Beiträge von Asathor

    Wenn der zwischen Innen und Außendeckel liegt hast du eine extra Isolierung. Luft isoliert gar nicht schlecht, siehe mehrglasige Fenster, ich kenne noch die einglasigen. Die Eisblumen waren immer sehr hübsch.

    Meines Wissens nach handelt es sich bei mehrglasigen Fenstern um eine Edelgasfüllung für m die Wärmeleitung zu minimieren. 😉

    Nochmals: leg die Hand auf Deinen Deckel. Da nutzt alle Theorie nix 😉

    Das ist Unsinn.

    zwischen den Fenstern ist einfache Luft. Da die Zwischenräume zu schmal sind für eine Zirkulation isoliert diese perfekt.

    Hallo an alle die es interessiert.


    Ich hatte am Sonntag, nachdem mir ChrisA noch einigen guten Rat gegeben hat, die schönste Brutwabe aus dem anderen Volk umgehangen. Sie war praktischer Weise halb auslaufende Brut halb Stifte.

    Bei meiner ersten Kontrolle am Mittwoch gab es immer noch Stifte, aber ich war mir nicht sicher ob ich mich freuen darf.

    Eben habe ich wieder auf gemacht. Es gibt wieder Stifte und jüngste Maden über 3 Waben und die verantwortliche Königin hab ich auch gesehen.

    Sie ist im Unterschied zu ihrer sehr großen roten Mutter (und der Tante im anderen Volk) komplett schwarz und hat auch ein kleineres Abdomen. Kann also sein, dass ich sie schon ein paar mal übersehen habe. Das Volk scheint aber glücklich mit ihr und sie stiftet ausreichend.


    Ich hatte heute auch einen älteren Herrn, der lange geimkert hat dabei. Er sagte es seien im mindesten 20K Bienen in der Beute....


    Die Moral von der Geschichte: Es ist unmöglich einem Anfänger einen passenden Rat zu geben, wenn seine eigenen Angabe aus Unwissenheit falsch sind.


    Ihr hattet mir geraten 4K weisellose Bienen auszuschütten. Ich hätte jedoch 20K Bienen mit junger Weisel ausgekippt. Wäre meine Schuld, aber die Bienen hätten den Schaden gehabt.


    Will sagen: Das ständige Nachhaken eines Anfängers kann auch einfach heißen, dass er sich seine Gedanken macht, ob der gegebene Rat auch wirklich zur realen Situation passt.

    Das mag nerven, hat aber in meinem Fall das Volk vor Unheil bewahrt.


    Jetzt nochmal vielen Dank an alle, vor allem an ChrisA


    Grüße,

    Yves

    Hallo liebes Forum,

    ich habe ein Haus gekauft und muss/will in den nächsten 3 Monaten umziehen.


    Problem daran ist, dass es nur 1,5km Luftlinie entfernt ist.

    Wenn ich nun mit den Bienen umziehe - muss ich dann mit einem Totalverlust der Flugbienen rechnen? Machen Tricksereien wie Kellerhaft Sinn?


    Einen gut erreichbaren alternativen Standort habe ich nicht. Das nächste Grundstück auf dem ich aufstellen könnte ist 35km weit entfernt- das will ich mir für 2-3 Völker nicht antun.


    Danke & Grüße


    Yves

    Ich werfe jetzt mal ein, dass die 4000 Bienen, die ich da geschätzt hab evtl. auch einfach eine vollkommen falsche Zahl sind.

    In der Beute ist etwa halb so viel Bienenmasse wie vor der Behandlung, aber noch etwas mehr als der Schwarm, als ich sie gefangen habe.

    Ich hatte sie gefüttert und sie haben 10 Kilo Futter in 24 Stunden aufgenommen.

    Daher denke ich es müssen wohl deutlich mehr sein.

    Also ganz klar mein Fehler, dass ich eine genaue Zahl genannt habe obwohl ich das nur schätzen kann.

    Moment.

    Zur Zeit weiß er noch gar nicht, ob das Volk weisellos ist.

    Das wäre erstmal zu klären.

    Entweder noch eine Woche warten bis die Brut verdeckelt ist oder Weiselprobe.

    :thumbup:

    Genauso werd ich's machen.

    Und zum Vorredner - ich soll drei Euro fünfzig in die Hand nehmen:

    Die Bienen sind für mich ein Hobby. Für meine Hobbys gilt: Geld spielt keine Rolle

    Wenn hier in der Gegend jemand ein Volk auf Dadant oder notfalls Langstroth anbieten würde, hätte ich das schon längst gekauft


    Wenn also jemand mitliest, auf den das zutrifft gerne bei mir melden.

