielen tausend Jahren mit ihren Haustieren Tod und Zerstörung auf die Inseln. Die Tiere rotteten in kurzer Zeit viele Arten aus. Als dann später auch noch die Europäer ihre Haustiere nach Neuseeland brachten, wurde die Vernichtung der Natur noch mehr beschleunigt, heimische Arten wurden verdrängt. Eine der grössten Gefahren sind die eingeschleppten Wespen, die innerhalb von wenigen Jahren einen nur in Neuseeland lebenden Papagei, den Kaka, an den Rand der Ausrottung brachten. Die Wespen konkurrieren mit dem Kaka um dieselbe Nahrung, den Honigtau, einen stark zuckerhaltigen Pflanzensaft, mit dem die Vögel ihre Küken ernähren.

    Ohne Gewähr. Bitte schaut zur Sicherheit noch im aktuellen Programm nach.


    HR Mi, 13.04.2005, 20:45 bis 21:15 Natur


    Hummeln als Gärtnergehilfen - Abenteuer Erde



    Hummeln als Gärtnergehilfen: Wenn sich jetzt im Frühling die ersten Blüten öffnen, ist für die Hummeln die Winterruhe vorbei. Während Bienen noch auf höhere Aussentemperaturen warten, starten Hummeln schon durch - denn sie können sich selbst aufheizen. Gärtner und Obstbauern wissen besonders in kalten Frühjahren die Hummeln beim Bestäuben zu schätzen. Mit dem Rückgang der Bienenvölker durch die Varoamilbe sind sie immer stärker auf solche Hummelvölker angewiesen. Auch in Gewächshäusern werden zunehmend Hummeln als Bestäuberinnen eingesetzt. Bei Rüdiger Schwenk, dem einzigen Hummelzüchter in Deutschland, leben die Hummelvölker in eigens von ihm entwickelten Brutkartons, bis sie in Gewächshäusern oder Obstplantagen zum Einsatz kommen.

    Hier hat es für jeden etwas interessantes. Spannende Stunden sind angesagt. Ohne Gewähr. Bitte schaut zur Sicherheit noch im aktuellen Programm nach.


    NDR Mi 30.3. 20:15 Killerbienen - Insekten greifen an (Siehe Xavers Hinweis)
    NDR Do 31.3. 12:15 Killerbienen - Insekten greifen an


    RTL Mo, 04.04.2005, 00:35 bis 01:00 Kultur
    heute: 'Die Lust der jungfräulichen Königin / 150 Millionen Jahre Sitten, Intelligenz und Sex der Bienen' Sie sind die ständigen Begleiter der Menschheit. Ihre Sitten und sozialen Strukturen gehen auf eine Evolution von 150 Millionen Jahren zurück. An festen Orten treffen sich seit mehr als 1000 Jahren die Bienenköniginnen mit den Drohnen. 20.000 dieser Drohnen bewerben sich um die jungfräuliche Braut. Wie erklären sich so differenzierte und besondere Leistungen aus Biologie und Lusthaushalt? Prof. Dr. Nikolaus Koeniger, Biologe an der Universität Frankfurt, berichtet.


    WDR Mi, 06.04.2005, 09:00 bis 09:45 Doku
    WDR Sa, 09.04.2005, 06:30 bis 07:15
    Ein Leben für die Königin
    Der Film dokumentiert das Leben eines Bienenvolkes über ein Jahr hinweg. Ein Teil des Volkes emigriert, wird zum "wilden" Volk, ein weiterer Schwarm vagabundiert durch Stadt und Land und bezieht schliesslich eine hohle Baumwurzel im Wald. Dabei gibt die Dokumentation hautnahe Einblicke in das kunstvolle Design der Bienen-Behausung und in das ausgeklügelte Sozialleben der Bienen - bei der Arbeitsteilung, beim Sammeln und bei der Abwehr von Feinden.
    Das Besondere dieses Films ist die selbstverständliche Nähe der Aufnahmen - ein "mit Dabeisein", auch bei seltenen Ereignissen, zum Beispiel dem "Hochzeitsflug" der Königin, auf dem die noch jungfräuliche Herrscherin des Stockes von einem Drohn, einem Bienenmännchen, begattet wird. Und das im Flug, bei hoher Geschwindigkeit. Oder der Kampf zweier rivalisierender Königinnen um die Herrschaft im Stock - ein Kampf auf Leben und Tod, oder aber Niederlage und Tod einer räuberischen Wespe am Eingang des Bienenstocks.
    All das spielt sich im kleinen ab, in einem Bereich, wo man als Naturbetrachter eigentlich nicht mehr viel wahrnimmt. Schon gar nicht die ungeheure Dramatik. Ein Jahr lang arbeitet das Team an der Vorbereitung des Films, Spezial-Makro-Optiken mussten getestet, einiges erst entwickelt werden. Vor allem eine Frage stellte sich der Mannschaft: Wie kommt man so nah an die Bienen heran? Vieles konnte in freier Natur gedreht werden, doch für die eigentlichen Makro - Aufnahmen im Inneren des Stockes wurde ein eigenes Bienen-Studio auf einem leerstehenden Grundstück gebaut. Die darin untergebrachten sechs Bienenvölker lieferten die bisweilen recht stechfreudigen Hauptdarsteller und Statisten für diesen Film. Ein Mensch kommt im Film übrigens auch vor, aber nur am Rande, als Teil der Bienenwelt. Der Imker und sein Zusammenspiel mit einer der ältesten Nutztierarten der Menschheitsgeschichte.


