Beiträge von Beeson

    Oh weia, da hab ich in meiner Unwissenheit eine Diskussion losgetreten.. :oops:

    Bin davon ausgegangen, dass eine Standard HR Zarge hab so hoch ist,wie eine BR Zarge und dass da deshalb Rähmchen in 159 mm Höhe drin hängen. Aber das ist gar nicht so, oder? Standard sind die HR Zargen, in denen Rähmchen mit 141 mm Höhe eingehängt werden, richtig?


    In meiner näheren Auswahl sind momentan die Beuten der Bergwisenimkerei (da könnte ich auch hinfahren) oder evtl. auch die Komplettbeute von Bliesgaubeuten (dort bekäme ich ich gleich den Turm mit 5 HR Zagen + Rähmchen + wirklich sämtliches Zubehör zu einem, wie ich finde, vernünftigen Preis).

    Bei Bergwisenimkerei habe ich nichts zur Höher der HR Zarge finden können. Kennt die jemand?

    Bliesgaubeute sieht auf den Bildern auf der HP auch sehr hochwertig aus. Vielleicht hat ja irgendwer auch Erfahrungen damit?

    Eine Frage ist mir jetzt doch noch eingefallen...

    Die ersten Beute werden ja in der Grundausstattung mit 2 HR-Zargen (159mm hoch) geliefert.

    Kommt man damit aus? Also mal vorausgesetzt es herrscht wirklich gute Tracht bei gutem Flugwetter.

    Da ich wie gesagt nur wenige Völker habe und die hinterm Haus stehen, hätte ich praktisch jeden Nachmittag auch die Gelegenheit volle Waben zu enrnehmen, bis zum Schleudern am Wochenende in einer Plastikbox zu lagern und dafür neue Waben reinzuhängen.

    Oder sollte man besser gleich mit 3, 4 oder mehr HR kalkulieren?

    Wieviel setzt man den auf einmal auf? Immer einen mehr obendrauf oder gleich 2-3 auf einmal?

    Auch wenn hier teilweise heftig kontrovers diskutiert wird und die ganzen Argumente für einen Anfänger dadurch teilweise sehr schwer einzuordnen sind, habe ich zumindest schon mal die Entscheidung für die klassische 12er Kiste getroffen. Da ich vorerst nicht wandern werde, scheine ich da zumindest keine Nachteile, sondern eher vielleicht sogar leichte Vorteile durch den größeren Platz zum Verschieben innerhalb der BR-Zarge zu haben.

    Die Deckelfrage habe ich für mich noch nichte dgültig entschieden. Die Windanfälligkeit ist mir da nicht das entscheidende Argument, da die Beuten momentan noch alle im Garten am Wohnhaus stehen und ich sie im Blick habe, bzw. bei Bedarf (Sturm) jederzeit schnell eingreifen kann.

    Haben Holzstülpdeckel denn nicht noch einen Vorteil der besseren Isolation durch extra Dämmung?


    Und dann hätte ich noch eine (hoffentlich vorerst letzte ;) ) Frage zu den Honigzargen: Die sind ja bei Dadant meist mit diesen Rechen ausgestattet. Nimmt man da besser Holz oder Metall? Ich hätte mal vermutet, dass sich bei Metall die Honigrähmchen leichter entnehmen lassen?

    Nochmal eine andere Frage, auch wenn die nicht wirklich von der Beutengröße abhängig ist.


    Welche Deckelart ist den empfehlenswert. Stülpdeckel (das scheint ja der "Klassiker" zu sein)? Oder eher die Variante mit hohem Innendeckel +Dämmplatte+Blechdeckel.


    Wie sind den da so die Erfahrungen? Oder ist das einfach nur ne optische Geschmackssache?

    Ich denke mal,wenn die Zargen nicht verleimt und stumpf aufeinander verschraubt sind sollte das möglich sein, die Stinseiten um das entsprechende Maß zu kürzen. Verzapft und verleimt dürfte das schwierig werden...

    Die vielen Beuten- und Rähmchenmaße in Deutschland machen es einem Anfänger leider wirklich nicht leicht. Dazu noch die Feinheiten Beespace oben oder unten, kurze und lange Rähmchenohren, mit und ohne Falz... =O Man muss sich praktisch immer auf einen Hersteller festlegen, weil fast nichts kompatibel ist, außer den wenigen Herstellern, die sich aus die Magazinimkermaße verständigt haben. Oder am Ende selbst bauen.


    Welche Hersteller gibt es denn, die die 12er in 25mm starker Weymouthskiefer herstellen? Ich habe da nur Ruck und Zülow gefunden. Die meisten Beuten werden doch 22 mm Wandstärke gefertigt.

    Vielen lieben Dank euch allen für das Feedback! Es gibt also offenbar gute Argumente für beide Systeme. Und erfahrene Imker können problemlos mit beiden super zurechtkommen.

    Da ich ja noch blutiger Anfänger bin, werde ich also wohl besser erstmal mit der klassischen 12er beginnen, damit mache ich ja offenbar auf keinen Fall etwas verkehrt. Bekomme vermutlich im April meine ersten beiden Völker auf Dadant. Zusätzlich werde ich mir dann wohl noch 1-2 10er Beuten vielleicht auch als Bausatz für die Ablegerbildung für kommendes Jahr besorgten. Dann werde ich das Ganze wohl erstmal ne Zeitlang parallel betreiben und meine Erfahrungen damit sammeln. Da ich irgendwann auch gerne mal selbst Beuten bauen möchte und hierbei dann auch gerne auf solche zweckmäßigen und preisgünstigen Teile wie den Nicotboden und Fütterer zurückgreifen möchte werden das dann vermutlich eher 10er Magazinbeuten. Bis dahin verfüge ich hoffentlich über ausreichend Erfahrung, um ggfs. auch mit der kleineren 10er Kiste zurechtzukommen.


