Beiträge von Gordian

    Ich würde mich freuen, dass ich die mündliche Aussage habe, dass alles i.O ist.

    Aus Sicht des Vet. kann durch die Ablegerbildung die Viruslast so weit gesenkt worden sein, dass es im Moment unauffällig ist. Deshalb würde ich dir empfehlen alles an Ort uns Stelle zu belassen.

    Nach Covid, dürften wir inzwischen alle Inkubationszeit und Verbreitung eines Virus kennen.

    Der nächste Schritt kann die angeordnete Sannierung der Völker oder das Abschwefeln und vernichten der Völker und Beuten sein.

    Das wäre dann wirklich ein wirtschaftlicher Schaden. So kannst du die Völker immer noch aber später verkaufen. Spätestens im Frühjahr, und da werden die in der Regel zu guten Preisen leicht verkauft.


    Als Imker in OA bin ich dir dankbar wenn du es konsequent durchziehst. Es sind ja schon 2 Sperrgebiete im OAL. Deshalb sind wir im Nachbarlandkreis auch sensibilisiert.

    Einmal seine "VSH" Linie die die Eigenschaft nicht hat und auch das Hygiene Verhalten als VSH anzudeuten ist nicht korrekt.

    Wie kommst du darauf?

    Es gab da wohl 2019 ein paar Unstimmigkeiten.... Deshalb wundert mich, dass 2022 in MV wieder was auf der Belegstelle steht. Aber gut is hald so.

    Von der Homepage Detlev Biel

    Entschuldigung denn....
    Stoppt den Wildwuchs bei den Züchtern der Buckfast-Bienen. Nur wer unter dem Mantel der GdeB züchtet, sollte seine Bienen als Buckfast benennen dürfen
    www.buckfast-bienen.de

    In diesem Punkt stimme ich dir voll und ganz zu. Was ich meine ist die Art sich zu präsentieren. Wenn wir es schaffen mit unseren korrekten Themen in die Bild Zeitung zu kommen, ist unsere Aufmerksamkeit um einiges größer. Auch wenn die Artikel dann sehr reißerisch sind.


    Was der Erfinder in den letzten Jahren geleistet hat ist absolut indiskutabel. Einmal seine "VSH" Linie die die Eigenschaft nicht hat und auch das Hygiene Verhalten als VSH anzudeuten ist nicht korrekt.


    Nur durch das, dass er so laut ist und die Aufmerksamkeit hat, übertönt er alles andere. Like a Trump.

    Und es ist verdammt schwer das in irgendeiner Form wieder ein zufangen.


    Ähnlich wie die Wildbienen Thematik mit dem Nabu... hat ja nur 50.000.0000 Jahre gemeinsam funktioniert

    Man könnte die Rahmenbedingungen wie Abstand und Anzahl der Nadeln, Form und Größe des Stempels durchaus angreifen, da das vom Nadeltest mit einer Nadel her bekannt war.


    Aber das kostet Geld, und nur wegen ggf. Neid wird niemand Spielgeld locker machen.


    Vom Marketing können wir alles was lernen. Vor allem alle die seit Jahren aktiv an VSH züchten.

    Ich würde es als Händler nicht riskieren ein Plagiat, das außerhalb Deutschlands legal hergestellt wurde trotz dem Schutzrecht in Deutschland zu vertreiben.

    Patentiert wurden 15 verschiedene Punkte.

    z.b. der Aufbau mit Platten und Bohrungen die in der Mittellinie übereinstimmen.

    die Anzahl der Nadeln 20 bis 100

    Die Länge und Breite

    Die Form (Parallelogramm)

    Es ist schon gut geschrieben und bezieht sich nur auf die Bauart des Stempels.

    Es gäbe auch andere Wege den Stempel herzustellen (vergossene Nadeln, als Kreis...)

    Aber solange man kein Geld damit verdienen will wird man das Patent nicht angreifen.


    Es wurde hald nur in Deutschland angemeldet.... solange es kein EU oder WO Patent gibt ist man außerhalb Deutschland safe.

    kleiner Hinweis, der Stempel ist nur in Deutschland pateniert. Außerhalb Deutschland darf er gewerblich nachgebaut und vertrieben werden.

    Nach Deutschland darf er allerdings nicht verkauft werden.

    Aber jeder darf sich persönlich einen Stempel nachbauen, da es ja ein gewerblicher Schutz ist.


    Dies ist keine Rechtsberatung :)

    Zitat

    Zitat von Ralf Adams



    Jeder kann dem Narrativ der Nahrungskonkurenz nachvollziehen. Ohne besondere Vorkenntnisse versteht man, dass viele Honigbienen viel Nektar abgreifen und damit weniger für die Wildbienen oder andere Insekten wie Käfer übrig bleibt.