    ARTE Do, 07.04.2005, 19:00 bis 19:45
    Assam - Im Land der Bienenbäume
    Grossbritannien 1999
    Die Riesenhonigbiene Apis Dorsata gilt als eines der aggressivsten Insekten überhaupt. Ihr Stich ist um das zehnfache schmerzhafter als der ihrer europäischen Artgenossinnen. Bei ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalajas in die Ebenen von Assam legen diese Bienen fast 160 Kilometer zurück. Nach ihrer Ankunft sammeln sie sich immer in den gleichen Bäumen, um ihre Waben zu bauen. Wie sich die Bienen orientieren und jedes Jahr ihre "magischen Bienenbäume" wieder finden, ist nach wie vor rätselhaft. Österreichische Wissenschaftler versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und folgen den Bienen bei ihrer Wanderung.


    VOX Fr, 08.04.2005, 00:15 bis 00:50 Information
    MitternachtsMagazin - Ein Raubtier, das von Nektar lebt - 70 Millionen Jahre Evolutionsgeschichte der Wespen
    Wespen sind vermutlich 70 Millionen Jahre alt. Meist bilden sie Staaten, einige von ihnen leben auch als Robinsone. Als Erwachsene sind sie Raubtiere. Alles, was sie zu sich nehmen, muss flüssig sein, so schmal ist ihre Taille. Sie verfüttern die Beute an ihre Larven und trinken dann deren Speichel als Nektar. Der Biologe Prof. Dr. James Hunt erforscht die Evolution dieser komplexen Tiere. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftskolleg in Berlin.


    ZDF Mi, 23.03.2005, 14:15 bis 15:00 Doku
    ZDF Do, 24.03.2005, 18:00 bis 18:45
    Die Apotheke der Tiere
    Wenn wir Menschen krank sind, gehen wir zum Arzt. Doch was machen Tiere in freier Wildbahn? Wie überleben sie die Angriffe von Viren, Bakterien und Parasiten? Was machen eigentlich Tiere, wenn sie krank sind? Sie besuchen "Die Apotheke der Tiere". Egal ob Säugetier, Reptil oder Vogel - fast alle Lebewesen nutzen die Kräfte der Natur, um Krankheiten oder Verletzungen zu behandeln oder vorzubeugen. Igel haben einen einfachen Trick, um sich vor Milben, Zecken und Flöhen zu schützen. Sie kauen die Blätter von Pfefferminze und Zitronengras und verteilen die entstandene Flüssigkeit auf ihren Stacheln. Pflanzenöle sind effektive Pestizide und können Schädlinge wirksam bekämpfen. Ähnlich agieren Stare. Die Vögel greifen allerdings nicht auf pflanzliche Wirkstoffe zurück, sondern auf eine Säure, die von allseits bekannten Insekten produziert wird: den Waldameisen. Die Stare streifen die kleinen Achtbeiner über ihre Federn, um einerseits den Juckreiz beim Federwachstum zu vermindern - Ameisensäure ist ein ideales Schmerzmittel - und andererseits um Federmilben zu töten. Stummelaffen auf Sansibar kennen ein schlichtes Mittel gegen Magenverstimmungen. Sie ernähren sich hauptsächlich von den Blättern der Mandel- und Mangobäume. Das Grünzeug enthält viele Proteine, aber auch Phenole, die für gehörige Magenschmerzen sorgen können. Doch die Stummelaffen haben einen einfachen Trick dagegen. Sie fressen Holzkohle, die im Magen wie ein Schwamm wirkt und die giftigen Substanzen aufsaugt. Der Film von Jacqueline Farmer nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise um die Welt und zeigt, wie Tiere Krankheiten und Verletzungen mit den Kräften der Natur behandeln. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beantworten die Fragen, wie Tiere Gesundheit beziehungsweise Krankheit empfinden, wie sie das Wissen über die Heilkräfte der Natur von Generation zu Generation weitergeben und was wir von Stummelaffe, Igel und Co. lernen können.


