Beiträge von honigmayerhofer

    • Carnica gehören zu den genügsamsten Überwinterern, vorausgesetzt der Winter ist nicht zu milde, aber was weis ich welche Herkuft der Fragesteller hat.

    Zu viele Futterwaben im Frühjahr mag ich gar nicht.

    Na ja, was sind schon zuviele Futterwaben. Anfänger haben ja oft vor im Frühling Ableger zu machen und da kann man übrige Futterwaben gut verschaffen. Aber ich verstehe Dich, ich mag es auch nicht wenn ich aus Platzmangel schon im März Leerwaben rein machen muss... ;-)

    Gruß

    Franz

    Hallo Franz, 😀

    ja Erfahrung spielt bei der Einfütterung eine große Rolle. Idealerweise hat man immer dieselben Beuten und dasselbe Rähmchenmaß.

    Mittlerweile bin ich fast fertig mit der Umstellung von DNM zu 1 1/2 DNM. Bin erst die letzten Tage durchgegangen und habe jede Beute angehoben und dabei hatte ich fast das Gefühl, dass ich heuer trotzdem, dass ich nur ca. 7 l ein gefüttert habe die Beuten zu voll habe. Ich hatte noch nie so viel Blühflächen vor meinen Bienen stehen wie heuer, zum Beispiel Weißklee der ja normalerweise auch gut Nektar absondert und jetzt Senf, Balsamine, die Völker scheinen fast überfüttert zu sein. So haben sie zu wenig Brutflächen und wenn sie jetzt noch Nahrung finden, dann sitzen sie bei Wintereinbruch auf den kalten Futterwaben und das ist bei mir negativer als ob ich im März schon zuhängen oder zu füttern muss, aber wie gesagt es kommt auf die eigene Erfahrung an.

    Schönen Gruß Namenskollege. 😀

    beetic , na ja, wenn cih mir die Fotos angucke, könnten diese Beuten schon 3-4kg schwerer sein als meine 12er Dadant... ;-)

    Aber Du hast recht, wenn ich so viel Futter rein packe das Mitte April noch 8kg drin sind, dann sind 3-4kg egal, nicht aber wenn das Futter Mitte März ausgeht... :-)

    Ich denke, es kommt auf den Standard an! Mittlerweile haben sich die klimatischen Verhältnisse geändert. Füttere bei der Carnica wesentlich weniger ein, so im Schnitt je nach Eigenbevorratung habe ich heuer sieben Kilo eingefüttert, normalerweise reichen mir mittlerweile zehn Kilo. Früher habe ich da circa 30 % mehr gefüttert. Mittlerweile ist es im März meist schon so warm, dass ich entweder Futterwaben von anderen Völkern umhängen kann oder Apifonda bei Bedarf auflege, aber das passiert dann wirklich vereinzelt.

    Zu viele Futterwaben im Frühjahr mag ich gar nicht.

    Ich halte Hühner, wobei mein Bienenstand diagonal höchstens 15 m vom Stall entfernt ist, aber ein Rattenproblem hatte ich bis letztes Jahr nie.

    Mittlerweile waren sie trotz Gift immer noch da und haben sogar die Hühnernester des Nachts als Schlafplatz belegt. Trotzdem, dass der Boden des Hühnerstall betoniert ist und sogar eine Grundfest hat, haben sie sich immer wieder reingefressen.

    Aus diesem Grund habe ich vor vier Wochen meine Hühner verschenkt und mittlerweile den Stall saniert. Ich konnte die Eier nicht mehr essen da es mir so gegraut hat. Ich habe keinen Komposthaufen, das Futter war Ratten sicher verpackt und im Stall hatte ich einen Futterautomaten frei schwebend aufhängen, aber die Biester sind furchtbar hartnäckig.

    Habe noch mal vieles nachbetoniert und den Stall rundherum auf eine Höhe von 20 cm die Holzbretter mit Blech versehen, Von oben herab habe ich noch mal den dünnmaschiges Gitter gezogen.

    Mittlerweile bin ich noch am überlegen ob ich mir heuer oder nächstes Jahr wieder Hühner zulege oder ganz mit der Hühnerhaltung aufhöre. Am Bienenstand habe ich diese Biester gottseidank nicht, aber wie schon einmal geschrieben, hatte ich soviele Mäuse, dass sie mir letztes Jahr die Hälfte meiner Bienenvölkern benistet hatten. Mittlerweile geht man meine Katze immer mit wenn ich an dern Bienen arbeite und ich hoffe doch, dass das für die für den heurigen Winter denen eine Warnung ist.

    Die Abgabe von "wirksamen" Rattengift ist nur noch an Personen mit Sachkundenachweis erlaubt, aber so viel kann man nicht auslegen, das es die Ratten bekämpfen würde. Vor einigen Wochen hat meine kleine Bengal ein Päckchen Rattengift auf die Terrasse geholt und zerbissen und das an einem Sonntag. Noch nie vorher hat eine meiner Katzen Rattengift gefunden. Bin dann gleich zum befreundeten Tierarzt gefahren der konnte sie mit Gegenmittel behandeln. Mittlerweile habe ich Köderfallen wo nur die Ratten das Gift holen können.

    Mittlerweile habe ich keine Ratten mehr, denn die kann man riechen.

    Auch eine Katze oder Perlhühner mit ihrem Geschrei sollen Ratten nicht vertreiben können. Der wirksamste Schutz sollte anscheinend ein Terrier sein, aber das tue ich mir auch nicht mehr an, beziehungsweise wenn sie nichts mehr an Nahrung finden werden sie verschwinden, so wie bei mir derzeit.