    Du kannst das drohnenbrütige Volk mit einem Zwischenboden mit Flugloch und Riechgitter über das Weiselrichtige aufsetzen. Unter dem Einfluss des Königinnenpheromons von unten bilden sich die Drohnenmütterchen im oberen Volk in etwa einer Woche zu normalen Arbeiterinnen zurück. Eine Brutwabe ins drohnenbrütige Volk zu hängen, verbessert die Situation noch weiter.


    Nach etwa einer Woche kannst Du dann entscheiden, ob Du die Völker vereinigen willst oder ob die Bienenmasse für 2 Völker reicht. Gegebenenfalls kannst Du dann eine legende Königin einweiseln.


    Ob sich die Sache zu dieser Jahreszeit noch lohnt, ist eine andere Frage. Du gewinnst aber auf jeden Fall Erfahrung und das ist ja auch etwas Wert.

    Würde auch sofort eine legende Königin im großen Zusatzgitter ausreichen?

    Wenn die eine Woche geschützt vom Gitter legt, sollten such die Drohnen Mütterchen doch auch rückentwickeln?

    OK sehr schade.


    Bloß verstärken kann ich da nicht viel.

    Ich hab nur noch ein anderes Volk - das könnte ich jetzt noch von der 10er in eine 12er Dadantbeute umsiedeln, aber macht das Sinn?

    Das Volk passt wie erwähnt nicht mehr ganz in die Beute - ich würde dort ungern etwas verändern.

    Dann bleibt nur das weisellose Volk komplett zu vernichten und deshalb die Überlegung einen Versuch zu machen.

    Futter ist einiges drin....

    Hallo,


    gestern habe die AS Behandlung mit den Nassenheider Verdunstern an meinen zwei Völkern beendet.


    Während es einem Volk super geht, scheint es mit dem Volk, das schon vor der Behandlung sehr nervös und garstig war, vorbei zu sein.


    Im ehemaligen Brutnest ist nur noch vereinzelte verdeckelte Brut, der Rest ist verhonigt. Einzelne Stifte habe ich gefunden, jedoch teilweise mehrere in einer Zelle. Zwischenstadien gibt es keine, Pollen wird kaum noch eingetragen. Ich bin mit somit sicher, dass die Weisel tot ist. Buckelbrut oder Drohnen gibt es allerdings noch keine.


    Es sind noch ca. 4000 Bienen in dem "Volk". Vereinigen mit dem zweiten kann ich sie nicht sinnvoll - die hängen so schon Abends als Bart heraus.


    Jetzt die Frage an die erfahrenen:

    Wenn ich jetzt noch schnell eine begattete Königin in Eilage bekomme - Ist es dann einen Versuch wert, diese mit einer Spenderbrutwabe aus dem weiselrichtigen Volk per Zusatzgitter einzuweiseln. ?


    Wäre sehr dankbar für belastbare Vorschläge - bin wirklich etwas niedergeschlagen mein erstes Volk schon vor dem ersten Winter zu verlieren.....


    Grüße,

    Yves

    Gäbe es einfach nur eine Angabe von X ml AS 60% pro dm³ Beutenvolumen, wäre es so einfach.

    Wenn mir das so wichtig wäre, würde ich die bekannten Empfehlungen einfach in ml / dm3 umrechnen und dann auf meine Beute hochrechnen.

    in #42 bereits passiert...

    teewee

    Welche Zahlengrundlage hast du genommen?


    Ich habe natürlich auch herumgerechnet und dabei versucht, die drei Angaben von Nassenheider so zu betrachten, dass die Konzentration jeweils gleich ist.

    Auch wenn es nicht viel bringt, weil noch viel zu viele andere Parameter eine Rolle spielen.


    Meine Zahlen sind:

    DNM/Zander 1BR+1HR(Leerzarge) = 84 Liter Bruttovolumen @ 18ml = 0,214ml/l/t

    DNM/Zander 2BR+1HR(Leerzarge) = 126 Liter Bruttovolumen @ 25ml = 0,198ml/l/t

    DNM/Zander Ableger 6/9W ~ 50 Liter Bruttovolumen @ 12ml = 0,24ml/l/t

    Dadant 12er 1BR+1HR(Leerzarge) = 100 Liter Bruttovolumen @ 25ml = 0,25ml/l/t


    Wenn man die Leerzarge für den Nassenheider weg lässt, ergeben sich viel ungleichmäßigere Werte. Die hören Konzentrationen bei Dadant und Ablegern würde ich als der weniger an Bienen+Wabenmasse pro Liter Beuteninhalt geschuldet sehen.


    Wie ich schon anfangs erwähnte, einspricht meine Beute im Volumen exakt der DNM/Zander

    Dadant Blatt 10er 1BR+1HR(Leerzarge) = 82 Liter Bruttovolumen @ 0,214ml/l/t = 17,5ml


    Damit genug zu diesen wohl ohnehin sinnlosen Zahlen.