    Gentechnisch veränderte Pollen
    HR Do, 31.03.2005, 23:00 bis 23:45
    Hauptsache Gesundheit
    Dale Beaudoin und seine Frau bewirtschaften einen Bauernhof in Saskatchawan, der Kornkammer Kanadas. Doch seitdem der Nachbar gentechnisch veränderten Raps anbaut und den Bioraps von Beaudoin per Pollenflug verseucht, kann er keinen garantiert gentechfreien Raps mehr verkaufen. Wie dramatisch seine Situation ist, wurde aber auch Beaudoin erst klar, als die letzte Lieferung von Bioraps nach Korea wegen genetischer Verunreinigungen zurückkam. Das Geld fehlt mittlerweile an allen Ecken, und wenn im kommenden Jahr auch noch das nächste Produkt der Gentechindustrie, Gen-Weizen, auf die Äcker kommt, ist es aus mit seinem Biohof, meint Beaudoin. Dies wird sich in Zukunft auch in Deutschland abspielen, denn der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen kann bald auch in Europa Realität sein. Die Grossen des Agrobusiness, Monsanto, Bayer oder Syngenta, setzen auf eine neue Technik, die den Biobauern gentechfreies Wirtschaften unmöglich machen wird. Die Verbraucher werden über kurz oder lang keine absolut gentechfreien Lebensmittel mehr kaufen können - obwohl in Umfragen klar wird, das die Kunden mit grosser Mehrheit kein gentechverändertes Essen haben wollen. Filmautor Manfred Ladwig besuchte Bauern in Kanada, die seit sechs Jahren gentechnisch veränderten Raps anbauen. Er zeigt, wie innerhalb von wenigen Jahren die Kornkammer Kanadas flächendeckend mit Genraps verunreinigt wurde und dass auch das Saatgut gentechnische Verunreinigungen enthält - unbrauchbar geworden für die Biobauern von Hessen bis Hawaii. Götz Wollinski, ein Biobauern aus der hessischen Wetterau, hat schon vor einigen Jahren gegen den Versuchsanbau von Genmais seines Nachbarn protestiert.


    MDR Mi, 06.04.2005, 14:30 bis 15:30 Schul-tv
    LexiTV - Wissen für alle
    Der Frühling ist gekommen, Zeit, wieder in die Natur zu gehen. Doch so mancher sitzt jetzt besser zu Hause, denn auch der Pollenflug hat begonnen. Und damit ist der Frühling für so manchen auch die Zeit für laufende Nasen und tränende Augen. Aber was ist eine Allergie? Wer kann sie bekommen? Und welche verschiedenen Formen von Allergien kennt man? Moderatorin Victoria Herrmann zeigt, wie man Symptome lindern und seinen Alltag leichter meistern kann.


    HR Mi, 06.04.2005, 19:00 bis 19:30 Gesundheit
    service - trends
    Moderator: Petra Theisen
    Juckender Hautauschlag, Niesanfälle und Atembeschwerden - all das können Symptome für eine allergische Reaktion sein. Der Grund sind oft Blütenpollen, Tierhaare und immer öfter Lebensmittel. Jeder Dritte leidet inzwischen unter einer Allergie. Deshalb gibt es auch immer mehr Tabletten, Pulver und Sprays, die Allergien angeblich dämpfen oder verhindern sollen. Was hilft wirklich? Wie kann man herausfinden, worauf man allergisch ist, und was verschlimmert eine Allergie? Die Zuschauer können schon vor der Sendung telefonisch Fragen stellen; die Studiotelefone sind ab 18.30 Uhr unter den beiden Rufnummern 0 69 / 5 97 20 90 und 5 97 30 90 erreichbar. Der Hessische Rundfunk bietet Interessenten Unterlagen mit Themen der Sendung und weiteren Hinweisen an; sie können ab Beginn der Sendung angefordert werden, per Abruf-Fax unter der Nummer 0 90 01 / 150 74 150 (0,62 Euro pro Minute) oder gegen einen mit 1 Euro frankierten DIN-C6-Rückumschlag, adressiert an den Hessischen Rundfunk, Redaktion "service: trends", Stichwort: "Allergie", 60142 Frankfurt am Main.