    Eckelige Viecher, ich hasse Ratten.

    Ich würde es im Frühjahr machen, wenn die Völker leichter sind.

    Dazu würde ich die Völker kurz vor den jetztigen Standort stellen, idealerweise an einem Tag wo sie nicht stark fliegen.

    Als Bodenkonstruktion würde ich zum Beispiel Krinner Erdanker ( bitte googeln) und als Querstrebe irgendein Eisen oder eine Aluprofil verwenden.

    Wenn ich es schon machen würde, dann sicherlich für 6-8 Völker, das wirst du in Kürze erreichen 😀und dann so, das du in 20 Jahren auch noch deine Ruhe hast und nicht mit dem Verfaulen eines Querbalken ärgern musst.

    Was wäre denn Deine Alternative, so am 3.10.?

    Vielleicht wäre das ja ein Anwendungsfall für das Spezialsalz südamerikanischer Herkunft? In Flüssigfutter aufgelöst, Konzentration 25 mmol/l, wenn ich mich richtig erinnere. 'Gegen die Varroa anbrüten' ist dann aber nicht drin, denn es kombiniert die Varroabekämpfung mit einem chemischen Brutstopp. Aber das tut Ameisensäure ja auch oft...


    Grüße,

    Robert

    3 x rückwärts "Vater unser" betend um die Beuten wäre auch eine Alternative zum Spezialsalz.😀

    Obendrein ist "nass" besser als tot.

    Bei Milchsäure muss man auf die richtige Konzentration 15 % , auf das richtige sprühen, schräg von unten und die Benetzung aller Bienen achten, dann hat sie auch den erwünschten Wirkungsgrad.

    Ableger und Schwärme werden bei mir nur so behandelt, obendrein muss natürlich der ideale Zeitpunkt gefunden werden, D.h. in diesen Fällen Brutfreiheit.

    Hallo rase,

    ja du hast sicherlich Recht! Lieber mit Bayvarol dessen Wirkungsamkeit von der Uni Hohenheim in Versuchen als ungenügend erwiesen wurde behandeln, als mit Milchsäure, dessen Wirksamkeit im Temperaturbereich von 5-15° bei zweimaliger Behandlung über 90 % liegt.

    Dir großen Brutlücken mit den dann doch nicht so vielen geschlossenen Zellen bieten ja geradezu eine zweimalige Behandlung im Abstand von meinetwegen einer Woche an.

    Vielleicht kann man so das Volk noch retten. Man kann so eine Sprühbehandlung sogar im Winter bei Plusgraden machen. Der Wirkungsgrad bei einmaligen besprühen 80 € bei zweimaliger 90 % und wie gesagt ich würde eine Woche dazwischen lassen, dann kann man viel mehr Varroen, die inzwischen schlüpfen erwischen? Man kann es ja mal nachlesen:

    https://www.bienenjournal.de/f…arroabehandlung-klein.pdf

    Passt scho rase sogt da Niederbayer.😘

    Was wäre denn Deine Alternative, so am 3.10.?

    In die Verlegenheit jetzt noch behandeln zu müssen komme ich gar nicht. A. August da ist bei mir Behandlungsbeginn angesagt. Was soll man jetzt noch machen, da die meisten Winterbienen schon erbrütet sind? Hat man zuviele Varroen in den Völkern gehabt, dann sind sie ohne hin schon geschädigt und dann hat man ein Problem.

    Jetzt zu behandeln ist suboptimal, aber ich würde an einem schönen Tag der ja diese Woche noch kommen soll (Temperaturbereich 5-15°) die Völker mit Milchsäure besprühen. Die auf den Bienen sitzenden Varroen kann man so alle erwischen, da die Milchsäure einen hohen Wirkungsgrad hat (bei zweimaliger Besprühung > 90 % und die Brutflächen sind auch nicht mehr groß (zumindestens bei meinen Völkern), sodass hier am wenigsten Schäden, beziehungsweise zu starke Vermehrung zu befürchten sind. Natürlich muss ich eine Winterbehandlung um Weihnachten mit Oxalsäurebeträufelung machen, damit die Bienen im Frühjahr einen wenig varroaträchtigen Start haben, hier zählt wirklich jede Milbe die man weniger hat zum Überleben im Herbst.

    ...im Juli abgeerntet, jede Menge Blühflanzen auf die Felder gesät haben, ich denke da haben die Bienen jetzt schon einiges an Nektar eingetragen.

    Hauptsache, Deine Bienen haben den Nektar selber eingetragen (und nicht von anderen Völkern eintragen lassen und dann geräubert). Auch hier haben die Bienen bis vor ca. 1,5 Wochen noch soviel Nektar eingetragen, daß sie keine Bienentränke anrührten. Jetzt fliegen sie massenhaft auf die Wasserstellen - heißt für mich: Sie verbrauchen das eingelagerte Futter. Ich könnte mich zu dieser Jahreszeit nicht unbeschwert über unerwartete Gewichtszunahmen freuen. U.a. wegen der Infektionsgefahr lasse ich jährlich im Frühjahr auf eigene Kosten auf AFB-Sporen beproben. Aber das ist hier OT.

    Clas Beitrag in #81 kann man nur zustimmen.

    Keine Angst, meine Biene haben sicherlich eine natürliche Nahrungsquelle und das freut mich sehr macht mir keine Angst!