Beiträge von honigmayerhofer

    Ich habe heuer nur ca 7 l eingefüttert und die Beuten sind gewichtsmäßig per Anheben abgeschätzt sehr voll, eventuell zu voll. Ein Volk musst ich gar nicht einfüttern. Meiner Beobachtung nach bekommen die Landwirte irgendwie Zuschüsse weil sie schon ab der ersten Ernte , zum Beispiel Gerste im Juli abgeerntet jede Menge Blühflanzen auf die Felder gesät haben, ich denke da haben die Bienen jetzt schon einiges an Nektar eingetragen.

    Wichtig ist es, dass du die Futterwaben im Anschluss an die Brutwaben hängst, dazwischen sollten keine Leerwaben oder Mittelwände sein. Bei extremer Kälte könnte ansonsten der Bienenstrom abreißen und dir das Volk verhungern.

    Wichtig ist es, dass du an Weihnachten eine OS Beträufelung machst. Die Winterbienen sind jetzt schon erbrütet und mit einer derzeitigen Varraobehandlung wirst du auch jetzt nicht mehr viel verhindern oder ausrichten können. Die Brut ist jetzt doch schon sehr rückläufig und damit kann sich die Varroa auch nicht mehr vermehren.

    Thema Wabenhygiene, natürlich gehören die dunklen Waben raus aus dem Brutraum. Diese oftmalig bebrüteten Zellen werden immer kleiner und am Schluss hast du mal Liliputanerbienen

    In Bayern sagt man - passt scho!


    Viel Glück. 🍀

    Ich weiß nicht, da leiste ich mir lieber einen Schwarm. Diese Flügelschneiderei habe ich auch schon vor langer, langer Zeit ausprobiert. Meinen Erkenntnissen nach ist das nicht das Gelbe vom Ei, die Völker verhalten sich hier anders. Nach meinen Erfahrungen weiseln Sie früher um, es ist ein unnatürlich Eingriff in das Bienenvolk.

    Das weniger das Buckfast eventuell schwärmen, müsste ich durch ein enorm höheres Arbeitspensum in Sachen Zucht, beziehungsweise Umweiselung der Königinnen bei einer reinen Buckfasthaltung investieren.

    Ich habe für mich meinen Weg gefunden um mein Arbeitspensum zu schaffen und auch noch Freizeit zu haben, indem ich meine Imkerei auf ein Minimum zurückgefahren habe.

    Trotzdem die negativen Gedanken bleiben wenn ein Schwarm auszieht, ich habe mehr Arbeit, weniger Honigertrag und die Schwarmkontrolle warm umsonst, das ist der einzige Punkt der mich in der Imkerei stört und man kann es nicht abstellen. Als ich noch im Arbeitsleben stand und wir einen Fehler hatten der öfters vorkam, dann kam dieser in unserer Null - Fehler - Management und der Fehler wurde mit auch manchmal noch so großen Programmieraufwand EDV mäßig abgesichert. So etwas sollte es bei der Schwärmerei auch geben 😀

    Ach Franz ... das gehört doch auch dazu, das ist halt mal die Stimmung am Bienenstand im Frühsommer. Ich kenne nichts lebendigeres als das Summen eines ausziehenden Schwarmes - pure Energie in der Luft! Und was wären das für Bienen, die gar nicht schwärmen wollten ... oder Hühner die nicht mehr brüten, Sonnenblumen ohne Pollen, Rosen ohne Duft und Hagebutten ... mir würde da was fehlen.


    Gruß

    Marion

    Marion, sicher hast du Recht! Heutzutage belastet mich aber diese zusätzliche Schwarmfängerei in den Bäumen und die erfolglose Schwarmverhinderung körperlich und moralisch im Gegensatz zu früher. Man wird weder jünger noch fitter und Arbeit habe ich trotz Ruhestand genügend.

    Wenn manchmal eine oder zwei Wespen ein und aus fliegen das kann passieren, aber wenn das öfters ist und oftmals mehr Wespen dann ist für mich der Patient Bienenvolk auf der Palliativstation mit 100 % Garantie, dass der Kasten im Frühjahr leer ist.

    Ist hart, aber ist eben Erfahrung.

    Hatte letztes Jahr auch bei einem schwachen Volk regelmäßigen Besuch von Wespen, die sich an Futterwaben hinter dem Schied bedienten. Nach Einengung des Fluglochs war Schluss damit. Das Volk hat den Winter ohne ernsthafte Probleme überlebt.

    Karl

    Vielleicht war Fasching und die Bienen haben sich als Wespen verkleidet 😀

    Ich bin ein absoluter Gegner von Völkervereinigungen. Zwei schwächere Völker ergeben kein starkes Volk. Weiß ich warum ein Volk schwach ist? Ein gesundes Bienenvolk braucht keine Vereinigung und ein schwaches lass ich lieber über den Jordan gehen, als dass ich zwei verliere und das praktiziere ich schon seit Jahrzehnten so und werde es auch so beibehalten.

    Die Bienen haben die Kurve gerade noch gekriegt. Die Brut ist da, trockene Polen, genug Futter und Bienenmasse und der Imker aus dem Verein wird auch überleben :).

    Wer weiß, wie man zwei Volker in einer TBH vereinigt, wenn es mal doch kritisch wird?

    Hallo Lida, meiner Ansicht nach ist das Volk flugmäßig in einem der Jahreszeit entsprechenden normalen Zustand.

    Wenn Sie jetzt auch noch ab und zu Pollen eintragen - alles o.k.

    Vereinen nie, ich mach das zumindestens nie!

    Ich war heuer bedingt durch die große Hitze sehr spät dran mit der Varroabehandlung, ich denke es war schon 10. August als ich begonnen habe. Da die Hitze nicht viel leichter wurde habe ich zuerst min. 14 Tage mit Tymovar behandelt und anscheinend zehn Tage mit dem Nassenheider.

    Normalerweise ist die Behandlung genau umgekehrt.

    Hallo Franz

    So ein Schlag Senf vor der Haustür mag noch angehen, aber ist er etwas weiter weg bedeutet das bei ungünstigen Wetter viele Bienenverluste. Nur mal so eingeworfen.

    Ja meine Bienen müssen beim Ausflug aus dem Stock aufpassen, dass sie nicht sofort im dichten blühenden Feld landen 😀

    Hallo zusammen,

    Hier im Harz sind auch flächendeckend braune bzw abgestorbene Fichten zu sehen. Der anfangs Verdacht viel auch auf den Borkekäfer, nachdem aber die ersten gefällt wurden, stand fest, das der größte Teil einfach vertrocknet ist. Seit April gab es hier keinen nennenswerten Niederschlag.

    Gruß Franz

    Den Borkenkäferbefall erkennt man sofort, da braucht man nicht erst zu fällen, ansonsten müsste man sich in Sachen Forstwirtschaft ausbilden lassen.