    Hallo Xaver


    Ich kann die Aussage des erfahrenen Imkers nur bestätigen. Wir haben zeitweise hier das gleiche frostige Winterwetter gehabt wie Du. Nach den milden Januarwochen brüteten die Völker, danach wurde es plötzlich biterkalt. Die Völker zogen sich auf der Brut zusammen. Für schwache Völker wurde bald mal mangels Bienen der Zehrweg zu gross. Sie sind verhungert trotz guten Futterwaben. Getroffen hat es schwach eingewinterte Völker und solche welche im Spätherbst einen zu grossen Milbenbefall hatten. Mittelstarke und Starke Völker hatten da keine Probleme.

    Henry schrieb:

    es reicht nicht eine Frage aufzuwerfen und damit und der fehlenden Antwort darauf irgend etwas abzuleiten. Wir wissen nicht nur nicht, warum Bienen Königinnenzellen als Weiselnäpfchen rund bauen, wir wissen auch nicht warum sie die nach unten bauen. Wir wissen nichtmal, warum die Arbeiter- oder Drohnenzelle sechseckig ist. Wir wissen zwar, daß das eine aus unserer Sicht optimale Raumausnutzung bei max. Stabilität ergibt, aber wir wissen auch, daß die Biene genau das eben nicht wissen kann.


    Das Wachs-Material der Weiselzelle ist auch poröser, wie sonst nur der Brutdeckel. Das hat den Vorteil, dass die entstehende Königin rundum mit frischer Luft versorgt wird, beziehungsweise dadurch werden die Abfallgase optimal entsorgt.
    Wieso sie nach unten bauen ist schwer zu sagen. Einerseits bauen sie in Richtung Schwerkraft, anderseits könnte es auch das Gewicht oder der Raumbedarf der Zelle sein, also ein praktischer Grund.
    Die Kräfte einer runden Zelle wirken anderst auf die entstehende Biene als eine sechseckige Zelle. Aber was weiss der Mensch schon.....

    @ Ainars
    Deine Interessen sind Bienen, Natur, Umwelt. Das tönt gut, aber wo stehst Du? Daneben? Lebst Du täglich umweltbewusst, lebst Du täglich naturbewusst. Kann man das, wenn die materielle Denkweise noch Dein Leben zu sehr beeinflusst. Beim Imkern stehst Du neben Deinen Bienen, Du begleitest, Du schaust sicher gut zu Ihnen, aber im Hinterkopf ist immer die Ernte. Hast Du Dich schon mal gefragt was für Bedürfnisse die Bienen haben. Hast du Dich schon mal gefragt, was Bienen wirklich brauchen um zufrieden (gesund) zu sein? Soweit ein paar Gedankenanstösse für Dich.
    Harry ist da schon einiges weiter. Er liebt die Natur, blüht in ihr auf, er steht nicht daneben, sondern versucht ein Teil davon zu sein. Er forscht was die Bienen brauchen und geht im Zwiegespräch mit den Bienen Kompromisse ein. Er stellt seine Bedürfnisse (Honigernte) etwas in den Hintergrund. Die Bienen bedanken sich bei ihm mit besseren Vitalität und damit auch mit einer anständigen Honigernte. Aber klar ist das auch wesensgerechtes Imkern immer ein Kompromiss zwischen Mensch und der Bien bedeutet. Wie weit ein Imker seinen Bienen (wesens-)gerecht wird, dass ist jedem frei gestellt.
    Ainars, Du fragst Dich: Ist Wandern nicht wesensgemäss? Ist wesensgemäss, wenn die Bienen kein Tracht haben und hungern?
    Nach meiner Meinung ist Wandern nicht wesensgerecht, aber lieber wandern als die Völkern verhungern lassen. Umgekehrt muss der Imker sich fragen ist der Standort wesengerecht, welcher nicht vom Frühling bis zum Herbst ein genügendes Honig- und Pollenangebot anbietet. Beim wesensgerechter Imkerei wäre hier der Kompromiss nur innerhalb der näheren Umgebung zu wandern, um auch mal zusätzliche ergiebige Trachtquellen auszunützen. Aber da muss man sich sofort wieder fragen sind z.B. Rapsfelder, bezw. reine Sortenhonige wesensgerecht.
    Übrigens kann man wesensgerechte Imkerei auch im Nebenerwerb oder sogar beruflich betreiben, aber nur mit der richtigen Einstellung und mit der nötigen Erfahrungen. Die Kompromisse Richtung Bedürfnisse Bien können hier sicher auch nicht so weit gehen wie in einer Freizeitimkerei.