    Ich bedanke mich für die zahlreichen und auch die sicher zurecht kritischen Antworten.


    Die beiden Nassenheider tropfen im übrigen nach einer Neubefüllung mit 21ml/24h.

    Die Bienen scheinen es zu überleben, wie es mit der Brut aussieht, sehe ich dann später.


    Wie ich das im nächsten Jahr handhabe, hab ich mir auch schon überlegt, aber bis dahin ist noch genug Zeit.

    Amitraz und Verdampfen, das kann ich bestätigen. Der Franzose an sich tickt doch etwas anders. Nur weil dort auch andere Methoden empfohlen werden, heißt das nicht, dass man sich die Mühe macht diese anzuwenden.


    Zur richtigen Menge beim Nassenheider und dass das jeder erwachsene Mensch initiativ hin bekommt:

    In der Anleitung hat man die Angabe 18ml für einzargig Zander und DNM.

    Für Dadant sind es dann 25ml. Bloß mit dem Problem, dass ein 12er Dadant mit angepassten Brustraum erheblich mehr Luftvolumen hat als ein 10er Dadant mit vollem Brustraum.

    Wenn der richtige Säuredampfgehalt ach so wichtig ist, müsste man dann schon irgendwelche Größen haben, mit denen man den zu erwarten Partialdruck AS abschätzen kann. Einfache Physik.

    Aber bei der Imkerei geht es immer nur um Erfahrungswerte und das finde ich als Einsteiger persönlich schwierig.

    Also ganz ehrlich,

    nur das man Anfänger ist, heißt das ja nicht dass man generell dumm ist.


    Ich hab mich zu den alternativen Methoden so gut informiert und belesen, wie das nur möglich war und mich für diesen Moment bewusst dagegen entschieden.


    Es ist mir einfach nur unbegreiflich, warum es zu einem Standartverfahren wie der AS Behandlung keine präzisen und fundierten Angaben gibt, die einfach nur Säuremengen und Beutenvolumen ins Verhältnis setzten.

    Gäbe es einfach nur eine Angabe von X ml AS 60% pro dm³ Beutenvolumen, wäre es so einfach.

    Stattdessen macht es jeder anders und die Angaben sind nun wirklich alles andere als präzise.


    Und naja nicht-Standartbeute - wer mal ins Elsass/ Lothringen fährt, wird dort nicht viel anderes als Dadant Blatt 10er sehen. Und ich wohne eben unmittelbar daneben.

    (leider haben die Franzosen dort überhaupt keine Ahnung von der Varroabehandlung wie sie in Deutschland zulässig wäre....)

    OK, hab ich verstanden.

    Der kleine Docht war einfach eine Vorsichtsmaßnahme und der Rat zum mittleren Docht war natürlich richtig.

    "milbenfrei" deshalb weil in der Gemüllwindel in 7 Tagen keine einzige Milbe fiel. Es heißt aber doch immer die Spätsommerbehandlung soll man trotzdem machen....


    Es fällt mir wirklich schwer, nach all meiner Erfahrung in der Tierhaltung, meine Pfleglinge so sehr quälen zu müssen. Bin mir insofern nicht sicher, ob die Imkerei das richtige für mich ist....


    Die Korrosion der Metallteile ist mir in dem Fall egal. Die Beuten sind sowieso minderwertig und ich habe schon neue gebaut, in die vor dem Winter umgezogen werden sollte....

    Jetzt brauche ich leider doch nochmal ganz kurz Hilfe:


    Ich hatte jetzt zwei Tage den den kleinen 1er Docht in den Nassenheidern. Bei beiden ist ziemlich genau 17ml verdampft. Die Bienen verhielten sich normal und mieden die Leerzarge mit dem Verdunster.

    Weil 17ml wohl etwas zu wenig ist habe ich heute Mittag den mittleren Docht eingesetzt.


    Was ich eben gesehen habe gefiel mir aber garnicht:


    IMG_6025kk.jpgIMG_6019k.jpg

    Beide Völker verhalten sich so. Die die Platz haben halten sich auf dem Anflugbrett auf.

    Ist das noch normal oder zu hohe AS Verdunstung?

    Ich fände es sehr schade das "mildenfreie" Volk zu verlieren...

    Mir hilft jede Antwort. Wenn ich heute Abdend noch was ändere geht es ja vielleicht noch gut...


    Hier noch ein Foto vor der AS Behandlung IMG_6002k.jpg


    Und hier mit dem kleinen Docht (alle unten in den Gassen)IMG_6009k.jpg


    Vielen Dank!

    Grüße

    Yves