    Habt ihr noch Tipps, welche Bücher zum Thema man unbedingt gelesen haben sollte, die auch einem Anfänger die Betriebsweise wirklich anschaulich vermitteln? Gibt da ja einige von Bruder Adam, über Hans Beer bis zu Reiner Schwarz und Paul Jungels...

    Hierzu auch noch eine vorerst letzte Frage: Alle Granden arbeiteten bzw. arbeiten ja mit der Buckfastbiene. Die in der Literatur beschriebenen Arbeitsweisen ließen sich aber genauso auch mit der bei uns verbreiteten Carnica umsetzen, oder?

    Ich frage das deshalb, weil ich ja vergangenes Jahr mit drei Völkern Carnica auf DNM mit der Imkerei begonnen habe und diesen Grundstück an Bienen gerne weiterführen möchte. Wenn es besser funktioniert, dann eben auch irgendwann mal Ableger davon auf Dadant.

    Das mit dem zusätzlichen Plus an Raum in der 12er, um bei der Dursicht nicht ne Wabe außerhalb abstellen zu müssen, warfür mich auch so ein Pluspunkt.


    Aber hier nochmal eine Frage zur Völkerführung (verzeiht bitte falls euch die Fragen naiv erscheinen, aber ich bin Anfänger und taste mich gerade erst an die Imkerei heran!):

    Man schiedet in beiden Systemen 10er und 12er jeweils so viel wie gerade nötig, um die Bienen auch dazu zu bringen, möglichst wenig Honig im BR einzulagern, sondern oben im HR, richtig?

    Wie verhält es sich den in der Winterauffüterung? Hat man da Vorteile bei der 12er und lässt die Bienen im Brutraum mehr Waben an Winterfutter auffüllen oder spielt das auch da keine Rolle, weil die Bienen auch den Winter über nur 6-8 Waben mit Futter für ihren Wintersitz benötigen?


    Und noch eine (vielleicht naive?) Frage: In der 12er Kiste wirde der BR auch generell immer im Kaltbau aufgesetzt, oder? Man hätte ja im quadratischen Maß auch die Option den BR im Warm auf aufzusetzen und sich bei der Arbrit an den Bienen dabei hinter anstatt neben die Beute zu stellen.

    Die Kompatibilität zu der Nicotböden und Fütterer beim 10er System haben mir auch gut gefallen, wobei Wagner eben den Fütterer ja auch für die 12er adaptiert anbietet.


    Das das Thema schon diskutiert wurde, hatte ich gesehen.


    Mir ging es explizit eher darum, ob es wirklich signifikante Unterschiede in der Betriebsweise (abseits der Gewichts und Wanderthematik!) gibt? Was bewirkt oder hilft der Mehrplatz von zwei Wabenbreiten bei der 12er gegenüber der 10er? Auffällig ist ja immerhin, dass es deutlich mehr Herstellern der klassischen 12er als der 10er gibt wenn man danach sucht...

    Hallo liebe Dadantexperten,


    habe mich heute hier angemeldet, weil ich mir einige Experenratschläge erhoffe, für welches Beutenmaß ich mich bei Dadant US modifiziert entscheiden soll. Besser die "klassiche" quadratische 12er Kiste oder doch eher die kompatiblere, leichtere 10er Rechtechkiste im Magazimkermaß?

    Ich weiß, dass diese Frage so ähnlich wohl schon öfter durchgekaut wurde. Habe auch schon danach gesucht und nachgelesen. Trotzdem sind mir die Unterschiede und Vor- bzw. Nachteile nicht so recht klar geworden...


    Zur Info: Ich möchte nicht mit den Bienen wandern. Entsprechend kann die Platz-und Gewichtsfrage vernachlässigt werden.

    Wenn ich es weiters richtig verstanden habe, reicht der Platz in der 10er Kiste den Bienen auch immer völlig aus zum Brüten. Liegt der Vorteil der 12er also nur darin, dass man den Bienen hier für den Winter mehr Futterwaben zur Verfügung stellen kann und dass sich durch das quadratische Maß der Honigraum um 90° drehen lässt?

    Was hat die große Kiste sonst noch für Vorteile? Mehr Platz zum Verschieben der Rämchen. Mehr Platz hinter dem Schied als "Wabenlager'.

    Tut man sich als Anfänger mit dem großen Maß vielleicht zu Beginn leichter? Oder ist der Unterschied am Ende so gering, dass man ihn komplett vernachlässigen kann? Dass unsere Bienen völlig fexibel sind, sieht man ja an der Beuten- und Rähmchenvielfalt. Aber ich erhoffe mir von Dadant ein möglichst stressfreies imkern für den Bien UND den Imker... ;)


    Wäre froh, wenn ihr mir ein wenig bei der Entscheidung helfen könntet! Im Auge habe ich dann entweder die 12er Beute der Bergwiesenimkerei oder die 10er von Imkereibedarf Altthaler. Ggf. Auch die Beuten von Imkertechnik Wagner wären zur Auswahl dort gibt's ja 10er und 12er und in den Odenwald habe ich es nicht allzu weit.


    Danke schon einmal vorab für alle Antworten und Tipps!