    Zum Thema Honigpreise habe ich folgendes gefunden:


    Die Honige des Bieneninstitut Kirchhain werden sorgfältig geerntet und eingelagert und weisen eine feinkristalline streichfähige Konsistenz auf. Sie erfüllen die strengen Qualitätsanforderungen des Deutschen Imkerbundes. Entsprechend der Erntetermine können zwei Sorten angeboten werden:


    Frühtrachthonige


    mit heller Färbung, mildem Aroma und Anteilen aus der Raps-, Löwenzahn- und Obstblüte sowie


    Sommertrachthonige
    mit dunklerer Färbung, kräftigem Aroma und Anteilen von Himbeere, Brombeere, Weidenröschen und Honigtau.


    Die Honige werden in 500 g Gläser des Deutschen Imkerbundes abgefüllt oder in größeren Mengen in 15 kg Plastikeimern abgegeben.




    Frühtracht Sommertracht
    500 g Glas, Einzelverkauf
    3,50 €
    4,25 €

    500 g Gläser, Sammelverkauf
    (bei einer Abnahme von mindestens 12 kg oder einem Verkauf an Mitarbeiter)
    3,00 €
    3,60 €

    15 kg Eimer
    60,00 €
    78,00 €



    1 Glas Frühtracht und 2 Gläser Sommertracht bieten wir Ihnen in einer attraktiven Geschenkpackung zum Preis von € 13,00 bzw. bei Abnahme von mindestens 12 kg Honig zum Preis von € 11,20 an.


    Bei einer Großabnahme von mehr als 100 kg Honig gewähren wir Ihnen auf Anfrage einen von der Menge und der jeweiligen Marktlage abhängigen Rabatt.

    Wenn 15 Milben pro Tag im Zeitraum von den ersten 25 Tagen herunterfallen entsteht zumindest einen Teil des Totenfalles davon, dass die OS-Behandlung noch nachwirkt. Da müsste man frühestens ab der 6. Woche nach Behandlungsende, bevor man irgendetwas an den Völkern macht, nochmals den Milbentotenfall kontrollieren. Am Gemüll kann man zugleich die Volkstärke (besetzte Wabengassen) abschätzen.
    Fallen immer noch zuviel Milben, so kann man das Volk auch jetzt noch mit OS verdampfen behandeln, evtl. sogar zweimal. Aber bitte erst etwa ab 4°C.
    Eine andere Möglichkeit wäre eine Behandlung mit Milchsäure. Da man die Völker dabei komplett auseinandernehmen, bezw. alle Waben ziehen muss, kann man so zugleich den Zustand des Volkes überprüfen. Aber dies ist erst ab 12°C, bei schwachen Flug möglich. Notfalls mit der nötiger Vorsicht, bei Windstille ab 10°C.
    Die dritte Variante wäre eine Perizinbehandlung. Bei einem Volk und einer Behandlung ist die Gesamtbelastung der Rückstände sehr klein.
    Ein Volk, welches Ende Februar noch behandelt werden muss, braucht bis zur Trachtbeginn eine vorsichtige schonende Betreuung.
    Jedes Öffnen, jede Störung eines Volkes bedeutet für die Bienen einen grossen Stress, zusammen mit dem Varroadruck kann dies andere Krankheiten auslösen.
    Ich kenne keinen positiven Grund ein Volk bei kalten, frostiger Witterung zu öffnen, machen kann man sowieso nichts, ausser abschwefeln.


    Gerhard
    Bei uns ist es üblich, besonders im Frühling, die Völker erst ab 12°C zu öffnen. Bei 5°C ist es auch uns Imker für solche Arbeiten zu kalt.

    hrXXL schrieb:

    guten tag


    ich hab ein sorgenvolk.
    trotz oxalsäure behandlung im dezember hat sich bei meinem volk nicht viel getan.
    ich habe nach der behandlung die unterlage kontrolliert und ich sehe das immer noch sehr viele varroen im volk sind.
    kann man zu diesem zeitpunkt noch eine behandlung vornehmen?


    15 Milben pro Tag. Ist das jetzt Ende Februar oder ein paar Tage nach der Behandlung.