Beiträge von ED81

    Die Umsatzsteuer interessiert doch hier gar nicht. Die muss ich selbst ja auch abführen, bzw. reiche sie 1:1 weiter.


    Ich verkaufenur ungern an der Haustür. Viele kennen aber meine Preise. Die lokalen Einzelhändler sollen diese 1:1 übernehmen und dafür x Prozent kassieren.


    Meine Frage ist wieviel ist X eurer Erfahrung nach. Wieviel muss man abgeben dass sich Einzelhändler den Honig ins Regal stellen?

    Hallo in die fröhliche Runde!


    Mich würde einfach mal interessieren wieviel % ihr euren Wiederverkäufern abgeben müsst.


    Ab welcher Menge bessere Konditionen nötig sind , etc…


    Imkerliche Grüße

    Schönen guten Morgen zusammen,


    ich nehme hier mal dran Teil. Ich verfolge die Preise schon viele Jahre und es freut mich dass die Mehrheit hier versucht einen wertschätzenden Preis zu bekommen. Wir haben hier 120 Mitglieder im Verein. Dessen Einzugsgebiet erstreckt sich auf gerade mal 10 Dörfer. Die Imkerdichte ist enorm. Trotzdem bin ich mit +/- 10 Völkern jedes Jahr ausverkauft.


    Preise pro kg in meinen „Standardgläsern“ 16,5 - 20€. Für ausgefallenere Marketingideen bis zu 60€/kg.


    Es liegt natürlich an der Region, aber auch an euch. Seid kreativ. Erzählt eure Geschichte!


    Ich versuche hier auch immer mit Kollegen ins Gespräch zu kommen, die den Honig für 10€/kg an privat verkaufen. Das sind doch Preise aus den 90ern. Die Völkerzahlen wollen die (oft alten) Kollegen paradoxerweise nicht reduzieren und ihren Honig schon gar nicht mir verkaufen. Man könnte ja reich werden… Oh, mann. Imker sind ein sehr spezielles Volk…


    Zum Thema Hobby:


    Ich gebe meinen Vorrednern recht nur von Hobby zu sprechen, wenn man 2-3 im eigenen Garten hat. Für alles größere sollte man sich seine Einnahmen/Ausgaben peinlich genau notieren. Es ist erschreckend was da zusammen kommt. Ich habe die letzten Jahre ein bisschen in bessere Technik und Marketing investiert. Trotz guter Verkaufspreise hat man schnell rote Zahlen. Überlegt euch also gut was euch euer Hobby kostet.


    Bitte denkt auch daran dass es viele Erwerbs- und Nebenerwerbsimker gibt die ihre Kosten decken müssen. Macht bitte nicht aus Bequemlichkeit deren Preise kaputt. Ich kenne sonst auch niemand der Produkte wie Brot, Obst, Fleisch im großen Stil immer wieder verschenkt oder völlig unter den Produktionskosten abgibt.


    Ich werde auch 0,5€ / Glas aufschlagen. Es ist einfach nicht zu verhindern. Warum auch ?? Ich sage immer dass ich lieber auf zwei Gartenvölker reduziere, ehe ich meine ganze Arbeitskraft und know how verschenke. Wir Imker verschenken schon genug wenn ich an die Bestäubung denke. Die Bienen stehen in einem Tal mit sehr vielen privaten Obstbäumen. Aller freuen sich an großen Ernten von Kirschen, sammeln ihre Äpfel, machen hunderte Liter Apfelsaft, etc. . Was glaubt ihr wie viele mir etwas vorbei bringen oder gar ihren Honig bei mir kaufen ? Ja richtig. Genau einer. Der direkte Wiesennachbar.


    Ich bin auf eure Erfahrungen gespannt!

    Deshalb heißt das ja angepasster Brutraum. Wenn du nicht über 6 Waben Brut kommst, dann schaffen Deine Kös nicht mehr. Von denen habe ich auch dabei. Den dritten Dadant Honigraum füllen sie trotzdem gerade. Ich hatte ja bereits die Imker gefragt die nicht so eng schieden und von 8 Waben schreiben wo der Unterschied in der Bienenmasse liegt, aber noch keine Antwort erhalten.


    Ich habe die ganze Saison 1-2 Waben hinter dem Schied. Futter für schlechte Zeiten oder als Transferzone in die Honigräume. Somit wären ja auch 8-10 Waben in meinem Brutraum. Nur halt eben die Waben in die sie Honig einlagern können hinter dem Schied. 6-7 Waben mit Brut von Holz zu Holz sind in meiner Theorie genauso viele Bienen wie in 8 Waben mit Pollen und Nektar Stellen.