    Ich wollte 2021 mit Völkern in die Alpenrose. Ich habe dafür im Naturschutzgebiet gefragt und im Landschaftsschutzgebiet. Beides wurde ersteinmal abgelehnt. Eben wegen genau dieser Argumentation. Dabei ist diese Argumentation an den Haaren herbei gezogen. Es gibt nähmlich fast keine Studien darüber welche Auswirkungen die Honigbiene auf die Wildbienen in Europa hat. Die viel zitierte Studie stammt aus den USA. Wo es vor den weißen Siedlern tatsächlich keine Honigbiene gab. Das es dort zum Verdrängen der Wildbienen kommt unterschreibe ich.


    Was es gibt ist eine zusammenfassung über dem Zusammenleben von bestäubenden Insekten. Und diese Studie belegt für Deutschland, dass es über alle aufgeführten Quellen eigentlich keinen direkt messbaren Einfluss gibt.

    Wichtig ist hald, dass man sich anschaut wo die Quellen Studien gemacht wurden. In Europa oder wo anders auf der Welt. Und was untersucht wurde, dass Honigbienen gegenüber Wildbienen im Flugkäfig im Vorteil sind muss man glaube ich nicht diskutieren.

    Das Wildbienen (Alpine Hummel) teilweise noch bei 0° bis +2° fliegen und dann die Damen im warmen Stock bleiben ist ja eh Wurst.

    Mir ist wichtig fest zuhalten ist, dass in Zeiten von Läppertracht die neg. Beeinflussung da ist im Umkreis von einigen 100m um die Stöcke.


    Wichtig ist aber auch, dass zu Zeiten von Massentracht so ein Überfluss da ist, dass es für alle reicht.

    Und wenn wir ehrlich sind wollen wir bei Läppertracht oder keiner Tracht die Völker lieber nahe am Haus fütern können als ne Std. hin zufahren um viellicht doch noch ne Wabe schleudern zu können. Falls die Hoffung mal doch wieder größer ist als der Ertrag.


    Das Ende vom Lied war, dass Argumentiert wurde man darf keine Tiere ins NSG einbringen. Da Bienen aber wieder in den Stock zurückkehren und dann wieder abgeholt werden ist die argumentation aufgegeben worden.


    Aber dann gibt es ja noch das Baurecht.... im NSG darf nicht gebaut werden.... und die Beute ist hald ein Bauwerk... genehmigungsfrei aber ein Bauwerk...


    Angeblich wird jetzt eine Studie im Alpinen Raum gemacht, die hoffentlich vom Ergebniss her offen bleibt.


    Hätte ich damals mal gleich den Forst gefragt.. die sind da noch um einiges entspannter.



    Do managed bees have negative effects on

    wild bees?: A systematic review of the

    literature

    Rachel E. Mallinger☯¤*, Hannah R. Gaines-Day☯, Claudio Gratton


    Einfluss von Honigbienen auf das Nektarangebot und auf

    autochthone Blütenbesucher

    J. NEUMAYER


    War heute bei meinen gefüllten Honigtöpfen im Wald, die Kisten waren so schwer... man hat immer hin Zeit die TBE zu starten

    Zitat

    doch, VSH ohne Ausräumen beim Nadeltest gibts nich.

    Nochma, wer ausräumt "kann auch VSH haben" so zu sagen Vorbedingung.


    Wasgau Immen

    Achtung: ich sage nicht das der Nadeltest nichts bringt. Er dient zum Test des Hygieneverhaltens also dem Ausräumen von abgetöteter Brut.

    Die Aussage kann auch VSH haben ist richtig. Er testet aber nicht die VSH. Das wollte ich mit meiner Aussage oben auch aussagen.

    Und das ist, denke ich, auch wichtig um die Völker zu selektieren.


    Für die Vorauswahl, kann es ein Werkzeug sein. Zum Feststellen der Völker hald leider nicht.

    Der Nadeltest ist für die Auswahl der Hygiene gut, für VSH bietet er keine Auswahlmöglichkeit.


    Besser ist die Königinnen in einem Scalvini Käfig oder Durchlaufkäfig zu käfigen. Und die Brut auslaufen zu lassen. Gegen Ende der Tracht Ende Juni oder Juli.

    Dann den Befall der Völker mittels Puderzucker Methode oder Alkohlauswaschung Volk für Volk zu prüfen.

    Die Völker mit deutlich weniger Befall sind Interessant für die Weiterführung.

    Die mit vielen Milben bitte melden, da wir für die Infektion mittlerweile zuwenige Milben haben.


    Oder mittels Oxalsäure sprühen behandeln.


    Die Völker markieren und davon im Nächsten Jahr nachziehen.


    Vorallem dieses Jahr ist für so eine Auswahl sehr interessant, da in machen Landkreisen bis zu 75% der Völker eingegangen sind.

    Die Auswahl wurde also schon von der Natur eingeschränkt.


    Mit der Methode kommen wir langfristig auch in die richtige Richtung.

    Guten Morgen, ich nehme am SetBie Projket in Bawü teil.

    Deshalb habe ich, vielleicht einen etwas tieferen Einblick.

    Das entfernen der Drohnen mit der Entdeckelungsgabel ist möglich, aber die Aussagekraft ist gering.

    Mann wird auch in 100% VSH Völkern noch Milben finden.

    Den es gibt ca. 10% der Milben, die zwar in die Zellen einwandern, sich aber nicht vermehren.

    Wenn wir die Zelldeckel unter dem Mikroskop öffnen, suchen wir nicht nur nach den Milben, sondern auch nach den Nachkommen der Milbe. Und welchen Entwicklungsstand die Milben haben.

    Also gibt es ein Männchen, und wieviele Töchter und in welchen Entwicklungsstand sind diese.


    Was von der Uni Hohenheim untersucht und entwickelt wurde ist ein Verfahren um die Völker schneller prüfen zu können als bisher.

    Die Einzellen Infektion, dabei werden 30 Zellen mit Milben infizert und 30 als Kontrollzellen geöffnet nut ohne Milbe wieder geschlossen. Nach 8 Tagen erfolgt eine Kontrolle wie viele Zellen ausgeräumt wurden und wieviele nicht.


    Die Methode ist wissenschaftlich erarbeitet worden und gilt als zuverlässig.


    Die Uni bietet dafür dieses Jahr auch Kurse an.


    Der Aufwand ist immer noch groß, aber eben reduzierter als bisher.


    Morgens wird nach Brut kurz vor der Verdecklung gesucht. Also Rundmaden, die Mittags dann verschlossen sein werden. Davon werden min 60 auf einer Folie, die aufs Rähmchen past markiert. IDe Folie wird beschriftet und eindeutig einem Volk zugeordnet und so markiert, dass sie in der gleichen Position wieder aufgelegt werden kann.


    Nach ca. 6h wird die Wabe dem Volk entnommen und es wird eine zweite Folie auf die erste gepinnt ebenfalls markiert.


    Die vorbereiteten Milben werden nun einzeln 30 Zellen zum einwandern angeboten. Wandert die Milbe nicht ein ist es die falsche Milbe oder die falsche Zelle. Die Verdeckleung der Zelle darfm max 6h zurückliegen. Beim öffnen der Zelle wird seitlich am sechseck der Zelldecken aufgeschnitten und leict aufgebogen. Anschließend wird die Milbe mit einem Pinsel angeboten. Nach dem einwander wir den Deckel wieder verschlossen.

    Das gleiche passiert bei 30 Zellen ohne einwander der Milbe um zu prüfen ob sauber gearbeitet wurde und ob die Bienen durch die Störung auch die Kontrollzellen ausräumen.


    Nach 8 Tagen wird nun die Folie aufgelegt und geprüft wie viele Zellen ausgeräumt wurden. Von den infizierten Zellen als auch von den Kontrollzellen.


    Die Profis an der Uni schaffen ca. 4-5 Völker am Tag. Ich geh von 2 bis max 3 pro Tag aus.

    Vielen Dank für die ganzen Antworten.

    Vor allem an Glaronius! Darf ich fragen hast du ebenfalls ein Bienenhaus? Die Behandlung von Hinterbehandlungsbeuten lässt mich das annehmen.


    Mein Problem ist eigentlich weniger die Anwendung der Oxalsäure- da wird hoffentlich jeder die sinnvolle Schutzkleidung tragen. Also Handschuhe, Langärmlige Kleidung sowie Brille und FFP3 Maske.


    Vernebeln oder Verdampfen findet ja dann von außen nach innen ins Bienenhaus statt. Mit der "Gefahr" dass sich auch Staub durch die Beuten ins Bienenhaus gelangt.

    Beim Sprühen habe ich zwangsläufig Aerosole im Bienenhaus, also nach dem verdunsten des Wassers auch wieder Staub im Bienenhaus.

    Unser Bienenhaus lässt sich baulich bedingt gut lüften.

    Dennoch ist davon auszu gehen, dass sich bei diesen beiden Anwendungsformen Staub im Raum niederschlägt.