    Wie sieht’s bei euch 12erDD eigentlich mit dem Wassergehalt aus ? Der soll ja bei schwächeren Völkern eher Richtung 18% gehen.


    Das Bild ist von dieser Woche. Die Honigräume sind auch voller Bienen. Ich für meinen Teil bin damit sehr zufrieden

    Guten Morgen zusammen ,


    von der Bienenmasse her, verstehe ich euch nicht ganz.


    6-7 Waben geschiedet mit Brut von Holz zu Holz dürfte doch ziemlich genau die selbe Anzahl schlüpfender Bienen ergeben wie eure 8 Waben mit Pollen und Nektar im Brutraum.


    Bei mir hängt oft 1-2 Futterwaben hinterm Schied. Die ganze Saison.


    Wenn ich also eine 7 Waben Königin selektiere, ist die dann wirklich schlechter als eure 8er? 🤔

    Vielen Dank aumeier für deinen schnellen Beitrag.


    Darf ich fragen wann du wieviele Mittelwände gibst „bis die Kiste voll ist“


    und


    wann du merkst dass die „Königin die Mittwelwände nicht mehr bestiftet“?


    Bisher habe ich erst nach der Obstblüte erweitert und habe das auch nur gemacht wenn entweder alles von Holz zu Holz bebrütet war, oder eine hinterm Schied geparkte Mittelwand oder Futterwabe bebrütet wurde. Diese habe ich dann an die vorletzte Position ins Brutnest.


    Wie sieht denn dein spätwinterliches Brutnest aus ?


    Zehn Waben und das Schied wird immer weiter verschoben oder nimmst du Futterwaben raus und erweiterst dann immer wieder mit Mittelwänden ganz ohne Schieden ?

    Hallo,


    ich klinke mich hier mal mit ein…


    Bisher war mein setup in DD12 & DD10 so:


    Mitte Februar an „warmen“ Tagen Futterkontrolle, ggf. Ausgleich oder Teig. Je nach Legeleistung Schied nach 4-6 Waben.


    1. HR mit ausgebauten Waben, wenn Schlehe und Kornelkirsche blühen. Das ist hier oft Mitte März.


    Es sind nur diese beiden Maßnahmen. Dann schaue ich erst zur Kirschblüte in den Brutraum und entnehme ggf. zu viele Futterwaben hinter dem Schied und gebe bei Bedarf Honigraum 2 mit Mittelwänden.


    Erweitert wird mit Mittelwänden erst wenn die frühen/mittleren Äpfel komplett durch sind.


    Schwarmkontrolle bei zweijährigen Königinnen ab ca. Ende April.


    Bisher waren mit dieser Betriebsweise nur die wenigsten Völker in Schwarmstimmung. Aber dieses Jahr ist alles früher und alles anders. Ich muss bei 30% der Völker Zellen brechen. Es sind auch schon zwei Königinnen-Ableger entstanden.


    Letztes Jahr hatte ich einem Volk das Mitte Juni auf 7 Waben saß eine 8. als Mittelwand hinzu. Zack, bumm: Schwarm und Nachschwarm. Kiste so gut wie leer 🤔.


    Also ich rätsele dieser Jahr auch wieder, wann die richtigen Zeitpunkte sind.


    Mein Vater erzählt mir immer dass die Buckfast früher nicht geschiedet wurde. Manche hätten in kürzester Zeit 8-10 Waben bestiftet. Das klingt so nach dem was aumeier hier immer schreibt. Leider haben wir so eine Biene bisher nicht mehr oder kaum mehr gefunden.


    Ich bin gespannt wie ihr das seht.


    Geht ihr den Trend des strammen Schiedens? Brut von Holz zu Holz und sonst nix, oder lasst ihr die Damen laufen, bzw. wann erweitert ihr wieviel ?

    Ich stelle fremde Schwärme auch immer in den Keller um eventuelle Sporen los zu werden. Das hat noch nie Probleme gemacht. Ich arbeite allerdings am liebsten mit dem Schwarmfänger aus dem großen, schwedischen Möbelhaus. Holzplatte mit Spanngurt drauf und fertig. Schön luftig und man sieht den Schwarm gut. Der Korb ist federleicht und einfach praktisch.

    Habe sie heute beim Spaziergang am Ortsrand gesehen. Ich kann mir gut vorstellen dass sie es ist. Von weitem wirken sie violett / lila und die Biene eher rot / orange aber das könnte schon sein.


    Vielen Dank an alle Tips.