    Das Risiko für den Anwender,liegt doch darin, dass man nach der Behandlung keine Schutzkleidung mehr trägt, aber der Staub immer noch da ist. Die Bienen sind mir in diesem Punkt mal egal, es geht rein um das Risiko für mich, meine Familie und evtl. Besucher


    Es wäre also besser eine Verdampfung/ Vernebelung/ Zerstäubung von außen vorzunehem, dabei das Bienenhaus zu lüften und alle Beutendeckel sowie Bodenschieber mit feuchten Lappen zu bedecken.

    damit sich dort die Rückstände fangen können.

    Anschließend das Bienenhaus trotzdem nur mit Maske betreten um die Fenster zu schließen.


    Das Risiko für mich als Imker wäre so geringer als wenn ich den Sprühnebel von ca. 170 Rähmchen (10x Golzbeute) absolut unkontrollierbar im gesamten Raum verteile.

    Zumal von den Instituten nur die FFP2 Maske empfohlen wird....


    Die alternative wäre eine schlechter wirkende Milchsäurebeahndlung jetzt im Herbst- darf man hier eine Block behandlung als Varroa Bremse machen?

    Und träufeln im Winter.


    Nur für träufeln ist es jetzt zu warm und für AS ist es zu kalt..... das st das eigentliche Dilemma..

    Hallo ich habe ein Bienenhaus übernommen. Es ist mit 10 Völkern besetzt. Bei der Varroakontrolle vor 2 Wochen lag der Befall bei 5%- ermitelt wurde mittels auswaschen.

    Ein Behandlung ist also ratsam.

    Ich habe also eine Blockbehandlung mit Oxalsäure sprühen begonnen. Dabei sind leider 3 Königinnen "verschwunden" also wahrscheinlich gequetscht worden.


    Beim Sprühen habe ich ja den feinen Sprühnebel, der sich ebenfalls in der Hütte gut verteilt. Die Tröpfen legen sich auch auf weitere Flächen nieder.

    Diese werden verdunsten und die Oxalsäure bleibt als Staub liegen. Dies schätze ich min genauso gefährlich ein wie Staub durch verdampfen.


    In der Schweiz wir Oxalsäure verdampft und das auch im Bienenhaus. natürlich erfolgt die Behandlung von außen und mit weit geöffneten Fenstern. So soll gewährleistet werden das sich Staub, der aus den Beuten dringt, sich möglichst nicht im Bienenhaus niederschlägt. Es wird weiterhin geraten das Bienenhaus nach der Winterbehandlung bis Februar nicht mehr zu betreten.


    Wenn man vom dümmsten User (also ich) ausgeht muss man annehmen das ebenfalls Staub auf den Flächen zu liegen kommen wird.


    Gibt es im Forum Chemiker, die mir erklären können,

    - ob Oxalsäure Pulver ds ja dann eine extrem große Oberfläche hat Waser anzieht und sich verflüchtigt. Und welcher Zeiraum zugrunde liegt.

    - ob sich die Säure auf andere chemische Reaktionen einlässt und sich abbaut und wenn ja in welchem Zeitraum

    - oder ob es chemisch inert da liegt bis es mit igrendwas reagiert, also meiner Haut.


    - Wie viel Gramm Oxalsäure werden versprüht, bei der üblichen 3% Lösung wenn man ca. 60ml (6ml pro vollbestezte Wabe verwendent). Gege ich richtig, das es ca. 1,8g sind? oder muss man es mit Gewichts %, oder Mol% rechnen?

    Am Freistand hat man ja genug bewegte Luft um sich rum und außer der Beute keine kontaminierten Flächen. Im Bienenhaus können sich die Rückstände über die Jahre auch anreichern.

    Die Kernfrage ist eigentlich was ist aus Anwendersicht die sicherste Variante. Und wo ist die Gefährdung im Bienenhaus am geringsten.


    Und welchen Arbeitsschutz sollte man dan aus reiner Vorsicht tragen, (Handschuhe, und Filtermaske (FFP3))?

    Und welche weitere Vorsichtsmaßnahmen kann und muss man treffen, also hald mehr als Lüften.

    Hallo Wes, gibt es bei dir in der Nähe ein VSH- Projekt? die würden sich über die Milben freuen. Wir infizieren dieses Wochenende und sind froh über jede Milbe. So maker es auch klingen mag.


    An die Mitlesendne Imker aus dem Raum Memmingen/ Kempten/ Bad Wurzach.


    Falls Ihr ein Volk habt, dass einen hohen Milben Totenfalls hat wir wären froh, wenn wir eure Milben ernten düfrten. Wir müssen damit dieses Wochenende 250 Prüfvölker infizieren, die in 14 Tagen in Zusammenarbeit mit Hohenheim ausgezählt und auf VSH hin untersucht werden.